150 Euro Netbooks mit Windows 7 im Anmarsch?

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By Sascha
31 Mar, 2009 6:28 am

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Windows 7Wie die Kollegen von Techradar berichten, hat Microsoft wohl eine Ladung PC Hersteller nach Redmond eingeladen um die kommenden Lizenzmodelle fuer Windows 7 auf Netbooks zu besprechen. Die gute Nachricht ist, Windows 7 Home Premium soll das Standard-Windows fuer Netbooks werden. Die Starter Edition soll fuer neue “lowcost”-Netbooks eingesetzt werden, die dann bereits ab ca. $200 angeboten werden sollen. Fuer zukuenftige NVIDIA Ion Systeme sagt Microsoft einen Aufschlag von $50 voraus. Die Redmonder machen also ernst und duerften somit selber den Preiskampf auf dem Netbook-Markt weiter anheizen. >> Zum lesenswerten Artikel auf Techradar.com << [via Engadget]


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  1. animatio says:

    wenn ich das so lese, ist MS aber durch die linuxwelle massig unter druck geraten endlich features ins system zu implementieren, die seit bald jahrzenten gefordert werden. …. und alles plötzlich zu kleinen preisen machbar. ebenso wie ms office plötzlich mit 3 lizenzen für nur 90 euros im regal zu haben ist. tut also doch gut, wenn in redmond der arsch enrsthaft auf grundeis geht.
    da kann man sich nur wünschen, dass bald tiefpreisige arm netbooks, wo MS drauf nix zu suchen hat (vorläufig) in den markt drängen, damit das feuer weiter brennt.

  2. Jack says:

    Office 2007 Home & Student ist für 70€ immer noch zu teuer!
    Auch find ich es schade, dass XP noch immer über 60€ kostet. Die Cashcow wurde doch genug gemolken.

  3. TheRocK says:

    Die realisieren endlich das ihr bisheriges Preismodell viel zu überteuert war und das sie durch einen niedrigeren Preis die Verkaufszahlen um einiges erhöhen können. Auch die Aktion mit der Free Open Beta geht wirklich in die richtige Richtung. Heutzutage kann man auch mit “Freeware” (Firefox) und “freien Services” (Google) ordentlich Geld verdienen, hätte nicht gedacht das so eine Nachricht mal bei Microsoft ankommt, aber bis zum wirklich kostenfreien Windows ist glaube ich noch ein langer steiniger Weg.

  4. Jack says:

    Kostenfreies Windows oder Office erwartet ja niemand. Das kann ja ruhig was kosten. Es gibt genug Nutzer, die den Support wünschen und benötigen. Aber für nicht-gewerbliche Nutzer kann man es ja stark vergünstigt anbieten. Zumindest die normale Version vom OS und Office.

    XP Home würde sich für 20€ verkaufen wie geschnitten Brot und Office Home & Student ebenfalls.

  5. doginthewok says:

    Im Vergleich zu den Vorgängerversionen ist das Office ja schon verhältnismäßig günstig. Die Entwicklungskosten kann ich natürlich nicht genau einschätzen, aber ich denke, dass 50€ ein fairer Preis wäre, davon würde sich sicher auch der Support noch bezahlen lassen, zumal sie eine Menge Großabnehmer haben.

    Und wenn man für 150$ ein Netbook mit Windows 7-Lizenz kriegt, würde ich es kaufen, egal wie schlecht es ist, nur um die Lizenz zu kriegen, denn nach EU-Recht, dürfte ich die ja auch auf anderen Rechnern installieren :D

  6. Marky says:

    150 euro Netbooks … rechnet nochmal 200 drauf dann ist der Preis real.

    Ich glaube nicht mehr an solch günstige Angebote.

