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Kleines Non-Atom Netbook Roundup

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13 Jan, 2009 12:13 pm

47 Comments

Windows+vs+Linux-kleinDie bisherige Berichterstattung von der CES hat unter anderem gezeigt, daß die mit Intel Atom Prozessor und Windows XP ausgestatten Netbooks den Markt quasi definieren.

Einerseits hat das sehr interessante Weiterentwicklungen auf dieser Hardwarebasis hervorgebracht, wie ASUS eindrucksvoll mit ihren vielen, neuen Modellen bewiesen hat. Gerade ASUS hat sich offenbar sehr viel Gedanken über den zukünftigen Markt gemacht und auch ein paar echt schöne Studien vorgestellt. Die Kombination Intel Atom/Windows-irgendwas bestimmt aber auch bei ihnen die reale Modellpalette (bei der Gelegenheit kann man ja auch mal fragen: was macht eigentlich Weltmarktführer Acer?).

Andererseits hat die Messe auch gezeigt, daß der Markt der Alternativen noch lange nicht tot ist und sich dementsprechend vielleicht die Definitionsfrage bald wieder stellt. Speziell das Sony Vaio P und der Dell Adamo, die ja bereits im Vorfeld für Interesse sorgen konnten, passen eigentlich nicht in die Kategorie Netbooks. Der Dell ist mit seinen 13 inch bisher zu gross für diese Kategorie und der Sony möchte wohl wegen seiner hohen Auflösung mit den anderen Nichts zu tun haben.

Meine kleine Linkliste zeigt Systeme, die aufgrund ihrer Grösse dazugehören, aber eben keinen Intel Prozessor haben. Ob sie sich durchsetzen können und ob das aufgrund eines guten Preis-Leitungsverhältnis oder “wegen vorinstalliertem Windows” sein wird, ist eine der spannenden Fragen an die Netbook-Zukunft.

3 Modelle von King Yun, G400, G500 und G800 mit MiPS, Freescale oder SoC CPU

Em-Tec GDium mit MiPS 900MHz CPU (Verkaufsstart wurde schon mehrfach verschoben) mit Video

Netvertible Prototyp mit VIA C7-M CPU

ein Video zur VIA Nano CPU in Netbooks

Prototyp TouchscreenNetbook mit Snapdragon CPU und Built-in GPS

das erste Notebook (ab 12 inch) mit AMD Neo CPU

sogar Commodore will einsteigen, erstmal mit VIA C7 CPU

HiVision mit 8 inch und 1GHz PDX CPU

Windows CE auf ARM CPU von Shenzhen

$199 Netbook mit Freescale Prozessor

erster Konkurrent für Sony Vaio P, ebenfalls mit Intel CPU (mit Video)

Marvell 1GHz CPU PXA168 eventuell auch für Netbooks geeignet

Vielleicht haben wir ja Glück und bekommen bald mehr zu sehen, wenn Sascha seine Kamerainhalte sortiert hat.

  • Neat

    Das Problem ist, wie soll sich linux durchsetzen, wenn die Hersteller nur sch**** vorinstallieren? Wenn ich allein an die schlampige Umsetzung bei MSI denke …

    Ich nutze selbst hauptsächlich Linux. Und ich weiß wie viel Spaß ein gut installiertes fedora,ubuntu,suse etc. machen kann.
    Aber wie viel Ärger es auch bereitet wenn man Probleme mit diversen Treibern hat.

    80-90% Der PC User sind Otto-Normal-User. Einschalten->surfen->emails->Musik->ausschalten.

    Die wollen und können sich einfach nicht mit Software beschäftigen. Hauptsache es läuft …

  • Neat

    Das Problem ist, wie soll sich linux durchsetzen, wenn die Hersteller nur sch**** vorinstallieren? Wenn ich allein an die schlampige Umsetzung bei MSI denke …

    Ich nutze selbst hauptsächlich Linux. Und ich weiß wie viel Spaß ein gut installiertes fedora,ubuntu,suse etc. machen kann.
    Aber wie viel Ärger es auch bereitet wenn man Probleme mit diversen Treibern hat.

    80-90% Der PC User sind Otto-Normal-User. Einschalten->surfen->emails->Musik->ausschalten.

    Die wollen und können sich einfach nicht mit Software beschäftigen. Hauptsache es läuft …

  • Felias

    Wie schauts eigentlich mit den ersten Geräte mit dem Nvidia-Chipsatz als Ergänzung aus? Ich hatte ja gehofft, dass die bei Markteinführung im ersten Halbjahr 2009 auch etwas auf der CES zeigen werden…

  • Felias

    Wie schauts eigentlich mit den ersten Geräte mit dem Nvidia-Chipsatz als Ergänzung aus? Ich hatte ja gehofft, dass die bei Markteinführung im ersten Halbjahr 2009 auch etwas auf der CES zeigen werden…

  • http://www.scholt.org/ scholt

    gibt es eigentlich auch irgendwelche geräte mit nem vernünftigen Line-In eingang? Also kein mic sondern richtiger Stereo Line In?

  • http://www.scholt.org scholt

    gibt es eigentlich auch irgendwelche geräte mit nem vernünftigen Line-In eingang? Also kein mic sondern richtiger Stereo Line In?

  • Matze

    @scholt….sowas wirst du nur ganz schwer finden, also ich kenn überhaupt kein Notebook, das einen solchen Eingang hätte. Vielleicht gibt es ja eins aber wozu? mit einer usb-box kannst du gleich mehrere ein- und ausgänge haben, es gibt Mixer(menschlich), die alle instrumente am rechner mischen, statt am pult. dazu gibt es diverse lösungen, wie gesagt, du solltest mal nach solchen usb-boxen schauen….ist wohl auch die gängigste Lösung.

  • Matze

    @scholt….sowas wirst du nur ganz schwer finden, also ich kenn überhaupt kein Notebook, das einen solchen Eingang hätte. Vielleicht gibt es ja eins aber wozu? mit einer usb-box kannst du gleich mehrere ein- und ausgänge haben, es gibt Mixer(menschlich), die alle instrumente am rechner mischen, statt am pult. dazu gibt es diverse lösungen, wie gesagt, du solltest mal nach solchen usb-boxen schauen….ist wohl auch die gängigste Lösung.

  • RealCon

    @neat

    >80-90% Der PC User sind Otto-Normal-User.
    >Einschalten->surfen->emails->Musik->ausschalten.

    >Die wollen und können sich einfach nicht mit Software beschäftigen. Hauptsache es läuft …

    ja, und..? ;-) Reicht doch auch. Genau genommen: so sollte es sein. Plug & Play.

