Home > Blog > Andy Rubin veroeffentlich neue Android-Zahlen: 850,000 Aktivierungen pro Tag

Andy Rubin veroeffentlich neue Android-Zahlen: 850,000 Aktivierungen pro Tag

By
28 Feb, 2012 1:00 pm

6 Comments

Dass Android stark am Wachsen ist sollte nicht einmal Eure Grosseltern ueberraschen, aber nun haben wir neue harte Fakten wie genau Android sich gerade quantitativ entwickelt. Andy Rubin hatte als oberster Android-Haeuptling die Freude uns folgende Zahlen zu nennen:

  • 300 Million Android Geraete sind mittlerweile im Umlauf – davon 12 Millionen Tablets
  • 850,000 weitere Android Geraete werden taeglich aktiviert
  • 450,000 Apps sind mittlerweile im Android Market zu haben

 

Und waehrend das beeindruckende Zahlen sind, kann man besonders im Tablet-Markt noch einiges tun um erfolgreicher zu werden und die Zahlen zu treiben. Neulich hatte ich mit einem ausfuehrlichen Artikel die Monetarisierung der Android Plattform beleuchtet. Um das Modell weiter voranzutreiben muss Google selbstverstaendlich auf Tablets praesent sein, auf denen mehr Displayspace fuer Werbung vorhanden ist. Andy Rubin hat deswegen auch wenig ueberraschend angekuendigt, dass man dieses Jahr so richtig auf die Tablet-Pauke hauen will. Vor allem will man den Usern besser verklickern in was fuer ein umfangreiches Oekosystem sich die Kunden einklinken (Phone, Tablet, TV in allen Preislagen).

Andy Rubin kuendigt ausserdem an, dass eine Developer-Umerziehung vonstatten gehen soll damit Apps endlich auch auf Android Tablets angepasst werden.

Nach den zahlreichen bisherigen Ankuendigungen mit Quad Cores, Full HD Displays, Hybrid-Tablets, Keyboard-Docks, langen Laufzeiten und der flaechendeckenden Verbreitung von Android 4.0 muss man kein Hellseher sein um zu erkennen, dass Google und dessen Hardware-Partner Apple etwas entgegensetzen koennen. Mal schauen was sich in den naechsten Tagen noch tut und was Apple alles ins iPad 3 stopft.

Quelle: The Verge x 2

  • http://twitter.com/DschinghisCohen Dschinghis Cohen

    “Developer-Umerziehung”? Ein transparenterer Android-Market mit Filtermöglichkeiten für Tablet-Versionen könnte bereits ein Ansporn für die Entwickler sein, Ressourcen für Tablet-Optimierungen aufzuwenden.

    Also nicht nur die (bereits recht hilfreiche) Rubrik “Empfehlungen für Tablets” weiter ausbauen, sondern zusätzlich auch auf Wunsch ALLE tablet-optimierten Apps anzeigen lassen und die noch nicht angepassten herausfiltern.

  • Anonymous

    Was ich mir wünschen würde, ist, wenn man einzelne Entwickler gezielt ausblenden kann. Wenn viele User einen Dev ausblenden, soll er gesperrt werden oder in der Suche zumindest nur ganz hinten gereiht werden. Damit würden diese Spam-Devs endlich wegfallen. Die gehen mir am meisten auf den Sack…

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    “Quad Cores, Full HD Displays, Hybrid-Tablets, Keyboard-Docks, langen
    Laufzeiten und der flaechendeckenden Verbreitung von Android 4.0″

    Was allerdings alles keine Verkaufsargumente fürs iPad waren und somit auch in diesem “Wettkampf” eher sekundäre Argumente sind. Oder glaubt irgendwer, das iPad verkauft sich so viel mal öfters als alle anderen weil es technisch besser wäre? Oder andersrum, glaubt irgendwer, die Android Tablets wurden so wenig verkauft weil den Leuten Quad Cores, Full HD Displays oder die wenigen Änderungen von Android 3.2 auf 4.0 fehlten!?

