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Kommentar: Apple iBooks 2 EULA – Die den Hals nicht vollkriegen Teil 2 *Update*

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21 Jan, 2012 7:00 am

140 Comments

Apples EULA (Endbenutzer-Lizenzvertrag)fuer iBooks 2 (Edit: iBooks 2 ist das Komplettprodukt und Author das Publishingtool worauf ich mich bei der EULA beziehe)ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht jedes Autors, er gibt Apple auch jegliche Kontrolle ueber die Distribution der damit erstellten Werke und zeigt einmal mehr, dass die ehemalige IT-Blumenkinder Kommune zu einem  Moloch  herangewachsen ist, der nur ein Ziel verfolgt: Totale Kontrolle!

Vor fast genau einem Jahr habe ich bereits einen Kommentar zu Apples Anpassung der Geschaeftsbedingungen für den Vertrieb digitaler Zeitungen und Zeitschriften verbloggt, der dann am 1. April 2011 in Kraft treten sollte. Inhalte sollten nur noch ueber die Apple-Server ausgeliefert werden und “InApp Abos” eine Provision von 30% an Cupertino liefern. Selbstverstaendlich bleiben dann auch jegliche Nutzerdaten bei Apple, denn schliesslich hat die Kalifornische Datenkrake ja diesen Distributionskanal zum Wohle der Menschheit geschaffen. Nun, dass Mantra der Humanitaet wurde auch nach dem Tode von Firmen Ikone Jobs immer wieder angestimmt, insbesondere wenn es um die Frage ging, warum der 7-fache Milliardaer denn nicht (wie z.B. Microsoft Gruender Bill Gates)einen Teil seines Vermoegens wohltaetigen Zwecken zukommen liess? “Steve hat der Welt mit seinen Ideen bereits genug gegeben” lautete unisono das vermeintliche Killer-Argument der Apfelkinder!

Als ebenso wohltaetig duerften wohl nun auch der Endbenutzer-Lizenzvertrag von Apples iBooks 2 (Edit: Author) gelten, denn immerhin wurde diese Plattform aus dem alleinigen Grund der Revolutionierung des Bildungssystems und zum Wohle unserer Kinder geschaffen. Religionen und ehrenamtliche Helfer dieser Welt, schaut auf diese Firma!

Aufgepasst:

B. Distribution of your Work. As a condition of this License and provided you are in compliance with its terms, your Work may be distributed as follows:

  •  (i) if your Work is provided for free (at no charge), you may distribute the Work by any available means;
  • (ii) if your Work is provided for a fee (including as part of any subscription-based product or
    service), you may only distribute the Work through Apple and such distribution is subject to the following limitations and conditions: (a) you will be required to enter into a separate written agreement with Apple (or an Apple affiliate or subsidiary) before any commercial distribution of your Work may take place; and (b) Apple may determine for any reason and in its sole discretion not to select your Work for distribution.

Das heisst nicht mehr und nicht weniger als dass sobald ihr die mit iBooks 2 erstellten Werke auch monetarisieren wollt, dies nur ueber Apples Distributionskanal moeglich ist! Aber das ist noch nicht alles, denn der richtige Klopps kommt noch:

Apple will not be responsible for any costs, expenses, damages, losses (including without limitation lost business opportunities or lost profits) or other liabilities you mayincur as a result of your use of this Apple Software, including without limitation the fact that your Work may not be selected for distribution by Apple.

Was das bedeutet? Nehmen wir mal an ihr schreibt den Hamlet des 21. Jahrhundert und reicht die 500 Seiten feinster Lyrik bei Apple ein, damit ihr sie ueber deren Vertriebskanaele verkaufen koennt. Apple kommt dann aber auf den Trichter, dass die literarischen Erguesse sich eher auf dem Niveau von Franz Josef Wagner befinden und verweigert den Vertrieb. Der Schoepfer des Werkes hat in diesem Moment keine Moeglichkeit mehr dieses kostenpflichtig zu vertreiben und Apple wird den entstandenen Aufwand natuerlich auch nicht kompensieren wollen!

Angenommen ich kaufe mir einen Hammer bei Eisen Karl oder Obi und kloppe die sensationellste Marmor-Statue von Spongebob zusammen, die die Welt je gesehen hat. Diese kann ich dann auch nur bei Obi (oder natuerlich Eisen Karl)verkaufen (wobei diese sich dann auch 30% des Umsatzes einstreichen)! Wenn aber beide Haendler meinen, dass Hello Kitty zur Zeit angesagt ist und meinen Spongebob ablehnen, dann heisst es nicht mehr und nicht weniger als dass ich so ziemlich die groesste Arschkarte gezogen habe, die man sich vorstellen kann. Und genau so macht es Apple!

Die Kalifornier haben immer noch fuer mich eines der tollsten Produktdesignteams auf dem Planeten aber moralisch und ethisch stehen sie auf der untersten Stufe der Industrie. Apple zieht und zockt ab wo sie nur koennen und fuehlt sich dabei durch den anhaltenden Erfolg auch noch bestaetigt. Die Applaus-Nummer der Blauhemden in den Apple Stores gilt nicht nur den iSchafen, sondern das Klatschvieh feiert sich und eine Ideologie, die wir bisher eher aus Staaten wie Nord-Korea kannten.

YouTube Preview Image

Wer auch nur ansatzweise glaubt, dass Apple etwas fuer den Bildungsmarkt tun will und meint, dass Cupertino wirklich Interesse an der Verbesserung der Lernbedingungen hat, sollte mal ganz schnell eine Hand voll “Reality-Check”-Pillen einwerfen. Apple will genau eines, verkaufen und in die Hirne der Kids, damit diese auch in Zukunft wie iKonsumzombies in die Apple Stores marschieren und sich dafuer auch noch Applaus abholen!

Google sollte seine Firmenphilosophie von “do no evil” in “don’t become like Apple” abaendern, denn genau das trifft auf den Hersteller aus Cupertino zu: Apple is evil!

Update: Voellig zu Recht wurde angemerkt, dass es sich hierbei um die EULA von iBooks 2 Author  handelt, das Publishing Tool fuer die iBooks 2 Plattform. Dieser Fluechtigkeitsfehler haette mir nicht passieren duerfen und aergert mich selber am meissten. Inhaltlich aendert sich die Aussage meines Kommentars dadurch nicht!

  • Walljet

    Wem das alles nicht passt, der kann sich alternativ auch einen Verlag suchen und sich mit diesem um 30% Provision für Marketing und Vertrieb schlagen. Der Verlag wird mit Sicherheit auch nicht bestimmen wollen wie und wo das Buch zu vertreiben ist und(!) natürlich hat der Verlag auch nichts dagegen, wenn Euer Werk bei zig anderen Verlagen vertrieben wird. Also was soll das Gejammer?

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    schade, dass du nicht verstanden hast worum es geht oder waere es fuer dich auch ok, wenn der Hersteller deines Betriebssystems in Zukunft von dir verlangt die darauf entstandenen Werke nur ueber seine Vertriebskanaele vertreiben zu duerfen?

    Bitte den Kommentar vorher ganz lesen, vielleicht kommt dann die Erkenntnis, die ich eigentlich auch noch einal ganz simpel mit dem Obi Hammer Beispiel erklaeren wollte :)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ich halte die Kritik für Maßlos übertrieben.

    Punkt 1: Natürlich ist Apple kein Wohlfahrtsunternehmen und natürlich haben sie die Hoffnung, dass sie damit die Leute bekommen wenn sie noch jung sind und sich an etwas gewöhnen. Das ist allerdings Gang und Gebe. In den Schulen wurde/wird mit Windows unterrichtet und die Leute nutzen Windows aus Gewohnheit. Das gleiche gilt dann für speziellen Word und Excel Unterricht, oder für Photoshop, Acrobat, usw. Dazu noch die Rabtte oder oftmal kostenlosen Lizenzen, die es allesamt primär nicht aus Mitleid aufgrund des kleinen Geldbeutels gibt, sondern um die Leute früh zu binden. FAST jeden Schülerrabatt bei jedem Produkt und Einrichtung gibt es aus diesem Grund. Sportvereine laden Schülergruppen ja auch nicht aus Nächstenliebe ein, sondern um sie an den Verein zu binden. Das gab es immer, und das wird es immer geben weil es absolut unvermeidbar ist.

    Punkt 2: Apple macht ein ANGEBOT. Wenn man den Text liest könnte man meinen, das amerikanische Schulminsterium hätte Apple die alleinherrschaft gegeben und es darf keine andere Firma mehr irgendetwas anbieten. Wen einer Schule oder Uni die Richtlinien nicht gefallen, dann nutzen sie das Gerät und die Software eben nicht sondern nutzen das was sie jetzt auch schon nutzen und fertig. Oder viel wichtiger: Die Verlage und Herausgeber nutzen dann eben nicht die Software wenn sie ja ach so schlimm ist. Warum sollte jemand sein Werkzeug bei Obi kaufen wenn man dann diese Einschränkungen hat? Doch kurioserweise sind ALLE großen Herausgeber mit an Board. Da muss man doch stuzig werden, oder? Sind die alle Dumm das die die EULA nicht gelesen haben!?

    Punkt 3: Jede Firma im Kapitalismus würde das genau so machen, alles andere wäre auch Dumm. Warum sollte ich meine Software verschenken, wenn die Leute dann hingehen und andere Plattformen nutzen. Das ist ein bisschen wie beim Kindle Fire, wo es auch das logischste auf der Welt ist das man dazu gedrängt wird den Amazon Store zu nutzen. Das Beispiel von OBI passt auch nicht, denn man kauft ja eben nicht das Werkzeug dort, das würde wie gesagt niemand machen. Sondern OBI hat sich ein spezielles Werkzeug ausgedacht was sie verschenken, mit der Bedingung das sie nachher am Werk beteiligt werden. NIEMAND, wirklich NIEMAND ist gezwungen dieses Werkzeug zu nutzen. Wer die toale Freiheit braucht der kauft sich dann eben ein anderes bei einem anderen Markt. Und wenn diese Bedinugnen ach-so-schlimm wären, dann würde es auch keiner nutzen. Doch scheinbar ist dieser Deal doch fair, bzw. das Werkzeug zu gut, das es doch alle nutzen.

    Punkt 4: Auch in der Sache mit dem Ergebnis ist es doch wieder Apples Sache. Was hier im Artikel beschrieben wird macht keinen Sinn. Wie gesagt, wenn es ein Zwang wäre, könnte ich die Bedenken verstehen. Aber hier geht es doch eben um ein einfaches Angebot. Wenn alles so schlimm ist wie im Artikel beschrieben, wenn die Leute auch schlechte Ergebnisse veröffentlichen wollen und wenn die Leute das gleiche Buch auch woanders veröffetnlichen wollen, dann nimmt der Markt es ganz einfach nicht an. Also, wäre es so schlimm wie beschrieben, müsste man sich als Apple-negativ-Gegenübersteher doch eigentlich freuen weil man fest davon überzeugt ist das die Herausgeber es nicht annehmen. Wo ist also bitte das Problem !?

    Freu dich doch lieber, wenn du der Meinung bist das diese Elua eine Katastrophe ist. Denn es wird ja nicht lange dauern bis es von anderen Firmen zig solcher Softwareumsetzungen geben wird, Ganz offen und ohne Einschränkungen natürlich und die Leute rennen denen die Türe ein und Apple ist der große Verlierer. Wie gesagt, WENN es für die Gruppe die es betrifft tatsächlich so schlimm ist wie du beschreibst.

  • Pingback: iBook Author – First Look | PadLive

  • http://twitter.com/m4gic Frank Feil

    Ja aber Sascha

  • Anonymous

    Das Problem liegt daran, dass ich mir – um den Content lesen zu können – ein Device für mehrere hundert Euronen zulegen muss und mich damit zusätzlich abhängig von Apple mache!!!

    Das Problem liegt daran, dass bei Apples Nichtgefallen des Werkes der Ersteller mal nen Griff ins Klo gelandet hat und evtl. ein Jahr unbezahlt gearbeitet hat?!?

    Das Problem liegt daran, dass Apple sein Unwesen im Bildungswesen zu treiben versucht und neben der bereits für mich gräuslichen Tatsache nebenbei bereits die Kiddies auf iBullshit einschwört!!!

    Das Problem liegt daran, dass ich mir viele Situationen vorstellen kann, in denen ich auf ein Buch in Papierform zurückgreifen muss oder möchte!

    P.S. das sind nur einige Probleme die ich nach meinem Verständins des Artikels sehe!

  • Arneschroeder

    text nicht verstanden. sechs setzen!

  • Wilfried Brauer

    Also ich habe es so verstanden, dass die Konditionen erstmal gar nicht das “Problem” sind. (Über sowas wird IMMER und ÜBERALL verhandelt, usus also)
    ABER: bei einem “normalen” Verlag gehst du den Vertrag doch nur ein, wenn eh beide Parteien davon ausgehen, dass dein Werk vertreiben wird. Bei Apple scheint man erstmal den Vertrag über den “Beitritt zum Verlag” zu bekommen und dann wird gesondert entschieden ob etwas vertrieben wird. Sollte es nicht zum Vertrieb kommen hat man pech, denn man darf NICHT versuchen sein Werk woanders zu vertreiben.
    Dies ist doch wohl echt, milde gesagt, nicht fair!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ja, natürlich wäre es ok wenn ein Betriebsystem das vorschreibt. Und zwar so lange, wie dass das Betriebsystem keine Pflichtnutzung ist, sondern eben nur das berühmte ANGEBOT, das der Hersteller des Betriebsystem den Kunden macht.