    Linux wird sich im Consumerbereich sowieso nicht durchsetzen. Andersrum: bei Leuten, bei denen es ankommt, ist es schon angekommen, und der grosse Rest kann damit sowieso nichts anfangen. Und zwar, weil es letzten Endes auch nur ein fauler Kompromiss mit vielen nicht wirklich befriedigenden (Ersatz-)Lösungen bleibt – wie die anderen OS-Versuche auch.

    Was richtig tolles gibts derzeit nicht. Der Pinguin ist nicht mal unbedingt die billigste Variante, wenn man es genau nimmt und auch Folgekosten miteinbezieht.

  • RealCon

    @neat

    >80-90% Der PC User sind Otto-Normal-User.
    >Einschalten->surfen->emails->Musik->ausschalten.

    >Die wollen und können sich einfach nicht mit Software beschäftigen. Hauptsache es läuft …

    ja, und..? ;-) Reicht doch auch. Genau genommen: so sollte es sein. Plug & Play.

    Linux wird sich im Consumerbereich sowieso nicht durchsetzen. Andersrum: bei Leuten, bei denen es ankommt, ist es schon angekommen, und der grosse Rest kann damit sowieso nichts anfangen. Und zwar, weil es letzten Endes auch nur ein fauler Kompromiss mit vielen nicht wirklich befriedigenden (Ersatz-)Lösungen bleibt – wie die anderen OS-Versuche auch.

    Was richtig tolles gibts derzeit nicht. Der Pinguin ist nicht mal unbedingt die billigste Variante, wenn man es genau nimmt und auch Folgekosten miteinbezieht.

  • krypt

    also mein Acer A110X ist durchaus fähig, stereo über den Microeingang aufzuzeichnen. Der eeepc 1000h kann das auch (beide ausprobiert).

    Allerdings hab ich nach einer Anleitung im Internet je einen Widerstand (39 Ohm) pro Kanal zwischen GND und Soundkanal gelötet, danach kann man so ziemlich jeden Kopfhöreranschluss verwenden (MP3player, Handy u.s.w.). Im Stecker des Kabels, versteht sich, nicht dass da einer seinen Rechner aufmacht und seine Garantie… ;-)

    Die Software dazu war und ist AudioGrabber. Über die Aufnahmequalität kann ich nicht viel sagen, war nur ein Versuch. Eventuell kann man das nötigenfalls mit ein paar Kondensatoren und Widerständen noch optimieren.

  • krypt

    also mein Acer A110X ist durchaus fähig, stereo über den Microeingang aufzuzeichnen. Der eeepc 1000h kann das auch (beide ausprobiert).

    Allerdings hab ich nach einer Anleitung im Internet je einen Widerstand (39 Ohm) pro Kanal zwischen GND und Soundkanal gelötet, danach kann man so ziemlich jeden Kopfhöreranschluss verwenden (MP3player, Handy u.s.w.). Im Stecker des Kabels, versteht sich, nicht dass da einer seinen Rechner aufmacht und seine Garantie… ;-)

    Die Software dazu war und ist AudioGrabber. Über die Aufnahmequalität kann ich nicht viel sagen, war nur ein Versuch. Eventuell kann man das nötigenfalls mit ein paar Kondensatoren und Widerständen noch optimieren.

  • Matze

    @krypt…selbstverständlich hast du recht, du hast ja auch die nötige dämpfung mit deinem wiederstand eingebaut….empfehlenswerter find ich meine Lösung trotzdem, allein schon wegen dem garantieproblem…auch wenn ich löten prinzipiell immer gut finde, also danke für die Anleitung. Wahrscheinlich sind sogar die Aufnahmen mit deiner methode recht ok, wenn sie dann gehobenen Ansprüchen womöglich doch nicht genügen. Mit der BeatBox ist er aber auf der sicheren Seite, denke ich (auch als Musiker, der ein Instrument anschliessen möchte), obwohl es natürlich auch da Qualitätsunterschiede gibt.
    Und der Audiograbber? Ist das nicht ein mp3-Ripper? MP3s genügen ja eher selten den gehobeneren Ansprüchen….

  • Matze

    @krypt…selbstverständlich hast du recht, du hast ja auch die nötige dämpfung mit deinem wiederstand eingebaut….empfehlenswerter find ich meine Lösung trotzdem, allein schon wegen dem garantieproblem…auch wenn ich löten prinzipiell immer gut finde, also danke für die Anleitung. Wahrscheinlich sind sogar die Aufnahmen mit deiner methode recht ok, wenn sie dann gehobenen Ansprüchen womöglich doch nicht genügen. Mit der BeatBox ist er aber auf der sicheren Seite, denke ich (auch als Musiker, der ein Instrument anschliessen möchte), obwohl es natürlich auch da Qualitätsunterschiede gibt.
    Und der Audiograbber? Ist das nicht ein mp3-Ripper? MP3s genügen ja eher selten den gehobeneren Ansprüchen….

  • Ennox

    Garantieproblem sehe ich keins, wenn in einem externen Stecker gelötet wird. Der Widerstand ist auch gross genug, um intern kein Problem zu verursachen. Im Gegenteil – manchmal wird der kleine Widerstand als eine Art PullDown zur Erkennung und damit zur automatischen Umschaltung Micro/Line-In benutzt.

    Problem bei interner Aufnahme könnten vielleicht (!) aufgrund von Störgeräuschen vom Rechner entstehen (muss man ausprobieren), aber da die grösstenteils sowieso über die Versorgungsspannung einwandern, dürfte ggf eine externe USB-Lösung, die ihren Strom via USB bezieht, davon auch nicht verschont werden.

    Der Audiograbber, aktuelle Version, ist zwar ein MP3-Ripper, kann (inzwischen) aber auch direkt von Line-In aufnehmen. Sogar zeitgesteuert. Geniales Teil!

    Die Aufnahmequalität ist übrigens ganz ordentlich bei meinem A110, ich hab allerdings 27 Ohm-Widerstände verwendet (hatte nix anderes zuhause). Um mal kurz eine kopiergeschützte CD zu rippen oder eine Audiosendung nachts aufzuzeichnen (Podcast und Livestream gibt’s nicht für alles) taugt es allemal, auf Spitzenaudio kann ich verzichten – so gut hör ich gar nicht ;-)

    Deine Lösung ist sicher professioneller und wahrscheinlich auch etwas hochwertiger, aber auch einiges teuerer und man hat ein zusätzliches Gerät am Hals, das mich persönlich eher belasten würde. Aber ich bin halt nicht der Nabel der Welt – muss jeder selbst wissen, was ihm besser liegt…

  • Ennox

    Garantieproblem sehe ich keins, wenn in einem externen Stecker gelötet wird. Der Widerstand ist auch gross genug, um intern kein Problem zu verursachen. Im Gegenteil – manchmal wird der kleine Widerstand als eine Art PullDown zur Erkennung und damit zur automatischen Umschaltung Micro/Line-In benutzt.