    12 Millionen Tablets sind echt sau wenig, wenn man überlegt wie viele Modelle sich diese Zahl teilen. Laut Google sind die Samsung Tablets die mit Abstand erfolgreichsten und laut Samsungs Hankil Yoong (heute auf der MWC) sind diese wiederum schon mega Unzufrieden mit den Verkäufen. Wenn diese also weit hinter den Kindle Verkäufen liegen, dürfte Apple also knapp 50 mal so viele Geräte verkaufen wie Samsung mit seinen mittlerweile 10(?) Geräten zusammen. Und DAS liegt garantiert nicht an irgendlwelchen technischen Specs.

  • Anonymous

    Nicht die Einzelteile, sondern die Summe derer machen das Verkaufsargument -  ist ja auch bei Apple so und ist ja auch das, was du sagst.

    Und deshalb: Android 4 ist KEIN Update mit kleinen Änderung, sondern genau das Bindeglied, dass die Summe erst bildet.

    Sieh es etwa so wie den Unterschied von Vista zu Win7 -> schauen beide in etwa gleich aus, sind aber doch völlig anders.

    DAS ist der Grund warum Android auf Tablets erst jetzt erfolgreich werden wird. Wird gleich laufen wie bei den Handys: Apple wird langsam (am Gesamtmarkt gemessen) Anteile verlieren und mit Klagen versuchen die Mitbewerber aufzuhalten. Tja, wird halt nicht funktionieren… ;-)

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001057151183 Pete Sanchez

    Dann nenne mir doch mal bitte die Punkte die erst mit ICS möglich, UND die für den Otto-Normal-User entscheidend sein werden!?

    Welche Funktion fehlte bislang, das die User sich für Honeycomb nicht interessiert haben? Muss ja etwas essentielles gewesen sein, ich bin gespannt.

  • Anonymous

    Was ist der große Unterschied von Vista zu Win7? Warum wurde Vista so verschmäht und Win7 zum Erfolg?

    Das Hauptfeature und zugleich der größte Kritikpunkt von Apple Usern ist/war immer die Performance von Android. Mit ICS hat Google die Hardwarebeschleunigung verbessert und das System fühlt sich insgesamt flüssiger an. Weiters wurden Verfeinerungen and vielen Ecken eingebaut, die einfach das gesamte Feeling verbessern. Wie zum Beispiel das Zusammenlegen von Widgets und Apps, das Rausschieben von Nachrichten zum einzelnen Entfernen oder das Beenden von Apps durch “wegsliden”. Die Oberfläche wurde durchgängig einheitlicher gestaltet. Z.B. wird jetzt das “Wischprinzip” in den einzelnen Anwendungen eingesetzt, um von einer Seite zur anderen zu gelangen. Früher hat man dazu immer Buttons drücken müssen.

    Auf meinem TF101 ist vor kurzen das ICS Update gekommen und es ist eine Welt in der Benutzung und Stabilität gegenüber HC! HC war nur ein Schnellschuss von Google um Apple nicht noch mehr Raum zu geben.

    Es geht hier eigentlich nicht um neue Features, sondern um das verbessern der vorhandenen. Aber bitte, noch ein paar Features:
    die Schriftgröße ist systemweit einstellbar (übrigens auch eine super lesbare neue Schriftart für hochauflösende Screens), für den Datenverbrauch kann man eine Grenze setzen, die Spracheingabe funktioniert jetzt fließend und ohne Unterbrechung (und erstaunlich gut!), “Touch to beam”, der Browser kann Seiten offline speichern, verbesserte Kamera mit Panoramafunktion, verbessertes Ordnerhandling, insgesamt verbesserte und vereinheitlichte Standard-Apps (Kalender, Mail,…), Face unlock, Stylus support, Accessibility features und was weiß ich nicht was alles für für Verbesserungen bei Grafik- und Verbindungs API’s, etc.

    Außerdem gibt es einen Styleguide für Entwickler, den sie hoffentlich auch einhalten werden in Zukunft.

    Ist das für dich also noch immer ein kleines Update? Natürlich sind nicht alles Features für jeden wichtig oder sinnvoll. Aber es ist gut sie zu haben, wenn man Sie will und die Entscheidung zu haben sie einzusetzen oder nicht. Insgesamt finde ich sie jedenfalls sinnvoller als einen sprachgesteuerten Assistenten – der aber wahrscheinlich auch noch kommen wird…