Research In Motion (RIM) hat ein Problem. Während Apple und Google sich den Smartphone-Markt langsam aber sicher unter den Nagel reißen, gehen die eigenen Verkäufe zurück, weil es den Kanadiern bisher nicht gelungen ist, mit den eigentlich sehr guten BlackBerry-Smartphones die wachsende Zahl der privaten Smartphone-User anzusprechen. Da hilft dann auch das BlackBerry PlayBook Tablet nicht, das sich leider nicht in den erhofften Stückzahlen verkauft. RIM zieht nun die Kostennotbremse und hat einen internen Umbau angekündigt, der auch die Entlassung von 2000 Mitarbeitern bedeutet.
RIM will sich künftig auf “Bereiche mit dem größten Wachstumspotenzial” konzentrieren und streicht deshalb mal eben gut 10 Prozent der Arbeitsplätze, so dass das Unternehmen künftig mit rund 17.000 Mitarbeitern auskommen muss. Gleichzeitig besetzt man die Chefetage um und verteilt eine Reihe von Manager-Posten neu, sicherlich in der Hoffnung künftig so besser auf die Entwicklung des Marktes reagieren zu können. Aktuell hat man vor allem ein Problem: seit August 2010 gab es keine bedeutenden neuen Smartphone-Vorstellungen von RIM, wohl auch weil man sich auf das PlayBook Tablet konzentrierte – da sich das Tablet aber nicht so gut verkauft wie erhofft, muss man nun schnell nachlegen. Dies könnte früher geschehen als erwartet, denn für die kommenden Tage hat RIM eine Reihe von Neuerungen angekündigt, darunter wohl auch mindestens ein neues Smartphone.
Quelle: Bloomberg