    Problem bei interner Aufnahme könnten vielleicht (!) aufgrund von Störgeräuschen vom Rechner entstehen (muss man ausprobieren), aber da die grösstenteils sowieso über die Versorgungsspannung einwandern, dürfte ggf eine externe USB-Lösung, die ihren Strom via USB bezieht, davon auch nicht verschont werden.

    Der Audiograbber, aktuelle Version, ist zwar ein MP3-Ripper, kann (inzwischen) aber auch direkt von Line-In aufnehmen. Sogar zeitgesteuert. Geniales Teil!

    Die Aufnahmequalität ist übrigens ganz ordentlich bei meinem A110, ich hab allerdings 27 Ohm-Widerstände verwendet (hatte nix anderes zuhause). Um mal kurz eine kopiergeschützte CD zu rippen oder eine Audiosendung nachts aufzuzeichnen (Podcast und Livestream gibt’s nicht für alles) taugt es allemal, auf Spitzenaudio kann ich verzichten – so gut hör ich gar nicht ;-)

    Deine Lösung ist sicher professioneller und wahrscheinlich auch etwas hochwertiger, aber auch einiges teuerer und man hat ein zusätzliches Gerät am Hals, das mich persönlich eher belasten würde. Aber ich bin halt nicht der Nabel der Welt – muss jeder selbst wissen, was ihm besser liegt…

  • http://www.scholt.org/ scholt

    @Matze naja ich hab mich allgemein mal ein bisschen umgesehen. Zum Vinyl-Platten digitalisieren wär ein Line in schon toll, somit hätte man mit einem Netbook eine kleine Portable Aufnahmestation. Für mein Desktop Notebook benutz ich auchdie Lösung über eine USB Soundkarte die aber nicht wirklich sehr prickelnd ist, weil man eben schon wieder ein Zusatzgerät hat.

    @krypt wirklich Stereo ohne löten? muss ich bei meinem A110L wohl auch mal ausprobieren :) Ich hatte bisher die Erfahrung gemacht das die meisten Mic Eingänge nur Mono liefern.

  • http://www.scholt.org scholt

    @Matze naja ich hab mich allgemein mal ein bisschen umgesehen. Zum Vinyl-Platten digitalisieren wär ein Line in schon toll, somit hätte man mit einem Netbook eine kleine Portable Aufnahmestation. Für mein Desktop Notebook benutz ich auchdie Lösung über eine USB Soundkarte die aber nicht wirklich sehr prickelnd ist, weil man eben schon wieder ein Zusatzgerät hat.

    @krypt wirklich Stereo ohne löten? muss ich bei meinem A110L wohl auch mal ausprobieren :) Ich hatte bisher die Erfahrung gemacht das die meisten Mic Eingänge nur Mono liefern.

  • Matze

    mensch scholt, du bist ja doch n löter ;-) damit hab ich nicht wirklich gerechnet, weil du ja explizit nach Geräten mit Line-in gefragt hast. Und das mit der Qualität ist vielen, die nach diesem Line fragen, eben sehr wichtig. Wie gesagt: häufig Musiker. Erfreulich, dass hier meine Erfahrungen aus dem KundenSupport nicht bestätigt werden! An Deiner Stelle würd ich jetz auch den Lötkolben rausholen, denn das möchte ich beizeiten auch mal ausprobieren. Vielleicht hast Du ja Lust, im Forum einen Thread dazu aufzumachen, wie es gelaufen ist. Wär nett….

    ennox….mit der garantie haste natürlich recht, das hab ich wohl erst falsch verstanden.Klar gibts auch Unterschiede bei den Boxes, als Störquelle hätte ich aber auch eher eine Aufnahme-Übersteuerung wegen mangelnder/fehlender Dämpfung vermutet, als ein schlecht abgeschirmtes Netzteil, das aber ohne Frage einen ordentlichen Rauschanteil beitragen kann.

  • Matze

    mensch scholt, du bist ja doch n löter ;-) damit hab ich nicht wirklich gerechnet, weil du ja explizit nach Geräten mit Line-in gefragt hast. Und das mit der Qualität ist vielen, die nach diesem Line fragen, eben sehr wichtig. Wie gesagt: häufig Musiker. Erfreulich, dass hier meine Erfahrungen aus dem KundenSupport nicht bestätigt werden! An Deiner Stelle würd ich jetz auch den Lötkolben rausholen, denn das möchte ich beizeiten auch mal ausprobieren. Vielleicht hast Du ja Lust, im Forum einen Thread dazu aufzumachen, wie es gelaufen ist. Wär nett….

    ennox….mit der garantie haste natürlich recht, das hab ich wohl erst falsch verstanden.Klar gibts auch Unterschiede bei den Boxes, als Störquelle hätte ich aber auch eher eine Aufnahme-Übersteuerung wegen mangelnder/fehlender Dämpfung vermutet, als ein schlecht abgeschirmtes Netzteil, das aber ohne Frage einen ordentlichen Rauschanteil beitragen kann.

  • Mercy

    Um noch mal zurück zum Topic (ab) zu lenken:

    Ist denn irgendetwas bekannt, wann mit den ersten VIA-Nano-Netbooks in Deutschland zu rechnen ist?

    Das Freestyle-Netbook mit eben dieser CPU sieht schon sehr attraktiv aus.
    Auch sträube ich mich langsam in Hinblick auf die Produktpolitik von Intel ein Atom-Gerät zu erwerben. Der super Grafikchipsatz erledigt den Rest.
    Was ich trotz Lesens vieler Berichte nicht wirklich durchblicke ist die potentielle Grafiklösung der Nano-Netbooks. Kann man davon ausgehen, dass diese bei ähnlichem Kostenfaktor potenter sein wird?

    Ich würde mich freuen wenn mich jemand ins Bilde setzen könnte :-)

    Merci

  • Mercy

    Um noch mal zurück zum Topic (ab) zu lenken:

    Ist denn irgendetwas bekannt, wann mit den ersten VIA-Nano-Netbooks in Deutschland zu rechnen ist?

    Das Freestyle-Netbook mit eben dieser CPU sieht schon sehr attraktiv aus.
    Auch sträube ich mich langsam in Hinblick auf die Produktpolitik von Intel ein Atom-Gerät zu erwerben. Der super Grafikchipsatz erledigt den Rest.
    Was ich trotz Lesens vieler Berichte nicht wirklich durchblicke ist die potentielle Grafiklösung der Nano-Netbooks. Kann man davon ausgehen, dass diese bei ähnlichem Kostenfaktor potenter sein wird?

