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Chipsaetze, Grafikpower und das Cloudbook

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28 Feb, 2009 9:46 am

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Ach wie schoen sah das im letzten Sommer aus: Die Intel Atom CPU fand ihren Weg in die ersten Netbooks wie Eee PC 901 und Acer Aspire One und VIA kuendigte auf der Computex eine umfangreiche Partnerschaft mit NVIDIA an. Der Himmel fuer Netbooks, MIDs und Nettops hing in der Tat voller Geigen und der potentielle Kunde durfte sich auf neue, innovative Plattformen freuen, die zumindest ein wenig mehr Grafikpower versprachen.

Wie  sieht die Situation wenige Tage vor der weltgroessten Computershow in Hannover aus? Ernuechternd! Die Intel Atom CPU dominiert den Markt der westlichen Hemisphaere und Firmen wie AMD fluechten sich in den Subnotebook Bereich (da zur Zeit keine passende Plattform aus eigenem Hause verfuegbar ist). VIA bringt zumindest endlich den Nano im Samsung NC20 unter, aber wo bleibt der ION von NVIDIA?

Aber fassen wir einfach mal die Geschehnisse der letzten Monate zusammen:
Zur IFA 2008 hatten mehrere Hersteller erste Prototypen mit der VIA Nano CPU im Portfolio, in diesem Falle keine Netbooks, sondern Nettops und Barebones. Warum diese aber nur hinter verschlossenen Tueren gezeigt wurden und immer noch nicht auf dem Markt angelangt sind… wer weiss es, wer weiss es ;)

Weiter ging es, als Nvidia den ION Chipsatz fuer zukuenftige Atom Netbooks und Nettops ankuendigt.
Wenige Tage spaeter heisst es ploetzlich von ODM Seite, dass Intel den Atom nicht vom hauseigenen Chipsatz trennen will, sprich potentielle Verwerter der ION Plattform immer schoen das komplette Intel Paket kaufen muessen. Der Aufschrei war gross und es folgte selbstverstaendlich umgehend ein Dementi: Natuerlich kann man die Intel Atom CPU auch einzeln kaufen und natuerlich wurde eine Zwangsbuendelung niemals an die Partner kommuniziert.

NVIDIA gab nicht nach, hatte man doch eine Loesung in der Hinterhand, die jegliche Intel Onboardgrafikkarte in Grund und Boden schiessen wuerde. Ganz schoen bitter fuer Intel, wenn auf einmal 400 Euro Systeme auf den Markt kommen, die mehr Grafikpower aufweisen als jegliches 1500 Euro System aus dem eigenen Hause.

Jetzt bekommt NVIDIA halt ein kleines Lizenzverfahren aufgedrueckt, welches zwar nichts mit der ION Plattform zu tun hat, aber zeigen soll wer hier am laengeren Hebel sitzt.

Und was macht NVIDIA? Die winken mal ganz schnell wieder zum Aussenseiter VIA rueber, erkennen ploetzlich wieder das Potential der Nano CPU und die Nachteile der VIA Chipsaetze.Nach dem Motto: “was stoert mich mein Geschwaetz von gestern”, wird nun ein Nettop mit VIA Nano und NVIDIA Ion angekuendigt.

Aber will VIA das ueberhaupt noch? Erste Geruechte aus Taipei sprechen von einer extrem performanten Version der S3 mobile Grafikchips. Noch weniger Verbrauch als die Trinity Serie und das bei gesteigerter Performance.
Natuerlich wird VIA hier die hauseigenen Loesungen bevorzugen, aber sie sollten auch offen sein und sich nicht gegen die NVIDIA Ion Plattform zu straeuben, ja VIA sollte und muss NVIDIA umarmen, denn nur so sind Marktanteile gegenueber Intel zu gewinnen.

