Netbook Limitierungen von Microsoft

  • Share
  • Share

By Sascha
05 Jan, 2009 10:54 am

View Comments

MicrosoftNachdem Intel bereits den Herstellern und Kunden erklaeren wollte, was ein Netbook ist und welche technichen Daten es aufweisen darf, schiebt nun Microsoft die naechsten Limitierungen nach und laesst durchblicken, dass die Redmonder doch eine etwas andere Auffassung von einem Netbook, wie Intel hat. Wohlgemerkt betreffen diese Einschraenkungen Windows XP und MS Vista! Geradezu koestlich, wie saemtliche Netbook Zauberlehrlinge nun wirklich alles probieren, um die Verkaeufe in den traditionellen Notebook Maerkten nicht zu gefaehrden und wie MS kuenstlich versucht, der ohnehin subventionierten XP Home Version auf den Netbooks Grenzen zu setzen und neues Leben einzuhauchen:

Windows XP
1. Massenspeicher: Maximal 16GB SSD oder 160GB HDD
2. Grafikkarte: Maximal DirectX 9c kompatibel
3. Arbeitsspeicher: Nicht mehr als 1GB
4. CPU: Singlecore mit nicht mehr als 1Ghz oder eine der folgenden CPUs: Intel Atom (N270, N230, Z500, Z510, Z520, Z530, Z540); derIntel Celeron 220; oder AMD Geode LX, Athlon (2650e, Sempron 210U); oder VIA C7-M (ULV), Nano (U2300, U2400, and U2500) CPU.
5. Displaygroesse: fuer Netbooks: 10.2 inch und fuer sogenannte Large Screen Netbooks bis zu 14.4 inch


Windows Vista Basic

Hier gelten die gleichen Limitierungen bis auf die Groesse der verbauten SSD: 24GB duerfen es hier sein

Ich darf hiermit offiziell feststellen, dass niemand genau weiss, was ein Netbook ist. Wenn sich selbst Intel und MS nicht einigen koennen ueber die maximale Bildschirmgroesse, ja wenn jetzt Microsoft sogar von 14.4 inch Netbooks redet, dann kann es sich hier nur um puren Aktionismus im Festtagsrausch handeln.

Wieviele Tassen Qualitaets-Gluehwein muss ich denn trinken, um diese Arbeitsspeicher Limitierung durchzuziehen, wenn ich mir fuer unter 20 Euro ein 2GB Speichermodul kaufen kann?

Lasst euch nicht verrueckt machen, diese Grenzen gelten fuer die Hersteller und sie werden sicherlich in Zukunft nicht nur einmal gebrochen werden. Was ein Netbook ist, entscheidet immer noch der Kaeufer und der Blogger eurer Wahl und deshalb werde ich auch nicht muede es zu wiederholen, ein Netbook hat eine Displaygroesse zwischen 7 und 10.2 inch. Dann, ja nur dann schuetzen Hersteller wie HP, Acer und Dell ihr Produktportfolio vor den guenstigen Bestsellern. Fuer ASUS ist dieses Problem vernachlaessigbar, denn deren Marktanteil am Notebookmarkt war doch eher bescheiden, bevor dann der Eee PC eingefuehrt wurde.

Zum guten Schluss noch Theorie 2:

Die Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und fahren jetzt die “Geiz ist geil Strategie“. Volle Fahrt voraus fuer Netbook Hardware in Notebooks, denn das werden wir wohl in diesem Jahr vermehrt zu Gesicht bekommen.
Aber das sind dann keine Netbooks mehr, denn ein Porsche wird auch kein Beetle, nur wenn man die Motoren untereinander austauscht.

Nicht verwirren lassen, Netbooknews.de lesen und kollegial ueber diesen Marketing Irrsinn schmunzeln.

Quelle: ITExaminer



Related Posts

View Comments

  1. Shortman says:

    Die haben vergessen reinzuschreiben, dass das Gehäuse nicht schwarz sein darf, im Idealfall rosa ist und mindestens drei Swarovsky-Steine enthält, damit es dem Business-Kunden zu tuntig aussieht ;-)

    Shortman

  2. boncha says:

    Ich wäre ja dafür, dass die Hersteller Windows einfach umgehen und entweder Linux als BS oder einfach gar keines einsetzen. Dann ist sind sie vollkommen unabhängig von M$ und die netbooks können endlich ausreifen.

