By Matze
24 Apr, 2009 3:24 pm

Microsoft Crew
Na, wenn das mal kein Futter für schlimme Verschwörungstheorien ist: nach 23 Jahren müssen die Redmonder zum ersten Mal sinkende Umsätze und Gewinne vermelden. Nach 23 Jahren! Im ersten Quartal diesen Jahres setzte Microsoft auch noch 6(,66)% weniger um als noch vor Jahresfrist und verdiente damit nur knappe 3 Milliarden Dollar. Die Ärmsten!
Und schuld daran sind natürlich wieder die bösen Margendrücker “Netbooks“, weil da ja nur das billige Windows XP ULCPC drauf laufen gelassen wird und nicht der Goldesel Vista, das ja auch sonst wohl hauptsächlich gekauft wird, “weil es eben vorinstalliert ist”.
Microsoft CFO Chris Lidell teilte daneben mit, man gehe von mindestens einem weiteren schlechten Quartal aus. Die Einführung der neuen Margenhoffnung Windows 7 soll aber erst im Jahr 2010 stattfinden, so daß man sich fragen muss, wo sie denn im dritten und vierten Quartal die guten Umsätze hernehmen wollen. Etwa von den Netbookverkäufen zu Weihnachten? Die laufen doch dann alle schon mit Android! (via slashgear.com)
Aktuell kommt für den Betriebssystemgiganten noch eine weitere Unannehmlichkeit dazu: auf einer Sicherheitskonferenz in Dubai führten die zwei Brüder Vitin und Nitin Kumar (ohne Harold) ihr neuestes VBootKit 2.0 vor, welches in den Windows Bootprozess eingreift und Systemdateien, die in den RAM geschrieben werden, vorher verändert.
Und: ja, das geht auch und vor allem bei Windows 7. Und: nein, es gibt (angeblich) kein Gegenmittel gegen das in sogenanntem proof-of-concept code geschriebene und nur etwa 3KB grosse Programm, welches allerdings nur “von Hand” aufgespielt werden kann. Da es sich von selbst wieder entfernt wenn das System herunterfährt (die veränderten Systemdaten aus dem RAM werden ja einfach wieder gelöscht) sollte der Attackierte auch nichts von dem Angriff mitbekommen können.(via Networkworld.com)
23 Jahre, 6 Prozent und 3KB…sind das die Eckdaten, die den Anfang von Microsofts Ende markieren?











