By Roland
23 Apr, 2009 7:16 pm
Lenovos IdeaPad S10 verkauft sich recht ordentlich. Gerade erst konnten die Chinesen ganze 230.000 Geräte an die Regierungen der australischen Bundesstaaten New South Wales und Victoria verkaufen. Jetzt hat das Unternehmen durchblicken lassen, dass man auch ein Business-Netbook unter der Marke ThinkPad nicht ausschließen will.
Gegenüber dem Australian PC Mag erklärte Matthew Kohut, “Worldwide Competitive Analyst” von Lenovo, dass man durchaus darüber nachdenkt, ein ThinkPad-Netbook anzubieten. Diesen Bereich erkunde man derzeit, erklärte Kohut. Weitere Kommentare, ob JA oder NEIN, wollte er ausdrücklich nicht abgeben. APC interpretiert das Ganze vielleicht etwas übereilt – und lässt es so klingen, als wäre die Markteinführung keine Frage mehr – die Idee ein Netbook im Magnesium-Gehäuse zu besitzen, lässt mir aber dennoch das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Kohut gestand immerhin ein, dass Netbooks auch von Business-Kunden immer häufiger nachgefragt werden. Unabhängig von den aktuellen Wirtschaftsproblemen haben Firmen weiterhin die gleichen Hürden zu überwinden – sie wollen mit weniger mehr erledigen, effizienter arbeiten und mehr. Genau hier würden Netbooks seiner Auffassung gut hereinpassen. Tatsächlich gab es mal ein so etwas wie ein ThinkPad-Netbook – das von IBM gefertigte WorkPad Z50 Mobile Companion. Dieser 1,2 Kilogramm leichte Mini-Laptop lief vor fast einem Jahrzehnt auf Basis von Windows CE und hatte einen 4:3-Bildschirm mit 8,2 Zoll Diagonale. Hier ein zeitgenössisches Review des Z50.
[Quelle: APCMag]










