By Roland
11 Mar, 2009 8:50 pm
Bisher steckt der neue VIA Nano nur in wenigen Geräten wie dem Samsungs NC20, doch das soll sich nach dem Willen des Chipherstellers bald ändern. Um seine Netbook-Plattform durchstarten zu lassen, hatte VIA eine Allianz mit Hardware- und Software-Herstellern ins Leben gerufen. Jetzt sollen erste Geräte Einzug halten.
Dieses so genannte Global Mobility Bazaar (GMB) hält nun mit dem Tech Forum Spring eine eigene Messe-Veranstaltung ab, auf der VIA und seine Partner zeigen wollen, wie sie sich die Netbook-Welt in Zukunft vorstellen. Zu den Beteiligten gehören neben dem Chiphersteller auch Unternehmen, die Displays, Speicher, Software und Endgeräte fertigen – eigentlich alles, was man für ein schickes Netbook braucht.
VIA & Co wollen sich mit ihrem GMB vor allem auf so genannte White-Box-Netbooks spezialisieren, die von asiatischen Fertigern hergestellt und in verschiedenen Regionen der Welt unter unterschiedlichen Marken vertrieben werden. Unter anderem sind zum Beispiel Foxconn (aka Hon Hai), PQI, Innolux, Microsoft, Americam Megatrends, ITE und SanDisk mit an Bord.
Die Allianz besteht eigentlich schon seit einigen Monaten und soll bereits mehr als 50 Designs für Netbooks entwickelt haben – wo die allerdings bleiben, ist fraglich, in Europa sind sie jedenfalls nicht erhältlich. Aber vielleicht ändert sich dies ja bald, denn angeblich wollen die GMB-Unterstützer bereits in Kürze ein erstes 10-Zoll-Netbook vorstellen, das dann auch im Markt etabliert werden soll.
Das Gerät soll den Angaben zufolge bereits im Mai auf den Markt kommen, wobei der Preis niedriger liegen soll, als bei ähnlich ausgerüsteten Netbooks anderer Anbieter. Bis 2010 soll der Durchschnittspreis dann zügig auf umgerechnet rund 170 Euro fallen. Als Betriebssystem soll dann offenbar Windows XP zum Einsatz kommen, denn die Verwendung von Linux und Android soll bisher noch Zukunftsmusik sein. Später sind außerdem angeblich Geräte mit größeren Bildschirmen geplant.
[Quelle: DigiTimes und X-Bit Labs]