Intel ist bei der Angelegenheit kein Vorwurf zu machen. Sie verteidigen ihre Marktanteile mit allen Mitteln. Ob das alles sein muss, ist natuerlich eine andere Frage. In meinen Augen hemmt Intel damit die Entwicklung auf dem “mobile computing” Markt und das kann nicht gut sein. Bis Pineview kommt fliesst noch viel Wasser den Rhein runter und der N280/GN40 Schnellschuss zeigt, dass auch Intel noch ne ganze Menge zu lernen hat. 16.5W sind kein Pappenstiel und der erhoehte FSB und Grafikkern deuten auf einen Schnellschuss der Kalifornier hin, um die Wartezeit bis zum Pineview Chipsatz zu ueberbruecken.

Wer lacht sich als 4. im Bunde richtig heftig ins Faeustchen? Qualcomm, denn die werden bis zur Computex sicherlich ein gutes Dutzend Systeme auf den Markt schiessen und dies sogar in Kooperation mit bekannten Netbook Herstellern. Freut euch auf 150 Euro Kisten die richtig schick aussehen (Pegatron zeigte schon Prototypen auf der CES) und locker 10 Stunden Akkulaufzeit schaffen koennten (bei nem Standby von einer Woche). Hochintegrierte Chipsaetze werden kommen, die dann so ziemlich jeden erdenklichen Codec abspielen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass diese Systeme noch guenstiger werden, ja man sie sogar mit einer Prepaid UMTS Karte verkaufen koennte, denn sind die ersten wirklichen Cloud Computer!

Eine handvoll Firmen kuendigten waehrend des MWC den Start ihrer App-Stores an, auf den Social Netzwerken sind die Headhunter und Softwareeinkaeufer unterwegs, die Content fuer ihre Angebote suchen (alleine in der letzten Woche bin ich diesbezueglich zwei mal von grossen, nein richtig grossen Distris bzw. Projekten dahinter angesprochen worden). Da geht also richtig was und fuer 2010 duerfte das Cloudbook wohl Realitaet sein. Und bitte jetzt nicht mit dem ersten Cloudbook von Everex verwechseln ;)

Die UMTS Provider werden das Potential dieser Systeme erkennen, die sich selbst ueber Prepaid-Karten refinanzieren koennen, wenn das Angebot in der Cloud stimmt!  Bildungs-Angebote (warum nicht ein spezielles Cloudbook fuer Schueler oder Studententen?) und speziellen Content fuer die vertikalen Maerkte, aber selbstverstaendlich auch Filme, exklusive Uebertragungen von Sportereignissen. Hier liegt der Zukunft des Cloud Computing und der Content Vermarktung, denn Cloudbooks koennen Nischen-Computer sein und zwar fuer ausnahmslos jede Informations-Nische!

  • netzoo

    Bündelung von CPU und Chipsatz – ist das nicht das gleiche wie die Bündelung von OS und Browser?

    ARM-Netbooks könnten in Verbindung mit Cloud tatsächlich ein Erfolg werden, denn in dieser Kombination ist es für den Otto-Normaluser erstmals nicht entscheidend, dass er keine x86-Software installieren kann.

  • netzoo

    Bündelung von CPU und Chipsatz – ist das nicht das gleiche wie die Bündelung von OS und Browser?

    ARM-Netbooks könnten in Verbindung mit Cloud tatsächlich ein Erfolg werden, denn in dieser Kombination ist es für den Otto-Normaluser erstmals nicht entscheidend, dass er keine x86-Software installieren kann.

  • Katzhkau

    Word Up!
    Sascha, Du hastes einfach drauf, geile Analyse!

  • Katzhkau

    Word Up!
    Sascha, Du hastes einfach drauf, geile Analyse!

  • animatio

    ich seh’ das marktschreien der hersteller und wa(u)nderprediger der branche – sprich der pfeiffer von it-hameln – mittlerweile seeeehhhhr gelassen. da wird schon beim ersten, diffusen grummeln im bauch mal laut gegen jemand (presse, blogger) gefurtzt und schon meint jeder, as laue lüftchen sei realität und auch bei aldi um die ecke bereits im regal.
    nun die wirklichkeit sieht ja denn doch erheblich nüchterner aus. auf 1000 solche fürze schafft’s vielleicht einer realer zu werden (sprich: er wird zum produkt reifen, was meist ein gutes jährchen länger benötigt). das gros bleibt jedoch nebulös verharren, noch was über der erregten userszene schweben und verdünnisiert sich dann wieder im it-nirwana.
    immerhin, der hauptzweck solchen tuns wurde erreicht, man bleibt aktiv im gespräch und im fokus der gemeinde.