    Ich würde mich freuen wenn mich jemand ins Bilde setzen könnte :-)

    Merci

  • http://linmob.blogspot.com/ p3t3r

    Lustig ist insbesondere der Kram, den King Yun da ankündigt/vorstellt:
    - das G400 ist ein alter Bekannter (Razorbook 3K)
    - das G500 hat einen Freescale iMX-31 Chip (wenn mich nicht alles täuscht, ist das ein alter Bekannter aus Handys wie dem Motorola RAZR² V8 ;-) )
    - das G800 ist X86, aber vermutlich dennoch kein Performance-Renner (SoC dürfte das DM&P Vortex86DX CPU sein, dazu dann eine XGI Volari V9s GPU

    Aber letztlich ist die Performance ja relativ egal, solange die Geräte tragbar sind, eine gute Akkulaufzeit haben und ein einigermaßen passables schnell-startendes, stabliles OS mit einem modernen, flotten Browser bieten. Vielleicht noch wichtig, dass das verbaute WLan eine gute Treiberunstützung und eine ausreichende Antenne besitzt (habe da mit meinem One A120 ja nicht die besten Erfahrungen..)…

  • http://linmob.blogspot.com p3t3r

    Lustig ist insbesondere der Kram, den King Yun da ankündigt/vorstellt:
    - das G400 ist ein alter Bekannter (Razorbook 3K)
    - das G500 hat einen Freescale iMX-31 Chip (wenn mich nicht alles täuscht, ist das ein alter Bekannter aus Handys wie dem Motorola RAZR² V8 ;-) )
    - das G800 ist X86, aber vermutlich dennoch kein Performance-Renner (SoC dürfte das DM&P Vortex86DX CPU sein, dazu dann eine XGI Volari V9s GPU

    Aber letztlich ist die Performance ja relativ egal, solange die Geräte tragbar sind, eine gute Akkulaufzeit haben und ein einigermaßen passables schnell-startendes, stabliles OS mit einem modernen, flotten Browser bieten. Vielleicht noch wichtig, dass das verbaute WLan eine gute Treiberunstützung und eine ausreichende Antenne besitzt (habe da mit meinem One A120 ja nicht die besten Erfahrungen..)…

  • neat

    at RealCon: Wieso sollte sich Linux nicht durchsetzen können? Was hat Linux denn nicht was OS X und Windows haben?
    Es gibt Office Programme, Browser, Musikverwaltung, bisschen Bildbearbeitung. Und mehr brauchen die meisten gar nicht.
    Und ist der faule Kompromiss? Es gibt genug freie Software die besser ist als kommerzielle ist. Was ist beispielsweise mit dem Feuerfuchs?

    Und deinen letzten Punkt kann ich auch nicht verstehen. Das ist wieder ein Punkt in den Linux nicht reingehört. Der Gedanke hinter Linux ist freie Software. Nicht unbedingt das alles umsonst ist und wenn du das Glück hast und jemanden kennst der sich damit auskennt, dann hast du auch keine Folge Kosten. Und für den guten Support den die Leute bei Ubuntu z.B. leisten, zahle ich auch gerne,

    Hab bei diversen Projekten die mich interessiert haben auch schon des öfteren gespendet.

  • neat

    at RealCon: Wieso sollte sich Linux nicht durchsetzen können? Was hat Linux denn nicht was OS X und Windows haben?
    Es gibt Office Programme, Browser, Musikverwaltung, bisschen Bildbearbeitung. Und mehr brauchen die meisten gar nicht.
    Und ist der faule Kompromiss? Es gibt genug freie Software die besser ist als kommerzielle ist. Was ist beispielsweise mit dem Feuerfuchs?

    Und deinen letzten Punkt kann ich auch nicht verstehen. Das ist wieder ein Punkt in den Linux nicht reingehört. Der Gedanke hinter Linux ist freie Software. Nicht unbedingt das alles umsonst ist und wenn du das Glück hast und jemanden kennst der sich damit auskennt, dann hast du auch keine Folge Kosten. Und für den guten Support den die Leute bei Ubuntu z.B. leisten, zahle ich auch gerne,

    Hab bei diversen Projekten die mich interessiert haben auch schon des öfteren gespendet.

  • RealCon

    Neat, es liegt mir fern, einen Religionskrieg anzuzetteln, aber ich bleib dabei: Linux ist schön und gut, aber von “toll” ganz weit entfernt. Ich sag das nicht einfach subjektiv so daher, ich habe mich mit Windows, Linux und MacOS (X) lange Zeit und ziemlich gründlich auseinandergesetzt, eben weil ich die optimalste Lösung haben wollte.

    Also bleiben wir besten dabei: jeder nimmt, was ihm am ehesten zusagt, lässt aber andere auch leben. Schliesslich haben alle OS genug Dreck am Stecken, also Fehler und Konzeptschwächen, alle sind perverse und wenig optimierte Ressourcenschweinchen, was man kaum bestreiten kann. Und hier schliesst sich der Kreis, denn die Aussage ist unwiderlegbar: es ist im Consumerbereich kein wirklich gutes Betriebssystem derzeit verfügbar. Daran sieht man, wie sinnlos alle mehr oder weniger fanatischen Missionierungsversuche sämtlicher Parteien und Anhängerschaften sind. Arbeiten kann man mit allen, aber letztlich bleibt es Geschmackssache und eine Sache des Aufwandes, den man bereit und imstande ist zu investieren. Und in den meisten Fällen ist es einfach so, dass man sich nach Abwägung aller Notwendigkeiten für das entscheidet, was man für kleinste Übel hält. Also eine subjektive Entscheidung in Anlehnung an Notwendigkeiten.

    Hier ist und bleibt es XP mit der FlyakiteOSX-Oberfläche. Einige Programme, die ich dringend benötige (spezielle Microcontroller-Programmiersoftware und ganz bestimmte Konvertierungstools), gibt es weder für den Pinguin noch für OSX. Ansonsten ist ein gut optimiertes XP auch nicht mehr oder weniger stabil wie die anderen Kandidaten. Wollte ich das so? Nein, nicht wirklich. Brauch ichs? Leider ja. Gehts anders? Leider nein. Also werd ich mich damit arrangieren, bis vielleicht mal etwas weniger suboptimales rauskommt. Wird aber wahrscheinlich nicht passieren.

