By Roland
11 Jun, 2009 7:50 am
HP hat den Nachfolger der Mini 1000-Serie nun in den USA über seine Website verfügbar gemacht. Der neue HP Mini 110 mit seinem matten 10,1-Zoll-Display mit 1024 x 576 Pixeln Auflösung kann ab sofort zu Preisen ab 280 US-Dollar (Linux) bzw. 330 US-Dollar (XP) geordert werden. Er ist mit Intel Atom N270 oder N280 erhältlich und bietet diverse neue Ausstattungsoptionen. Unterdessen ist klar, welche Dual-Core-CPUs HP in sein überarbeitetes Nicht-Netbook Pavilion dv2z steckt – es sind der AMD Turion Neo X2 L625 und der AMD Athlon Neo X2 L335.
Zum Mini 110 gibt es nicht mehr viel zu sagen, was wir bisher nicht wussten. Die neuen Modelle können sowohl mit SSD, als auch mit HDD geordert werden. Die Linux-Variante lässt sich mit bis zu 2 Gigabyte RAM und bis zu 250 GB HDD ausrüsten. Die Windows-Variante erreicht ihr Maximum entsprechend der Vorgaben für die ULCPC-Lizenz von XP bei 1 GB RAM und 160 GB HDD. Es kann auch eine 32 GB große SSD verbaut werden.
Beim HP Pavilion dv2z wird es jedoch interessant. Das Gerät wird gegenüber dem dv2 ein ganzes Stück günstiger und kostet nun ab 599 US-Dollar. Als Prozessoren stehen nun mehrere AMD-Chips zur Auswahl, die das Nicht-ganz-Netbook mit mehr Leistung laufen lassen sollen. Neben dem bereits bekannten AMD Athlon Neo MV-40 mit 1,6 GHz sind nun auch die neuen Dual-Core-Modelle AMD Athlon Neo X2 L335 und AMD Turion Neo X2 L625 verfügbar. Diese arbeiten beide mit 1,6 GHz und unterscheiden sich offenbar primär durch die Größe des Level2-Cache – beim L335 sind es insgesamt 512 KB, beim L625 dagegen 1 MB.
Welche Leistungswerte diese Prozessoren zu bieten haben, werden erst noch Benchmarks zeigen müssen. Beim dv2z bietet HP bei ihnen die Möglichkeit, zusätzlich zu der Radeon X1250 Chispatzgrafik auch einen Mobility Radeon HD 3410 Grafikprozessor zu verbauen. Damit soll immerhin die Nutzung älterer Spiele möglich sein, die neuesten Grafikwunder wird der Nutzer aber sicher lieber auf dem Desktop zocken. Für die neuen Dual-Core-CPUs von AMD verlangt HP jeweils 25 bzw. 75 US-Dollar Aufpreis gegenüber der Basis-Variante. Der AMD Turion Neo X2 L625 lässt sich sogar nur zusammen mit der teureren Zusatzgrafik ordern, was wiederum Zusatzkosten für Windows Vista Home Premium bedeutet. So landet man dann schnell wieder beim Preis des alten Modells, erhält aber immerhin ein wesentlich leistungsfähigeres Gesamtpaket.
[Quelle: Liliputing und HP Webstore]