  • animatio

    ich seh’ das marktschreien der hersteller und wa(u)nderprediger der branche – sprich der pfeiffer von it-hameln – mittlerweile seeeehhhhr gelassen. da wird schon beim ersten, diffusen grummeln im bauch mal laut gegen jemand (presse, blogger) gefurtzt und schon meint jeder, as laue lüftchen sei realität und auch bei aldi um die ecke bereits im regal.
    nun die wirklichkeit sieht ja denn doch erheblich nüchterner aus. auf 1000 solche fürze schafft’s vielleicht einer realer zu werden (sprich: er wird zum produkt reifen, was meist ein gutes jährchen länger benötigt). das gros bleibt jedoch nebulös verharren, noch was über der erregten userszene schweben und verdünnisiert sich dann wieder im it-nirwana.
    immerhin, der hauptzweck solchen tuns wurde erreicht, man bleibt aktiv im gespräch und im fokus der gemeinde.

  • Kronos

    Arm netbook lassen auf einige große Vorteile hoffen.
    Aber nur wenn es im AppStore auch viele Freeware Programme gibt, ich hab kein Problem für einige Programme zu bezahlen, aber das ist doch der große Vorteil der x86 Architektur, es gibt mitlerweile für fast alle gute Freeware Programme.

    Und die Performance ist für mich ein großes Fragezeichen, den die CPU selbst ist ja sehr schwach, wie die Chipsatz ihr dann zur Seite stehen werden wir sehen.
    Wird auf jedenfall interessant.

    Ich freu mich druaf, könnte mir auch vorstellen so einen zu kaufen, aber mal sehen ;)

    Mein nächstes Netbook braucht auf jedenfall HD Beschleunigung, aktuelle Anschlüsse am bessten noch ne Dockingstation und n 11″ Display bei aktueller 10″ Gehäuse größe, und natürlich eine Akkulaufzeit von min. 6 Stunden mit Wlan oder UMTS
    Ob das ganze dann ARM, Intel, AMD, Via, oder irgendwie Nvidia liefert ist mir schnurz piepe

  • Kronos

    Arm netbook lassen auf einige große Vorteile hoffen.
    Aber nur wenn es im AppStore auch viele Freeware Programme gibt, ich hab kein Problem für einige Programme zu bezahlen, aber das ist doch der große Vorteil der x86 Architektur, es gibt mitlerweile für fast alle gute Freeware Programme.

    Und die Performance ist für mich ein großes Fragezeichen, den die CPU selbst ist ja sehr schwach, wie die Chipsatz ihr dann zur Seite stehen werden wir sehen.
    Wird auf jedenfall interessant.

    Ich freu mich druaf, könnte mir auch vorstellen so einen zu kaufen, aber mal sehen ;)

    Mein nächstes Netbook braucht auf jedenfall HD Beschleunigung, aktuelle Anschlüsse am bessten noch ne Dockingstation und n 11″ Display bei aktueller 10″ Gehäuse größe, und natürlich eine Akkulaufzeit von min. 6 Stunden mit Wlan oder UMTS
    Ob das ganze dann ARM, Intel, AMD, Via, oder irgendwie Nvidia liefert ist mir schnurz piepe

  • xDream

    Die ION Plattform stell ich mir egal mit welcher CPU recht interessant vor, vor allem für Nettops, weniger für Netbooks.
    Unterwegs interessiert mich Grafikleistung und HD-Fähigkeit bei kleinen Displays recht wenig, aber ein Nettop zuhause am richtigen Monitor als “allways-on” Gerät kann ich mir durch den im Vergleich zu konventionellen Desktop PCs geringen Stromverbrauch sehr gut vorstellen.
    Und genau da denke ich ist Grafik-Leistung durchaus auch wesentlich sinnvoller als unterwegs, vor allem weil mittlerweile Full-HD fähige Displays ja relativ günstig zu haben sind.