  7. animatio says:

    immerhin ….. kaum gedacht – schon in der presse:
    “China market: ARM-based white-box MIDs capping sales of Atom-enabled models”
    http://www.digitimes.com/news/a20090330PD204.html

  8. animatio says:

    150 eur netbooks gab’s und gibts ….. nur nicht mit windows drauf

  9. vince says:

    Das ist ja einschläfernd! Sollte der erste eeepc nicht schon um 100 € kosten. Ich glaube auch, das es teurer wird. MIndestens jedoch 100 € mehr. Oder die Anbieter verkaufen irgendwelche Restbestände mit Win 7 drauf.
    Bei ARM-Netbooks kann man sich solche Preise wirklich schon eher vorstellen.

  10. animatio says:

    “Sollte der erste eeepc nicht schon um 100 € kosten?”
    meinste wohl den OLPC (one laptop per child) von onkel negroponte – 100$. aber mit linux, nada windows … da lachte ol’ bill noch despektierlich über solche maschinchen.

  11. bubbabenali says:

    @Jack:
    Wenn du Student oder Schüler bist gibts bald (man munkelt 3.4.) ein gutes Angebot:
    http://www.microsoft.com/student/discounts/daswahreoffice/

  12. Daniel says:

    @ Vince

    die Netbooks sind für Kinder der 3ten Welt konzipiert worden und sollten seinerzeit für unter 200 $ zu haben sein. Der Markt bot sich aber natürlich auch Weltweit an, siehe Erfolg dieser.

    Einige 1st Modelle sind auch bei uns für 150,- mit Linux zu haben. Xp als OS ist da wegen Lizenz teuerer. Das MS aber 50,- mehr für Nvidia verlangt ist Lustig. Da spielte sicher Intel seine Trümpfe aus ; )

  13. TJ says:

    TheRocK:
    > Heutzutage kann man auch mit “Freeware” (Firefox)

    Du solltest beachten, dass Firefox *keine* Freeware ist. Ja, er ist kostenlos – aber er ist viel mehr. Du darfst mit dem Firefox alles machen, was Du willst (z.B. den Code lesen, umbauen, etc. Du darfst ihn sogar weiterverkaufen – praktisch alles was Du willst (sofern Du ihn unter die gleiche Lizenz (die GPL) stellst). Du darfst ein Programm, das “Freie Software” ist, ohne jede Einschränkung für jeden Zweck nutzen. “Freeware” darfst Du nur kostenlos benutzen.

    Mehr kannst Du bei Interesse hier nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
    http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License

  14. TheRocK says:

    TJ: Ja ne is klar… Ganz schön viele Erbsen ne?

  15. Wang Tang says:

    TheRock:
    “TJ: Ja ne is klar… Ganz schön viele Erbsen ne?”

    Kommt auf den Sichtwinkel an. Aus Sicht des “normalen” Benutzers sicher, aus Sicht eines Entwicklers ist das ein gewaltiger Unterschied.

    Ich verstehe nicht, warum manche es verwerflich finden, dass Firmen für ihre Produkte Geld verlangen. Über den Preis kann man streiten, klar sind z.B. 70€ etwas happig – allerdings kann man halt eine der vielen freien Alternativen benutzen, oder man braucht MS Office wirklich viel zum arbeiten, dann sind allerdings auch 70€ zu verschmerzen.

  16. Steffen says:

    Hallo,

    eins dürfte klar sein, MS sieht sich nur genötigt, Windows 7 nicht zu einem aberwitzigen Preis anzubieten, da die Konkurenz durch Linux stark ist.

    Einen ausführlichen Test zum neuen Ubuntu Jaunty auf meinem Samsung NC10 habe ich hier veröffentlicht:

    http://stesind.blogspot.com

    Noch eine Story: Eine Freundin musste sich gerade einen neuen Rechner in Korea kaufen, da sie gerade dort arbeitet. Auf diesem war natürlich ein koreanisches Vista drauf. Ein anderes darf Samsung in Korea nicht verkaufen.

    Leider ist es nicht möglich, es auf Deutsch umzustellen.

    Die einzige Variante, die ihr vorgeschlagen wurde, war für 170Euro! auf Vista Ultimate zu upgraden! Nur um eine deutsche Variante zu haben!

