By Matze
02 Jun, 2009 3:44 pm
Bereits im Vorfeld der Computex hat der Leiter der mobile business unit von NVidia, Michael Rayfield, der CNet ein Telefoninterview gegeben, in dem er auf die System-on-Chip Plattform Tegra eingeht. Der Grafikkartenhersteller hat hier eine ARM11 CPU mit einer Geforce GPU und einem HD Videoprozessor vereint, welcher alsbald den Weg in neue Smartphones und Netbooks finden soll, jedenfalls wenn es nach NVidia geht.
Aufgrund der verbauten CPU können die auf der Tegra-Plattform basierenden Systeme nicht mit Windows XP oder Vista betrieben werden, weswegen man erstmal auf Window CE setzt. Ein Modell auf Basis des Google Android OS sei zwar ebenfalls in Planung, aber da mit diesem System -im Gegensatz zum WinCE- noch keine Wiedergabe von 1080p Videos möglich sei, wolle man dies noch nicht auf den Markt bringen.
Der Business Unit Manager geht des Weiteren davon aus, daß die Plattform von sogenannten ODMs in eigene Gehäuse gebaut wird und hauptsächlich über Mobilfunkanbieter vertrieben werden wird. Einen Preis, je nach Aussattungsvariante, für 100-200$ hält er dazu für gerechtfertigt. Verfügen die Geräte aber tatsächlich über einen HDMI Ausgang, der grosse Bildschirme ansteuern kann, sehe ich bei diesem Preis eher die Untergrenze.













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