By Matze
12 Mar, 2009 8:57 pm
Offenbar der Chef der Firma Kogan selbst, die übrigens auch ein TV-Gerät und ein Google Android Phone baut, Mr Russel Kogan, ist wohl unter anderem bei den Kollegen von pcauthority.com.au in die Büros gekommen, um sein neues 10 Zoll Netbook namens Agora vorzustellen. Das System an sich bietet eigentlich keine Neuerungen und wurde schon als Wind-Klon eingeschätzt, wobei mich die runden Metalle an den Seiten eher an ein Lenovo S10 erinnern. Der Clou an diesem Modell liegt dann wohl auch eher in der Preisgestaltung, denn mit dem kostenlosen gOS Betriebssystem auf Ubuntu-Basis statt des ebenfalls zur Auswahl stehenden Windows 7 wird das Teil echt billig.
Und just in dem Moment, wo ich den Artikel veröffentlichen will, kommt der Roland mit nem Video dazu um die Ecke. Wer sich mit dem Aussie-English nicht so schwer tut, kann sich statt meines Artikels also auch das Filmchen reinziehen. Sehenwert ist es allemal, nicht nur, weil Mr Kogan selbst mal auftritt.
Für nur 499 Aussiedollars wird man das Modell mit 3 Zellen Akku und 1GB RAM bekommen, wobei das Agora Pro genannte Modell sich durch einen 6 Zellen Akku, 2 GB RAM und einem Bluetooth-Mini-Dongle auszeichnet, den man aber für $10 mehr auch für das Kleine bekommen kann.
Laut Yahoo Währungsrechner entsprechen die 499 AUD etwa 253 Euro, was ein echter Kampfpreis am deutschen Markt für ein 10.2 inch Intel Atom Netbook mit 160GB HDD wäre. Im Innern ist darüber hinaus auch noch Platz für ein 3G Modul vorgesehen, was aber wohl nur in von Mobilfunkunternehmen gesponserten Systemen vorinstalliert werden wird.
Die Redaktion hat sich das dann direkt zur Brust genommen und einen Kurztest gemacht, in dem sie dem Agora Netbook eine ziemlich gute Tastatur bescheinigen und das gOS loben. Zu mehr hat es wohl erstmal nicht gereicht, aber ein ausführlicher Test nach dem offiziellen Release soll noch folgen.
Wieso in der pcauthority-Redaktion allerdings ein weißes und ein schwarzes Modell zu sehen waren, am Ende aber nur ein schwarzes auf den Markt kommen soll und ob das System so und unter diesem Namen überhaupt nach Europa kommen wird, steht zur Zeit in den Sternen.
















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