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Fotos: Dem Billig-Netbook ASUS Eee PC X101H unter die Haube geschaut *UPDATE*

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04 Aug, 2011 3:00 pm

4 Comments

UPDATE: Der Launch des ASUS Eee PC X101H steht kurz bevor, weshalb ich hier auf den jüngst veröffentlichten zweiten Satz “Unter den Rock”-Fotos von ASUS’ neuem Einsteiger-Netbook verweisen will, der kürzlich bei der FCC gesichtet wurde. Ich habe die untenstehende Galerie um die Aufnahmen des schwarzen Modells erweitert. Während der X101 mit SSD übrigens nur 17 Millimeter dick sein wird, ist das hier gezeigte Modell X101H mit Festplatte mit 22 Millimetern etwas dicker. /UPDATE

ASUS will mit dem Eee PC X101 bekanntermaßen bald ein Billigst-Netbook mit MeeGo auf den Markt werfen. Der ASUS Eee PC X101H ist eigentlich das gleiche Gerät, hat aber Windows auf einer normalen Festplatte an Bord. Genau dieses Modell war jüngst bei der FCC zu Gast, so dass wir dem neuen, sehr flachen Netbook einmal unter die Haube schauen können. ASUS trimmt das Gerät so sehr auf ultragünstig, dass es wohl mit einem 3-Zellen-Akku daherkommen wird. Die Basis des neuen X101 bildet der ebenfalls neue Intel Atom N435, ein mit 1,33 GHz arbeitender Single-Core-Prozessor der Pine Trail-Familie. Aber was fasel ich, schauen wir uns lieber den X101H an!

ASUS spart unter anderem durch den Verzicht auf einen dritten USB-Port, den Wegfall eines zusätzlichen Stromanschlusskabels (das Netzteil wird direkt in die Steckdose gefummelt) und eben den langsamen aber günstigen Prozessor. Irgendwie habe ich so meine Zweifel, dass wir das Gerät jemals in Deutschland sehen werden. Was meint ihr, ist ein derart abgespecktes Netbook für den deutschen Markt überhaupt attraktiv?


Quelle: Liliputing

  • Anonymous

    Die Frage ist glaube ich ob das Gerät grundsätzlich überhaupt attraktiv ist… ich weiß nicht wie gut MeeGo mit den bestehenden Resourcen umgehen kann, wenn man aber Windows benutzt wird (so schätze ich mal), wird selbst das normale Surfen im Netz zu einer quälend langsamen Angelegen- heit.
    Wenn man aber vielleicht nur ein bischen Word und so benutzen möchte, könnte das eventuell eine kleine und günstige Alternaive sein, die auf dem Schreibtisch nicht weiter Platz benötigt.

    Es kommt halt einfach auf den Einsatzzweck und die Bedürfnisse an, wie bei so vielen anderen Geräten, die man braucht… oder halt auch nicht ^^

  • http://twitter.com/Technikfaultier Technikfaultier

    Was soll denn der Preis werden? 99,-? 

  • Gerald Fimberger

    Ich glaube nicht, dass das Gerät der große Renner werden wird, weil den meisten 50 Euro Ersparnis nicht wert sind, sich mit Linux auseinanderzusetzen und Windows nicht vernünftig darauf läuft. Ich selber habe einen Reste-PC mit einem Athlon 1000 und 640 MB RAM, der mit einem Cinebench R10 Score von 623 Punkten in etwa einem Atom mit 1,3 GHz entspricht.

    Spaßhalber habe ich darauf ein Windows 7 installiert, dass sich anfühlt wie ein Supertanker. Operationen auf Betriebssystemebene wie Ordner öffnen etc. passieren sehr, sehr langsam. Internetsurfen mit Firefox geht so einigermaßen, aber dicke Software-Brocken wie das aktuelle MS Office oder OpenOffice/LibreOffice laden sehr gemächlich, sodass selbst Briefe schreiben nicht wirklich Spaß macht. Der Performance angepasste Software wie z. B. MS Office 2000 oder SoftMaker Office 2007 sind dagegen überraschend schnell.

    Ob MeeGo so eine gute Wahl ist, kann ich nicht beurteilen. Ich habe jedenfalls auf meinem Methusalem auf der 2. Platte ein Opensuse mit LXDE-Desktop installiert und das ist quicklebendig. – Es macht halt einen Unterschied, ob 75% des Arbeitsspeichers belegt sind oder frei. Mit der Linux-Version von SoftMaker Office 2007 gibt es gratis eine ordentliche Office-Suite und auch Internet-Surfen ist in akzeptabler Geschwindigkeit möglich. Lediglich Seiten mit Flash machen dem Opa ordentlich zu schaffen. – Da versteht man Steves Abneigung gegen Flash, denn sein ARM-Doppelkerner spielt wohl auch in einer ähnlichen Performance-Liga ;-)

    D.h., mit einem Linux mit schlankem Desktop wäre das Ding IMHO ausreichend performant aber Linux schreckt halt Otto Normalverbraucher ab. So bleibt der Eee PC X101 bestenfalls ein Nischenprodukt oder lässt sich vielleicht bei Penny für 99 Euro verramschen, was aber für Asus nur mäßig spannend sein dürfte …

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002630858439 Dominik Mühlbachler

    Das mit der 8GB SSD soll 169€ kosten.