By Roland
05 May, 2009 5:48 pm
Der Kollege Florian Müssig von der c’t hat sich mit dem Samsung NC20 das erste und leider auch einzige in Deutschland erhältliche Netbook mit VIA Nano CPU ausführlich angesehen und einen sehr interessanten Testbericht verfasst. Sein Fazit fällt überwiegend positiv aus, schließlich kann der Samsung NC20 mit seiner neuen VIA-CPU dem Intel Atom durchaus das Wasser reichen. Für Florian ist das Gerät ein gelungener Kompromiss aus Mobilität und ausreichend Platz auf dem Desktop.
Ganz nebenbei erklärt er noch einmal ausführlich, warum sich der Nano und seine dazugehöriger Chipsatz VX800 keineswegs vor Intels Atom und den mit lächerlich hoher Leistungsaufnahme arbeitenden Chipsätzen des Halbleitergiganten fürchten müssen. Hier ein kurzes Zitat: “Arbeiten und Internet-Surfen machen auf dem 12,1-Zoll-Display deutlich mehr Spaß als bei kleineren Netbooks. Einzig für Webseiten mit besonders aufwendigen Flash-Animationen oder hochauflösenden Browser-Videos reichen Nano und Chrome9-Grafik nicht aus – diese Einschränkung gilt aber (wie auch die Untauglichkeit für 3D-Spiele) für alle Netbooks.” Wahre Worte.
Außerdem gewährt uns Müssig einen überraschenden Blick unter die Haube des NC20, dessen Mainboard gerade einmal gut die eine Hälfte des Gehäuses füllt. Wie kompakt das Innere des Samsung NC20 dank der nur aus VIA Nano und einer kombinierten North- und Southbridge bestehenden Plattform realisiert werden kann, ist für mich nur ein weiteres Zeichen dafür, dass VIA in Sachen Mini-Systemen mit seinen wenigen Mitarbeitern immer noch großartige Arbeit macht.
Dem c’t-Tester sagen vor allem die gute Tastatur und der leise Lüfter des Samsung NC20 zu. Das spiegelnde Display wird natürlich berechtigtermaßen kritisiert. Insgesamt handelt es sich angeblich um eine gute Kombination aus geringem Gewicht und guter Akkulaufzeit, wie man sie sonst nur bei deutlich teureren Subnotebooks antrifft, die allerdings auch reichlich mehr Leistung bieten können.












