By Roland
29 Apr, 2009 9:50 am
So, ich erkläre den heutigen Tag hiermit offiziell zum “Wir zerrupfen unser neues Spielzeug so bald wie möglich”-Tag. Nachdem wir gestern bereits unter die Haube des MSI X-340 schauen durften, geht es nun mit dem MSI Windtop AE1900 weiter. Interessant was sich da so alles in Nettops verbirgt. Der MSI Windtop AE1900 ist übrigens MSIs günstigster All-In-One-PC – in Deutschland derzeit noch ab 569 Euro, kostet er in Frankreich schon nur noch 499 Euro.
Pierre von BlogEee.net hat von seinem treuen Leser Peter die folgenden Bilder erhalten, bei dem wir dem MSI AE1900 ganz ungeniert unter den Rock schauen können – ist ja doch einiges dran an sonem All-In-One-Nettop. Es handelt sich bei dem gezeigten Gerät übrigens nicht um ein Modell aus der Massenproduktion, sondern um einen Prototypen der gleichen Serie. Am Innenleben dürfte sich dennoch kaum etwas geändert haben, außer dass die Kabelage vielleicht etwas ordentlicher untergebracht ist.
Als erstes sehen wir hier den schicken 4-Zentimeter-Lüfter, der im Windtop ein einsames Dasein fristet. Er versorgt die Heatpipes mit Frischluft bzw. sorgt für eine ordnungsgemäße Ventilation des Gehäuses – hoffentlich ohne dabei all zu viel Lärm zu erzeugen.
Die Heatpipe kommt aus Richtung CPU und Chipsatz, die sie beide gleichzeitig kühlt. Der eigentliche Kühlkörper ist aus Aluminium und deckt beide Chips gleichzeitig ab. Die Wärme wird von einem Kupferstrang in Richtung Lüfter transportiert, der auf einige Kupferfinnen bläst.
Hier verrät uns der Blick ins Gehäuse, dass MSI vielleicht ursprünglich vor hatte, einen Modem- und einen PS2-Anschluss zu verbauen. Die entsprechenden Lötstellen sind vorhanden – wer also unbedingt per Modem surfen will…
Weiter geht es mit der Southbridge, die ohne eine Heatpipe-Kühlung auskommen muss und mit einem einfachen Kupferkühler ausgerüstet wurde. Darunter sehen wir das WLAN-Modul, dessen Antennen allerdings nicht wie man vielleicht erwarten würde, zum oberen Bereich des Gehäuses führen, sondern an dessen unteren Rand. Ob das für den Empfang von Bedeutung ist?!
Hier haben wir dann noch den Kartenleser, der zusammen mit zwei USB-Ports auf einer separaten Platine ins Gehäuse geschraubt wird. Unten sieht man noch das ebenfalls integrierte DVD-Laufwerk im Slim-Format. Mit wenig Aufwand ließe sich wohl auch ein Blu-ray-Laufwerk verbauen.
Eine Besonderheit gibt es an dem Prototypen dann doch noch – wer nach Arbeitsspeichermodulen sucht, wird sie nicht finden. Die RAM-Chips sind zumindest bei dem gezeigten Modell direkt auf dem Mainboard untergebracht. Zwar sind zwei RAM-Slots vorbereitet, doch sie wurden (noch?!) nicht mit einem Träger bestückt.
Insgesamt war das doch mal eine interessante Reise in die Welt des Nettop-Prototyping. Natürlich kann sich ein aktueller und in Massenproduktion gefertigter MSI Windtop AE1900 in einigen Punkten unterscheiden, insgesamt dürfte das hier gezeigte Gerät jedoch große Seriennähe haben.
[Quelle: BlogEee.net]





















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