(Fast)-Netbooks mit AMD Prozessoren
June 3, 2009 von Roland
AMD hat während der Computex eine Reihe von Quasi-Netbooks gezeigt, die allesamit mit dem bisher nur wenig verbreiteten AMD Neo Prozessor daher kommen. Außerdem gab es auch Geräte mit CPUs aus dem Embedded-Bereich zu sehen wie etwa dem Sempron 210U und Sempron L110. Offiziell will AMD weiterhin nicht in den Netbook-Markt einsteigen, sondern lieber bei Subnotebooks mit Preisen um 700 Euro mit Intels CULV-CPUs konkurrieren.
Wie Heise aktuell berichtet, waren die Note- bzw. Netbooks mit AMD-CPUs während der Keynote des Chipherstellers zu sehen. Unter anderem war das Medion Akoya Mini E1311 zu sehen, welches mit seinem 13-Zoll-Display keineswegs mehr wirklich Mini ist. Das Gerät verfügt über einen ExpressCard-Slot und einen HDMI-Ausgang und soll wahrscheinlich schon bald auf den Markt kommen. Schließlich war das gezeigte Modell bereits mit deutscher Tastatur ausgerüstet.
Die Basis des Medion Akoya Mini E1311 bildet der erwähnte Sempron 210U, welcher mit 1,5 Gigahertz arbeitet. Ihm stehen 2 Gigabyte RAM zur Seite. Vom taiwanischen Hersteller MSI, der auch hinter einigen der Medion Akoyas stand, gab es eine ebenfalls mit dem Sempron 210U ausgerüstete Variante des kürzlich bereits mit Intel CULV-Chip gezeigten MSI Wind U200 zu sehen. BenQ steuerte seinerseits ein 13-Zoll-Gerät namens Joybook Lite T131 bei.
Zuletzt sei dann auch noch das Acer ZA8 erwähnt, das von dem Netbook-Marktführer wohl unter seinen Tochtermarken Gateway und Packard-Bell auf den Markt gebracht wird. In diesem Gerät steckt angeblich der Sempron L110, wobei es sich um ein bisher unbekanntes Modell mit 1,2 Gigahertz handelt. Ob es sich um den gleichen Chip wie den kürzlich erstmals erwähnten “Athlon L1110” handelt, ist noch unklar. Für die Zukunft hat AMD noch einiges vor - außer dem Einstieg in den Netbook-Markt, wie gesagt.
So kommt mit “Congo” im Herbst eine neue Plattform für Netbooks bzw. “Kleine Notebooks”, bei der ein zweikerniger Athlon-Prozessor zusammen mit der Chipsatzgrafik Radeon HD 3200 Verwendung finden soll. Bisher setzt AMD auf “Yukon”, die Kombination von Neo-CPU und Radeon X1200 Chipsatzgrafik. Mit der Einführung von Congo steigt zwar die Leistung, aber auch die Abwärme nimmt von 15 auf 18 Watt zu.
Nein AMD, der Markt für Netbooks ist total unattraktiv, glaubt mir.
[Quelle: Heise]

















das hört sich doch schon mal nicht schlecht an und gefällt zumindest mir deutlich besser als der Intelquatsch mit GMA irgendwas
Für das größere Display und etwas mehr Prozessorpower sind das günstige Subnotbooks
Gut, im Endeffekt ist AMD sich schon irgendwie treu geblieben: Es ist bisher kein Gerät mit 10 Zoll oder weniger dabei.
Faktisch ist das natürlich der Einstieg in den Netbookmarkt und das zurecht, wie ich finde. Intel ist selbst schuld mit ihrer grenzdebilen Beschränkung auf 10 Zoll.
@ Roland
Ich hab nochmal nachgeschaut, das Medion E1311 soll ein 11,6 Zoll-Notebook sein. Lediglich die Namensgebung verwirrt stark. Das Ganze mit 3G heißt dann E1315.
Neue 10 Zöller kommen von Medion auch und heißen E1211 und E1215. Das ist dann aber wieder das bekannte Atom N270-Einerlei.
Sorry, Link vergessen (in französisch):
http://www.lemondenumerique.com/?p=13664
cool, mach ich wohl nachher was draus!
Sagt mal, ist das Medion MATT ???
sieht so aus
also mir gefällt was ich auf dem Bild sehe
vielleicht kann man nachträglich noch die Medionlogos irgendwie wegrubbeln
Also wie es aussieht hat das Medion auch kein Glossy Display. Ich hatte mir eigentlich ein Lenovo Thinkpad 10″ mit Mattem Gehäuse / Display gewünscht aber wenn Medion auf diesen Trend setzt würde mich die Größe sowie der etwas höhere Strombedarf auch nicht stören.
es ist erstaunlich wie billig die ganzen Modelle da aussehen im Vergleich zu dem Medion
congo klingt sehr interessant!
eine hd3200 grafikkarte + eine dualcore cpu und dann nur 3 watt mehr
ich denke, dass diese kombo der ion plattform den arsch versohlen könnte