By Roland
08 Jun, 2011 11:00 am
Bei der Chipschmiede ARM ist man ganz offensichtlich voller Enthusiasmus, was die Erfolgsaussichten im Wettbewerb mit den x86-CPUs von Intel und AMD angeht. ARM-Chef Tudor Brown geht sogar davon aus, dass der Anteil der Notebooks mit ARM-Prozessor bis 2015 auf bis zu 40 Prozent ansteigen wird. Dies soll vor allem Windows 8 zu verdanken sein, denn Microsoft bietet die kommende Version seines Betriebssystems erstmals seit langem wieder für ARM-Plattformen an.
Brown geht davon aus, dass Windows 8 und die enge Kooperation mit Microsoft die entscheidenden Faktoren für einen Durchbruch bei Notebooks sein werden. Bisher habe ARM in diesem Bereich noch nicht richtig Fuß fassen können, weil Geräte wie die Smartbooks normalen Notebooks zwar ähnlich waren, aber nicht die gleiche Leistung und Kompatibilität bieten konnten. Die Kunden ließen sich laut Brown außerdem auch nicht für Android als Betriebssystem für Geräte im Notebook-Format begeistern.
Nach Angaben von Brown geht man sowohl bei Microsoft, als auch bei ARM davon aus, dass die gemeinsame Partnerschaft diverse Möglichkeiten bietet, neue Nachfrage für stromsparende, flache, leichte und dennoch leistungsfähige Notebooks mit Windows zu schaffen. Intels CPUs würden noch immer zuviel Energie benötigen und leicht Hitzeprobleme bekommen. Die Gerätehersteller hätten sich deshalb bisher vor allem darauf konzentriert, die Wärme in den Griff zu bekommen und dennoch kleinere Systeme zu bauen. Da ARM-Prozessoren keine Abwärmeprobleme haben, könnten sich die Hersteller künftig auf andere Bereiche konzentieren, um neue Innovationen zu schaffen, hieß es.
Quelle: DigiTimes














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