Home > Netbooks > Dell > Rektorin zu Dell Schulprojekt interviewed

Rektorin zu Dell Schulprojekt interviewed

By
01 Jun, 2009 5:54 pm

2 Comments

Latitude 2100 NotebookIn einem interessanten Interview trifft die Schulleiterin Dr.Christine Carpenter der Sacred Hearts High School in London mit dem Marketing Manager von Dell, James Quarles, zusammen und beantwortet Fragen zum Einsatz der neuen Latitide 2100 Netbooks, die Dell extra für das Schulprojekt entworfen hat. Sie nennt einige sehr eindrucksvolle Besipiele, wie die Teilnahme an Unterrichtsstunden bei eigentlich überfüllten Räumen(per webcam) oder die Möglichkeit einen Kurs im Nachhinein als Video nochmal anzusehen.

Schüler könnten dazu die Technik nutzen, den Unterricht eines anderen Lehrers anzusehen, um Verständnisschwierigkeiten bei bestimmten Themen zu beseitigen. Mrs Carpenter erzählt darüber hinaus, daß die Sacred Hearts sich in einem sehr alten Gebäude befindet, welches für Rollstuhlfahrer denkbar ungeeignet sei. Diese könnten aber durch den Einsatz der Netbooks nun ebenfalls am Unterricht teilnehmen und sich beteiligen.

Der technische Hintergrund wird allerdings ein wenig ausgeblendet, denn daß zu all dem wohl auch eine irgendwie geartetete Serverarchitektur gehört, für die die Schulen sicher auch ganz ordentlich bezahlen dürfen, wird nicht angesprochen.

Prinzipiell halte ich den Einsatz solcher Systeme in Schulen aus 2 Gründen,abgesehen von den oben genannten Einsatzmöglichkeiten, für richtig: zum Einen ist das Interesse und der Aufmerksamkeitsvorsprung, den Computer gegenüber Lehrern haben, enorm und sollte genutzt werden. Zum Andern kommt hinzu, daß in einer Welt voll Technik ausgerechnet in der Schule gearbeitet wird wie vor hundert Jahren.

  • http://www.dummzeuch.de Thomas Mueller

    Die Dinger heisse “Latitude”, nicht “Latitide”.

  • doginthewok

    Also bei der Newsdichte ist ein Vertipper doch mal drin oder nicht ;)

    Zum Thema:
    Interaktiver Unterricht wird wohl nicht sehr groß geschrieben, wenn die körperlich Eingeschränkten stumm am Bildschirm dem Unterricht folgen sollen oder Lehrer dadurch gespart werden, dass man mehr Leute am Unterricht teilnehmen lassen kann :D

    Zu den beiden genannten Gründen:
    Ersten halte ich für eher unwichtig und sogar falsch, denn erstens schwindet der “Interessenvorsprung” und ein Computer sollte auf Dauer keinen interessanteren “Partner” darstellen, als ein Mensch (für den sozialen Durchschnitt, durchschnittlicher Lehrer), und zweitens gilt dies nur, wenn der Unterricht auch auf Computer eingestellt wird und nicht einfach versucht wird, den klassischen Unterricht mit neuer Technologie aufzupeppen, was wohl doch sehr häufig passieren wird.
    Hieran schließt sich gleich der zweite Punkt an: Die Möglichkeit ist da, doch bezweifle ich, dass zumindest in Deutschland ein Notebook für jedermann das entscheidende Kriterium für zeitgemäßen Unterricht ist.

    Würde mich aber sehr freuen, wenn das weiter verfolgt wird, denn Potential steckt definitiv drin und es ist ein interessantes Projekt.