    Wenn du nur dieses Aspekt siehst, dann würde das Betriebsystem doch niemand nutzen. Es sei denn, es hat irgendetwas das für den Nutzer so attraktiv ist, das er diesen Deal akzeptiert. Aber auch das ist doch aus Marktwirtschaftlicher Sicht völlig in Ordnung.

    Sascha überleg doch mal, du nimmst hier quasi die Rolle des Anwalts für Herausgeber ein. Doch erwähnst nirgendwo das alle Herausgeber mit an Board sind und FREIWILLIG dieses ANGEBOT annehmen. Du prophezeist doch regelmäßig, das die Android Tablets noch dieses Jahr komplett am iPad vorbei ziehen. Also alleine schon wenn die Herausgeber dann den vermeintlichen Großteil der Nutzer auch GENAU SO erreichen wollen, dürften sie das Angebot ja gar nicht wahrnehmen. Warum sagen sie nicht einfach “Garantiert nicht”, und warten auf eine Lösung von Google (für Android) oder Microsoft (für Win8 Tablets) !?

    Es ist ja nun nicht so, das der Inhalt nur auf dem iPad und sonst nirgendwo verwendet werden kann. Es geht NUR um das erzeugte Produkt, was mit den Werkzeugen die Apple dir schenkt erstellt wurde. Du darfst jederzeit auch gerne nochmal zu Praktiker fahren, dir normales Werkzeug kaufen und ein normales Produkt mit dem gleichen Inhalt herstellen. Was ist daran also verwerflich?

  • Walljet

    Ich habe Deinen Vergleich verstanden Sascha :-) Wenn ich mit den Werkzeugen von OBI eine Skulptur der Extraklasse erschaffe, beteilige ich OBI gerne, wenn diese Marketing und Vertrieb für mich machen. Von mir aus auch exklusiv. Ich teile gerne, wenn einer gute Arbeit macht. Denn – und das ist wichtig – welcher Künstler ist schon in der Lage sein Werk selber zu einem Bestpreis zu vermarkten? Heute kannst Du mit einem 0,79 Euro-Spiel bei Apple Millionär werden, wenn Du über Glück und Können verfügst. Da ist es doch eigentlich egal wieviel Apple dafür bekommt. Gehst Du nicht über einen guten Vertriebskanal, bekommst Du halt nichts bzw. das was man früher für Minispiele bekommen hat.

  • Zieben

    Ich sehe da gerade nichts verwerfliches dran.
    Wenn ich ein Buch schreibe, und es bei irgend einem Verlag einreiche, kann dieser mir ebenfalls sagen “Puhh.. das Buch gefällt uns nicht, das werden wir nicht vertreiben!”.
    Klar, ich könnte mir nun einen anderen Verlag suchen aber bei den iBooks ist es doch etwas anders, da sie ja in einem bestimmten Format gespeichert werden.
    Es ist doch Apple´s gutes Recht zu sagen “Deinen Mist verkaufen wir nicht!” und jeder Autor ist sich dessen vorher bewusst.
    Warum sollte Apple denn sagen “Hey, wir verkaufen dein Buch zwar nicht, aber für deine Mühe bekommst du 100 Doller”.
    Das ist doch totaler Quatsch!
    Wenn ich eine Action-Figur herstellen würde, die keinem Abnehmer interessiert, sagen die ja auch nicht “Nee, die Figur gefällt uns nicht, aber hier haste 100 Dollar für deine Mühe!”.

    Natürlich will Apple den Bildungssektor ändern, und natürlich tun sie das nur, weil sie damit Geld verdienen möchten.
    Wer es noch nicht begriffen haben sollte: Apple ist ein Gewinnorientiertes Unternehmen!

    Übrigens: Apple ist nicht “evil”, das wären sie evtl. nur dann, wenn wir alle gezwungen wären diese Geräte und Vertriebskanäle nutzen zu müssen.
    Müssen wir aber nicht – Also ist doch alles gut!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Wieso ist es nicht fair? Die Konditionen sind doch vorher bekannt. Um dein Beispiel umzumünzen: Du gehst zum Verlag, der sagt dir “Hier hast du kostenlos die Mittel um das Buch zu erstellen, aber wir werden keinen Schrott vertreiben”. Wenn du mit Schrott wieder kommst, dann musst du es eben verbessern. Aber du kannst doch nicht verlangen, mit den Mitteln (z.b. Papier, Computer, Tinte, usw) die dir dieser Verlag gegeben hat dann zu einem anderen Verlag gehen zu dürfen!?

  • Digitalsceptic

    Das ist ein hohles Argument, wie auch die Apple-Marketeers es eingebrannt bekommen. Wenn jemand die Exklusivrechte an seinem Werk abtritt, bekommt er im Normalfall eine Vorab-Gegenleistung. Das mag Geld sein oder eine garantierte Werbe-Leistung mit ebenso wertvollem Gegenwert. Apple garantiert gar nichts und leistet _vorab_ schon gar nie etwas. Im Gegenteil, Apple garantiert sich selbst, nichts garantieren zu wollen, um nicht ausserhalb ihrer Regimegrenzen (Ökosystem) aktiv werden zu müssen, weil sie das nicht können.

  • http://twitter.com/PadLive Gerhard Schröder

    Natürlich kann ich ein “Werk” in einer abgewandelten Form immer noch Vermarkten, oder? Also wäre die Frage wie weit muss mein Werk abgewandelt sein?

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    1) MUSST du eben nicht. Nur wenn du diesen Content so aufgeabreitet sehen willst wie er dort eben angezeigt wird. Du kannst dir auch weiterhin Bücher kaufen (die im Gesamten gesehen übrigens in vielen Studiengängen in der Summe nicht günstiger sein dürften als ein iPad plus max. 15$ für jedes Buch). Es ist nur ein Angebot.

    2) Mit den Werkzeugen wird niemand 1 Jahr oder überhaupt einen langen Zeitraum brauchen. Und wenn es ein umfangreichens, besonderns Mühevoll gemachtes Buch ist und deswegen Zeit braucht, dann wird es logischerweise auch keine Ablehnung geben. Es geht doch nur darum den Schrott zu vermeiden, da jedes Kiddie sich die Software kostenlos laden kann. Und für diesen Schrott geht keine Arbeitszeit drauf. Auch ist auch dies wieder nur ein Angebot, jeder weiß vorher das er Qualität abliefern muss oder umsonst arbeitet, das ist ja nun nichts ungewöhliches, gerade in der Print Branche!!! Und selbst wenn das Ergebnis nicht den Ansprüchen genügt, weil man sich selten dämlich anstellt (guck dir die Software an, damit ein schlechtes Ergebnis zu erzeugen ist schon extrem schwierig), musst du die Arbeit nicht aufgeben, sondern sie lediglich verbessern.

    3) Ist nichts neues und schon seit Jahrzenten gebräuchlich und vor allem unvermeidbar. Was meinst du warum es viele Softwarelizenzen kostenlos für Schüler gibt? Was meinst du warum sich Firmen wie Adobe dafür einsetzen das Photoshop genutzt wird? Warum laden Sportvereine Schülerklassen zu ihren Spielen ein? Und wie soll es sont gehen? Es wir ja kaum um Apple, sondern um Hersteller im Allgeminen gehen. Soll es jetzt von einer Stiftung nur noch No-Name Hardware mit No-Name Software für Schüler geben?

    4) Wenn es sich nicht durchsetzt, setzt es sich nciht durch. In absehbarer Zeit wird wohl niemand dazu gezwungen ein iPad/Tablet STATT einem Buch zu nutzen. Das Angebot ist ja nur zusätzlich. Aber aus reinem Interesse: Welche Situationen wären das?

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Wenn es nicht “normal” und somit unnattraktiv ist, würde ja niemand dieses Angebot von Apple wahrnehmen und die Sache hätte sich von selbst erledigt. Wo ist also das Problem?

  • Freddy

    Auch wenn ich der Kritik nicht ganz zustimme habe ich mein Konto bei iTunes letztens schließen lassen, mir hats schließlich gereicht, das durch mein Apple-Konto ein Betrug statt fand , und Apple diese Sicherheitslücke schon über 1/2 Jahr kennt und nix macht… Wo ich aber zustimmen muss, ist die Datenkrake. Eine AppleID kann man nicht löschen. Scheint einfach nicht möglich zu sin.

  • http://www.berryblog.de Hans Hanraths

    Ich empfehle im Verlauf einer solchen Diskussion immer wieder gerne das Video “Grossmacht – Apple Segen oder digitale Diktatur?”

    Besonderes Augenmerk sollte man auf die Aussagen von Miriam Meckel (Kommunikationswissenschaftlerin) legen. ;-)

  • http://twitter.com/vlad_perun Vladimir Simovic

    Zitat: “Die Konditionen sind doch vorher bekannt.”

    Wenn Konditionen, auch wenn die vorher bekannt waren, sittenwidrig sind dann kippen die Gerichte die regelmäßig … ist also kein Argument.

  • Dani

    Ich find die Idee und Umsetzung genial, doch….

    bei all den Entwicklungen habe ich grosse bedenken, dass solche “Lehrmittel” von Apple so umfassend patentiert wird, dass andere Lösungen von anderen Herstellern nicht mehr möglich sein werden und sich dann eine Schule für ne Lösung entscheidet und alle ein Entsprechendes Produkt kaufen MUSS.
    Es wird ja heute auch von der Schule vorgeschrieben welches Lehrbuch man bekommt/kaufen muss.

  • http://twitter.com/vlad_perun Vladimir Simovic

    Zitat: “Wenn es nicht “normal” und somit unnattraktiv ist, würde ja niemand
    dieses Angebot von Apple wahrnehmen und die Sache hätte sich von selbst
    erledigt.”

    Ich bezweifle allerdings, ob die Masse der Nutzer das auch wirklich weiß … vielleicht hat man das einkalkuliert.

  • http://www.facebook.com/heinz.matthias Matthias Heinz

    Man muss sich wirklich wundern, wieviele darin nichts Verwerfliches sehen, schon seltsam was einige für eine Auffassung von Fairness haben, denn mit fairen Konditionen hat das nichts zu tun. Apple will den Markt diktieren, da sind alle Mittel recht. Sascha hat es sehr deutlich auf den Punkt gebracht, aber bei Vielen sind die schlagkräftigsten Argumente inzwischen völlig wirkungslos, leider.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ahja. Also kippt ein Gericht die Bedingungen und Apple MUSS jedes Buch aufnehmen, und ein Verleger MUSS jedes Buch herausbringen, egal wie schlecht es ist?

    Auch jeder Spieler der zum Probetraining eingeladen wird MUSS im Verein aufgenommen werden, auch wenn der Trainier mit der Leistung nicht zufrieden ist?

    Und wenn man eine Firma beauftragt beispielsweise eine Flyer zu machen, dann MUSS man diesen annehmen, egal wie schlecht er ist. Und das vorher abgemacht wurde das es ein qualitativ hocherwertiger sein soll ist sittenwidrig? Das wäre bestimmt eine tolle Welt, mit so einer Verfahrenseweise….

    In all diesen Fällen sind die Konditionen vorher bekannt. Man liefert Qualität oder man arbeitet umsonst. Das ist nicht sittenwidrig sondern eine absolut Notwendigkeit.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Dann erkläre doch einfach mal bitte, warum ist es UNFAIR, wenn man ein Angebot macht das niemand wahrnehmen muss und bei dem die Bedinungen vorher klar sind!?

    Nenne ein einfaches logisches Argument. Entweder sind die Bedinungen fair und das Angebot wird DESHALB ein Erfolg, oder sie sind unfair und das Angebot wird nicht wahrgenommen weil die betroffenen Personen/Institutionen es DESHALB nicht wahrnehmen. Ganz einfach.

  • Pingback: Apples iBooks Author – Geiles Tool zum eBook erstellen, krasse Regeln beim eBook veröffentlichen | eBook-Fieber

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    das hatte Microsoft ja damals auch gedacht als sie meinten, den IE mit Windows bundlen zu muessen. Hey, ist doch ein faires Angebot und der Browser ist auch noch kostenlos. 
    Immerhin verlangten sie kein alleiniges Recht auf 30% der Werbeeinnahmen die durch IE konforme Webseiten erzielt wurden. Wie die Nummer ausging erfragst du am besten mal bei der Wettbewerbsbehoerde deines Vertrauens!

    Apple will unter dem Deckmantel der Foerderung des Bildungsmarktes hier einen weiteren walled garden platzieren und versteckt den 2. Part der EULA schoen im Prograemmchen.

    Sneaky, sneaky

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    In dem Fall ist aber nicht die breite Masse, bzw. überhaupt der Endkunde von den Konditionen betroffen, sondern die Herausgeber der Schulbücher. Und die werden sehr wohl wissen ob ein Angebot “normal”, fair und/oder Lukrativ ist, oder nicht. Da interessiert die Meinung der Masse nicht im geringsten.

    Seltsamerweise sind zumindest in den USA alle Heruasgeber mit an Board, so unfair kann es also doch gar nicht sein, oder hälst du die auch für Dumm?

  • http://twitter.com/vlad_perun Vladimir Simovic

    Immer schön geschmeidig bleiben. :-) Kein Grund sich so aufzuregen.

    Ich bezog mich lediglich auf dein “Argument”: “die Konditionen waren vorher bekannt”.

    Das ist kein Argument ob eine Kondition auch rechtlich einwandfrei bzw. bindend ist.

    Immerhin werden jährlich tausende Verträge teilweise oder komplett gekippt, weil sie unzulässige Passagen haben.

