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Amazon Kindle Fire im Test – ordentliche Hardware, reichlich Content, aber…

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14 Nov, 2011 12:00 pm

5 Comments

Amazon bietet mit dem Kindle Fire ab Morgen ein durchaus attraktives 7-Zoll-Tablet auf Basis eines TI OMAP4 Dual-Core-Prozessors und Android 2.3 mit einer stark modifizierten Oberfläche zum Preis von nur knapp 200 Dollar auf den Markt. Das Gerät basiert auf dem Referenzdesign des BlackBerry PlayBook, hat aber mit 512 MB RAM und 8 GB Flash jeweils weniger Speicher verbaut. Die Kollegen von Engadget haben sich dieses auf den ersten Blick sehr günstige Tablet angesehen und es einem ausführlichen Test unterzogen, der zwar zeigt, dass es sich um ein durchaus attraktives Stück Hardware handelt, aber bei der Software dann doch diverse Schwächen bestehen.

Das Tablet selbst fühlt sich dem Vernehmen nach sehr gut an und verfügt über ein recht ordentliches Display. Die Nutzungsmöglichkeiten sind jedoch wegen des fehlenden Zugriffs auf den offiziellen Android Market etwas beschränkt, das Sideloading von Apps ist aber durchaus möglich. Dabei gilt es aber zu bedenken, dass es dabei diverse Probleme geben kann, denn viele per APK geladene Apps crashen. Im Vergleich zu anderen populären Tablets kann das Amazon Kindle Fire laut Engadget nicht wirklich mithalten, denn sowohl Performance, als auch Interface haken häufiger und der Speicher reicht nicht.

Die Funktionalitätsbeschränkungen stören im Alltag dann angeblich doch sehr und das 7-Zoll-Display war unseren Testerkollegen dann doch etwas zu klein. Andere, größere Tablets erledigen die meisten Aufgaben angeblich besser, doch für sie muss man meist zwei bis drei Mal mehr zahlen. Letztlich bietet das Kindle Fire für sein Geld durchaus einen ordentlichen Gegenwert, heißt es. Amazons Plan, das Kindle Fire als Vehikel zur Förderung seiner der Verkäufe seiner digitalen Inhalte, dürfte aufgehen, denn das Tablet dient sozusagen als “Fenster” in die reichhaltige Content-Welt des Onlinehändlers. Das “Erlebnis” sei nicht perfekt, doch das Kindle Fire erlaubt einen vielversprechenden Blick in die Zukunft des Online-Vertriebs. Den kompletten Test des Kindle Fire könnt ihr Engadget nachlesen.


Quelle: Engadget

  • http://twothe.myopenid.com/ TwoThe

    Dann schaun mer mal ob sich das “Fehlen” von Apps als Killerargument für oder gegen das Kindle-Fire entwickelt. Das wäre dann auch mal der erste Test “in the wild” ob Kunden wirklich so App-geil sind, wie uns das App(le) Marketing immer glauben lassen will.

  • Anonymous

    Wenn ich das Geruckel bei den Zeitschriften oder im Browser sehe, da frage ich mich schon, wozu Amazon eine Entwicklungsabteilung hat. 

  • Christian Koch

    interessant wird eigentlich wie gut Cyanogenmod auf dem Kindle läuft. Wird das schnell genug gibs ein brauchbares und billiges Anroid Tablet

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=733232994 Sotirios Pappas

    Könnte mir vorstellen, dass sich die Amazon Reader und Fire selbst kannibalisieren

  • Anonymous

    Das Ruckeltablet, so etwas macht keinen Spass,