  • RealCon

    Neat, es liegt mir fern, einen Religionskrieg anzuzetteln, aber ich bleib dabei: Linux ist schön und gut, aber von “toll” ganz weit entfernt. Ich sag das nicht einfach subjektiv so daher, ich habe mich mit Windows, Linux und MacOS (X) lange Zeit und ziemlich gründlich auseinandergesetzt, eben weil ich die optimalste Lösung haben wollte.

    Also bleiben wir besten dabei: jeder nimmt, was ihm am ehesten zusagt, lässt aber andere auch leben. Schliesslich haben alle OS genug Dreck am Stecken, also Fehler und Konzeptschwächen, alle sind perverse und wenig optimierte Ressourcenschweinchen, was man kaum bestreiten kann. Und hier schliesst sich der Kreis, denn die Aussage ist unwiderlegbar: es ist im Consumerbereich kein wirklich gutes Betriebssystem derzeit verfügbar. Daran sieht man, wie sinnlos alle mehr oder weniger fanatischen Missionierungsversuche sämtlicher Parteien und Anhängerschaften sind. Arbeiten kann man mit allen, aber letztlich bleibt es Geschmackssache und eine Sache des Aufwandes, den man bereit und imstande ist zu investieren. Und in den meisten Fällen ist es einfach so, dass man sich nach Abwägung aller Notwendigkeiten für das entscheidet, was man für kleinste Übel hält. Also eine subjektive Entscheidung in Anlehnung an Notwendigkeiten.

    Hier ist und bleibt es XP mit der FlyakiteOSX-Oberfläche. Einige Programme, die ich dringend benötige (spezielle Microcontroller-Programmiersoftware und ganz bestimmte Konvertierungstools), gibt es weder für den Pinguin noch für OSX. Ansonsten ist ein gut optimiertes XP auch nicht mehr oder weniger stabil wie die anderen Kandidaten. Wollte ich das so? Nein, nicht wirklich. Brauch ichs? Leider ja. Gehts anders? Leider nein. Also werd ich mich damit arrangieren, bis vielleicht mal etwas weniger suboptimales rauskommt. Wird aber wahrscheinlich nicht passieren.

  • Blue Shadow

    Nur weil jemand was positives über Linuxsysteme sagt, muss man ja nicht gleich einen Religionskrieg vermuten.

    @RealCon:
    was müsste denn ein “wirklich gutes” Betriebssystem für dich leisten?

  • Blue Shadow

    Nur weil jemand was positives über Linuxsysteme sagt, muss man ja nicht gleich einen Religionskrieg vermuten.

    @RealCon:
    was müsste denn ein “wirklich gutes” Betriebssystem für dich leisten?

  • RealCon

    @Blue Shadow -

    o doch, da arbeiten vordergründig innere Überzeugungen, nicht etwa objektive Gedanken. Es kracht in den Foren regelmäßig und ziemlich stark, wenn es auch nur ansatzweise um sowas geht.

    Wie ein gutes OS aussehen soll? In was willst Du mich da verwickeln? ,-)

    Detailiert: No way, dafür reicht der Platz hier nicht. Müsste da ich viel zu weit ausholen, Vor- und Nachteile der einzelnen BS anschaulich herausarbeiten und anschliessend das ideale Optimum mit der Machbarkeit abgleichen. Im Prinzip ist das eine eigene Designstudie, das lad ich mir jetzt nicht auf. Dennoch, Kurzform:

    Klar ist das Erkennen und Kritisieren von Produktschwächen viel einfacher als selbst was ordentliches zu machen. Das darf aber nicht dazu führen, dass man deswegen die Klappe hält oder nur persönlich bevorzugtes in den Himmel lobt und mit missionarischem Eifer zu überzeugen versucht. Damit ändert sich nichts zum positiven. Man sollte (selbst)kritisch und offen bleiben. Und aus dieser Sicht sage ich: Wesentlich bessere BS wären sehr wohl möglich. Der schnelle Kommerz und die Duldsamkeit breiter Bevölkerungsschichten verhindern das aber sehr effizient.

    Was wir jetzt haben, ist durch die Bank eher minderwertig, fett, aufgeblasen, sehr fehlerhaft, überkomplex, optionsüberladen, stellenweise zu kryptisch, unergonomisch und zwingt uns ständig zur zeit- und geldintensiven Anpassung. Das “gut” zu nennen, wäre die andere Backe hinzuhalten, wenn man eine gelangt bekommt, für die man vorher auch noch Geld bezahlt hat. Selber schuld.

    Auch heute gibt es fantastische Programmierer und einfach nur billige und unfähige HingeschlampterCodeErsteller. Man erkennt erstere sehr oft schon an der Installationsroutine und am geringen Ressourcenbedarf. Interesanterweise laufen die schlanken Alternativen fast durchweg flotter, wirken durchdachter und verursachen deutlich weniger Abstürze. Nur mal so als Beispiel, um sich den gesammelten Wahnsinn ein wenig bewusst zu machen, den jetzt viele so “gut” finden, weil ihnen gar nicht bewusst ist, wie es eigentlich sein könnte.

    Hätten wir wirklich was gutes, bräuchten wir für unsere Programme weder Gigabyte-Speicher noch Gigabyte-Festplatten noch Gigahertz-Prozessoren. Der Lüfter würde entfallen und die Laufzeit wäre bei rund 10 Stunden bei einem üblichen 3-Zellen-Akku. Die Programme würde extrem flott arbeiten und Abstürze wären so gut wie unbekannt. Man steckt eine neue Hardware an, spielt ein kleines (!) Programmmodul ein und sofort funktioniert das neue Device. Der User wird niemals mit sytemnahen Problemstellungen belästigt, die auch erfahrene SysOps ins Kreiseln bringen. Alles ist intiutiv und relativ selbsterklärend angelegt. Kurz: der User wird niemals mit dem belästigt, was eigentlich die Aufgabe des BS wäre. Das BS ist Bestandteil eines Rechners, der – jetzt kommts, ganz wichtig, für manche wahrscheinlich eine Überraschung: – seinem Benutzer das Leben spürbar _erleichtert_.

    Will noch jemand behaupten, wir hätten irgendwas gutes und es mir zeigen, vielleicht hab ich es ja nur übersehen? Ein paar positive Ansätze haben alle BS jeweils, aber wirklich gut ist keines. Allenfalls mehr oder weniger gut benutzbar – das sind sie alle.

  • RealCon

    @Blue Shadow -

    o doch, da arbeiten vordergründig innere Überzeugungen, nicht etwa objektive Gedanken. Es kracht in den Foren regelmäßig und ziemlich stark, wenn es auch nur ansatzweise um sowas geht.