    Da ich aber kein Anwalt bin, sage ich auch nicht das die Konditionen von Apple (in DE) zulässig sind oder nicht.

    Sondern beziehe mich nur auf dein “das ist vorher bekannt gewesen”.

    Warum du aber jetzt das Thema wechselst und irgendwelche Probespiele und Flyer einbringst erschließt sich mir auch nach mehrmaligen Lesen nicht.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Das Beispiel hinkt doch an allen Ecken.

    Microsoft hat die Marktbeherschung EINES Produkts ausgenutzt um ein ANDERES durchzusetzen UND durch inkomatible Standards Konkurrenzprodukte praktisch keine Chance gelassen. Und da der IE auch noch eindeutig der schlechteste Browser war, ist dieses Vorgehen auch noch eindeutig gewesen.

    In diesem Fall hat Apple aber bei weitem keine Marktbehereschende Stellung und es wird auch niemals so kommen (du selbst betonst doch immer wieder wie niedrig der Marktanteil nur noch ist und wie wet er sinken wird). Auch kann man der Apple Lösung wohl kaum vorwerfen, dass sie nicht durch das natürlichste und legitimste Vorgehen angenommen wird, nämlich durch Attraktivität für den Nutzer, der nämlich in diesem Fall auch eben nicht der Endnutzer, sondern primär der Herausgeber ist, der Ahnung von dem Thema hat.

    Selbst wenn Apple mit dem iPad ein Quasi-Monopol im Tabletmarkt hätte, ist weder iBooks vorinstalliert, noch die Author-Software. UND iBooks unterstützt alle Standardformate, wer also eine eigene Authoring Software schreiben möchte die Standarformate unterstützt, kann dies ohne Probleme machen und die Bücher sind sogar mit der selben Software (iBooks) nutzbar.

    Man kann hier zwar die Inkompatiblität anprangern, aber auch diese hat nicht den Stellenwert von der des IEs seinerzeit. Denn das Format und die inkompatiblität nehmen absolut keinen Einfluß auf die Software die andere Anbieten können. Microsoft z.b. kann ohne Probleme eine eigene Publishing Software anbieten und dabei ist es völlig egal wie die von Apple funktioniert. Ganz anders als bei IE, wo andere Browser vom Nutezr als “Schlecht” wahrgenommen wurden wenn sie sich an die eigentlichen Standards hielten, weil die Webseiten das inkompatible nutzen. Dieser sehr besondere Fall ist absolut nicht übertragbar.

    Wenn man das so streng sieht, dürfte ja niemand mehr irgend ein Produkt rausbringen das attraktiv ist, nachher nutzen es zu viele… Du solltest dir echt nochmal klar machen das dies ein ANGEBOT ist. Genau so funktioniert die Marktwirtschaft und der Wettbewerb. Nur wer gegenüber der Konkurrenz unfaire Mittel benutzt (und höhrere Attraktivität zählt sicher nicht dazu ;) ), wird von der Aufsicht zurechtgestutzt.

    Btw. Die Eula ist nicht versteckt, jeder der die Absicht hat ein Buch  über die Software zu veröfentlichen wird diese 100%ig wissen bevor er den ersten Schritt macht.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ok, habe ich falsch verstanden ;)

    Ich dachte du wolltest sagen das dieses Vorgehen allgemein Sittenwidrig wäre. Deshalb habe ich ein paar Beispiele genannt wo es nach dem gleichen Schema abläuft und nur so funktionieren kann.

  • http://twitter.com/vlad_perun Vladimir Simovic

    Zitat: “oder hälst du die auch für Dumm?”

    Netter Versuch :-)

    Das Wort “Dumm” hast du benutzt, nicht ich. Deswegen kann ich dir auch auf deine rhetorische Frage keine Antwort geben.

  • HarryM

    Entschuldige bitte, aber die Sittenwidrigkeit würde sich nicht darauf beziehen, dass Apple jedes Werk vertreiben muss, sondern darauf, dass es Apple dir verbietet, dein Werk im Falle einer Absage durch Apple bei einem anderen Verlag zu vertreiben – und dies ist ganz klar nicht die Regel. Letztlich habe ich einige Zeit als Lektor in einem großen deutschen Verlag gearbeitet.

    Ähnlich wie in der Musikindustrie: Gehe ich zu Sony und die befinden mein Lied für ziemlich schlecht, kann ich danach immernoch zu Virgin gehen. Das ist mein gutes Recht und mehr nicht. Und ich frage mich, ob es nicht nur sittenwidrig, sondern auch zivilrechtlich relevant sein könnte. Aber ich bin kein Jurist.

  • Anonymous

    Ein “normaler” Autor kann froh sein, wenn er 10% der Einnahmen bekommt. Und die Rechte an seinem Werk ist er auch los. Da ist das hier doch ein Super-Geschäft!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ich weiß, hab auch kurz überlegt ob ich etwas anderes stattdessen schreiben soll, aber ich denke du weißt was ich meine. Die betroffene Gruppe weiß ja ganz genau wie die Konditionen sind, oder seihst du das anders ;)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ja, aber der große Unterschied ist, das du bei deinem Musikstück oder deinem Buch auch nicht die Werkzeuge bzw. Materialien benutzt die dir von dem Verlag zur Verfügung gestellt werden. Dieser Punkt ist ja so nicht 1:1 übertragbar.

    Wenn Sony sagt, komm wir machen Probeaufnahmen, wir bezahlen das Studio. Und nachher sagen sie “Das gefällt uns nicht, mach es besser oder wir bringen es nicht raus”, dann werden die dir im Leben nicht die Studio-Aufnahmen mitgeben die sie bezahlt haben. Es hindert dich aber niemand daran, die Probeaufnahmen bei einem anderen Produzenten nochmal zu machen, oder selbst das Studio zu bezahlen um dann die Aufnahmen überall hinzuschicken.

    Das ist 1:1 auf diesen Fall übertragbar. Du musst Apples “Studio” nicht nutzen, du kannst auch ein normales ePub-Tool nehmen und es dann sogar trotzdem für die iBook Software anbieten. Du bekommst dann aber nicht das Know How der Apple Software so wie du nicht das Know How des Sony Studios bekommst.

  • Gast

    Vielleicht sollte man einfach mal ein anderes Passwort als “Mama” nehmen, dann passiert das auch nicht mehr…

  • MolokaiMike

    Ich halte die Kritik hier an iBooks 2 ebenfalls für maßlos übertrieben: Apple hat die iTunes Plattform samt mobilen Endgeräten dazu über Jahre hinweg aufgebaut. Das hätten Mitbewerber auch machen können, haben diese aber nicht gemacht. Apple hat ein kostenloses Autoren-Tool vorgestellt, um sein eBook Plattform zu stärken. Hätten Mitbewerber auch anbieten können, hat aber keiner. Apple hat einen sehr grosse Zielgruppe und damit einen Markt aufgebaut, aus dem nichts. Hat auch kein Mitbewerber geschafft, nicht in dem Umfeld und nicht im dem Ausmaß. Übrigens ist es mehr als fair, einen Prozentsatz X dafür zu nehmen, dass man eine Plattform als Markt anbietet. Hätten Mitbewerber vergleichbares, würden diese dafür den gleichen Preis kassieren. Hat aber keiner, drum kassiert auch niemand dafür.

    Windows Phone braucht niemand, wird sich auch nicht durchsetzen. Mit persönlich reichts von der Windows Welt seit Vista. Nach Jahrzehnten der Microsoft-Herrschaft in der IT-Welt hat inzwischen fast jeder begriffen, dass dieses Unternehmen weder Qualität liefert noch brauchbare Software. Wurde auch Zeit. Und Google? Die Datenkrake ist ebenso wenig ein Wohltäter. Das wird nur gerne von den Apple-Kritikern übersehen. Lizenzen und Datenschutz sind bei Google nur eins: google-freundlich.

    Apple hat es geschafft, praktisch aus dem Nichts spannende Produkte zu kreieren und Kunden dafür zu begeistern. Ich hab zB noch keinen erlebt, der mein iPad in der Hand hielt und es nicht nach ner halben Stunde nicht mehr hergeben wollte – selbst diejenigen, die bis dahin keine Anhänger von Apple-Produkten waren. Das ist zB mit der Grund für Apples Erfolg: die Produkte sind es einfach wert, weil das Gesamtkonzept passt. Drum brauch ich auch keinen USB-Anschluss oder SD-Slot an meinem iPad. Weil das Apple Konzept ein anderes ist und es einfach gut funktioniert.

    Man muss das alles nicht mögen und gut finden was Apple macht. Dann kauft man halt was anderes. Der Kunde entscheidet. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Was hier kritisiert wird trifft genauso für die meisten anderen Unternehmen der Branche zu. Nur Hakt auf denen keiner mehr so rum – warum auch? Kann mich nicht erinnern, wann die letzte relevante, funktionierende Innovation von zB Microsoft kam? Drum interessiert das auch keinen mehr, so einfach ist das. In der Kritik steht derjenige, der was bewegt, weil es auch derjenige ist, der von sich reden macht. Und da reden dann auch die meisten dagegen.

    Apple scheint also was richtig zu machen, sonst würde es nämlich keinen interessieren, was Apple so macht. Meine Meinung dazu ….

  • Gast

    Da sind Dir wohl die Argumente ausgegangen…

  • Gast

    Wow, hier ist ja mal wirklich eine sachliche Diskussion in Gange…
    Sascha, wo sind Deine Fanboys (nein, wahrscheinlich keine Girls, tut mir leid für Dich :-( ), der große Meister wird mit Argumenten ausgebremst und niemand ist da, der ihn verteidigt.

  • http://www.fifthstreet.biz ShadowBJ21

    Und genau Bei Obi’s Hammer hinkt der Vergleich schon wieder!

    “Angenommen ich KAUFE mir einen Hammer bei Eisen Karl oder Obi ” … der Hammer wird aber von Apple kostenfrei zur Verfügung gestellt!

    Ich denke Obi würde sich auch was passendes überlegen wenn sie Dir den Hammer schon kostenlos geben ;-)

  • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

    Aus Apple Support Seite: “iBooks uses the ePub file format.”
    Aber glaubt mal nicht, dass Ihr Eure harte Arbeit mit dem iBooks Author exportieren könnt. Apple hat das freie ePub Format mal schlank ein wenig erweitert, was an sich ist das nicht schlecht. Aber wie immer gibt Apple nichts der Gemeinschaft zurück. Immer schön auf den Ideen von anderen aufbauen und ein fettes Schild “Neu und von Apple erfunden” drauf kleben!
    Ich habe selber nen Mac zu Hause und ein iPad2 habe ich auch noch, aber die Art und Weise vie Apple ZUr Zeit vorgeht, gefällt mir garnicht.

  • http://twitter.com/MysteriousDiary Leif

    Amazon hatbenfalls 70/30 und Anbieter wie Lulu gar 80/20 bzw während ihrer derzeitigen Aktion 90/10. 

    Mit der Zeit wird sich der Vertriebe sicher eh verändern. Auf mein letztes Buch Public Parts von Jeff Jarvis bin ich beispielsweise auch durch seine Präsenz und Auftreten im Netz aufmerksam geworden und nicht weil ich durch irgendeinen Amazon oder iBookstore geblättert habe. Der erste logische Schritt war dann auf seine Webseite zu schauen ob er dort nicht evtl einen Direktverkauf anbietet um ihm einen möglichst großen Anteil zukommen zu lassen. Dies wird früher oder später die Zukunft sein – die Zeiten in der sich Künstler an einzelne Vertriebsplattformen oder Partner knüpfen “müssen” sind zum Glück langsam vorbei. 

  • http://twitter.com/MysteriousDiary Leif

    Da muss bei den Summen und Anzahl an Vorfällen mehr im Busch sein. 

    http://threatpost.com/en_us/blogs/game-maker-40-percent-itunes-app-purchases-are-fraud-031011 

  • http://twitter.com/MysteriousDiary Leif

    Ich finde es einfach nur bedenklich. Kulturgüter und Bildungsmaterialien wie Bücher, Musik, Kunst sollten in einem offenen Format gehalten und für jeden möglichst kostengünstig zugänglich sein. Ein proprietäres System für die Bildung zu verbreiten dessen Konsum aber auch Erstellung nur mit Apple Geräten möglichst ist halte ich einfach für mehr als bedenklich. 

    Wenn Apple wirklich etwas an der Bildung gelegen hätte würden sie an einem offenen Format wie einem erweiterten ePub Nachfolger oder dergleichen arbeiten…

  • Markus

    Schöner reisserischer Titel und nix dahinter. Danke für die verschwendete Zeit. Eine negative Erfahrung die ich von nun an mit dem Namen “Netbooknews.de” verbinden werde, selbst wenn ich mich in nem Monat nicht mehr erinnern können werde, was der Grund war.

  • moviemac

    Meine Güte, was für eine unsinnige Aufregung. Ich hab den Artikel garnicht zu Ende gelesen, die Einleitung reicht schon, um zu erkennen, dass das hier grober Unfug ist:

     ”jegliche Kontrolle ueber die Distribution der damit erstellten Werke” – das ist einfach faktisch falsch. Verschenken ist erlaubt, kommerzieller Vertrieb eben nur über Apple. Wer das (aus guten oder schlechten) Gründen nicht akzeptieren kann oder will, der benutzt halt einfach die Software nicht. Doh! Es gibt Alternativen und die Zahl derer wird durch das wachsen des Multi-Touch-Buchmarktes sicher nicht kleiner werden… ”und zeigt einmal mehr, dass die ehemalige IT-Blumenkinder Kommune” – Noch mehr grober Unfug, Apple war nie eine Kommune, es war immer ein Wirtschaftsunternehmen. Wer sich das selber verklärt ist auch selber schuld. Niemand ist verpflichtet Apples Produkte zu nutzen, wer es tut, muss dann halt mit den entsprechenden Bedingungen umgehen, so wie bei anderen Produkten anderer Firmen auch.

