TechCrunch zeigt sein 12 Zoll “Net-Tablet” CrunchPad

April 10, 2009 von Roland 

CrunchPadAls TechCrunch-Oberguru Michael Arrington sein Vorhaben, ein extrem günstiges Web-Tablet mit 12-Zoll-Display und Firefox zu entwickeln, bekannt machte, wollte niemand dem umtriebigen Web-2.0-Unternehmer so recht glauben. Inzwischen haben er und seine Mitstreiter aber nicht nur einen funktionierenden Prototypen gezeigt, sondern haben jetzt anscheinend bereits erste Vorserienmodelle in Betrieb.

Gestern veröffentlichte Arrington einige Bilder, die nicht nur das CrunchPad in fertiger Form zeigen, sondern auch noch verschiedene Farbvarianten und die aufwändig gestaltete Verpackung. Einige Stunden später waren die Bilder wieder verschwunden, der Blogger und Interface-Designer Dustin Curtis hat die aber rechtzeitig heruntergeladen und inzwischen separat veröffentlicht.

Die Bilder lassen vermuten, dass das CrunchPad inzwischen fast fertig ist, schließlich wirken die gezeigten Vorseriengeräte bereits sehr weit entwickelt und auch die Verpackungen sehen bereits massenfertigungstauglich aus. Was die Hardware angeht, so war im vor einigen Wochen gezeigten “Prototyp B” eine VIA Nano CPU verbaut. Außerdem hatte er 1 GB RAM, 4 GB Flash-Speicher, WLAN und eine Webcam an Bord. Den Strom lieferte ein 4-Zellen-Akku.

CrunchPad

Die nun vorliegenden Vorserienmodelle arbeiten nach Angaben von Arrington - der sich inzwischen zu den Bildern geäußert hat, mit einer Intel Atom CPU. Die Entwickler haben also mal eben einen Plattformwechsel vollzogen. Auch bei der Software hat sich etwas getan. War zunächst davon die Rede, den freien Browser Firefox einsetzen zu wollen, hat man inzwischen einen eigenen Webkit-basierten Browser in Betrieb. Als Basis dient ein einfaches Linux. Insgesamt soll die Software nicht mehr als 100 Megabyte benötigen.

CrunchPad

Arrington und Kollegen von ihr CrunchPad letztlich zu einem Preis von unter 250 US-Dollar fertigen lassen, was für den Endkunden einen Preis von rund 300 US-Dollar erwarten lässt. Was meint ihr? Luxus-Surfbrett? Perfekte Ergänzung zum Netbook? Oder doch eine Alternative? Zu groß? Ich jedenfalls frage mich, wie man ein 12-Zoll-Tablet komfortabel zum Surfen im Netz verwenden soll.

Hier die weiteren Bilder - das letzte zeigt den bisherigen Verlauf der Entwicklung:

CrunchPad

CrunchPad

CrunchPad

CrunchPad

CrunchPad

[Quelle: DustinCurtis.com und TechCrunch via GottaBeMobile]

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    23 Antworten to “TechCrunch zeigt sein 12 Zoll “Net-Tablet” CrunchPad”
    1. Jack says:

      Ich finds nicht schlecht, aber kommt drauf an, was man damit alles machen können wird.
      Wenn man damit auch in ein MS netzwerk kommt und somit Filme vom HTPC schaun kann, dann könnt ich mir sowas als brauchbar vorstellen.
      Wäre dann für mich halt eher ein Gerät für zB Küche, Schlafzimmer oder Couchtisch.

    2. saperalot says:

      yes, sofasurfing at its best. das gefällt mir schön bunt noch dazu. hoffentlich bald mal verfügbar. da kann ich mir so einige einsatzgebiete vorstellen. auch um es mal schnell an die gäste im cafe auszuleihen für surfen beim kuchen essen oder dergleichen.

      äh warum sollte man mit einem 12 zoll surfbrett nicht gut im web surfen können?

    3. realbuyman1 says:

      cooles teil… aber hat es überhaupt irgendwelche anschlüsse?
      usb war nicht schlecht, sonst kann man es fast vergessen.

    4. Roland says:

      saperalot: weil ich aufm sofa liegend (ja ich LIEGE aufm sofa und sitze nich) das ding mit einer hand halten müsste… bei 12 zoll dürfte es doch das eine oder andere gramm auf die waage bringen, was nicht gerade zur “haltbarkeit” beiträgt. im normalen sitzen sicherlich komfortabel nutzbar.

