By Roland
15 May, 2009 7:29 pm
Derzeit dreht sich das Modellkarussell im Vorfeld der Computex so mal wieder auf Hochtouren. Die Aspire One Spezialisten von Macles bringen uns die Nachricht vom nächsten neuen Mitbewerber: Der aktuelle Marktführer bringt mit dem Acer Aspire One 571 ein neues Modell, das nicht nur den neuen Intel Atom N280 mit 1,6 GHz mitbringt, sondern auch über ein neues 10,1-Zoll-Display mit der HD-Auflösung 1280×720 Pixel verfügt. Außerdem verbaut Acer einen Multimedia-Coprozessor, der für eine reibungslose Wiedergabe von HD-Videos sorgt. Damit ist die Liste der Besonderheiten aber noch nicht zuende. Zusätzlich hat der neue Aspire One 571 auch noch ein Laufwerk für Vmedia Discs. Mehr nach dem Bruch
Das ist doch mal was. Statt eines “normalen” optischen Laufwerks, verbaut Acer also ein Vmedia Drive. Dabei handelt es sich um optische Mini-Medien in einer Plastikhülle, die ähnlich funktionieren wie Blu-ray-Discs. Sie haben einen Durchmesser von gerade einmal 32 Millimetern und besitzen eine Kapazität von einem Gigabyte. Ob dieses Spezialformat nun dank des Acer Aspire One 571 plötzlich zum Erfolg wird, dürfte allerdings fraglich sein.
Die Voraussetzungen für die Wiedergabe von hochaufgelösten Videos bringt der neue Aspire One jedenfalls schonmal mit. Das Display ist im filmfreundlichen 16:9-Format gehalten und hat wie erwähnt eine 720p-Auflösung. Der ebenfalls verbaute Quartics Q1721 Multimedia Coprozessor macht der Maschine bei der Videowiedergabe entsprechend Beine – er funktioniert als Decoder UND Endcoder für HD-Videos in H.264 und anderen Formaten.
Das Gehäuse des Acer Aspire One 571 basiert ganz offensichtlich auf den bereits erhältlichen Modellen D150 und D250. Die Produktbezeichnung hat Acer allerdings nicht gerade gut gewählt, denn mit dem Acer Aspire One 751 gibt es bereits ein anderes Modell aus gleichem Hause, das die gleiche Nummernkombination trägt.
So und jetzt noch der Grund, warum der Acer Aspire One 571 durchaus einige Chancen auf Erfolg hat – genauso wie andere Netbooks mit eingebauten Video-Beschleuniger. Microsoft integriert in Windows 7 eine Unterstützung für genau diese Chips, so dass die entsprechenden Videos vom Windows Media Player ohne Probleme wiedergegeben werden können. Während der Windows Hardware Engineering Conference war schon im letzten Jahr ein Acer Aspire One mit einer solchen Konfiguration zu sehen.















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