By Roland
10 Mar, 2009 5:20 pm
Langsam aber sicher wird der Nettop-Markt bunter. Mit dem Compaq CQ2000M hält nun auch der von HP bereits im November für Taiwan angekündigte mini-Q in Europa Einzug. Das Gerät ist offenbar identisch ausgestattet wie sein asiatischer Bruder. Dies bedeutet neben bewährter Intel Atom-Technik aber auch, dass ab Werk kein WLAN geboten wird – vielleicht auch um den Preis niedrig zu halten.
Insgesamt dürfte das System für das Surfen im Netz und Office-Aufgaben ausreichend Leistung bieten, große Displays und hochauflösende Videos sollte man vom Compaq CQ2000M aber wohl besser fern halten. In dem sehr kompakten, aber durchaus ansprechend gestalteten Mini-Gehäuse steckt ein Intel Atom Z230 Prozessor, der mit 1,6 Gigahertz arbeitet. Ihm steht die etwas altbackene GMA950-Chipsatzgrafik zur Seite, die ihre Bilder über einen einzigen (oh nein) VGA-Port ausgibt.

Die Festplatte bietet die üblichen 160 Gigabyte Kapazität, dreht aber immerhin mit 7200 U/min. Ein Gigabyte RAM wird ab Werk geboten. Hinzu kommen 10/100-MBit-Ethernet, KEIN WLAN, Multi-Format-Kartenleser und als Betriebssystem das obligatorische Windows XP Home Edition in der Lizenzvariante für Ultra-Low-Cost-PCs und ein SuperDrive DVD-Brenner.
HP hat den Compaq CQ2000M in Deutschland bereits im Angebot, verlangt allerdings stolze 449 Euro. In Frankreich hingegen wird das Gerät zusammen mit einem 20-Zoll-Display für gerade Mal 349 Euro angeboten. Entweder will da jemand mal wieder die deutschen Kunden melken, oder das ähnlich bepreiste Angebot für Deutschland kommt noch (winke winke!). Die komplette Ladung Spezifikationen gibt es auf der HP-Homepage.