    @netzoo: Meiner Meinung nach ist die Bündelung von Chipsatz und CPU nicht mit der Bündelung von OS und Browser zu vergleichen. Die Verfahren die gegen MS wegen der Bündelung von OS und IE geführt wurden hatten ja im wesentlichen zum Inhalt, dass MS durch die kostenlose Zugabe des IE den damals noch von kostenpflichtigen Produkten beherrschten Browsermarkt mit Hilfe der Marktmacht im Betriebssystemmarkt zu übernehmen versuchte (bzw es geschafft hat, siehe Untergang von Netscape und Marktanteil von über 90% für den IE bis vor wenigen Jahren).
    Intel transferiert bei Plattform Strategien, die ja schon lange verfolgt werden (z.B. Centrino) ja nicht die Marktmacht von einem Markt in einen völlig anderen, sondern in einen logisch verbundenen. Um eine CPU zu nutzen braucht man einen Chipsatz und ein Chipsatz hat ohne CPU auch keinen Nutzen. Ein Betriebssystem ohne Browser lässt sich aber wunderbar nutzen.

  • xDream

    Die ION Plattform stell ich mir egal mit welcher CPU recht interessant vor, vor allem für Nettops, weniger für Netbooks.
    Unterwegs interessiert mich Grafikleistung und HD-Fähigkeit bei kleinen Displays recht wenig, aber ein Nettop zuhause am richtigen Monitor als “allways-on” Gerät kann ich mir durch den im Vergleich zu konventionellen Desktop PCs geringen Stromverbrauch sehr gut vorstellen.
    Und genau da denke ich ist Grafik-Leistung durchaus auch wesentlich sinnvoller als unterwegs, vor allem weil mittlerweile Full-HD fähige Displays ja relativ günstig zu haben sind.

    @netzoo: Meiner Meinung nach ist die Bündelung von Chipsatz und CPU nicht mit der Bündelung von OS und Browser zu vergleichen. Die Verfahren die gegen MS wegen der Bündelung von OS und IE geführt wurden hatten ja im wesentlichen zum Inhalt, dass MS durch die kostenlose Zugabe des IE den damals noch von kostenpflichtigen Produkten beherrschten Browsermarkt mit Hilfe der Marktmacht im Betriebssystemmarkt zu übernehmen versuchte (bzw es geschafft hat, siehe Untergang von Netscape und Marktanteil von über 90% für den IE bis vor wenigen Jahren).
    Intel transferiert bei Plattform Strategien, die ja schon lange verfolgt werden (z.B. Centrino) ja nicht die Marktmacht von einem Markt in einen völlig anderen, sondern in einen logisch verbundenen. Um eine CPU zu nutzen braucht man einen Chipsatz und ein Chipsatz hat ohne CPU auch keinen Nutzen. Ein Betriebssystem ohne Browser lässt sich aber wunderbar nutzen.

  • DER D0dGER

    Ich halte diese Cloud-Geschichten (noch) für total überbewertet und schiebe das in das Reich der Marketing-Fantasien. Echten Mehrwert sehe ich darin keinen, auch wenn Sascha da mit Sicherheit anderer Ansicht ist. Mal schauen ob das Potential ausreicht, um einen zweifelhaften Trend zu wecken. Ich hoffe nicht ;)

    LG

  • DER D0dGER

    Ich halte diese Cloud-Geschichten (noch) für total überbewertet und schiebe das in das Reich der Marketing-Fantasien. Echten Mehrwert sehe ich darin keinen, auch wenn Sascha da mit Sicherheit anderer Ansicht ist. Mal schauen ob das Potential ausreicht, um einen zweifelhaften Trend zu wecken. Ich hoffe nicht ;)

    LG

  • http://linmob.blogspot.com/ p3t3r

    Der Kunde, der am Einsatz von OpenSource-Software oder gar freier Software interessiert ist, wird wohl eher eine nVidia/VIA-Lösung wählen, als eine S3/VIA-Lösung.
    Leider ist S3 nämlich kein Teil der VIA OpenSource Initiative, deren Aushängeschild die Beschäftigung Harald Weltes bei VIA ist.