    Wie ein gutes OS aussehen soll? In was willst Du mich da verwickeln? ,-)

    Detailiert: No way, dafür reicht der Platz hier nicht. Müsste da ich viel zu weit ausholen, Vor- und Nachteile der einzelnen BS anschaulich herausarbeiten und anschliessend das ideale Optimum mit der Machbarkeit abgleichen. Im Prinzip ist das eine eigene Designstudie, das lad ich mir jetzt nicht auf. Dennoch, Kurzform:

    Klar ist das Erkennen und Kritisieren von Produktschwächen viel einfacher als selbst was ordentliches zu machen. Das darf aber nicht dazu führen, dass man deswegen die Klappe hält oder nur persönlich bevorzugtes in den Himmel lobt und mit missionarischem Eifer zu überzeugen versucht. Damit ändert sich nichts zum positiven. Man sollte (selbst)kritisch und offen bleiben. Und aus dieser Sicht sage ich: Wesentlich bessere BS wären sehr wohl möglich. Der schnelle Kommerz und die Duldsamkeit breiter Bevölkerungsschichten verhindern das aber sehr effizient.

    Was wir jetzt haben, ist durch die Bank eher minderwertig, fett, aufgeblasen, sehr fehlerhaft, überkomplex, optionsüberladen, stellenweise zu kryptisch, unergonomisch und zwingt uns ständig zur zeit- und geldintensiven Anpassung. Das “gut” zu nennen, wäre die andere Backe hinzuhalten, wenn man eine gelangt bekommt, für die man vorher auch noch Geld bezahlt hat. Selber schuld.

    Auch heute gibt es fantastische Programmierer und einfach nur billige und unfähige HingeschlampterCodeErsteller. Man erkennt erstere sehr oft schon an der Installationsroutine und am geringen Ressourcenbedarf. Interesanterweise laufen die schlanken Alternativen fast durchweg flotter, wirken durchdachter und verursachen deutlich weniger Abstürze. Nur mal so als Beispiel, um sich den gesammelten Wahnsinn ein wenig bewusst zu machen, den jetzt viele so “gut” finden, weil ihnen gar nicht bewusst ist, wie es eigentlich sein könnte.

    Hätten wir wirklich was gutes, bräuchten wir für unsere Programme weder Gigabyte-Speicher noch Gigabyte-Festplatten noch Gigahertz-Prozessoren. Der Lüfter würde entfallen und die Laufzeit wäre bei rund 10 Stunden bei einem üblichen 3-Zellen-Akku. Die Programme würde extrem flott arbeiten und Abstürze wären so gut wie unbekannt. Man steckt eine neue Hardware an, spielt ein kleines (!) Programmmodul ein und sofort funktioniert das neue Device. Der User wird niemals mit sytemnahen Problemstellungen belästigt, die auch erfahrene SysOps ins Kreiseln bringen. Alles ist intiutiv und relativ selbsterklärend angelegt. Kurz: der User wird niemals mit dem belästigt, was eigentlich die Aufgabe des BS wäre. Das BS ist Bestandteil eines Rechners, der – jetzt kommts, ganz wichtig, für manche wahrscheinlich eine Überraschung: – seinem Benutzer das Leben spürbar _erleichtert_.

    Will noch jemand behaupten, wir hätten irgendwas gutes und es mir zeigen, vielleicht hab ich es ja nur übersehen? Ein paar positive Ansätze haben alle BS jeweils, aber wirklich gut ist keines. Allenfalls mehr oder weniger gut benutzbar – das sind sie alle.

  • RealCon

    @Blue Shadow -

    o doch, da arbeiten vordergründig innere Überzeugungen, nicht etwa objektive Gedanken. Es kracht in den Foren regelmäßig und ziemlich stark, wenn es auch nur ansatzweise um sowas geht.

    Wie ein gutes OS aussehen soll? In was willst Du mich da verwickeln? ,-)

    Detailiert: No way, dafür reicht der Platz hier nicht. Müsste da ich viel zu weit ausholen, Vor- und Nachteile der einzelnen BS anschaulich herausarbeiten und anschliessend das ideale Optimum mit der Machbarkeit abgleichen. Im Prinzip ist das eine eigene Designstudie, das lad ich mir jetzt nicht auf. Dennoch, Kurzform:

    Klar ist das Erkennen und Kritisieren von Produktschwächen viel einfacher als selbst was ordentliches zu machen. Das darf aber nicht dazu führen, dass man deswegen die Klappe hält oder nur persönlich bevorzugtes in den Himmel lobt und mit missionarischem Eifer zu überzeugen versucht. Damit ändert sich nichts zum positiven. Man sollte (selbst)kritisch und offen bleiben. Und aus dieser Sicht sage ich: Wesentlich bessere BS wären sehr wohl möglich. Der schnelle Kommerz und die Duldsamkeit breiter Bevölkerungsschichten verhindern das aber sehr effizient.

    Was wir jetzt haben, ist durch die Bank eher minderwertig, fett, aufgeblasen, sehr fehlerhaft, überkomplex, optionsüberladen, stellenweise zu kryptisch, unergonomisch und zwingt uns ständig zur zeit- und geldintensiven Anpassung. Das “gut” zu nennen, wäre die andere Backe hinzuhalten, wenn man eine gelangt bekommt, für die man vorher auch noch Geld bezahlt hat. Selber schuld.

    Auch heute gibt es fantastische Programmierer und einfach nur billige und unfähige HingeschlampterCodeErsteller. Man erkennt erstere sehr oft schon an der Installationsroutine und am geringen Ressourcenbedarf. Interesanterweise laufen die schlanken Alternativen fast durchweg flotter, wirken durchdachter und verursachen deutlich weniger Abstürze. Nur mal so als Beispiel, um sich den gesammelten Wahnsinn ein wenig bewusst zu machen, den jetzt viele so “gut” finden, weil ihnen gar nicht bewusst ist, wie es eigentlich sein könnte.

    Hätten wir wirklich was gutes, bräuchten wir für unsere Programme weder Gigabyte-Speicher noch Gigabyte-Festplatten noch Gigahertz-Prozessoren. Der Lüfter würde entfallen und die Laufzeit wäre bei rund 10 Stunden bei einem üblichen 3-Zellen-Akku. Die Programme würde extrem flott arbeiten und Abstürze wären so gut wie unbekannt. Man steckt eine neue Hardware an, spielt ein kleines (!) Programmmodul ein und sofort funktioniert das neue Device. Der User wird niemals mit sytemnahen Problemstellungen belästigt, die auch erfahrene SysOps ins Kreiseln bringen. Alles ist intiutiv und relativ selbsterklärend angelegt. Kurz: der User wird niemals mit dem belästigt, was eigentlich die Aufgabe des BS wäre. Das BS ist Bestandteil eines Rechners, der – jetzt kommts, ganz wichtig, für manche wahrscheinlich eine Überraschung: – seinem Benutzer das Leben spürbar _erleichtert_.

