By Roland
05 May, 2009 5:05 pm
Wenn Sascha nach Taiwan geht, will ich nach Korea. Schließlich bauen nicht nur die Insel-Bewohner Super-Hardware, sondern auch die Koreaner. Ein Beispiel dafür ist die Firma Moneual, die mit dem MiNEW A10 einen neuen Nettop auf Basis von Intels Atom 230 CPU mit 1,6 GHz vorgestellt hat. Das Gerät steckt in einem optisch durchaus ansprechenden Gehäuse, wird aber als Media Center PC positioniert, obwohl nicht einmal ein S-Video-Anschluss vorhanden ist, mit dem sich der Desktop auf den Fernseher bringen ließe.
Letztlich ist allerdings auch fraglich, was der Intel Atom 230 mit seinem einen Kern und die Chipsatzgrafik GMA960 in Sachen Multimedia-Entertainment leisten können. Mehr als in Sexy-Nettop ist der Moneual MiNEW A10 daher dann wohl doch nicht. Die Ausstattung liest sich jedenfalls genau so – neben dem ollen Atom 230 stecken 1 GB DDR2-RAM und eine 160-GB-HDD im 2,5-Zoll-Format drin. Hinzu kommen noch vier USB-2.0-Ports, ein VGA-Ausgang, Ethernet- & Audio-Anschlüsse. Es gibt sogar PS/2-Ports und einen seriellen Anschluss. Wahnsinn.
Immerhin ist das Gerät mit 20,2 x 22,0 x 7,0 Zentimetern (BxTxH) Größe recht kompakt. Moneual (hat schonmal jemand einen weniger schreibkompatiblen Firmennamen gesehen?!!!) bewirbt sein Gerät nicht nur als Einsteiger HTPC, sondern auch als extrem stromsparenden Desktop – 70 Prozent weniger Verbrauch als bei einem normalen Desktop-PC sollen drin sein – bei der Leistung sieht es aber wahrscheinlich ähnlich aus. Mit 400.000 Won, umgerechnet 235 Euro, ist der MiNEW A10 immerhin recht günstig.
[Quelle: SlashGear]













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