    Und was das ewige Cloud Computing angeht: Hoffentlich setzt sich das nur mit gescheiten Datenschutzbestimmungen, die den Namen verdienen, beim Anwender durch. Ansonsten hielte ich persönlich “lokales Cloud Computing”, sprich automatisches “at home sync” für wesentlich interessanter.

    Und mal ganz im Ernst: Wer die ARM-Netbooks ohne Cloud Computing für generell chancenlos hält, hat wohl auch noch nicht wirklich viel Erfahrung mit freier Software auf so Geräten. Wenn ich denke, wie gut Abiword etwa selbst auf einem HTC Universal läuft (520MHz PXA270, 64MB Ram + 256MB SD Swap)… Da mag OpenOffice auf den ARM-Netbooks durchaus ausführbar sein.

  • http://linmob.blogspot.com p3t3r

    Der Kunde, der am Einsatz von OpenSource-Software oder gar freier Software interessiert ist, wird wohl eher eine nVidia/VIA-Lösung wählen, als eine S3/VIA-Lösung.
    Leider ist S3 nämlich kein Teil der VIA OpenSource Initiative, deren Aushängeschild die Beschäftigung Harald Weltes bei VIA ist.

    Und was das ewige Cloud Computing angeht: Hoffentlich setzt sich das nur mit gescheiten Datenschutzbestimmungen, die den Namen verdienen, beim Anwender durch. Ansonsten hielte ich persönlich “lokales Cloud Computing”, sprich automatisches “at home sync” für wesentlich interessanter.

    Und mal ganz im Ernst: Wer die ARM-Netbooks ohne Cloud Computing für generell chancenlos hält, hat wohl auch noch nicht wirklich viel Erfahrung mit freier Software auf so Geräten. Wenn ich denke, wie gut Abiword etwa selbst auf einem HTC Universal läuft (520MHz PXA270, 64MB Ram + 256MB SD Swap)… Da mag OpenOffice auf den ARM-Netbooks durchaus ausführbar sein.

  • Knusperkeks

    Naja, das mit dem Arm-Netbooks ist schon ne tolle Sache, wenn man mal die Akkuleistung usw. betrachtet, aber wenn man andererseits mal die “Performence” dieser Geräte in betracht zieht, sieht das schon ganz anders aus…
    Wenn man sich nur mal das N810 von Nokia ansieht, na klar ist ein tolles kleines Teil mit ARM CPU, hat ne Menge Akkulaufzeit, und funzt mit dem Linux auch, aber sobald man mal ein bisschen größere Officedokumente usw. hat, kammt man auch gleich in den Genuss dieser Plattform, nämlich warten…
    Klar, die Plattform hat Zukunft, aber erst wenns mal bessere CPUs und co gibt, denn die bisjetzt genutzten erinnern dann doch eher nur an ne Spielerei (mit Potential :D )…

  • Knusperkeks

    Naja, das mit dem Arm-Netbooks ist schon ne tolle Sache, wenn man mal die Akkuleistung usw. betrachtet, aber wenn man andererseits mal die “Performence” dieser Geräte in betracht zieht, sieht das schon ganz anders aus…
    Wenn man sich nur mal das N810 von Nokia ansieht, na klar ist ein tolles kleines Teil mit ARM CPU, hat ne Menge Akkulaufzeit, und funzt mit dem Linux auch, aber sobald man mal ein bisschen größere Officedokumente usw. hat, kammt man auch gleich in den Genuss dieser Plattform, nämlich warten…
    Klar, die Plattform hat Zukunft, aber erst wenns mal bessere CPUs und co gibt, denn die bisjetzt genutzten erinnern dann doch eher nur an ne Spielerei (mit Potential :D )…

  • http://kikuyumoja.com/ jke

    Auch wenn 70% der Netbookverkäufe bisher in Europa waren, gibt es auch noch andere Absatzmärkte, wo genau diese oben beschriebenen Szenarien wirklich Sinn machen. Also ultra low power consumption und lokal vernetzte Rechner.