    Aber da dieser fall wohl nie eintritt, hoffe ich, dass M$ mit Windwos 7 mehr erlaubt

  3. bigCamel says:

    Netter Versuch, Redmond,

    was MS sich da überlegt geht mir am A**** vorbei, hab beim ersten Start meines 1000H gleich Debian drübergebügelt ;)

    Ich denke MS wird sich da dem Markt beugen müssen. Wenn die nächste, leistungsfähigere Generation der Netbooks dank der MS Einschränkungen mit Linux rauskommt, wird MS nachziehen müssen. *schmunzel, schmunzel*

  4. Nachname, Vorname says:

    oh winzigweich, oh winzigweich…ein glück, dass die welt ansonsten problemfrei durch den orbit cruist…

    greetings to mr. ballaballa, äh ballmer, den du doch in las vegas sehen wirst! ;)

  5. bholz says:

    Ein Netbook mit M$ Software kommt für mich nicht in Frage …

  6. joh says:

    Linux ist doch genau das Problem und der einzige Grund dafür, dass Microsoft XP für Netbooks praktisch verschenkt, weswegen sie natürlich zusehen müssen, dass sie das möglichst eng eingrenzen, weil es ansonsten haufenweise Notebooks mit einem spottbilligen XP gäbe und sie damit gar kein Geld mehr machen könnten…

    Von daher macht MS natürlich niemandem wirklich Vorschriften, wie ein Netbook auszusehen hat. Jeder Hersteller kann einbauen, was er will — wenn er dann dafür ganz normale XP Lizenzen einkauft, zu ganz normalen Preisen. Bloß dass kein Käufer diese normalen Preise bezahlen will, weil das Netbook dann sofort 50 Euro teurer wäre.

  7. FelixPogeez says:

    ich verstehe irgendwie nicht warum die ssd nicht größer als 16GB sein darf, aber eine HDD 160GB

  8. bholz says:

    wenn jemand Payware haben möchte, soll er dafür auch zahlen!

  9. Ell says:

    Würde mich nicht wundern, wenn Microsoft und die Netbook-Hersteller irgendwann auskungeln, dass sämtlicher 1 GB RAM fest verlötet wird und es keine Erweiterungsmöglichkeiten gibt, damit Kunden nicht einfach so für eine Handvoll Dollar/Euro ihr Netbook mit mehr Speicher ausrüsten als es Microsoft lieb ist.

    Die Netbook-Hersteller sind doch richtige A…kriecher bei Microsoft geworden. Sollen sie doch einfach kein OS drauftun oder irgend eine Standard Linux Distribution (z. B. Ubuntu), wo dann nicht mehr viel angepasst werden muß. Wer Windows haben will, kann sich das doch selbst installieren (die meisten Leute haben davon eh noch genug Lizenzen zuhause rumliegen) oder meinetwegen 50 Euro Aufpreis für ein vorinstalliertes Windows zahlen.

    Dass es die meisten Rechner nur mit Zwangswindows gibt oder die Linuxversion im Vergleich zur Windowsversion stark abgespeckt ist (siehe Dell, siehe Asus), finde ich einfach Scheiße.

  10. Matthias says:

    Wer weiss schon was da für ein Geld fliesst, da würdest du als Geräte Hersteller vielleicht auch nicht nein sagen zu MS…

  11. David says:

    Aber die armen Speiherhersteller freut es, weil:
    a) die Netbookhersteller NUR bis 1 GB verbauen dürfen
    b) die User sich entweder 2x1GB oder 2 GB kaufen

    Somit haben sie 2mal Speicher verkauft. Ausserdem müssen die am Hungertuch nagenden Speicherhersteller auch mal subventioniert werden. ;)

  12. LuckyStrik3r says:

    @ shortman

    lol der ist gut

  13. Kronos says:

    Was ich sehr lustig finde ist mal wieder Fudzilla :
    Die beziehen sich auf dei selbe Quelle machen aber aus
    “For Windows Vista Basic, the only spec difference is the increase in size of the built in flash drive to 24GB max.”
    “With Vista Basic, the only restriction is not to use over 24GB of flash built-in flash storage. As you can see, Vista is excluded from the most ridiculous restrictions, …”
    HÄÄÄÄÄ

    Bis 12″ wird es garatiert noch “Geräte” mit Via Nano und Intel ATom geben, wie man sie dann nennen will ist mir völlig schnuppe.
    Die ersten sind ja schon angekündigt (NC20) bzw Dell verkauft ja shcon den ersten (auch wenns nix tolles is^^)

    Ich find einfach sie solten ein 11″ Display mit 1280x *** in die aktuellen Gehäuse stecken, der Platz ist doch da. Eine leinere Tastatur möchte ich nicht, also größeres Display^^
    11″, 9400m, Atom 1,8 GHz, 60 Wh Akku und dann passt das ganze ;)

    Wie man dass dann nennt ist mir völlig egal

  14. Stefan says:

    die von ms haben doch einfach einen an der klatsche

    ich selbst hab bei meinem 1000h zwar auch windows xp drauf (aber nichtmehr dieses schrott “home” das eh nix taugt, sondern pro mit sp3)

    hab zwar schon paar mal drüber nachgedacht, mir auch linux oder mac auf dem eee zu installieren, weiß aber noch nich so recht

    aber microsoft sollte lieber mal wieder bisschen runterkommen, was die da gerade abziehen is echt die reinste lachnummer

  15. manuel says:

    ich finde es immer koestlich, wie MS einem Trend nachjagt und dann noch vorschreiben will, was die User gefaelligst benutzen sollen. Vor allem da sie den Support von XP vor einiger Zeit eingestellt haben, wundert mich das ganze dann doch ein bisschen. Da Vista nich so gut von den Usern bei Netbooks angenommen wurde, hat man sich dann doch entschlossen fuer Netbooknutzer den Support zu verlaengern, gaengelt andererseits aber die Benutzer mit diesen Restriktionen. Ich lach mich tot.