    5. LuckyStrik3r says:

      @ roland

      dann kannste das auf deinem bauch ablegen (hochkant) und mit der einen hand es in position halten und mit der anderen hand das teil bedienen :)

    6. Roland says:

      hehehe, das ist doch mal eine idee. muss ich mir nur noch ne ordentliche wampe zulegen, dann kann ichs inner falte abstellen und anlehnen… HANDS-FREE!!!1! yeah!

    7. Mango Bango says:

      Schade…ich dachte zuerst es sei ein 12″ Netvertible / Convertible - darauf warte ich nämlich sehnsüchtigst.

      Aber wenn das Ding nicht zu teuer ist, stell ich es mir auch geil und brauchbar vor. Bediengung sind natürlich Multi-Touch, USB Anschluss (vlt für eine Tastatur? ;) ) und die Möglichkeit den Speicher zu erweitern, denn 4 GB Flash sind ja wohl für das Popöchen. :D

    8. saperalot says:

      @ roland
      jo schon müßte man wissen wie schwer habe da nix gelesen. ich denke das wird nicht allzuviel wiegen das ganze. na egal ich will es auf alle fälle mal in die finger bekommen, just for fun und dann entscheide ich mich ob liegend oder nicht liegend :-)

    9. Dominik says:

      Yay, das klingt interessant. Wenn die Laufzeit stimmt, kann man damit im Bett bestimmt gut Filme schauen - Und halt surfen^^

    10. Wenn das Gerät bald bei uns erhältlich sein sollte und die Qualität stimmen wird, werde ich zu den ersten gehören die sich das Gerät zulegen werden. Die Display-Größe finde ich vollkommen OK. Groß genug um vernünftig sich Seiten anzusehen, aber auch nicht zu groß, dass es unhandlich wird.

      Gruß, Martin Hasenpflug

    11. emu says:

      ein ebook/comic/mangareader mit internetcapability für zuhause - nett, wenn nicht zu teuer. fast zu groß, 10″ hätten wohl gereicht…

    12. emu says:

      aber usb für tastatur und maus sind pflicht - dann kann man damit auch arbeiten. d.h. es ist eigentlich nichts anderes als ein arbeitsplatz mit touchscreen für zuhause und ein tablet zum nitnehmen… oder so

    13. pim says:

      Was ist hier neu im Verleich zu den UMPCs von etwa 5 Jahre her?

    14. Roland says:

      der niedrige preis, die größe, der intel atom/via nano anstelle von celeron, 800×480 pixel displays und preisen jenseits der 500 euro marke.

    15. Uwe says:

      Oh ja, ich warte auch gespannt auf das CrunchPad und hoffe, dass es genau so kommt wie jetzt als Prototyp vorgestellt wurde.
      Freuen wir uns also auf Juli, wenn die offizielle Vorstellung von statten geht…

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    Was andere über diesen Eintrag sagen...
    1. Webnews.de says:

      Kommt bald ein Touchscreen-Linux-Tablet für 200 €?…

      Ein Linux-Tablet, basierend auf Open-Source ist im Anmarsch. Drahtlos Surfen mit dem Schwerpunkt auf…

    2. [...] guck mal einer an, die Crew rund um Michael Arrington hat es hinbekommen und das Crunchpad wirklich zur Serienreife entwickelt. Das zumindest nehme ich an, wenn ich mir das Video von Loic [...]

    3. [...] Arrington hat es langsam eilig. Der Gründer des bekannten Blogs TechCrunch will alsbald mit seinem CrunchPad aufwarten können, weshalb er nun kräftig auf die Tube drückt. Für Ende Juli beziehungsweise [...]

    4. [...] Referenzdesigns raus) und haben ja bisher nicht wirklich den Durchbruch geschafft. Jetzt also das Crunchpad, welches nach Angaben von Fusion Garage (Entwicklerteam des Crunchpads aus Singapur) nun im [...]

    5. [...] eines Surf-Tablets bekannt, konnte schon im April einen funktionsfähigen Prototypen vom Crunchpad zeigen. Bei einem angestrebten Verkaufspreis von $300 war dem im Apple-Design gehaltenen Gerät dabei von [...]

    6. [...] der Herr Arrington da mal nicht zu viel vorgenommen hat. Möglicherweise hat sich das sagenumwobene CrunchPad, ein Atom-basierter Tablet-PC mit Custom-Interface zum TechCrunch-Lesen, schon vor der [...]

    7. [...] nichts mehr vom Crunchpad gehoert, oder? Ja, es ist still geworden um das sagenumwobene Tablet des Techcrunch Gruender [...]

    8. [...] die Meetmobility Podcasts in den letzten Monaten verfolgt hat, kennt meine Meinung zum Crunchpad zur Genuege, jetzt ist das Projekt Crunchpad offiziell gestorben. Wie Michael Arrington auf [...]


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