    Jetzt hat sie Ubuntu in Deutsch drauf und ist auch glücklich!

  17. Hans says:

    Zuerst mal zum Preis: 200$ werden sicher nicht zu 150€ werden, das weiß man aus langjähriger Erfahrung. Und wenn es nicht die Steuer ist, dann schlagen die Hersteller halt “aus strategischen Gründen” noch einen fetten Batzen für den Europa-Preis drauf.

    Zur Windows 7 “Starter Edition”: das kann Microsoft vergessen. Ich kaufe mir sicher kein Netbook und bezahle dabei noch einen Aufpreis für ein Betriebssystem das die Funktionaliät der gekaufen Hardware künstlich einschränkt!

  18. Abwartender says:

    @Steffen “eins dürfte klar sein, MS sieht sich nur genötigt, Windows 7 nicht zu einem aberwitzigen Preis anzubieten, da die Konkurenz durch Linux stark ist.”

    Aberwitzig? Win7 = Vista (verändertes)

  19. Georg S. says:

    Netbooks für 150€ gibt es schon halt mit Linux z.B. bei One One A110: http://www.one.de/shop/product_info.php?cPath=213_214&products_id=2667
    Und ein Windows mit Suport von MS gibts nicht unter 100€ (ofiziell kostet sogar die Windows Vista Home Basic Vollversion 179€) auf die Systembuilder Versinone gibt MS keinen Suport und auf die OEM Versionen kann/muss es der PC Hersteller machen.
    Und ein Linux mit Suport kostet auch ca. 50€ oder mehr ohne Suport bekommt man es jedoch kostenlos. Ein WIndows ohne Suport (OEM oder Systembuilder) bekommt man wen man glück hat und sich etwas umschaut auch schon (Legal z.B. OEM Versionen aus Leasingrückabwicklungen bei einigen eBay Händlern) unter 50€, so habe ich für ein Windows XP Por mit Versand gerade einmal 45€ gezahlt.

  20. TJ says:

    > TJ: Ja ne is klar… Ganz schön viele Erbsen ne?

    Laß es mich mal für Dich verständlicher ausdrücken ;o)
    Freie Software erlaubt den Leuten mit ihrer Software (ob gekauft oder Gratisprogramme) vollkommen legal das zu machen, was sie ohnehin machen: unbeschränkt nutzen, kopieren, verschenken. Klingt genauso einfach wie es eigentlich auch ist. Eigentlich. Denn selbstverständlich ist das ja nun wirklich nicht.

    Außerdem ist “freie Software” nicht zuletzt auch eine politische Angelegenheit (ich werfe mal hier nur das Buzzword Softwarepatente in den Raum); allein die Existenz freier Softwarelizensierung kommt allen Nutzern von PC Programmen letztlich zu Gute.

  21. Netbook Beobachter says:

    Und auch hier gilt: Es wird nix so heiß gegessen wie es gekocht wird.

    Der Nvidia-Aufschlag find ich aber süß :) Bei so großen Firmen heulen sie auch noch rum wie einst im Sandkasten wenn jemand ne größere Burg gebaut hat. Seis drum, jetzt wird eine Windows Lizenz endlich für Privatanwender erschwinglich und das freuht mich.

  22. VoFiWG says:

    @TJ: Firefox steht meines Wissens nicht unter der GPL, sondern der Mozilla Public Licence

    http://www.mozilla.com/en-US/legal/eula/firefox-en.html

  23. TJ says:

    Du hast recht, ich habe das vereinfacht geschrieben, der Sourcecode ist nämlich unter einer dreifachen Lizenz herausgegeben, der GPL, der MPL und der GLGP.
    Die kompilierte und “gebrandete” Version schränkt, wie die von Dir genannte EULA anspricht, ja keine der Rechte ein.

    (man kann jetzt natürlich auch über die Firefox-Logos diskutieren, die geschützt sind – das hat ja dann auch zur Auseinandersetzung mit dem Debianprojekt geführt). :o )

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