By Roland
31 Dec, 2008 3:37 pm

OQOs aktuelles Model 02
Während die Netbooks praktisch den PC-Markt retten, fristen die so genannten Ultra Mobile PCs ein Schattendasein. Hersteller wie OQO lassen sich jedoch nicht unterkriegen und halten die bisher meist noch sehr teuren tragbaren Mini-PCs am Leben.
Für die CES plant OQO so auch die Vorstellung einer überarbeiteten Version seines Model 02 mit einem, man lese und staune, 1,86 Gigahertz schnellen Intel Atom Prozessor. Das neue Model 2+ kombiniert diesen mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und einem eingebauten Touchscreen.
OQO verabschiedet sich damit von seinem bisherigen Konzept, lediglich einen aktiven Digitizer einzusetzen. Außerdem stellt das Unternehmen mit Model 2+ auf Intels Atom-Prozessoren um, nachdem bisher ein VIA-Chip zum Einsatz kam. Die Angaben aus der Aussendung von Digital Experience – einer begleitenden Veranstaltung für kleinere Hersteller, die sich keinen Stand auf der CES leisten können oder wollen – verraten leider nichts weiteres.
Eine kurze Google-Suche verrät uns aber, dass der verwendete Atom-Prozessor wahrscheinlich das Modell Z540 (Datenblatt als PDF) ist, welches mit nur 2,4 Watt auskommt. Dieser Chip ist im Vergleich zum Atom 230 mit 160 US-Dollar bei Abnahme von 1000 Stück durch einen Hersteller oder Händler aber sehr teuer. Er ist allerdings auch nicht für Netbooks, sondern für Mobile Internet Devices gedacht.
Allein dies lässt schon darauf schließen, dass OQOs Model 2+ wie die meisten UMPCs wieder in einer ganz anderen preislichen Liga spielen wird als unsere geliebten Netbooks. Noch ist der Preis nicht bekannt, er dürfte jedoch ähnliche Höhen erreichen wie das bisher erhältliche Model 02, dessen Preisempfehlung bei mindestens 1500 US-Dollar liegt.
[via GottaBeMobile]