  • Held

    Und schon wieder wurde ein kritischer Kommentar gelöscht – danke Sascha, ich liebe Deine Objektivität ;-)
    Du bist das beste Beispiel warum Blogger keine ernsthafte Presse sind, sondern nur kleine Kinder, die glauben sie müssten sich mitteilen :-) ))))

  • Anonymous

    Ein unglaublich peinlicher Kommentar – aber wie soll man Objektivität von einer Seite verlangen, die sich ihre Reisen von Samsung bezahlen lässt? 

  • Anonymous

    Kinder, Kinder. Keine Ahnung vom Markt, vom Ami-Markt schon gar nicht. Unis in den USA sind nicht wie bei uns weitgehend staatlich finanziert, sondern durch Sponsoring von Firmen abhängig. Also wenn Student B an einem coolen Projekt forscht, dann dient das nicht dem Wohl der Allgmeinheit sondern der Firma xyz, die dann Geld daraus macht etc.

    Was hat das mit Apple zu tun: der Schulbuchmarkt wird in den USA von drei oder vier Verlagen kontrolliert. Diese vier Verlage hat Apple gekauft (kann ich nicht beweisen, das Gegenteil kann mir aber auch niemand beweisen) und wenn das nichts mit Monopol zu tun hat, dann geht doch morgen zum Arzt und lasst euch einen A5-Chip einbauen, damit Apple euch direkt ins Hirn posten kann und nicht den Umweg über Marketing-Kampagnen gehen muss.

    Stellt euch einfach einmal vor, dass Eure Kinder nur noch via iPad in der Schule lernen und das Material, das sie da vorgesetzt bekommen stammt von drei Verlagen, die _alle_ der Zensur von Apple unterstehen. Da können kleine Verlage noch so viele tolle Gratis-Angebote erstellen, unterrichtet wird mit dem offiziellen Material von Apple und das ist für die Prüfung maßgeben etc.

    Wers jetzt nicht kapiert hat, wirds nie kapieren und sollte sich schleunigst ein iPad kaufen. Dort ist alles so schön hübsch und desingt und kontrolliert (Erwachsene wollen kontrolliert werden, das hat Apple und sehr schön vorgeführt). Die Welt ist ja so hässlich, igitt, da schau ich doch lieber mein schönes iPad an, da ist alles in Ordnung.

  • Freddy

    mein Passwort war eine 10 stellige zahlen/Buchstabenkombination mit groß/Kleinschreibung der Buchstaben.

    Und ich bin nicht der einzige, der da betrogen wurde, da gibts Dutzende, Hunderte andere. Und Apple verdient 30% pro Betrug mit. Die sind ja theoretisch gegen Betrug versichert. Also streichen die locker 30% vom Betrag ein. 

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg


    Btw. Die Eula ist nicht versteckt, jeder der die Absicht hat ein Buch  über die Software zu veröfentlichen wird diese 100%ig wissen bevor er den ersten Schritt macht.”

    Das ist einfach wieder einmal falsch! Der finale Absatz ist nicht in der Einstiegs EULA zu finden!

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    na wer sagt denn, dass ich objektiv bin? ich habe ja fuer den unterdurchschnittlich intelligenten leser auch noch kommentar davor geschrieben, sorry dass deine auffassungsgabe da an grenzen stoesst :)

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    oha, da was wurde denn geloescht? Glaube mir, ich fuehle mich in der Rolle solche Komentare schreiben zu duerfen extrem wohl, denn die achso investigative Presse bekommt das nicht auf die Kette. Deine Reaktion zeigt doch wunderbar, wie richtig ich hier liege

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    ich hoffe, dass du trotzdem noch ein erfuelltes leben nach dieser fuer dich traumatisierenden erfahrung fuehren kannst…. hach, ich switche gerade echt auf kommentar-mode :)

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    und welche argumente sollen dies denn deiner meinung nach sein Herr Gast?

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    die iSchafe koennen leider nicht weiter als bis zum Gartenzaun denken. Das war immer so und wird immer so sein :)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Es WEIß jeder, darum geht es. Es wird niemand sich an das Prjekt setzen ein richtiges Buch mit der Software zu entwickeln, sich einen Account zu erstellen mit allem was dazu gehört, sowie sich eine IBAN zu besorgen, ohne zu wissen was er da eigentlich macht und darf.

    Btw: Warum gehst du eigentlich nur aufs btw ein?

  • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

    Kann es sein, das in dem Kommentar eine URL war?
    Wenn ja, dann müssen solche Kommentare erst freigegeben werden!

    BTW: ich finde es gut, wenn hier eine gescheite Diskussion aufkommt. Dabei ist aber wicht, das man immer freundlich bleibt und die Netiquette eingehalten wird.Grade dieses Thema “Apple Schule Bücher” ist ein sehr schöner Stoff zum Diskutieren! Viele Pro und Kontra!

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    So wie Mozilla oder Open Office oder Wikipedia etwa?

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Na dann mache ich dir doch das Angebot dich dem hinzugeben, waehrend ich das Angebot annehme mich kritisch ueber den Versuch das Bildungssystem zu infiltrieren auslasse.

    Na, ist das kein Angebot? Und weisst du was, du bekommst das auch hier natuerlich geschenkt!

  • http://twitter.com/Technikfaultier Technikfaultier

    WoW, Leute, irre, wie viele Kommentare hier schon stehen. Sorry, die werde ich nicht alle lesen können, möchte aber auch noch kurz meinen Senf dazugeben. 

    Apple bietet eine kostenlose und idiotensicher zu bedienen Software an, damit man “Bücher” für Apples Contentsystem erstellt. Da finde ich es nicht verwunderlich und auch nachvollziehbar, dass Apple dass dann Apple exklusiv haben möchte. 

    Außerdem ist inzwischen dieser Umstand ja wohl überall bekannt geworden und jeder Autor weiß worauf er sich einlässt. 

    Klar wäre es wünschenswert gewesen, dass Apple das frei lässt und zudem noch epub unterstützen würde…naja, vielleicht wenn sich niemand drauf einlässt, dann wäre eine reelle Chance da, dass Apple das ändern würde. Es liegt also an den Contentschaffenen selber!!!

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    weil deine komplette kilometerlange argumentationskette leider ein wolkenschloss ist und die fundamentale aussage nicht verstanden wurde, was ich eigentlich gehofft habe. 

    Ich kann es nicht jedem recht machen und man kann doch immer anderer meinung sein, kein problem.

    Ich fuer meinen teil stehe auf wettbewerb, firmen die keine lizenzbedingungen verstecken und faktisch knebelvertraege unter dem samariter-mantel der freien software verstecken und vor allen dingen stehe ich NICHT auf firmen, die uns in schoener marketing-prosa erzaehlen wollen, dass sie was fuer die bilduing tun wollen!

    wenn sie was fuer die bildung tun wollen, dann geben sie allen US-Kids in den Schulen kostenlose iPads und bilden die Lehrer aus diese im Unterricht einzusetzen ohne irgendwelche exklusive Bindung an das eigene Content-Oekosystem!

    Apple will Kontrolle und das duerfen sie gerne ueber ihren Laden haben, wenn dieser Laden dann aber in den Klassenraeumen steht, fangen sie an Kontrolle ueber die Lehrmaterialen der Kids zu erlangen.

    Das kann nicht sein!

  • Robert Hillier

    Diese EULA ist ein graus. Ich gebe dir vollkommen recht. Leider sind viele andere EULA auch nicht besser. 
    Diese EULA ist lang, lang – viel zu lang – und würde einer gerichtlichen Prüfung sicherlich nicht standhalten. Denn Deutsche Gerichte halten eine Bildschirmseite für ausreichend für den Anwender.
    Wenn ich es aber richtig verstehe geht es hier um die Anbieter, die Apple als Vertriebszweig benutzen und die Authoring Software benutzen. 
    Ich gehe davon aus, die Dokumente werden in Word o.ä. erstellt dann in der Authoring Software importiert und dort für das Ipad aufbereitet. 
    Noch gibt es meines Wissens kein Produkt welches diese Versionen abspielen kann.
    Ein Verlag muss also wieder zurück zum Word u. Co. und es dann für Amazon, Androide, Druckerei und so weiter aufbereiten. Es wir also nicht aus dem Apple Produkt weiter vertrieben sondern aus dem Worddokument.
    Das Beispiel mit der Musikindustrie und dem Studio finde ich sehr passend. Die Musik bleibt mein Eigentum. Nur das produzierte Stück mit dem Studio der Musikindustrie darf ich keinem anderen anbieten. Ich muss also die Aufnahme nochmal machen. 
    Ich habe mich vor einem Jahr auf den Apple eingelassen, auch mit dem Wissen das ich in einem geschlossenem System mich befinde und mich manche Sachen stören. Ich denke jeder Apple Benutzer hasst mal iphoto, imovie und itunes. 
    Wir suchen uns auch alternativen. Aber… leider sind diese nicht so gut ins System integriert. 
    Einer meiner Gründe zum Wechsel waren die Adressen und der Kalender. Ich hasse es die Adressen oder Termine zig. mal neu zu tippen und dann mich mit Vertippet zu ärgern. Mobile Me welches selbst unter Windows funktionierte ermöglichte es mir auf meinen bescheidenen 3 PC Ipad und Iphone alle Termine und Adressen synchron zu halten. Das hatte ich bei Microsoft versucht. Vergeblich. Natürlich gibt es Exchange Server. Aber wollen wir doch mal für ein kleine Firma mit einem Angestellten es nicht übertreiben. 
    Windows-Phone (Vers. 6.0 u. 6.5) brachten mich schließlich dazu zu wechseln. Obwohl das HTC Star Trek Handy schöner war, besseren empfang hatte und einfach schick war.
    Das Iphone selbst ist Quadratisch, unhandlich, und im Empfang so lala. Aber… Es funktioniert, die Bilder werden automatisch übertragen. Die Adressen sind immer da. Es funktioniert.
    Würde Microsoft oder bevorzugt Android eine ähnliche Funktionalität anbieten, wäre ich sehr  schnell bereit zu wechseln.
    Aber ich bin nicht mehr bereit mir alle 12 Monate ein neues Handy kaufen zu müssen und Komplett umzulernen, nur um feststellen zu können das im inneren alles gleich ist.
    Als Beispiel nenne ich da: Word 2000, 2003,2007,2011.
    Viele Verschiedene Versionen. Oberflächen komplett unterschiedlich. Wenn ich aber bei jeder Version die Menüpunkte auswähle ich dich möchte, und auf erweitert klicke – so lande ich auf ein Menü welches noch von Word 2000 ist.
    Das passt auf viele Programme.
    Linux ist auch ein wunderbares System. Aber nicht die Oberflächen KDE oder Gnome. Diese ändern ständig ihr aussehen, funktionieren hin und wieder nicht – und schon ist was neues da.

    Ich bin zwar von den EULA abgewichen stelle aber für mich fest. Apple hat ein Ziel. Geld verdienen. Hm…. Microsoft, Google auch. 
    Apple ist seinem Prinzipien treu geblieben selbst als sie beinahe pleite waren. Jetzt hat sich es mal umgedreht und Apple geht’s gut. Bedenklich das jedes Wort von Apple unter die Lupe genommen wird. 
    Wie sieht es denn mit der EULA von Microsoft aus? Ich muss diese Akzeptieren bevor ich die Verpackung aufmache – ich bekomme nicht mal mein Geld zurück, wenn ich die Verpackung aufmache um diese zu lesen. 
    Jeder der Firmen versucht so gut wie möglich den Kunden an sich zu binden wie einen Süchtigen. Man will den Endbenutzer möglichst im Kindesalter an ein System gewöhnen. Vielleicht bleibt er dabei.

    Zur Zeit finde ich Apple besser. Mal schau was die nächsten paar Jahre bringen. Microsoft hatte schon vor 10 Jahren vielversprechende Tabletts. Ich hoffe Sie besinnen sich darauf und machen einfach gut funktionierende und vernetzt Geräte.

    Robert

    ================================
    Rechtschreibfehler sind nicht absichtlich, aber ich kanns nicht besser.

  • Luiseham

    du schreibst von Anfang bis Ende Stuss, und falls du es nicht glaubst darf ich zitieren “kann ich nicht beweisen, das Gegenteil kann mir aber auch niemand beweisen”.

  • Anonymous

    Ich will nicht wissen, was los ist, wenn ich mir die Manuskriptvorlage eines namhaften Verlags schnappe (die teilweise für jeden öffentlich im Internet zur Verfügung stehen), mein Buch in die Vorlage klopfe und dann zum Wald-und-Wiesen-Verlag renne und das dann im Layout des namhaften Verlags drucken lasse…

  • Anonymous

    Wenn ich ein Buch schreiben will, dann nehme ich dazu LaTeX.

  • Robert Hillier

    Dann exportieren, mit Author in Store reinstellen und gleichzeitig mit LaTeX zur Druckerei für eine weitere Veröffentlichung. Ich denke die EULA so verstanden zu haben: Das Ergebnis aus Author ist nicht weiter zu veröffentlichen als bei ibook.