  • http://kikuyumoja.com jke

    Auch wenn 70% der Netbookverkäufe bisher in Europa waren, gibt es auch noch andere Absatzmärkte, wo genau diese oben beschriebenen Szenarien wirklich Sinn machen. Also ultra low power consumption und lokal vernetzte Rechner.

  • polymering

    So interessant der Artikel ist, um so spannender sind die postings dazu.
    Die zeigen nämlich, wie schwer es die Hersteller haben, eine Zielgruppe für ihre Geräte zu definieren – die Vorstellungen differieren zu sehr.
    Da stehen sich Performance-Anforderungen gegenüber, die einerseits eher an einen Gaming-PC erinnern, andererseits sich damit bescheiden, das Bisschen vernünftig darzustellen, was aus dem Mobilfunknetz tröpfelt.
    Was da eigentlich gemacht werden soll, ist auch noch offen, daher die Abhilfe “cloud” – alles bleibt möglich. Allerdings dürfte “cloud” auf das Akzeptanzproblem stossen, dass sich aus Datenschutzbedenken und dem technischen Ansatz ergibt, dass die Geräte ohne ständige kostenpflichtige Internetverbindung nutzlos sind.
    Energetisch gesehen, ist von einem Stromsparprozessor nur geringe Leistung zu erwarten – auch ARM, Qualcomm, Via … können die Naturgesetze nicht ausser Kraft setzen. Durchaus denkbar ist allerdings – die Smartphones sind diesbezüglich schon länger keine Qual mehr – dass Mail, Internet, PDF/Textverarbeitung/Tabellenkalkulation und einfache Bildbearbeitung gut verkraftet werden. Ob man die Anwendungen nun auf der SSD oder auf dem Cloud-Server laufen hat, dürfte diesbezüglich keinen Unterschied machen.
    Ich sehe den neuen Ansätzen mit Spannung entgegen.
    (Übrigens: Das hier kommt gerade von einem ARM-Gerät – 190MHz, 6MB freier Arbeitsspeicher, CE 2.11, Baujahr 1999 – bis hierhin ging’s ganz gut ;-) .)

    Grüsse
    p

  • polymering

    So interessant der Artikel ist, um so spannender sind die postings dazu.
    Die zeigen nämlich, wie schwer es die Hersteller haben, eine Zielgruppe für ihre Geräte zu definieren – die Vorstellungen differieren zu sehr.
    Da stehen sich Performance-Anforderungen gegenüber, die einerseits eher an einen Gaming-PC erinnern, andererseits sich damit bescheiden, das Bisschen vernünftig darzustellen, was aus dem Mobilfunknetz tröpfelt.
    Was da eigentlich gemacht werden soll, ist auch noch offen, daher die Abhilfe “cloud” – alles bleibt möglich. Allerdings dürfte “cloud” auf das Akzeptanzproblem stossen, dass sich aus Datenschutzbedenken und dem technischen Ansatz ergibt, dass die Geräte ohne ständige kostenpflichtige Internetverbindung nutzlos sind.
    Energetisch gesehen, ist von einem Stromsparprozessor nur geringe Leistung zu erwarten – auch ARM, Qualcomm, Via … können die Naturgesetze nicht ausser Kraft setzen. Durchaus denkbar ist allerdings – die Smartphones sind diesbezüglich schon länger keine Qual mehr – dass Mail, Internet, PDF/Textverarbeitung/Tabellenkalkulation und einfache Bildbearbeitung gut verkraftet werden. Ob man die Anwendungen nun auf der SSD oder auf dem Cloud-Server laufen hat, dürfte diesbezüglich keinen Unterschied machen.
    Ich sehe den neuen Ansätzen mit Spannung entgegen.
    (Übrigens: Das hier kommt gerade von einem ARM-Gerät – 190MHz, 6MB freier Arbeitsspeicher, CE 2.11, Baujahr 1999 – bis hierhin ging’s ganz gut ;-) .)

    Grüsse
    p