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Fujitsu Lifebook: Konzept-Studie will Notebook, Smartphone und mehr in einem Gerät vereinen

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19 Jan, 2012 10:00 am

14 Comments

Es ist immer wieder spannend zu sehen, mit welchen Ideen die Designer der Unternehmen – bzw unabhängige Designer – um die Ecke kommen und das neue Konzept von Prashant Chandra von Yanko Design bildet da keine Ausnahme. Er hat jetzt das Fujitsu Lifebook 2013 vorgestellt, welches uns quasi eine All-in-one-Lösung bieten soll. Dabei haben wir nicht nur ein Gerät, welches alles kann, so wie heute ein Smartphone über die Telefon-Funktion hinaus eben auch Media-Player, Newsquelle und akzeptable Cam ist. Stattdessen haben wir es hier mit einem modularen System zu tun, welches im Notebook-Gehäuse zudem auch Tablet, MP3-Player, Cam und natürlich das Notebook selbst unterbringt.

Chandra geht dabei davon aus, dass ein Tablet nicht so toll zum Arbeiten ist wie ein Notebook, dieses wiederum nicht toll zum Telefonieren und ein Smartphone keine so schönen Bilder macht wie eine vollwertige Cam. Daher soll jede Komponente auf seinem Gebiet punkten, dennoch aber ein großes Ganzes ergeben. Hier sind weitere Bilder, anhand derer ihr euch einen Eindruck von dieser Studie verschaffen könnt.

Was haltet ihr nach den Bildern von diesem Konzept? Ich finde es auf eine Art durchaus interessant, bin aber nicht davon überzeugt, dass es so oder so ähnlich zur Marktreife gebracht wird. Wenn ich wirklich eine starke Kamera, ein ordentliches Notebook, ein wettbewerbsfähiges Smartphone etc in diesem Kontext auf den Markt bringen möchte, wird das wohl zu einem Preis geschehen, den so gut wie niemand bereit ist zu zahlen. Außerdem sind die einzelnen Devices mitunter voneinander abhängig. So fungiert das Tablet als Tastatur des Notebooks. Funktioniert also irgendwann das Tablet nicht mehr, bediene ich auch das Notebook nicht mehr usw.

Quelle: Yanko Design via Inside Digital

  • Anonymous

    Sehr schöne Idee und sehr schönes Design! Echt cool! Auch wenn bereits auf den ersten Blick mit einigen praktischen ‘Mängeln’ ausgestattet.

    Zudem denke ich, dass es sehr schwer ist, solch ein Konzept praktisch umzusetzen, da ja bei der modularen Bauweise auch an die ‘Updatefähigkeit’ einzelner Komponenten gedacht werden sollte.

    Mein Laptop hat bei mir die zwei- bis dreifache Lebenserwartung im Vgl. zu meinem Mobile Phone. Nun möchte ich aber auch, dass die Komponenten nach einem Upgrade z.B. des Smartphones noch zueinander passen.

    In einer schnelllebigen Technikwelt wie heute iwie schwer vorstellbar. Alle zwei bis drei Jahre eine neues Komplettsystem werden sich wohl die wenigsten leisten können.

  • Anonymous

    Super Konzept. Erst wusste ich gar nicht wo das Tablet hin soll. Aber als Tastatur. Nunja. Ich denke das in einem Lapop eine normale Tastatur besser ist. Zudem wäre es bei der Ausstattungsmöglichkeit der Tablets schon besser das Tablet von und einzuklicken, sodass das Tablet als Rechner dient und im Laptop-Gehäuse lediglich ein weiterer Akku, Tastatur, großes Display und eventuell eine Festplatte untergebracht werden müssten.

    Anderseits halte ich von solchen Konzepten nur bedingt etwas. Denn auf meinen Laptop mag ich lieber ein Windowssystem, während ich auf einem Tablet Android bevorzuge. Um ein solches System also für mich interessant zu machen, sollte man das irgendwie verbinden. Das ginge zwar bei oben gezeigten Konzept, aber dann würde mir wieder eine Hardwaretastatur fehlen. Der Kreis will sich also nicht schließen….

  • Stubber

    Mit Windows 8 sollte es ja möglich sein. Handy-Betriebssystem und Laptop-Betriebssystem gleichzeitig zu sein.
    Ich finde es einwenig komisch, das es ein Table und ein Smartphone geben soll. Da finde ich den Ansatz von Asus mit dem MeMo (Table + kleines Bluetooth Gadget) besser.