    Will noch jemand behaupten, wir hätten irgendwas gutes und es mir zeigen, vielleicht hab ich es ja nur übersehen? Ein paar positive Ansätze haben alle BS jeweils, aber wirklich gut ist keines. Allenfalls mehr oder weniger gut benutzbar – das sind sie alle.

  • Merkur

    Realcon, du klingst ein klein wenig unzufrieden :-)

    Abe rhast schon irgendwo recht, in einer Zeit, in der ein lumpiger Druckertreiber satte 50-500 Megabyte frisst – das war früher unvorstellbar. So grosse Platten gabs gar nicht und die Drucker, auch schon farbige Tintenstrahler, damals machten auch nichts anderes als die heutigen.

    Dasist wohl auch ein Hardwareproblem, weil viele Hersteller nur noch strohdumme Geräte ohne Eigenintelligenz ausliefern. Steckt allesim sogenannten Treiber und das muss der Rechner dann mit übernehmen.

    Beschissen, aber was hilfts… und es machen ja nicht alle so. Mein hiesiger kleiner Epson hat einen 8MB-Druckertreiber, während der Lexmark im Büro fast 600 Megabyte installieren will, blöde, nicht abwählbare Zusatzsoftware dabei und ich muss sogar die Zusatz-Firewall abschalten, um drucken zu können! Dieser verdammte Lexmark-Druckertreiber spricht mit seinem Hersteller übers Internet über was-weiss-ich-alles. Die spinnen doch langsam, was wollen die uns noch alles aufhalsen…

  • Merkur

    Realcon, du klingst ein klein wenig unzufrieden :-)

    Abe rhast schon irgendwo recht, in einer Zeit, in der ein lumpiger Druckertreiber satte 50-500 Megabyte frisst – das war früher unvorstellbar. So grosse Platten gabs gar nicht und die Drucker, auch schon farbige Tintenstrahler, damals machten auch nichts anderes als die heutigen.

    Dasist wohl auch ein Hardwareproblem, weil viele Hersteller nur noch strohdumme Geräte ohne Eigenintelligenz ausliefern. Steckt allesim sogenannten Treiber und das muss der Rechner dann mit übernehmen.

    Beschissen, aber was hilfts… und es machen ja nicht alle so. Mein hiesiger kleiner Epson hat einen 8MB-Druckertreiber, während der Lexmark im Büro fast 600 Megabyte installieren will, blöde, nicht abwählbare Zusatzsoftware dabei und ich muss sogar die Zusatz-Firewall abschalten, um drucken zu können! Dieser verdammte Lexmark-Druckertreiber spricht mit seinem Hersteller übers Internet über was-weiss-ich-alles. Die spinnen doch langsam, was wollen die uns noch alles aufhalsen…

  • Merkur

    Realcon, du klingst ein klein wenig unzufrieden :-)

    Abe rhast schon irgendwo recht, in einer Zeit, in der ein lumpiger Druckertreiber satte 50-500 Megabyte frisst – das war früher unvorstellbar. So grosse Platten gabs gar nicht und die Drucker, auch schon farbige Tintenstrahler, damals machten auch nichts anderes als die heutigen.

    Dasist wohl auch ein Hardwareproblem, weil viele Hersteller nur noch strohdumme Geräte ohne Eigenintelligenz ausliefern. Steckt allesim sogenannten Treiber und das muss der Rechner dann mit übernehmen.

    Beschissen, aber was hilfts… und es machen ja nicht alle so. Mein hiesiger kleiner Epson hat einen 8MB-Druckertreiber, während der Lexmark im Büro fast 600 Megabyte installieren will, blöde, nicht abwählbare Zusatzsoftware dabei und ich muss sogar die Zusatz-Firewall abschalten, um drucken zu können! Dieser verdammte Lexmark-Druckertreiber spricht mit seinem Hersteller übers Internet über was-weiss-ich-alles. Die spinnen doch langsam, was wollen die uns noch alles aufhalsen…

  • http://www.scholt.org/ scholt

    @Matze wie kommst du darauf das ich n löter bin ;-) Qualität ist mir schon wichtig aber ich bin jetzt auch kein HiFi Freak. Nach nem kurzen Test gestern hab ich festgestellt das der Eingang am A110L wirklich Stereo liefert. Von daher werd ich einfach mal tesen wie sich das im Vergleich zur einer USB und einer PCI Soundkarte verhält.

    @RealCon von “toll” ist aber auch Windows weit entfernt. Einige nicht Computer affine Menschen denen ich Ubuntu installiert habe kommen damit bestens zurecht, sogar besser als mit Windows. Auf Arbeit bei mir benutzt auch die Mehrheit der Entwickler Linux. Die Abhängigkeit von bestimmten Speziallösungen (in meinem Fall SDKs) hindert mich aber auch daran auf Linux umzusteigen. Allerdings trägt hier wohl die Schuld der Hersteller und nicht das Betriebssystem.

    Ausserdem wenn die ersten ARM Netbooks kommen kann Microsoft das Marktsegment eigentlich nur mit Windows Mobile bedienen was Linux eventuell auch noch mal einen push geben könnte.

  • http://www.scholt.org/ scholt

    @Matze wie kommst du darauf das ich n löter bin ;-) Qualität ist mir schon wichtig aber ich bin jetzt auch kein HiFi Freak. Nach nem kurzen Test gestern hab ich festgestellt das der Eingang am A110L wirklich Stereo liefert. Von daher werd ich einfach mal tesen wie sich das im Vergleich zur einer USB und einer PCI Soundkarte verhält.

    @RealCon von “toll” ist aber auch Windows weit entfernt. Einige nicht Computer affine Menschen denen ich Ubuntu installiert habe kommen damit bestens zurecht, sogar besser als mit Windows. Auf Arbeit bei mir benutzt auch die Mehrheit der Entwickler Linux. Die Abhängigkeit von bestimmten Speziallösungen (in meinem Fall SDKs) hindert mich aber auch daran auf Linux umzusteigen. Allerdings trägt hier wohl die Schuld der Hersteller und nicht das Betriebssystem.

    Ausserdem wenn die ersten ARM Netbooks kommen kann Microsoft das Marktsegment eigentlich nur mit Windows Mobile bedienen was Linux eventuell auch noch mal einen push geben könnte.

  • http://www.scholt.org scholt

    @Matze wie kommst du darauf das ich n löter bin ;-) Qualität ist mir schon wichtig aber ich bin jetzt auch kein HiFi Freak. Nach nem kurzen Test gestern hab ich festgestellt das der Eingang am A110L wirklich Stereo liefert. Von daher werd ich einfach mal tesen wie sich das im Vergleich zur einer USB und einer PCI Soundkarte verhält.

