By Roland
22 Apr, 2009 6:39 pm
Toshiba bringt sein Dynabook UX bald auch bei uns auf den Markt. Unter dem Namen “Toshiba Mini NB200″ soll das neue 10-Zoll-Modell, das als Design-Netbook bezeichnet wird, ab Mai in zwei verschiedenen Varianten in Deutschland Einzug halten. Und genau das dürfte für einige Verwirrung sorgen.
Wie bereits berichtet, basiert das Toshiba NB200 auf Intels neuerem Atom N280 Prozessor mit 1,66 Gigahertz. Dieser arbeitet allerdings mit dem angestaubten Intel 945GSE Chipsatz und der schwachbrüstigen GMA950 Grafik zusammen. Das 10,2-Zoll-Display bietet 1024×600 Pixel Auflösung. Ein GB RAM und die 160 GB HDD bedingt die Windows XP ULCPC Lizenz.

Ab Mitte Mai ist das Nb200 zunächst in einer abgespeckten Variante erhältlich – die dann mit dem Intel Atom N270 Prozessor auskommen muss. Außerdem hat diese dann nur ein normales Keyboard, wobei dies im Gegensatz zum für die spätere Serie geplanten Chiclet-Keyboard wegen dessen laut Golem etwas enttäuschender Qualität vielleicht die besser Wahl wäre.

Das Standard-Keyboard des Toshiba NB200
Die weitere Verarbeitung soll allerdings ordentlich sein. Außerdem verriet Toshiba anlässlich der Vorstellung der Geräte in Europa, dass man zwei Besonderheiten integriert. So ist ein Beschleunigungssensor verbaut, der die Festplatte durch ein kurzfristiges Stoppen vor Schäden schützen soll, wenn das Netbook mal fällt. Außerdem wird einer der USB-Ports ständig mit Strom versorgt, so dass er auch dann zum Laden externer USB-Geräte verwendet werden kann, wenn das Netbook selbst abgeschaltet ist.
Preislich wollte sich Toshiba noch nicht festlegen. Die ersten Modelle, bei denen zwar an der Basis gespart wird, aber angeblich ein UMTS-Modul verbaut ist, sollen “rund 400 Euro” kosten. Die später erscheinenden Varianten mit N280 und Chiclet-Tastatur sollen ganze 500 Euro kosten – ohne UMTS. Wer da für die Preisgestaltung verantwortlich ist?!
Außerdem muss man sich schon jetzt fragen, ob Toshiba mit seiner Strategie, mehrere Serien in mehreren Varianten auf den Markt zu werfen, die Kunden nicht eher verwirrt als anlockt. Tja, man hätte ja auch Erfolg haben können. Hätte.
[Quelle: Golem]











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