By Roland
03 Jun, 2009 4:53 pm
Ich komm’ ja kaum noch nach, aber so ist das nunmal, wenn die Computex zur Netbook-Messe mutiert. Sascha hatte jetzt die Möglichkeit, eines der neuen Smartbooks etwas näher zu betrachten. Es handelt sich um das vom Vertragsfertiger Wistron entwickelte N900z, bei dem ein ARM-basierter Freescale i.MX515 zum Einsatz kommt. Hier Saschas Video, nach dem Break einige weitere Infos:
Der in diesem Fall 800 MHz schnelle Freescale-Chip wird normalerweise vor allem in Smartphones und Multimedia-Playern verbaut. Er soll nun aber auch in der neuen Kategorie der Smartbooks Einzug halten und besonders flache Geräte ermöglichen, die praktisch nur noch aus Display und Tastatur bestehen. Ein gutes Beispiel dafür ist das hier gezeigt Wistron N900z. Die untere Hälfte des Gehäuses ist extrem flach und mit seinem 3-Zellen-Akku soll das Gerät gut 10 Stunden laufen – bei eingeschaltetem WLAN und UMTS.
Die Tastatur hat eine gummierte Oberfläche, was sich vielleicht zunächst etwas seltsam anfühlt, insgesamt aber gut zu tippen ist, sagt Sascha. Das Touchpad hingegen löst nicht gerade Begeisterungsstürme aus. Auf dem zur Computex gezeigten Modell läuft eine Variante des freien Betriebssystem Ubuntu auf einer gerade mal 4 GB großen SSD. Der Preis derartiger Geräte soll gerademal bei rund 200 US-Dollar liegen. Heute bekommt man dafür allerdings auch schon Intel Atom-Netbooks, die deutlich mehr zu bieten haben, aber auch schwerer, dicker und nicht so lange lauffähig sind.
Auch unsere Kollegin Joanna hat ein Hands-on-Video mit dem Wistrom Smartbook angefertigt und dieses bei LaptopMag veröffentlicht.










