Acer Aspire One 571 mit Atom N280, HD-Display, Vmedia-Disc & Multimedia-Beschleuniger
May 15, 2009 von Roland
Derzeit dreht sich das Modellkarussell im Vorfeld der Computex so mal wieder auf Hochtouren. Die Aspire One Spezialisten von Macles bringen uns die Nachricht vom nächsten neuen Mitbewerber: Der aktuelle Marktführer bringt mit dem Acer Aspire One 571 ein neues Modell, das nicht nur den neuen Intel Atom N280 mit 1,6 GHz mitbringt, sondern auch über ein neues 10,1-Zoll-Display mit der HD-Auflösung 1280×720 Pixel verfügt. Außerdem verbaut Acer einen Multimedia-Coprozessor, der für eine reibungslose Wiedergabe von HD-Videos sorgt. Damit ist die Liste der Besonderheiten aber noch nicht zuende. Zusätzlich hat der neue Aspire One 571 auch noch ein Laufwerk für Vmedia Discs. Mehr nach dem Bruch
Das ist doch mal was. Statt eines “normalen” optischen Laufwerks, verbaut Acer also ein Vmedia Drive. Dabei handelt es sich um optische Mini-Medien in einer Plastikhülle, die ähnlich funktionieren wie Blu-ray-Discs. Sie haben einen Durchmesser von gerade einmal 32 Millimetern und besitzen eine Kapazität von einem Gigabyte. Ob dieses Spezialformat nun dank des Acer Aspire One 571 plötzlich zum Erfolg wird, dürfte allerdings fraglich sein.
Die Voraussetzungen für die Wiedergabe von hochaufgelösten Videos bringt der neue Aspire One jedenfalls schonmal mit. Das Display ist im filmfreundlichen 16:9-Format gehalten und hat wie erwähnt eine 720p-Auflösung. Der ebenfalls verbaute Quartics Q1721 Multimedia Coprozessor macht der Maschine bei der Videowiedergabe entsprechend Beine - er funktioniert als Decoder UND Endcoder für HD-Videos in H.264 und anderen Formaten.
Das Gehäuse des Acer Aspire One 571 basiert ganz offensichtlich auf den bereits erhältlichen Modellen D150 und D250. Die Produktbezeichnung hat Acer allerdings nicht gerade gut gewählt, denn mit dem Acer Aspire One 751 gibt es bereits ein anderes Modell aus gleichem Hause, das die gleiche Nummernkombination trägt.
So und jetzt noch der Grund, warum der Acer Aspire One 571 durchaus einige Chancen auf Erfolg hat - genauso wie andere Netbooks mit eingebauten Video-Beschleuniger. Microsoft integriert in Windows 7 eine Unterstützung für genau diese Chips, so dass die entsprechenden Videos vom Windows Media Player ohne Probleme wiedergegeben werden können. Während der Windows Hardware Engineering Conference war schon im letzten Jahr ein Acer Aspire One mit einer solchen Konfiguration zu sehen.


















Heißt das, das Windows XP von diesem neuen Chip garnicht profitiert, und nur nicht im vollem Umfang? Ich hoffe jedenfalls, dass Sascha und Co diesen neuen Acer ganz schnell in ihre Finger bekommen, um ihn auf Herz und Nieren zu prüfen!
so war das nicht gemeint. unter xp kann man von dem chip wahrscheinlich ebenfalls profitieren, die entsprechende unterstützung seitens der wiedergabesoftware vorausgesetzt. soweit ich den herren von ms damals auf der winhec verstanden hatte, ist der support für die hardware-decoder bei 7 und dessen wmp12 ab werk integriert (im rahmen der deutlich erweiterten codec-unterstützung). wir werden natürlich unser bestes tun, das ding früh zum testen an land zu ziehen.
und wo ist der Vorteil von den Vmedia Disks über SD Crads ?
1 GB SD Cards kosten im Verkauf vllt noch 2,50 € - d.h. Produktion kostet ein paar Cent.
Wo ist der Sinn von so komischen Disks ?
Und machen die Dinger auch so einen Höllenlärm wie ihre großen verwandten ?
mMn ist das optische Laufwerk am aussterben, und es ist nicht schade drum.
Je nach Stromverbrauch / Aufpreis könnte so ein Co Prozessor die Alternative zu ION sein, was er taugt, ob er wirklich alle Codecs, Formate, Container unterstützt muss sich zeigen.
Komisches Laufwerk - was genau soll das jetzt bringen wenn es sonst keiner hat?
Zumal dieses VMedia bis jetzt ein reines ROM-Medium ist und es noch keine Brenner dafür gibt. Ich glaube, das ist so etwas ähnliches wie diese UMD für die Sony Playstation Portable, da gibt es doch auch Videos für unterwegs zu kaufen.
UMD ist tot. Sony verzichtet bei der neuen PSP-Version auf ein optisches Laufwerk. Genauso sollte es Acer auch machen. Stattdessen hat man dann auf der Handballenablage einen hässlichen Schacht (bei einem sonst ganz interessanten Netbook).
Der “Vorteil” des Vmedia-Laufwerks:
1. es ist größer und unhandlicher als SD-Karten
2. es passen weniger Daten drauf
3. und das beste zum Schluß: man kann damit nichts speichern, weil es ein reines Lesegerät ist.
Wirklich großartig - genau darauf hat die Welt gewartet.
Mhh das Laufwerk wird in meinen Augen ne Totgeburt…
das einzig wirklich interessante ding an der Sache ist der Co Prozessor der kann nen paar interessante Sachen wie ich finde -dafür nen dicker plus punkt an Acer
http://www.quartics.com/QV1721.aspx