  • Gast

    also immer mal langsam mit diesen meiner meinnung nach (und offensichtlich auch der vieler anderen Leser) ziemlich applefeindlichen statments. Es ist doch nur logisch, dass apple zuerst seine eigenen vertriebswege nutzen will, um mit dem gemachten angebot der e- bzw. i-book-erstellung auch profit zu machen. 
    Und desweiteren, so wie ich die situation einschätze (ohne sagen zu wollen ich bin experte auf diesem gebiet) werden auch andere hersteller bald nachziehen und eine ähnliche software anbieten. 
    als autor eines solchen buches kann ich mich doch immer noch entscheiden, bei welchem verlag ich es veöffentlichen möchte

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ach Sascha. Weder Apple noch irgendjemand anders hat behauptet, das Apple ausnahmlos den armen Schülern helfen will und keinen Profit schlagen will.

    NATÜRLICH wollen sie auch damit Gewinn machen, das wird dir jeder bei Apple unverblümt,aber wahrscheinlich überrascht das die Frage überhaupt im Raum steht, direkt ins Gesicht sagen.

    Aber das eine Firma Gewinn macht, heißt doch nicht das es nicht auch gleichzeitig für die Bildung gut sein kann!? Was ist Falsch an einer Win-Win-Situation? Wenn Lamy einen Füller erfindet wo die Tinte sofort trocknet und damit Millionenumsätze macht, ist das dann auch verwerflich? Sie haben doch damit auch einen positiven Beitrag für die Schüler geleistet. Und Lamy ist auch restriktiv und will die Kontrolle. Schließlich stellen sie selbst ihre Patronen her und verdinen dann daran das sich alle einen Lamy Füller gekauft haben. Sie bestimmen dann die Preise, Farben, Mengen, usw. Skandal, oder!?

    Und weil du es offensichtlich immer noch nicht einsehen möchtest: Apple macht hier ein Angebot, wo sie denken das es das Schullleben (und vor allem auch Uni- und sonstige Lehrreinrichtungen) verbessern würde. Das Angebot geht an Lehrer, an Schuleinrichtungen bzw. Unis, an Schüler und Studenten und es geht vor allem an Herausgeber der Bücher.

    Ob dieses Angebot angenommen wird entscheiden ausschliesslich diese Parteien, nicht Apple. Wenn sie es wie du als nicht tragbar einordnen, dann wird es nicht angenommen. Wenn jemand anders ein Angebot ohne die ganzen angeblichen Nachteile bereitstellt, dann wird eben das angenommen und nicht Apples. Aber wenn diese Parteien der Meinung sind es würde dem Bildungssystem helfen (und zumindest die Herausgeber, die ja eigentlich angepisst sein müssten nach deiner Argumentation, sind ja offensichtlich einstimmig der Meinung), was bitte ist dann daran verwerflich das diese Win-Win Situation entsteht!?

    Sollte man lieber noch 100 Jahre auf Bücher setzen weil man keiner Firma trauen darf, bzw. vor allem auf keinen Fall irgendeine Firma Gewinn damit machen kann, das Schüler besser Lernen können?

  • Der Brauni

    Hehehe, ich find es ja toll wie hier immer wieder von Apple-Fanbois wiederholt wird:

    Aber man muss es ja nicht nutzen…

    Liebe Apple-Fan-Bois:
    Man MUSS diesen Blog auch nicht lesen…


    (vor allem nicht, wenn man Angst davor hat mal andere Seiten an der tollen Firma die man so mag zu entdecken ;) )

  • Anonymous

    Das Problem ist so wie ich es verstanden habe auch wenn der Autor Apples gratis Werkzeuge benutzt und es wird dann dort nicht angenommen darf er mit dem erstellten Content nicht zur Konkurrenz gehen.
    Ist ja auch klar wahrscheinlich ist so ein Programm wie Picasa man kann nur zu Picasa hochladen in dem fall halt Apple, aber was ist wenn ich mein geistiges Eigentum (Text, Bilder, Videos,…) hernehme und das ganze in eine Android App verarbeite ist nichmal das erlaubt??? Ich mein das wär ja schlimmer als im Totalen Kommunismus ! Das geht doch nicht ich mein solche Leute gehören aufgehalten! 
    Ich mein irgendwann heists heil Apple oder so!

    Einem Autor bleibt aber leider nicht viel übrig als zu Apple zu gehen, wenn das mal eine gewisse Menge an Menschen nutzt! Deswegen wäre es ein Verbrechen wenn ich mit meinem geistigen Eigentum nicht machen kann was ich will! Wenn ich das in Apples Programm einbinde und nirgentwo anders mehr verwenden darf stehts  schlimm!

    Hoffentlich kommt bald eine Alternative die auch so ein tolles Paket bietet auf das alle abfahren das allerdings gerecht ist! 

    Leider ist derzeit nur Apple so gut in Design, Idioten sicherer Benutzeroberflächen,… sie bieten leider als einziges Unternehmen  ein nach aussen hin so ”funkelndes, must have Paket”!!!

  • Anonymous

    Das Problem ist so wie ich es verstanden habe auch wenn der Autor Apples gratis Werkzeuge benutzt und es wird dann dort nicht angenommen darf er mit dem erstellten Content nicht zur Konkurrenz gehen.
    Ist ja auch klar wahrscheinlich ist so ein Programm wie Picasa man kann nur zu Picasa hochladen in dem fall halt Apple, aber was ist wenn ich mein geistiges Eigentum (Text, Bilder, Videos,…) hernehme und das ganze in eine Android App verarbeite ist nichmal das erlaubt???Ich seh schon ein das ich mit Apples Programm nicht was tolles erzeugen kann und es dann z.B. nicht in eine Android App exportieren kann!Sehe ich das richtig!?  Ich mein das wär ja schlimmer als unter Kim Jong Il ! Das geht doch nicht ich mein solche Leute gehören aufgehalten! Ich mein irgendwann heists heil Apple oder so!Einem Autor bleibt aber leider nicht viel übrig als zu Apple zu gehen, wenn das mal eine gewisse Menge an Menschen nutzt! Deswegen wäre es ein Verbrechen wenn ich mit meinem geistigen Eigentum nicht machen kann was ich will! Wenn ich das in Apples Programm einbinde und nirgentwo anders mehr verwenden darf stehts  schlimm!Hoffentlich kommt bald eine Alternative die auch so ein tolles Paket bietet auf das alle abfahren das allerdings gerecht ist! Leider ist derzeit nur Apple so gut in Design, Idioten sicherer Benutzeroberflächen,… sie bieten leider als einziges Unternehmen  ein nach aussen hin so ”funkelndes, must have Paket”!!!

  • Tiicher

    Aber genau da wollen sie Schritt für Schritt hin!
    “Gewinngieriges” Unternehmen passt besser!

  • Tiicher

    Aber lustig geschrieben,viel Wahrheiten und etwas Spekulation!

  • Anonymous

    Ich glaube, alle die jetzt hier die EULA zerpflücken, haben nicht verstanden worum es geht und worum es Sascha in seinem Artikel letzlich ging. Der entscheidene Ausdruck in seinem Artikel ist, denke ich, “Totale Kontrolle”. Man sollte sich mal das Gesamtbild angucken. Ich habe dazu mal ein paar Links zusammengestellt

    - Große Veranstaltungen mit überlebensgroßen Requisiten, bei
    denen dem egomanischen Anführer mit versonnenem Gesichtsausdruck
    zugejubelt wird, egal was er verkündet (z.B: http://www.youtube.com/watch?v=OBhYxj2SvRI)- Anstreben weltweiter Vorherrschaft (http://www.computerbase.de/news/2011-01/boersenwert-apple-haengt-microsoft-ab/)

    – Versuch Gegner mit allen Methoden zu vernichten (z.B.
    lächerliche Patentklagen, u.v.m.)

    – Totale Kontrolle der Mitarbeiterschaft und der Anhängerschaft

    (http://www.golem.de/1106/84211.html

    (http://mobiles-internet.buemo.net/2011/06/apple-und-die-vollstaendige-kontrolle-uber-die-daten/
    http://www.zdnet.de/news/41533739/apple-stellt-klar-wir-geben-positionsdaten-an-dritte-weiter.htm
    http://www.netbooknews.de/39315/apples-locationgate-feature-in-2009-jetzt-ein-bug/)

    – Zensur (http://www.bernd-kling.de/apple-kontrolle-und-freiheit/644)

    – Kruder ideologischer Überbau- Geheimdienste, Rüstungsindustrie (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772772,00.html)

    – Ideologisch verblendete, willfährige Anhänger, die immer tun,
    was der Anführer möchte, egal zu welch irrationalen Handlungen
    das führt (oder wie Sascha sagt: iSchafe)

    – Arbeitslager, Kinderarbeit, Menschenverachtung (http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7815773/Zwoelfter-Selbstmord-bei-chinesischem-Apple-Zulieferer.html

    http://www.utopia.de/magazin/apple-schweigt-ueber-umweltverschmutzung-und-gift-untersuchung-china-ipad-iphone-transparenz?all

    http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Apple-findet-Kinderarbeit-und-giftige-Chemie-bei-Zulieferern-5976867.html)- und jetzt also auch noch: Vereinnahmung der Kinderhirne zur Schaffung einer Apple-Jugend

    Jeder soll natürlich selbst entscheiden, ob er Teil dieser Sache sein will, indem er ein Produkt dieser Firma kauft. Übrigens gebe ich unumwunden zu, dass Apple über eine hervorragende Produktdesign-Abteilung und Marketing-Abteilung verfügt – aber ICH lasse mich davon nicht verführen, und rufe daher laut aus:

    Wehret den Anfängen!

  • Alexander Kraus

    und was ist mit dem Zeitungskiosk…das bekomm ich nicht mehr weg…und der einzige Ziel dieser App ist es, dass man im Apple Store Zeitschriften kauft…ergo…Zeitungskiosk = IE

  • cornel

    mein Gott Sascha du bist wirklich ein Kind. Apple stellt etwas zur Verfügung, natürlich wollen sie damit auch Profit machen! 
    ABER wenn jemandem die Bedingungen nicht gefallen, muss er auch nicht mitmachen!
    Dann veröffentlicht man sein Buch halt bei Amazon oder so…
    Und wenn niemand das Angebot von Apple nutzt, und niemand Content über Apple verkaufen möchte, dann ist ja auch gut und das Angebot wird wieder eingestellt.
    Aber du schreibst, als müsste man bei Apple publizieren. Dem ist nicht so! Es ist jedem freigestellt, wo er sein Buch publiziert, verkauft!
    Das ist der Vorteil einer freien Welt!

  • Richard Gutjahr

    Lieber Sascha, dass Dein Artikel argumentativ betrachtet Bullshit ist, haben die Kommentatoren ja schon en detail aufgeschlüsselt. Egal. Was viel wichtiger ist – und was keiner hier bislang gewürdigt hat, lieber Sascha: Ich liebe Deine Schreibe! Eisen Karl, Sponge Bob, Franz Wagner… Bitte mehr davon! Solltest Du mal keinen Bock mehr haben, auf Blog-Kommentare, Apple Fanboys, Trolle und Hater zu antworten – lass uns gemeinsam ein Apple-Lover/Hater eBuch schreiben. Ich stells bei iBooks rein – Du bei Kindle. Der Erlös-Gewinner schmeisst zur re:publica in Berlin ne Party, der Verlierer muss eine Laudatio auf den Gewinner halten. Cheers – Rich

  • Anonymous

    Vielen Dank für den interessanten, unterhaltsamen Link ;)

  • Anonymous

    1) Okay einverstanden. Hat sich mit dem heutigen Update von Sascha geklärt. Dennoch muss ich die in einem Punkt widersprechen. Ich kann Bücher, die ich nicht mehr benötige beliebig weiterverkaufen, verleihen, verschenken etc. Von demher hinkt der Vergleich etwas.

    2) Okay, ‘Müll’ auszusortieren ist schön und gut. Aber Apple gefällt sich ja häufig in der Rolle als ‘Retter der Menscheit’ und könnte nach beleiben auch zensieren was Apple nicht gefällt. Was ja scheinbar auch durchaus vorkommt (jetzt auch auf den AppStore bezogen). Jetzt kann man argumentieren, dass Verlage auch nur das publizieren, was ihnen passt. Dennoch sehe ich bei den Verlagen eine gewisse Vielfalt. Die ‘Gefahr’ der Zensur und Selektion sehe ich langfristig eher bei Apples Gebahren.

    3) Wenn ich als Student eine kostenlose Lizens nutze, heißt das nicht, dass ich mir anschließend auch das Programm für ein bis mehrere hunder Euronen kaufe. Und mal im Ernst. Willst du Apple wirklich mit Sportvereinen vergleichen?!? Wenn ich Bücher bei Apple gekauft habe (so wie ich das verstanden habe), kann ich sie bisher auch nur auf einem Apple-Gerät konsumieren. Aber klär mich auf, wenn das nicht so ist.

    4) Zusätzliche Angebote begrüße ich grundsätzlich, jedoch keine ausschließlichen! In welchen Situationen? Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Bücher, Lehrbücher etc. lese ich grundsätzlich lieber in Papierform. Zudem gibt es durchaus Momente in meinem Leben, in denen ich auf mein Elektrokrams (außer Phone) verzichte. Und auf meinem Smartphone möchte ich nun wirklich außer zwischendurch mal ein paar News nichts anderes lesen.

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Richard, deinem ersten Satz muss ich entschieden widersprechen denn bisher konnte bisher niemand, auch nicht oberflaechlich dagegen sinnvoll argumentieren. Das ist auch ziemlich unmoeglich :)

    Fuer das zweite Angebot fehlt mir einfach die Zeit aber ich schmeisse dir Party auch gerne so, wobei ich mir sicher bin, dass wenn du ein Apple Lover Buch schreibst und es bei iBooks reinpackst und ich den ultimativen Cupertino Rant ePub-technisch bei Amazon verbreite, koennte das durchaus eine spannende Nummer sein.

