By Roland
27 Apr, 2009 8:13 am
Die Nachfrage für Intels Atom CPUs geht offenbar zurück. Dies meldet der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf “Quellen aus dem Markt”. Hintergrund ist unter anderem ein gesteigerter Wettbewerb mit günstigen “großen” Notebooks, die nach Preissenkungen kaum mehr kosten als Netbooks.
Auch die bevorstehende und teilweise bereits erfolgte Einführung von Notebooks auf Basis von Intels neuen CULV-Prozessoren soll ihren Teil zum Rückgang der Atom-Nachfrage beitragen. Außerdem sollen Kunden, die auf jeden Fall ein Netbook erwerben wollen, zunehmend auf die Einführung der Atom-CPUs der zweiten Generation in der zweiten Jahreshälfte warten, heißt es.
Deren Markteinführung ist angeblich auch der Grund für Intels Entscheidung, die aktuellen Prozessoren der Atom-Serie verstärkt an chinesische Hersteller von besonders günstigen Netbooks abzugeben. Der Halbleiterkonzern will damit angeblich seine Lagerbestände abbauen, um den Start der 2. Atom-Generation vorzubereiten.
Was genau die Taiwaner unter den Atom-CPUs der “zweiten Generation” verstehen geht aus dem Bericht nicht hervor. Entweder ist damit die für Ende 2009 erwartete neue Pineview-Architektur gemeint, bei der CPU und Grafikkern kombiniert werden, oder es handelt sich lediglich aus die schon jetzt sporadisch verwendete Kombination aus Intel Atom N280 CPU und GN40 Chipsatz.
[Quelle: DigiTimes]











Pingback: Netbook-Teileengpass bringt Preissteigerungen | Netbooknews.de - das Netbook Blog