By Roland
27 May, 2009 5:49 pm
Das ECS T30IL ist im 13,3-Zoll-Format gehalten und soll ein besonders dünnes und leichtes Notebook im Stil des MacBook Air sein. Das Design ist schonmal ganz stark an das Apple-Produkt angelehnt. Beim Gewicht kann ECS mit etwas weniger als 1,5 Kilogramm nicht ganz mithalten. Auch hier gibt es wieder die OSD-Funktion zum schnellen Zugriff auf Anwendungen. Hinzu kommt ein Fingerabdruckleser, der unberechtige Anwender fern halten soll.
Muss ich das integrierte HSUPA-Modem etwa noch einmal erwähnen? Ich denke nicht. Ebenso brauche ich wohl nicht noch einmal auf die auch hier vorhandene Stromspar-Anwendung hinweisen. Ein Unterschied zu den vorgenannten Geräten ist dann immerhin der ebenfalls verbaute “G Sensor”, der Bewegungen des Notebooks erkennt. Die Webcam fällt mit 0,3 Megapixel etwas schwachbrüstiger aus als bei den Netbooks. Bluetooth gibt es einmal mehr nur optional.
Jetzt kommen wir zu den All-In-One-Nettops. Den Anfang macht der ECS “Morph-A”, bei dem es sich um ein Einsteigermodell mit einem 18,5-Zoll-Display handelt. Dieses arbeitet trotz seiner Größe mit 1366×768 Pixeln. Das Besondere ist die geteilte Bauform, bei der der eigentliche Rechner und das Display flexibel miteinander verbunden sind. Dadurch kann der ECS Morph-A auf dem Tisch aufgestellt oder an der Wand installiert werden.
Unter der Haube steckt ein Dual Core Intel Atom 330 Prozessor in Verbindung mit dem bekannten Intel 945GC Chipsatz. ECS installiert ab Werk ein optisches Laufwerk und bis zu zwei Gigabyte RAM. Die Festplatte ist im 2,5-Zoll-Format gehalten, zu ihrer Größe macht der Hersteller aber bisher keine Angaben. Über einen Mini-PCIe-Steckplatz kann WLAN, WiMAX oder UMTS nachgerüstet werden.
Nettop Nummero Zwei ist der ECS Morph-I, der im Vergleich zum Morph-A das High-End-Modell zu sein scheint. Das Gerät verfügt über ein 21,5-Zoll-Display, welches mit voller Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln arbeitet. Das Gehäuse ist einmal mehr im von ECS “2-in-1″ genannten Design gehalten, kann also bei Bedarf auseinander genommen werden, so dass Display und Rechner-Basis von einander getrennt sind.
ECS bezeichnet die Gestaltung des Gehäuses als “slim, light, stylish and minimal”. Im Innern steckt auch hier der Dual Core Atom 330, wobei statt des Intel-Chipsatzes Nvidias ION-Plattform mit ihrer Nvidia GeForce 9400M Grafiklösung zum Einsatz kommt. Dies soll für eine reibungslose Wiedergabe auf dem hoch aufgelösten Display sorgen.
Der Morph-I kann in zwei Steckplätzen bis zu 4 Gigabyte DDR2-Speicher in SO-DIMM-Bauweise aufnehmen. Als Festplatte sind 2,5-Zoll-Modelle eingeplant, außerdem verbaut ECS ein optisches Laufwerk. Wie beim Morph-A kann über einen Mini-PCIe-Steckplatz WLAN, WiMAX oder UMTS nachgerüstet werden. Bei beiden Geräten kommt ein 90-Watt-Netzteil mit 19 Volt zum Einsatz.
Puh, das war ein Akt. Insgesamt scheint ECS mit seinen neuen Netbooks und Nettops ein deutlich breiteres Angebot im Low-End-Segment schaffen zu wollen. Bisher hatte der taiwanische Vertragsfertiger nur ein sehr dürftiges Portfolio. Wahrscheinlich werden auch die neuen Produkte von einer Reihe anderer Marke unter ihren Namen auf den Markt gebracht. Zur Computex in der kommenden Woche dürfte es dann deutlich mehr zu den Geräten zu erfahren geben. Sascha, ich verlange ausführliche Hands-On-Begrabbelung.
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