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Nun, ob ich ein Kind bin sei mal dahin gestellt. Was nicht dahingestellt sein darf ist die Tatsache, dass mein Kommentar dies nicht hergibt was du mir unterstellst. Ich habe niemals gesagt, dass man in Zukunft bei Apple publizieren muss. Gerne darfst du mich hier mit Zitaten eines Besseren belehren.

    In einer freien Welt ueberlaesst man einem walled garden mit properitaeren Formaten nicht auch nur ein Klassenzimmer! Das geschieht in einer freien Welt und wenn du frei einzig und allein durch Gewinnmaximierung und Profite definierst, dann bin ich doch froh, dass es genug Menschen gibt, die das anders sehen!

  • Richard Gutjahr

    Dass sich 90% der US-Textbook-Verlage auf Apple konzentrieren, ist doch nur logisch. Das ist der Tablet-Marktführer – zur Zeit. Sobald die Konkurrenz Tritt fasst, springen die Verlage mit ihren Titeln ruckzuck auf die anderen Systeme. Sogar Apple-Lover wie Herr Murdoch bietet sein iPad-only-Magazin ‘The Daily’ inzwischen auch für Android Tablets an. Wäre ja auch schön doof wenn nicht. Apple profitiert (und kassiert) solange die Tech-Konkurrenz noch am iPad-Killer baut und es die Verlage nicht auf die Reihe kriegen, ihren Content a) einfach b) schnell und c) günstig  anzubieten. Apple hat seine Hausaufgaben gemacht und all das als erstes geboten und kassiert jetzt dafür die Lorbeeren. Echt evil.

  • Richard Gutjahr

    Yet another Apple Lover Buch? No way. Ein Battle wäre das Ding! Die Kohle stecken wir in die Party. Überleg’s Dir nochmal – das haben wir im Februar ruckzuck geschrieben. 

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Wo genau siehst du denn da ein Monopol? Weil 90% der VErlage mit an Board sind? Wenn Microsoft und Google morgen ein Tool wie Author und ein App wie iBooks 2 vorstellen und exakt die gleichen 90% Verlage mit an Board sind und exakt die gleichen Bücher auf unter iOS, Android und Microsoft veröffentlichen, haben dann alle 3 Firmen eine Monopol auf den selben Markt!?

    Ein Monopol in Sachen Hard- und Software kann und wird es doch auch niemals geben. Da beziehe ich mich mal direkt auf deine Progonsen: Du betonst doch immer wieder das die Marktanteile vom iPad rasant sinken. Und du hast auch gesagt das du felsenfest davon überzeugt bist, das alleine Samsung, Acer, Asus, HTC, Toshiba und Lenovo bis Ende diesen Jahres mehr Android Tablets verkaufen werden, als Apple je iPads verkauft hat. Wenn man dazu noch die Android Tablets der anderen Hersteller dazu zählt, die Kindle Fires, sowie sämtliche Windows 8 Tablets und die ganzen Exoten (Playbook und Co.), dürfte das iPad doch nur noch einen absolut unbedeutenden Marktanteil haben. Auf jeden Fall aber alles andere als ein Monopol. Und wo ist jetzt das Problem? Das es unfair ist, das Apple nicht mit der Lösung gewartet hat bis alle anderen auch eine haben?

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Ja, ich halte es fuer evil unter dem Deckmaentelchen “Wir revolutionieren das Bildungssystem, denn die Zukunft unserer Kinder ist uns wichtig” abzukassieren.

    Weiterhin halte ich es fuer evil, dass eine Firma die selbst Bikini-Fotos und Schlittschuhlaeufer aus dem Appstore verbannt auf einmal Content fuer Schulbuecher distributiert.

    Faellt der Sexualkunde-Unterricht dann demnaechst aus? Wird Michaelangelos David mit nem dicken Balken dargestellt?

    Apple ist eine Zensurmaschine und hat auf dem Bildungsmarkt nichts zu suchen!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    1) Warum hinkt es? Auch das gehört doch zum Angebot. Du kannst für dich selbst entscheiden ob du das normale Buch nicmmst, ob du eine eBook Version nimmst, ob du die Apple Textbook Lösung nimmst, oder was auch immer. Alle haben Vor- und Nachteile. Du kannst doch auch heute schon entscheiden ob du deine Software im Mac AppStore kaufst oder in einer Verpackung im Laden. Erstere kannst du auch nicht weiterverkaufen, dafür ist sie in der Regel allerdings günstiger, was bei der Preis Obergrenze von 15Dollar bei den Büchern genau so sein dürfte.

    2) Dieser Zensur-Vorwurf ist doch absolut reine Polemik. Wie stellst du dir das vor? Das da die Mitarbeiter jedes Buch, jedes Magazin, jedes Sachbuch, usw penibel durchlesen? Denkst du irgendein Verlag würde da mit machen wenn er zensiert wird? Ganz egal ob jetzt bei den Lehrbüchern oder bei allen anderen Büchern die es seit 2 Jahren in diesem iBook Store geht. Apple wird keine Bücher einstellen die z.b. rechtsradikales Gedankengut enthalten. Exakt so wie Buchahndlungen solche Bücher auch nicht aufnehmen. Ist das auch Zensur? Selbst wenn du das als Zesnur einordnest, so wird das iPad ja niemals die einzigste Informationsquelle dieser Welt sein. Wenn du unbedingt etwas Lesen willst was eine Buchhandlung (in diesem Fall Apple) ncht aufnimmt, dann musst du es dir anderweitig besorgen. Das war immer schon so.

    Die Frage der Inhalte liegt exakt so wie jetzt zu 100% bei den Verlagen.

    3) Nein, das heißt es nicht, es ging aber um den Vorwurf. Denn diese kostenlosen Lizenzen gibt es nicht aus Mitleid, sondern damit sich die Leute jung daran gewöhnen und dann dabei bleiben. Auch das ist die gleiche Form von “Gier” (was ich nicht so bezeichnen würde, weil es logisch ist das ein Unternehmen Gewinn machen will). Und auch für Sportvereine gilt das gleiche. Die sind in dem Sinne genau so “girerig” und nicht nett. Wenn du Bücher bei Apple kaufst kannst du sie nur auf einem Apple Gerät nutzen, richtig. Liegt ganz einfach am DRM, das die Verlage haben wollen, so wie einst bei der Musikindustrie. Das ist bei anderen Firmen nicht anders und wird es auch nicht sein. Man bekommt ohne DRM keine Verlage mit ins Boot.

    4) Und welches Indiz deutet darauf hin das es irgendwann ausschließlich wäre? Denkst du wirklich das in den nächsten 30 Jahren überhaupt alle Schulen, Unis, usw auf Tablets geswitcht haben? Das wäre nämlich die Grundvorrausetzung dafür, das man auf die Idee kommen kann es nicht mehr als Buch anzubieten. Und selbst dann müsste Apple ja ein 100%iges Monopol haben (was weder praktisch, noch rechtlich möglich ist), damit es diese Bücher nicht wenigstens als eBook gibt. Also, warum an etwas stören was nur theoretisch ist und nie eintreffen wird?

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Die Kombination aus Distributionskanal, Hardware und Zensurstelle ist das Problem. Das duerfen sie gerne in ihrer schwarz/weiss Welt machen, aber bitteschoen nicht in den Klassenzimmern, zumal dann die Werke auch noch in einem properitaeren Format ausgeliefert werden (inkl. der im Kommentar angesprochenen Limitierungen)

    Ich habe uebrigens niemals behauptet, dass die globalen Premium OEMs mehr Tablets verkaufen werden in diesem Jahr, als Apple >jemals< iPads verkauft hat. Da irrst du dich ganz gewaltig!
    Ich habe gesagt und dazu stehe ich nachwievor, dass der Marktanteil des iPads bis Ende 2012 unter 50% fallen wird. Unter 60% sind wir schon, ich bin mir da also ziemlich sicher.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Also sind Lamy, Pelikan, Scout, Microsoft (Word, Excel, Windows), Adobe und im Grunde jede andere Firma die irgendeinen Rabatt einräumt damit die Schüler jung gebunden werden auch evil? Gibt es dann überhaupt noch eine nicht-evil Firma auf der Welt? Da passt dieser Deckmantel-Vorwurf 1 zu 1.

    Und hör doch bitte mit dieser absolut billigen Polemikmit der Zensur auf. Du weißt doch ganz genaudas es bereits zig Bücher im iBook Store gibt (und auch Apps) die diese Sexualkunden Thematik behandeln, das es sogar versaute Bücher wie “Feuchtgebiete”, usw gibt und das die Verlage auf die Barrikaden gehen würden wenn sie auch nur im geringsten zensiert würden. Und das Apple sich das absolut nicht leisten könnte wenn auch nur die kleinste Diskussion darüber entsteht, weil Apple irgendetwas bei Sachbüchern macht was man unter Zensur einordnen könnte. Damit wäre das Thema iPad und Bildung alleine schon durch den Öffentlichen Druck Ruck Zuck vorbei.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Bennen doch mal den Grund, warum du die Verlage ja offensichtlich für untauglich hälst weil sie sie ja anscheinend zesnieren lassen, warum du sämtliche Lehreinrichtungen, Lehrer, Eltern, usw ebenfalls für untauglich hälst wenn sie das Angebot annehmen, und warum du der Meinung bist das du eher als diese Institutionen festlegen darfst, was für genau diese Institutionen geeginet ist und was nicht? Warum traust du denen das nicht zu, zu entscheiden ob sie dieses Angebot gut finden, oder ob sie Bedenken haben? Du redest die ganze Zeit so, als ob der Staat entschieden hätte das alle mit der Apple Lösung leben müssen. Glaubst du wirklich ernsthaft die Schulen/Unis würden sich dafür entscheiden, wenn sie die gleichen Bedenken haben?

    Und sind .doc, .xls, .psd und sogar der USB Anchluss nicht auch propritäre Formate, die tagtäglich an JEDER Schule/Einrichtung genutzt werden?

    Dann zitiere ich dich mal vom 15.06.2011:
    “Im naechsten Jahr werden Samsung, Acer, ASUS, aber auch HTC, Toshiba und Lenovo mit ihren Android-Plattformen die Marktfuehrerschaft bei den Tablets uebernehmen und damit meine ich nicht nur die jaehrlich verkauften Einheiten, sondern die Anzahl der bisher verkauften!”

    In den Kommentaren dazu:
    “Die von mir genannten Firmen werden bis Ende des Jahres 2012 zusammen mehr Android Tablets in den Markt gedrueckt haben als Apple jemals iPads verkauft hat.”

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Nein, du siehst es falsch, weshalb auch die Sorge unberechtigt ist. DU hast weiterhin alle Rechte an deinem geistigen Eigentum. Apple macht in dem Fall nichts anderes wie eine normale Buchhandlung, ausser das sie dir eben noch Werkzeuge bereitstellen bei dessen Nutzung (und nur dann) du dich verpflichtest das damit hergestellte Produkt in ihrer Handlung zu verkaufen.

    Also selbst wenn du das Angebot wahrnimmst, so kannst du mit einem beliebigen anderen Authoring-Tool ein normales eBook oder spezielle Versionen für andere Plattformen bereitstellen, mit dem gleichen Inhalt.

    Um mal das OBI-Beispiel aufzugreifen: OBI stellt dir Werkzeuge und Material bereit mit der Bedingung, das sie du das Ergebnis bei ihnen verkaufst. Allerdings nicht exklusiv. Du darfst dir auch normales Werkzeug (egal ob bei OBI oder einem anderen Baumarkt) kaufen, und das gleiche nochmal bauen um es dann in anderen Baumärkten, oder sogar auch bei OBI zu verkaufen. Nur eben das mit den gestellten Werkzeugen und Materialien hergestellte Produkt darfst du dich nicht andersweitig verkaufen. Wohlbemerkt aber verschenken!

  • Benedikt

    Man muss es einerseits verglichen mit den anderen Unternehmen und andererseits verglichen mit der Aufassung der Apfeljünger sehen:

    Wenn man die Situation bei Apple mit der bei den anderen Unternehmen vergleicht, gibt es nichts verwerfliches. Die anderen würden auch einen Teil des Gewinns für sich beanspruchen und so weiter und so fort (wie MolokaiMike auch gesagt hat).

    Schaut man sich allerdings an, wie viele iJünger/iZombies (bzw. die iPriester, die bei YouTube, einer GOOGLE-Plattform, die von Apple ausgehende vermeintliche Heilsbotschaft ähnlich einem Virus ausbreiten) bereit wären, Apple bzw. dem iGott/iPapst Steve Jobs alles Geld der Welt in sonst wo rein zu schieben, nur weil sie dann im Glauben sind, etwas Gutes getan zu haben oder weil sie sich dann irgendwelche Vorteile wie Ablass etc. verhoffen (Apple ist quasi eine Sekte), dann sieht das schon anders aus. Diese iJünger/iZombies würden dem iGott blind folgen, sei es eine Werbung, Keynote oder eben eine EULA, welche sie dann nicht stört. Apple kann machen, was es will, die iJünger folgen ihm – erfolgreiche Gleichschaltung…

    Angenommen, Microsoft hätte einen Dienst mit einer unterdrückenden EULA, würde dieser nur kaum genutzt. Bei Apple hingegen stürzen sich die Apfelfans dennoch darauf.

