By Roland
08 Dec, 2010 3:00 pm
Die Netbooks mit Google Chrome OS, die ab Mitte 2011 von Herstellern wie Samsung und Acer auf den Markt kommen, können dann nicht in einer Dual-Boot-Konfiguration mit Windows betrieben werden. Dies stellte Googles Vice President of Product Management Sundar Pichai im Gespräch mit unserer Kollegin Joanna von Engadget klar. Zwar laufen die Geräte mit Intel Atom-Prozessoren, ein Dual-Boot-Betrieb mit Google Chrome OS und etwa Windows 7 fällt aber flach.
Diese Einschränkung gilt offenbar nur für die “zertifizierten” Chrome OS Laptops, denn natürlich können wir davon ausgehen, dass Chrome OS auch auf so ziemlich jedem anderen PC laufen wird. Bei den offiziellen Chrome OS-Netbooks gibt es bekanntermaßen einige Besonderheiten, wie etwa eine spezielle Tastatur. Dies dürfte einer der Faktoren für den Verzicht auf eine Dual-Boot-Option sein. Pichai jedenfalls gab an, dass ein Dual-Boot einfach nicht möglich sein wird. Beim Entwicklergerät Cr-48 sieht dies freilich anders aus, da hier die Möglichkeit zum “rooten” besteht. Ist ausreichend Speicherplatz vorhanden – was angesichts des Cloud-Schwerpunkts von Chrome OS bezweifelt werden darf – ließe sich bei ihnen offenbar auch Windows installieren.
Der Google-Manager sagte Joanna darüber hinaus, dass er und seine Arbeitgeber nicht mit einer Vielzahl von Support-Anfragen rechnen. Die Hardwarehersteller sind derzeit zwar in Sorge wegen des fehlenden Kundendiensts, doch Google Chrome OS soll so simpel zu bedienen sein, dass die Entwickler einfach nicht mit verwirrten Anwendern rechnen. Hier dürfte noch einiges Unterhaltungspotenzial verborgen liegen. Die Entwickler, die Teil des Pilotprogramms sind, erhalten anders als die späteren Käufer der Netbooks aber selbstverständlich umfangreiche Unterstützung.
Quelle: Engadget














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