  16. Akuman says:

    “Was ein Netbook ist, entscheidet immer noch der Kaeufer und der Blogger eurer Wahl und deshalb werde ich auch nicht muede es zu wiederholen, ein Netbook hat eine Displaygroesse zwischen 7 und 10.2 inch. Dann, ja nur dann schuetzen Hersteller wie HP, Acer und Dell ihr Produktportfolio vor den guenstigen Bestsellern.”

    Wenn das wirklich die Käufer, bzw. Blogger entscheiden, warum dann nur von 7-10,2 inch??? Verstehe ich irgendwie nicht. Aus Herstellersicht ist das Argument ja schlüssig, aber was interessiert es denn den Käufer oder neutralen Blogger bei welcher Größe man noch Netbook dazu sagen darf?
    Das Individuum Käufer hat dabei in Wahrheit nämlich gar nichts zu melden, allerhöchstens die Masse der Interessen aller Käufer. Dumm nur das diese Masse nicht durch eine Abstimmung erfasst wird, sondern von überbezahlten Marktforschern.
    Das reine Kaufverhalten wäre prinzipiell zwar aussagekräftig genug, bringt nur leider wenig wenn Käufer schon fast dazu gezwungen werden die olle XP Version zu kaufen, weil die Linux Version wesentlich schlechter ausgestattet ist (s. Dell Mini 12 als Extrembeispiel). Zumal der Preisunterschied wirklich gering ist mittlerweile.

    Auf den ersten Blick sieht nunmal alles danach aus als könnte niemand ohne Windows leben, oder als ob einfach alle unfähig sind sich Ihr eigenes BS draufzuklatschen. Ich denke das MS das bewußt gesteuert hat und zumindest teilweise, unter der Vorraussetzung einer technisch schlechteren Linuxversion des betreffenden Gerätes, große Summen angeboten, oder einfach die XP Lizenz verschenkt hat.
    Aber so ist das eben mit Statistiken. Alles Lobbyismus (also genau MS’s Metier :) )

    Gruß

    Akuman

  17. Georg S. says:

    – joh says: –
    – January 5, 2009 at 11:48 am –

    “Linux ist doch genau das Problem und der einzige Grund dafür, dass Microsoft XP für Netbooks praktisch verschenkt, weswegen sie natürlich zusehen müssen, dass sie das möglichst eng eingrenzen, weil es ansonsten haufenweise Notebooks mit einem spottbilligen XP gäbe und sie damit gar kein Geld mehr machen könnten…

    Von daher macht MS natürlich niemandem wirklich Vorschriften, wie ein Netbook auszusehen hat. Jeder Hersteller kann einbauen, was er will — wenn er dann dafür ganz normale XP Lizenzen einkauft, zu ganz normalen Preisen. Bloß dass kein Käufer diese normalen Preise bezahlen will, weil das Netbook dann sofort 50 Euro teurer wäre.”

    Es wären nicht 50€ sondern mehr da die PC Hersteller Vista Business vorinstallieren müssten und XP Professional als Downgrade mitliefern müssten oder sie spielen doch Vista Home Basic auf da läge der Preisunterschied dann bei höchstens ca. 20-30€ aber Vista auf Netbooks wollen die meisten Käufer halt nicht mir Würde ja Linux reichen aber da fliese bestimmt Geld von Microsoft da sie angst vor Linux haben.

    Aber Linux und spätestens werden da auf Microsoft schon früh genug druck auf Microsoft ausüben außer Windows 7 wird davor fertig.

  18. Georg S. says:

    Keine Netbooks und Nettops mit Mit ATI/Nvidea DirectX10 GPU und XP dan gib es die neue eee Box also mit Vista oder doch eher Linux?

  19. cwc says:

    Niemand entscheidet, was ein “Netbook” ist.

    Hersteller bieten ein Produkt an und Kunden entscheiden, ob es sich lohnt solch ein Gerät zu kaufen oder nicht.
    Am Ende ist es einfach ein mobiler Rechner, der hoffentlich zum Kunden passt.

  1. | Netbook-Notebook
  2. Android als Netbook-Betriebssystem - Netzlogbuch

Leave a Comment


blog comments powered by Disqus