  • Lalala

    Ich stimme dir dabei voll zu. Aber wenn man etwas gegen Apple sagt, ist fast so, als würde man eine rassistische Bemerkung machen. Diese Apple Nutzer erinnern mich immer mehr an Mitglieder einer Sekte…

  • http://twitter.com/kpskps MK

    “Jünger, Zombies, Priester, Gott, Papst, Glauben, Sekte, Gleichschaltung”
    => unglaublich, diese Assoziationen und Überreizheit. Wie kann man mit solch einem Weltbild im Kopf noch Freude am Leben haben?

  • http://twitter.com/kpskps MK

    und woran erinnern Dich Verfasser solcher Kommentare?

  • Robert Hillier

    Das stimmt so nicht. Ich sehe das Apple stärker kritisiert wird als andere Firmen. 
    Hat einer schon mal einen Vertrag mit einem Verlag gemacht?
    Wenn man bei MT ein Buch veröffentlicht, ist der Vertrag richtig streng. Vor 20 Jahren war es zumindest so. Nicht mal zum gleichen Thema durfte ich ein Buch bei einem anderen Verlag veröffentlichen. Damals ging es um Access 1.1 und 2.0. MT erlaubte mir (Mit Hinweis auf den Vertrag) das ich Access 2.0 nicht bei einem anderen Verlag einreichen darf. Mein Buch aber auch nicht bei MT veröffentlicht wird, weil bereits ein anderes Script im Druck gegangen ist. 
    Der damalige Vertrag war viel mehr ein Knebelvertrag als der von Apple.

    Bei Apple darf ich ja das Ursprungsmaterial hernehmen und es an anderen Stellen veröffentlichen. Nur das mit der Software erstellte eben nicht.

    Hätte ich damals diese Möglichkeit gehabt, wäre unser Buch höchstwahrscheinlich auf mehreren Verlagen rausgekommen und Access 2.0 wäre auch von uns gewesen.

    ===========================
    Rechtschreibfehler sind nicht absichtlich, aber ich kann’s nicht besser

  • Alexander Kraus

     ich wusste gar nicht, dass Lamy und Pelikan mir vorschreiben was ich mit deren Schreibgeräten auf Papier bringen darf und was nicht…

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Und Apple macht das? Wem schreiben sie etwas vor? Dir als Schüler? Oder dem Verlag, was er in den Büchern veröffentlichen darf?

    Was soll dieser Unsinn immer!?

  • Anonymous

    Mehr oder minder, oder wie oft hat der Apple Store schon bewießen: Was uns nicht gefällt, kommt auch nicht in den Store.

    Und die Schutzbehauptung: Man schütze den User…
    der ist doch Hahnebüchen.

    Was die Firmenpolitik von Apple anlangt: Die ist unter aller Sau;
    und das sie am längeren Hebel sitzten – z.b. komplettaussperrung aus den AppStore (auch für Gratisangebote) weil man die AGB nicht akzeptiert (weil man z.b. REchte einräumt, die nichts, rein gar nichts zwischen der Nutzung des I-Phones und Apple zu tun haben (außer, das man der Datenkrake die Freiheit gibt, Daten zu sammeln, die sie nichts angehen)

    habne sie mehrfach schon bewießen – und dazu muß man kein Hater sein, sondern nur mündiger Bürger/User.

    Gut, Fazit wird irgendwann mal sein, daß man gar nichts mehr von iemanden mehr nutzten kann, aber bisdahin kann man die, die es zu dolle treiben, einfach nur noch boykotieren

  • Anonymous

    Na was habt ihr dann alle fürn Problem??

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Ebenfalls quatsch. Das Apple Content zensiert ist ein Mythos. Sie machen es dabei exakt genau so wie jede Bücherhandlung dieser Welt. Wenn eine Bücherhandlung keine Sex-Zeitrschiften verkaufen will, dann lassen sie es. Ist das Zensur? Wen diese Handlung keine rechtsradikalen oder Homophobischen Inhalte verkaufen will, dann lassen sie es. Ist das etwa Zensur?

    Warum sollte es dann bei Apple Zensur sein? Weder die Buchhandlung noch Apple verändert den Inhalt der Bücher, Magazine, usw.

    Das gleiche gilt für Apps. Wenn eine Schuhandlung einen Schuh nicht verkaufen will, dann ist das auch keine Zensur. Wenn aber Apple ein App nicht anbieten möchte, dann schon!?

    Niemand wird gwzungen in diesen Laden zu gehen, in die Buchhandlung oder ein Produkt von Apple zu kaufen. Man könnte ja sogar darüber streiten das man ja Apps nur bei Apple bekommt (wo man sich aber ja bewusst für entscheidet), aber Bücher bekommt man ja aus allen möglichen Quellen. Wenn du das Buch deiner Wahl nicht im iBook Store findest, dann lad es dir woanders und du kannst es trotzdem mit iBook lesen.

    Mal ganz im Ernst, wenn es tatsächlich auch nur annähernd diese Zensur geben würde die sich manche einbilden, glaubt ihr dann wirklich das die Entwickler bzw. die Herausgeber der Bücher da mit machen würden? Niemand würde das. Und trotzdem ist der AppStore der erfoglreichste von allen. Eventuell weil dieses Zensur-Thema nicht mehr als ein alberner Mythos ist!?

  • Alexander Kraus

     es geht hier nicht darum ob Sie es machen, sondern, dass Sie sich das Recht herausnehmen, eine Exklusivität zu limitieren…wenn man den Vertrag mit Apple eingeht, dann darf man nur noch über deren Distirbutionskanal, sein Produkt verkaufen…und wenn dann Apple meint, nein dass verkaufen wir nicht, dann hat man in den sauren Apfel gebissen…und die ganze Arbeit war für die Katz….während deine Sexzeitschriften die in dem einen Buchhandel nicht angeboten in einem anderen Laden angeboten werden können.

  • horstwalter

    nice, hier geht die Post ab :) Ich kann den Kommentar gut nachvollziehen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Nein, das ist grundsätzlich falsch und es wird auch nach mehrmaligen Wiederholen nicht richtiger, egal wie sehr man sich das Wünscht.

    Es gibt KEINE Exklusivität. Du kannst mit einer beliebigen Software in normales eBook erstellen und es im iBook Store genau so anbieten wie du es in jedem anderen Store anbieten kannst. Lediglich wenn du die Apple Software “Author” nutzt um ein interaktives Sachbuch zu erstellen, darfst du es nur über den Apple iBook Store verkaufen. Verschenken, sprich kostenlos anbieten, darfst du es überall. Und viel wichtiger: Es geht nur um das Produkt, nicht um den Content. Du kannst also z.b. mit einer anderen Authoring Software den gleichen Content verwenden um eine Version für andere Plattformen zu erstellen. Da hat Apple nichts gegen. Eben genau so, wie du deine Bücher in anderen Buchhandlungen anbieten kannst.

    Und auch diese mittlerweile absolut dämliche “wenn Apple das nicht passt” ist blanker Populismus und in der Praxis eben völliger Unsinn. Denn JEDER weiß genau was er dort anbieten darf und was nicht. Wenn also einer ein Sexmagazin mit “Author” erstellt und sich dann wundert das er nicht in den Store kommt, der ist grenzenlos Dumm. Aber selbst dann nimmt er einfach den Content, verpackt ihn mit einer anderen Software und kann ihn wieder woanders anbieten.

    Es gibt also keine Exklusivität und in der Praxis auch keine Situationen, wo “die ganze Arbeit für die Katz war”. Wie gesagt, alles Populismus und/oder falsche Mutmaßungen.

    Es gibt KEINE Exklusivität.

  • Mika

    Mit Verlaub, aber der Artikel ist ziemlicher Quatsch mit Soße. Wenn ich mein Buch nicht bei iTunes veröffentlichen möchte, dann soll man eben nicht iBooks verwenden. So einfach ist das.

    Das ist ja so, als würde man sich in einem Restaurant darüber beschweren, dass man das Essen muss, was auf der Karte steht und nicht sein eigenes Essen mitbringen darf. Schlimmer noch, die machen mit dem Verkauf des Essens auch noch Gewinn! Das ist wirklich ein Schlag ins Gesicht für jeden Kunden!

    Abneigung gegen Apple und Apple-Fanboys hin oder her – hirnloses Apple-Bashing ist keinen Deut besser.

  • StopTheVirus

    echt schmal hier,nix fürüber 50kilo

  • Tim

    Ich bin jetzt kein iSchaf, aber zum Gartenzaun ist immerhin weiter als das was du hier vormachst. Der gesamte Lehrbuchmarkt ist groß, und Apple will den jetzt halt “cornern”, wie man so sagt. Aus Altruismus hat Apple sowas noch nie gemacht. Es gibt jetzt halt kostenlose Produktionsmittel, und wer die kostenlos nutzt, darf im Gegensatz seine Erzeugnisse halt nur bei Apple kommerziell verwerten. Da kann ich nicht mal von weitem erkennen, was daran unlauter sein sollte. Es ist eisenhart, klar, aber Inhalteproduzenten stehen nun halt mal ohnehin sehr dürre Jahre bevor, ob mit oder ohne Apple. In so großen Märkten interessiert Fairness keine Sau, sondern Angebot und Nachfrage. Und da ist dir mit “Es ist freiwillig, wer das nicht nutzen will, vertickt es halt bei amazon und nicht bei Apple” sofort jeder Wind aus den Segeln genommen. Der ominöse “Eigentliche Punkt”, dass Apple weiter auf Walled Garden und eigenes, abgeschlossenes Ökosystem setzt, ist ein so alter Hut, dass ich nicht kapiere, wieso du dein Gewinsel für irgendwas sensationelles hälst. Jup, Apple zieht die Daumenschrauben erstmal schön hart an, und wenn sie damit durchkommen (was einzig die tatsächlichen Inhalteproduzenten entscheiden werden, Abnehmer wird es auch zu diesen Konditionen genug geben), dann lassen sie die auch so. So läuft das bei Apple seit 10 Jahren, und es ist, ob einem das gefällt oder nicht, halt einer ihrer drei entscheidenden Erfolgsfaktoren. Get over it.

  • Tim

    Ich glaube, diesen “Normalfall” wird es bald eh nicht mehr geben. Für Inhalteproduzenten wird es sehr, sehr unangenehm werden. Schau dir nur sowas wie die “Ausfallhonorare” bei den Zeitungen und Zeitschriften an, das ist doch bloß der Anfang.

  • Tim

    Ob die EULA für die Authoring-Software überhaupt AGB sind (und damit “einer Prüfung nicht standhalten würden”) halte ich eh schon mal für fragwürdig. Die Nutzer der Software sind per definition keine Verbraucher.

  • Ruvinio

    Du irrst, wenn Du annimmst, dass Du den Content nirgendwo anders anbieten dafst. Du darfst nur das mit der von Apple kostenlos bereitgestellten Software erstellte eBook nicht in der gleichen Form (!) woanders verkaufen, wenn Du es über den iBook-Store verkaufst. Erstelle den gleichen Content (bzw. das gleiche eBook) mit einer anderen Authoring-Suite für andere Vertriebskanäle und alles ist tutti. Bei kostenlos angebotenen Werken ist es komplett egal.
    Der Grund für Deine Aufregung existiert also nicht.

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Wie hoch ist noch einmal der Apple Rabatt fuer Kids die ein iPad kaufen moechten? 

    Billige Polemik? So wie Camera+ bannen weil es den Lautstaerke-Regler als Ausloeser genutzt hat? Um es dann mit iOS 5 selber einzufuehren?

    Billige Polemik wie die Sperrung der Stern App weil da ein paar Bikini Maedels zu sehen waren? 

    Aufgepasst, hier kommt billige Polemik:

    http://www.thedailybeast.com/articles/2011/10/18/apple-standards-limits-pushed-9-outrageous-banned-iphone-apps.html 

    http://www.boston.com/business/technology/gallery/bannedapps/ 

    http://www.huffingtonpost.com/2010/02/19/banned-iphone-apps-most-o_n_468039.html 

    http://techland.time.com/2011/12/02/10-awesome-iphone-apps-you-cant-get-anymore/#itether 

    So viel billige Polemik gibt es und ich koennte diese den ganzen Tag fortsetzen. Apple ist der radikalste Zensor in der IT-Industrie und hat nichts auf dem Bildungsmarkt verloren!

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    deal! adde mich mal auf skype und lass es uns angehen

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    das was du mir da unterstellst habe ich niemals behauptet!

  • http://www.tektura.me Michael

    Im Kern der Sache hat der Pallenberg schon recht, Apple hätte sich keinen Zacken aus der Krone gebrochen, den Passus des Exklusivrechts am ePub einfach wegzulassen. Die meisten Autoren die im Selbstvertrieb veröffentlichen sind ohne eine VÖ auf Amazon schlicht nicht existent. Die Autoren werden/würden das Buch ohnehin wsl. zusätzlich im iBookstore rausbringen, die 30% wären Apple gegönnt. Mit dem Passus machen sie es den Autoren wirklich ohne Grund schwer die Software zu nutzen. 

    Diese Einschränkung ist wirklich das dämlichste was Apple seit langem verbrochen hat, es hätte so einfach sein können. Hier Leute habt ihr endlich ne vernünftige Authoringsoftware, wenn ihr wollt nutzt auch unseren Vertriebskanal, ist wirklich easy aus der Software heraus. Ihr wollt auch auf Amazon noch was verdienen, kein Problem, veröffentlicht das ePub einfach auch dort. Mal schauen wo ihr mehr verdient und wo ihr bessere Möglichkeiten der Darstellung habt. Der Bessere möge gewinnen…

    Dass der Kommentar von Pallenberg wie immer reißerisch verfasst ist tut nichts zur Sache, er will ja auch seinen Content verkaufen und wo er Recht hat er Recht…

  • johannes cermak

    Also nur um einiges auch von einer anderen Seite zu sehen,
    weil immer über Zensur geschimpft wird.

