By Roland
28 Dec, 2010 5:00 pm
Die Netbook-Hersteller bekommen offenbar vor allem in ihrer Heimat Taiwan zu spüren, dass die Kunden inzwischen auch gern zu Tablets statt Mini-Notebooks greifen. Sie reagieren darauf mit kräftigen Preisnachlässen, die dafür sorgen, dass ASUS zum Beispiel die Einsteigermodelle seiner Eee PC-Serie nun bereits zu Preisen von um die 8500 Taiwan Dollar anbietet, was umgerechnet gerade einmal 218 Euro entspricht. Für dieses Geld erhält der Kunde eine aktuelles Netbook auf Basis des Intel Atom N450.
Die Dual-Core-Varianten der ASUS-Netbooks mit Intel Atom N550 Prozessor sind ebenfalls günstiger geworden. Der Preis soll nun bei weniger als 12000 Taiwan Dollar liegen – umgerechnet gut 308 Euro. Hierzulande werden für das günstigste ASUS-Netbook mit N550-CPU noch ganze 350 Euro fällig, doch bald dürfte es auch bei uns abwärts gehen, denn Elektronikprodukte sind in Taiwan normalerweise ein ganzes Stück teurer als in Deutschland.
Natürlich drehen auch die anderen Netbook-Hersteller als Reaktion auf das Verhalten von ASUS an der Preisschraube. So sollen Geräte von Toshiba, Hewlett-Packard und MSI inzwischen mit einkernigen CPUs zu Preisen von unter 10000 Taiwan Dollar erhältlich sein, was umgerechnet knapp 257 Euro wären. Für 2011 sehen Marktbeobachter unterdessen bereits eine Konsolidierung des Netbook-Markts vorher. So würden nur ASUS und Acer weiter mehr Netbooks verkaufen können, während kleinere Hersteller wie etwa MSI allmählich aus dem Markt gedrängt werden, heißt es.
Quelle: DigiTimes














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