By Casi
04 Nov, 2011 8:00 pm
Die Geister scheiden sich immer noch daran, ob das iPhone 4S nun der große Wurf ist oder nur ein müder Platzhalter, der die Apple-Begeisterten hinhält, bis es ein “richtig” neues iPhone – das iPhone 5 – gibt. Einigkeit hingegen herrscht allerdings darüber, dass der Fortschritt zwischen 4S und 5 größer sein wird als zwischen 4 und 4S. Ob Apple dann aber schon auf die SIM-Karten verzichten kann, wage ich zu bezweifeln. In einem späteren iPhone könnte es aber durchaus der Fall sein, wie das jetzt angemeldete Patent auf die virtuelle SIM-Karte beweist, über das ich bei Stadt-Bremerhaven gestolpert bin.
Das Patent sieht vor, dass die eigentliche SIM-Karte obsolet wird, alle notwendige Information bereits im Gerät steckt, egal ob es um Provider oder Netz geht. Das soll laut Apple der Sicherheit zu Gute kommen, hat aber natürlich auch noch aus einem anderen Blickwinkel seine Vorteile. Wer keinen SIM-Karten-Slot berücksichtigen muss, kann ein schlankeres Gerät bauen – und jeder gesparte Millimeter zählt ja im Kampf um die Smartphone-Krone. Wie gesagt – für das iPhone 5 kommt die Entwicklung vermutlich zu früh (auch, wenn es schon letztes Jahr ein Thema war), aber Apple wird da nicht locker lassen.
Was ich persönlich davon halte? Ehrlich gesagt bin ich ein wenig skeptisch, mir fehlt aber auch ein wenig der technische Einblick in die Materie. Ich halte die Idee für interessant, weniger schön ist die Tatsache, dass sich das Patent in Apple-Hand befindet. Außerdem wüsste ich gerne, wie sich das dann ohne die Karte zukünftig gestaltet – kann ich nach Bedarf meinen Anbieter wechseln, oder steigt Apple auch hier in einen ganz neuen Bereich ein und bindet auch hier seine Kunden enger an sich?
Quelle: Patentlyapple.com via Stadt-Bremerhaven















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