    Ich würde das MeMo mit eine Asus Transformer plus Telefonie-Funktion für sehr gut finden, wenn noch der dick Rand des Tables für größeren Display weicht, wäre da wohl ziemlich viel Potenzial drin.
    Am liebsten von Samsung das ganze …

  • http://www.facebook.com/people/Daniel-Piatkowski/100000306262413 Daniel Piatkowski

    Es ist eine nette Idee. Wenn ich mir aber beispielsweise vorstelle das das Smartphone ein defekt hat könnte das Auswirkungen auf die anderen Komponenten haben.
    Als Nutzer einen Notebooks,Smartphones und Tablet erfreue ich mich gerade auch der Möglichkeiten diese separat einzusetzen. Wenn mich der Akku meines HTC Desire S wieder erwarten im stich lässt telefoniere ich halt mit meinem Galaxy Tab.

    Damit die Hersteller von einer solchen Modulbauweise profitieren können müssen Komponenten wie z.B. ein 3G/LTE Modul oder aber die CPU geteilt werden.
    Hierdurch würden Nachteile durch oben genannte Abhängigkeiten entstehen.

    Im anderen Fall wäre es ein “zusammen Stecken” von Einzelgeräten welche dann natürlich dem entsprechend hochpreisig angeboten werden müssen.

    Trotz meiner Vorliebe für Android Geräte  favorisiere ich da Apples Lösungen. Durch smarte Software und drahtlose Kommunikation können die einzelnen Geräte wesentlich effektiver verbunden werden.

  • Norman Uekermann

    Also ich fände es cool, wenn der das Tablet als Recheneinheit der Notebooks fungieren würde. somit könnte man eine echte Tastatur verbauen und das Smartphone als Trackpad für das Notebook nehmen.
    Dies wäre meiner Meinung nach ergonomisch besser.

  • Pingback: Interessantes Konzept: Fujitsu Lifebook 2013 vereint Notebook, Tablet, Smartphone und Kamera | traceable.de

  • Humpty

    Das war auch mein erster Gedanke. Das Smartphone trägt so scheinbar nicht zum Gesamtprodukt bei sondern wird dort nur geduldet. Dabi würde es doch so gut als Trackpad fuktionieren, wenn man die Größe etc bedenkt.

    Und das Tablet soll die Tastatur-Einheit bilden? Hat der gute Herr schonmal einen längeren Text auf einem Display geschrieben? Tasten nicht erfühlen zu können disqualifiziert das Produkt direkt als richtiges Arbeits- oder Spielenotebook.
    Wie Norman schon sagt sollte das Tablet eher die Recheneinheit beinhalten – oder, wenn man es unbedingt sichtbar integrieren will, dann doch bitte gerne als Display.

    So wie sich das Konzept präsentiert hat man ja ein höheres Gewicht, weil die leichte Notebook-Tastatur durch ein schweres Tablet ersetzt wird und dennoch keine Möglichkeit, das Notebook ohne Tablet zu verwenden, da die Tastatur fehlt..

    Alles in allem finde ich das Konzept an kaum einer Stelle überzeugend.

  • Gast
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  • Anonymous

    Das WindowsMobile kenne ich noch nicht. Aber ich bezweifle das es dort eine ähnliche Office-Suite gibt wie es sie für einen x86-Rechner gibt. Generell trenne ich das gerne. Ein Laptop ist und bleibt für mich eine Produktionsmaschine. Solange es für Android und den anderen mobilen BS keine Bild- und Videobearbeitung, sowie Officesuite gibt, die mit den x86-Programmen mithalten kann, hat es für mich auf einen Laptop nichts zu suchen.

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  • Miriam

    Das klingt wirklich sehr vielversprechend! Ich bin auch oft überfordert von dem Hardware-Overkill – da sitze ich zu Hause mit Laptop, Smartphone und Tablet, und alles piept und leuchtet.. Die Frage ist nur, ob die einzelnen Hardware-Geräte mit ihren Konkurrenten aus dem jeweiligen Segment mithalten können. Wenn das Ganze ordentlich und zu einem erschwinglichen Preis umgesetzt wird, dann könnte das zukunftsweisend sein.

    http://technikistpink.wordpress.com 

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