By Roland
05 Apr, 2009 9:10 am
Im zweiten Teil dreht sich die Marketing-Gebetsmühle von Herrn LeBlanc nun gnadenlos weiter. Auf geht’s, jetzt kommt die Liste, warum, ja warum, Windows so viel besser für Netbooks geeignet ist. Zum Schluss gibt er auch noch einige Zukunftsprognosen ab, wie es in der Netbook-Welt mit Windows 7 weitergehen soll.
Die Leute kaufen nicht nur vor allem Windows, sondern die, die Linux ausprobieren, geben es auch noch häufiger zurück. Sowohl MSI – ein führender Netbook PC OEM – und Canonical – ein die kommerzielle Distribution von Ubuntu Linux unterstützender Anbieter – haben öffentlich geäußert, dass die Rücklaufraten mit Linux vier Mal so hoch waren wie bei Windows. Warum so ein großer Unterschied? Weil die Kunden einfach das Windows-Erlebnis erwarten. Sobald sie feststellen, dass ihr Linux-basiertes Netbook beim Nutzungserlebnis nicht die gleiche Qualität bieten kann, werden sie frustriert und bringen das Gerät zurück. Hier ein Punkt, der viel aussagt: In Großbritannien hat Carphone Warehouse Linux-basierte Netbook-PCs aus dem Programm genommen und die Verwirrung der Kunden als Grund für eine riesige Rücklaufrate von einem Fünftel genannt.
Warum wählen die Kunden Windows? Weil es einfacher zu benutzen ist, schon ab Werk mit den von den Leuten verwendeten Dingen funktioniert und letztendlich mehr Wahlfreiheit bietet.
Es ist einfacher zu konfigurieren, einfacher zu verwenden und einfacher zu pflegen – In den letzten 25 Jahren haben wir viel darüber gelernt, was die Leute von einem Betriebssystem erwarten und wir haben Windows so gebaut, damit wir diese Anforderungen erfüllen, darunter:
Es gibt einen Wizard, der beim Einstellen von fast allem hilft, man braucht also nie die Kommandozeile aufrufen und Dinge manuell konfigurieren. Techs in aller Welt sprechen Windows, was Hilfestellung über das Internet oder persönlich leicht macht. Es ist einfach auf dem aktuellen Stand zu bleiben, weil für Windows regelmäßig zu vorhersehbaren Zeitpunkten Updates, Pachtes und Fehlerbehebungen veröffentlicht werden. Und man kann sein Gerät so einstellen, dass sie automatisch heruntergeladen und installiert werden! Es funktioniert einfach mit den von den Leuten verwendeten Dingen – Ein paar Beispiele für die nicht erreichte Kompatibilität von Windows sind:
Windows unterstützt fast 3000 Drucker, mehr als 700 Digitalkameras, mehr als 240 Webcams und mehr als 180 Digitale Videokameras. Windows unterstützt das breiteste Spektrum von Anwendungen und Spielen für PCs. Es gibt mehr Auswahl – Mehr als 90 Partner bieten heute Netbooks an, es ist also einfach das gewünschte Gerät genau zu dem Preis zu bekommen, den man zu zahlen bereit ist.
Mit Blick auf die Zukunft können wir mit Selbstvertrauen sagen, dass wir sicherstellen, dass Windows 7 großartig laufen wird, egal wie sich die Hardware von Netbooks weiterhin entwickelt. Wie wir zur PDC bereits erwähnt haben, testen wir Windows 7 schon auf Netbooks PCs seit es noch nicht mit allen Funktionen ausgestattet war. Wir wollen außerdem dafür sorgen, dass diese kleinen Notebook PCs jede Edition von Windows 7 unterstützen. Wie wir von unseren Partnern hören, freuen auch sie sich darauf, Windows 7 auf diesen PCs anzubieten.
Das letzte Jahr war ein sehr interessantes, und nach dem was schon auf dem Markt passiert, und dem was wir für das nächste Jahr erwarten, gehen wir davon aus, dass die nächste Generation der kleinen Notebook PCs noch reichere Erlebnisse und größere Nützlichkeit bieten wird. Dies bedeutet noch mehr als früher, dass sie einen kleinen Notebook PC finden können, der ihrem Lebensstil und ihren Interessen genau entspricht, genauso wie es auch mit jedem anderen Windows PC möglich ist.
Puh. Das war nicht leicht. Wie man sieht, trommelt Microsoft weiter die “wir haben es doch geschafft“-Trommel. Was den Erfolg von Windows 7 auf Netbooks angeht, gibt es jedoch einige Hürden zu überwinden – ein direktes Uprade ist zum Beispiel nicht möglich. Ein solcher Schritt wäre mangels optischem Laufwerk wohl ohnehin nur für Enthusiasten in Frage gekommen. Offenbar setzt man bei Microsoft vor allem auf die Einführung neuer Netbooks mit Windows 7. Vielleicht kommen die Redmonder ja noch auf eine großartige Idee, wie man Windows 7 komfortabel für Kunden anbieten kann, die bereits ein Netbook mit Windows XP besitzen – vielleicht per Desktop-Verbindung oder Speicherkarte/USB-Stick?
[Quelle: Windows Team Blog]
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