    Hat schon jemand vone euch ein Schulbuch veröffentlicht? Glaubt irgendwer von euch ernsthaft man schreibt da einfach ein zb. Geschichts  Buch und das wird nicht zensier,t nicht genehmig,t nicht kontrolliert und wird einfach so für den Unterricht freigegeben?!!

    im ernst…es wird schneller ein Schulbuch über Apple zu bekommen sein als ein papierenes, von zum Beispiel Österreich, genehmigt wird.

    weiters ist die Schulbehörde doch der größte Manipulator und Monopolisierer in jedem Land, denn soweit ich weis kann nicht jeder Deutschlehrer sein eigenes Buch verwenden zum Unterricht, oder auf eine Auswahl zurück greifen.Es wird ihm vorgeschrieben das eine und nur das eine ist nun das ware ,dieses wird in zu Kleiner serie ausgegeben um günstig zu sein und schwups haben wir die Schulbuchpreise über die jede Familie ächzt.

    drittens muss man auch mal die Kirche im dorf lassen, man MUSS NICHT für Ipad Bücher schreiben und somit ist die eula dort ein freiwilliges” in anspruch nehmen”.
    kann mir nicht vorstellen das irgendjemand mich zwingen will ein Buch zu schreiben und das fürs ipad.

    Viertens wird jedes Buch für das ein Verleger zahlt NUR ort und GENAU nur DORT abgedruckt.Man hat sich als Autor vorher entschieden. 
    Wenn also ein Buch in Serie geht und man einen Vertrag eingeht kann man niergends einfach so sein werk nehmen den Vertrag strornieren und zu einem anderen Verleger gehen.
    Und ob Verlage 30 , 25 oder 50 Prozent nehmen weis ich jetzt nicht…aber sie nehmen für die Benutzung der distributions Kanäle definitiv etwas.

    Ergo sind die ganzen Frecheiten und Gemeinheite von Apple durchaus NORMALES GEschäftsgebaren und hat nichts mit DAS BÖSE zu tun.

    und GOOGLES DONT BE EVIL der Frima die Kundendaten udn die werbung darüber als KERNGESCHÄFT hat nimmt ihnen echt nur noch wer ab der es unbedingt so sehen will.

  • m. scheyhing

    selig die, die sich dem sündigen apfel stets verwehrt haben und dies auch weiterhin tun. aber nun mal ehrlich: du musst schon zugegen, dass jobs mehr als nur gottgleich war und daher natürlich nicht für die armen einzutreten hatte, sondern nur seinen privaten reichtum mehren musste. garstige mäuler würden jetzt schreien: hat er doch bekommen was er verdiente!

    aber wer ist schon garstig? :D

  • m. scheyhing

    was du offensichtlich nicht verstanden hast, ist, dass Buchverlage ihen Schreibern normalerweise nicht vorschreiben, dass man das Buch nirgendwo sonst verlegen darf, wenn es im eigenen Verlag nicht verlegt werden soll.

    und schulbücher sind deshalb teuer, weil sie nicht wie belletristik zu millionen verkauft werden, sondern hauptsächlich an die schulen in geringer stückzahl abgesetzt werden. btw sind alle wissenschaftlichen bücher in der regel teurer als das lustige taschenbuch vom kiosk um die ecke.

  • Doc Montresor

    Widerspruch. In der EULA steht “you may only distribute the _Work_ through Apple”, da steht nicht “version” oder “product”. Diese Offenheit und Allgemeinheit des Begriffs hat die ganze Debatte ja erst ausgelöst. Entweder ist das ein Fehler der Anwälte, die das verfasst haben (was ich mir kaum vorstellen kann), oder Apple behält sich damit bewusst das Recht vor, den INHALT des Werkes exklusiv zu vertreiben – oder eben de facto jeden Verkauf zu verbieten.

  • Doc Montresor

    Interessant wäre, mal juristisch prüfen zu lassen, ob Apple nicht gegen Lizenzrecht verstößt, wenn sie aus einem offenen Format (ePub) jetzt ein Format machen, das “geschlossen” ist (ibooks) und für eigene Gewinne benutzt wird. Klingt für mich illegal. Aber mir fehlt leider das Keingeld für den Anwalt…

  • Doc Montresor

    “Bei Apple darf ich ja das Ursprungsmaterial hernehmen und es an anderen
    Stellen veröffentlichen. Nur das mit der Software erstellte eben nicht.”
    Nochmal: Widerspruch. Wenn das so wäre, gäbe es diese Diskussion nicht (na gut, die hier vielleicht schon, aber nicht den weltweiten Aufschrei). Der Text der EULA macht diese Unterscheidung eben NICHT. Es bleibt völlig offen, ob es nur um das Produkt (ibook-Datei) oder um den Inhalt (das Buch als Werk, also der Text als solcher) geht. Und genau da liegt die Crux.

  • Robert Hillier

    Zitat aus den Lizenzbestimmungen in Deutsch:

    E. Digitale Materialien. Soweit hierin nicht anderweitig bestimmt, ist es Ihnen nicht gestattet,
    Fotografien, Bilder, Grafiken, Illustrationen, Audio- und Videoclips oder ähnliche Inhalte
    („digitale Materialien“), die in der Apple Software enthalten sind oder als Teil der Apple
    Software bereitgestellt werden, kommerziell oder in anderer Weise separat zu nutzen, zu
    extrahieren oder zu verteilen oder die digitalen Materialien in anderer Weise außerhalb ihrer
    beabsichtigten Bestimmung als Teil der Apple Software zu verwenden. Ich würde diese so auffassen: Wenns mal in der Software “ibook Authoring” drin ist, darf ich es nicht mehr rausnehmen zum Veröffentlichen. Aber, wenn ich als Ursprung ein Word & Co. Dokument habe, so steht es mir frei es an anderer Stelle zu veröffentlichen.Das ist doch weniger “gemein” als Buchverlage. Wenn ich bei einem Buchverlag ein Manuskript abgebe, die dann das OK geben es zu veröffentlichen, und ich einen Vertrag unterschreibe, so darf ich sicherlich nicht zum nächsten Verlag gehen und das gleiche Manuskript nochmals abgeben um zu hoffen zwei Verlage, mehr Geld. Ob die EULA im US so anders ist, kann ich nicht beurteilen. ================Rechtschreibfehler sind nicht beabsichtigt, ich kanns nur nicht besser

  • Doc Montresor

    “Das ist der Vorteil einer freien Welt!”
    Ich beneide dich. Ehrlich. Selig sind die… aber lassen wir das.

  • Robert Hillier

    OK. Hier der Text aus der EULA:

    WICHTIGER HINWEIS: Wenn Sie für ein Buch oder ein anderes Werk, das Sie mit dieser
    Software generieren (ein „Werk“), eine Gebühr verlangen, dürfen Sie dieses Werk nur
    über Apple (z. B. im iBookstore) verkaufen oder verteilen, wobei diese Verteilung einem
    separaten Vertrag mit Apple unterlieg

    Hm… das sind Bedingungen wie in jedem anderen Verlag. 

    Wenn ich aber das Ursprungsmaterial nehme, und es mit einer anderen Software aufbereite damit es auf dem Kindle läuft, dann hat es ja nichts mehr mit der generierten zu tun die bei Apple läuft.
    Dieser Vertrag ist gar nicht so schlimm wie er sich anhört.
    Jeder Buchverlag will ein Buch welches ich einreiche für sich alleine haben.

    An Apple habe ich viel zu kritisieren, aber das nun gerade nicht. Da ist Markt und Technik, Bastei usw. viel schlimmer.

  • Pingback: Der Wochenrückblick: die erfolgreichsten Artikel der 3. Kalenderwoche › Netbooknews - Mobile Computing Blog

  • Ubuntu User

    Na das war doch klar, da so ein Artikel die Applefaboys/girls anzieht wie Sch***e die Fliegen, bloss keine Kritik an der Stylisten Ersatzreligion.
    Aber wo kommen wir denn da hin, wenn nicht mal mehr Kritik erlaubt ist.

  • Robert Hillier

    Warum beleidigst du eine ganze Gruppe von Personen? 
    Ich denke dies ist nicht nötig.

    =======================
    Bin weder Apfel noch Windows, Linux Jünger.

    =========
    Rechtschreibfehler sind nicht absichtlich, aber ich kanns nicht besser.

  • johannes cermak

    hmm würde vorschlagen du liest dir nochmal mein posting durch…..

    alles was nach deinem Absatz kommt ist GENAU das was ich geschrieben habe, würde also vorsichtig sein wem du da vorwirfst etwas nicht zu verstehen.

    und nachdem man die exklusiv rechte an einen Verlag verkauft hat schau ich mir an wie man die so einfach mirnix dirnixx bekommt selbst wenn das Buch aus was weis ich was für Gründen nicht verlegt wird ;)

  • aga80

    Nach der dogmatischen Sche**e die weiter oben produziert wurde ist das durchaus nachvollziehbar, wenn auch zu hart formuliert.

    Bin auch Linux und Windows Nutzer,aber bei Apple komme ich langsam ins grübeln … .

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Tim, du hast da leider etwas fundamental nicht begriffen. Zum einen geht es hier darum, dass Apple unter dem Deckmantel etwas fuers Bildungssystem tun zu wollen einen properitaeren Standard positionierten will! Zum anderen ist der entsprechende Absatz der EULA versteckt und wird nicht bei der Installation vorgelegt.
    Wenn du eine entsprechende Veroeffentlichung fuer sensationelles Gewinsel haelst, dann ist der Gartenzaun aber horizonttechnisch fuer dich ein unerreichbares Universum!

  • P-Ray

    Also dass Apple so ein Authoring-Ding macht wusste ich bis heute nicht, aber das zB. Amazon sowas schon seit Monaten anbietet war mir bekannt, von daher würde ich nicht sagen, dass kein anderer auch auf die Idee gekommen ist und Apple mal wieder den Vorreiter spielt.

  • Anonymous

    Sorry, du stellst da ne Milchmädchen Rechnung auf.

    Wenn Buch/Zeitschriftenladen A keine Schmuddelblätter verkaufen will, dann ist es deren Sache – dann gehe ich halt in nen anderen Laden.

    Diese Option ist mir bei Apple “verwehrt”, und ich bin es leid, in einem maoistischen Kleidungsstil durch die Gegend zu laufen, insbesondere dann, wenn es unter dem Deckmäntelchen “Wir schützen Dich vor andern” stattfindet.

    Ich denke, diese “Ostblockmentalität” ist eigentlich schon lange OT.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Wieso wird dir das verwehrt?

    Erstens: Wer zwingt dich ein Apple Produkt zu kaufen? Oder wusstest du vorher nicht das es dort nur einen Laden für APPS gibt? Wenn du einen Kleidungsstil nicht magst wirst du ihn dir doch auch nicht zulegen. Aber ist jeder der ihn mag gleich ein Opfer?

    Zweitens: Bei Büchern ist die Situation doch genau so wie auf jeder anderen Plattform. Gefallen dir die Bücher im iBook Store nicht, dann lädst du sie halt in einem anderen Store oder direkt beim Hersteller auf der Webseite. Du brauchst nichtmal ein anderes App sondern kannst diese auch mit iBook weiter nutzen.

  • cwmaster

    Kurzumfrage: Was hältst du von Apples iBooks Author?

    http://graph.me/p210495301/q

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    Da war das Medienecho wohl etwas zu heftig…

    Apple entfernt Klausel aus iBooks-Lizenzvereinbarung

    Bei der Vorstellung seiner Software iBooks und iBooks Author, einem Autoren-Werkzeug zum Erstellen von digitalen (Lern-)Inhalten, hatte Apple eine Lizenzvereinbarung (End User Licence Agreement, EULA) vorgegeben, die offenbar weitreichende Ansprüche des Herstellers begründet: Apple betonte darin, dass Bücher, die mit dem kostenlosen iBooks Author erstellt wurden, nur im iBookstore verkauft werden dürften. Das hatte bei Fachleuten aus der Presse und Rechtsexperten zu massiver Kritik geführt. In seiner uneingeschränkten Formulierung ließ das ursprüngliche Agreement den Verdacht aufkommen, Apple würde einen Anspruch auf die veröffentlichten Inhalte erheben. Mit dem nun veröffentlichten iBook Author 1.0.1 wurde die umstrittene Vereinbarung geändert. Dabei hat Apple konkretisiert, dass es dem Unternehmen nur darum gehe, die Exklusivität des iBook-Formats zu wahren. Der Inhalt selbst – Text, Bilder und Daten des Anwenders – dürfen in anderen Formaten uneingeschränkt weitergegeben werden.Das Authoring-Werkzeug für interaktive Bücher erinnert in Oberfläche, Bedienung und Layout stark an die Textverarbeitung Pages aus Apples Software-Paket iWork. Nach ersten Eindrücken eignet sich das Programm aber nicht nur zum Erstellen von Schul- oder Textbüchern. Prinzipiell könnte man mit der Software auch E-Magazine gestalten, ähnlich Adobes Publishing Suite. iBooks Author könnte man also auch als Frontalangriff auf Adobe werten, das viel Geld für seine Software verlangt. (uh)

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apple-entfernt-Klausel-aus-iBooks-Lizenzvereinbarung-1428232.html