    @RealCon von “toll” ist aber auch Windows weit entfernt. Einige nicht Computer affine Menschen denen ich Ubuntu installiert habe kommen damit bestens zurecht, sogar besser als mit Windows. Auf Arbeit bei mir benutzt auch die Mehrheit der Entwickler Linux. Die Abhängigkeit von bestimmten Speziallösungen (in meinem Fall SDKs) hindert mich aber auch daran auf Linux umzusteigen. Allerdings trägt hier wohl die Schuld der Hersteller und nicht das Betriebssystem.

    Ausserdem wenn die ersten ARM Netbooks kommen kann Microsoft das Marktsegment eigentlich nur mit Windows Mobile bedienen was Linux eventuell auch noch mal einen push geben könnte.

  • Drake

    @Merkur: das erinnert mich stark an die Zeiten, als man mit 8 MHz-Rechnern, 2.5 MB RAM und Diskettenlaufwerken gearbeitet hat. Flüssig gearbeitet und flüssig gespielt. Nein, ich werd jetzt nicht nostalgisch, ist mein voller Ernst :-) :-)

    Ok, MP3, Multimediazeugs und Internet war damit noch nicht zu machen, gab es auch noch gar nicht. Aber wenn ich mir ansehe, was diese kleinen Amigas/Ataris usw alles zustande brachten und wieviel Spass das noch gemacht hat – und dann sehe, was ein 2-Gigaherz-Rechner heute alles NICHTkann, gibt mir das schon zu denken.

    Das Ergebnis heutiger Rechner sollte eigentlich deutlich besser aussehen, irgendwas stimmt da schon lange nicht mehr. Sieht nach ungeheuer viel unnützer bremsender Ballast aus, der unnötig herumgeschleppt wird, alles verkompliziert und viel fehlerträchtiger macht. Ich glaub, das meint der RealCon auch damit.

    Allerdigns müsste man da schon was völlig neues machen. Wer sollte das tun und wie soll man da heut noch einen Fuss in die Tür kriegen? Wohl leider aussichtslos.

  • Drake

    @Merkur: das erinnert mich stark an die Zeiten, als man mit 8 MHz-Rechnern, 2.5 MB RAM und Diskettenlaufwerken gearbeitet hat. Flüssig gearbeitet und flüssig gespielt. Nein, ich werd jetzt nicht nostalgisch, ist mein voller Ernst :-) :-)

    Ok, MP3, Multimediazeugs und Internet war damit noch nicht zu machen, gab es auch noch gar nicht. Aber wenn ich mir ansehe, was diese kleinen Amigas/Ataris usw alles zustande brachten und wieviel Spass das noch gemacht hat – und dann sehe, was ein 2-Gigaherz-Rechner heute alles NICHTkann, gibt mir das schon zu denken.

    Das Ergebnis heutiger Rechner sollte eigentlich deutlich besser aussehen, irgendwas stimmt da schon lange nicht mehr. Sieht nach ungeheuer viel unnützer bremsender Ballast aus, der unnötig herumgeschleppt wird, alles verkompliziert und viel fehlerträchtiger macht. Ich glaub, das meint der RealCon auch damit.

    Allerdigns müsste man da schon was völlig neues machen. Wer sollte das tun und wie soll man da heut noch einen Fuss in die Tür kriegen? Wohl leider aussichtslos.

  • Drake

    @Merkur: das erinnert mich stark an die Zeiten, als man mit 8 MHz-Rechnern, 2.5 MB RAM und Diskettenlaufwerken gearbeitet hat. Flüssig gearbeitet und flüssig gespielt. Nein, ich werd jetzt nicht nostalgisch, ist mein voller Ernst :-) :-)

    Ok, MP3, Multimediazeugs und Internet war damit noch nicht zu machen, gab es auch noch gar nicht. Aber wenn ich mir ansehe, was diese kleinen Amigas/Ataris usw alles zustande brachten und wieviel Spass das noch gemacht hat – und dann sehe, was ein 2-Gigaherz-Rechner heute alles NICHTkann, gibt mir das schon zu denken.

    Das Ergebnis heutiger Rechner sollte eigentlich deutlich besser aussehen, irgendwas stimmt da schon lange nicht mehr. Sieht nach ungeheuer viel unnützer bremsender Ballast aus, der unnötig herumgeschleppt wird, alles verkompliziert und viel fehlerträchtiger macht. Ich glaub, das meint der RealCon auch damit.

    Allerdigns müsste man da schon was völlig neues machen. Wer sollte das tun und wie soll man da heut noch einen Fuss in die Tür kriegen? Wohl leider aussichtslos.

  • RealCon

    scholt, damit hast Du völlig recht, natürlich ist auch XP alles andere als toll. Genau das sag ich doch die ganze Zeit: Das kleinere Übel, von Fall zu Fall verschieden, bezogen auf individuelle Notwendigkeiten und Geschmack, macht das Rennen. Bei mir eben zufällig XP mit Aqua-Outfit. Hätte viel lieber das echte OSX, aber darauf laufen eben meine nötigen Programme nicht, und den Verhau mit mehreren OS nebeneinander oder auf Emulatorbasis mag ich nicht. Was solls, ich kann mit einem hochoptimieren XP gut leben, man kann leider nicht alles haben.

    Allerdings kann ich Deinen Optimismus mit dem erhofften Linux-Push auf Arm-Plattformen nicht teilen. Nicht wenige Netbook-Kunden kaufen die billigere Linux-Version, um darauf dann ein bereits vorhandenes XP zu installieren, die Orginal-Installation lässt jedenfalls kaum einer drauf. Wenn das nicht geht, versauern die Arms im Regal. Soviel zu den Statistiken über Betriebssystem-Marktanteile.

    Zu meiner Schande: ich gehöre auch zu diesen Linux-Missbrauchern ;-B

  • RealCon

    scholt, damit hast Du völlig recht, natürlich ist auch XP alles andere als toll. Genau das sag ich doch die ganze Zeit: Das kleinere Übel, von Fall zu Fall verschieden, bezogen auf individuelle Notwendigkeiten und Geschmack, macht das Rennen. Bei mir eben zufällig XP mit Aqua-Outfit. Hätte viel lieber das echte OSX, aber darauf laufen eben meine nötigen Programme nicht, und den Verhau mit mehreren OS nebeneinander oder auf Emulatorbasis mag ich nicht. Was solls, ich kann mit einem hochoptimieren XP gut leben, man kann leider nicht alles haben.

    Allerdings kann ich Deinen Optimismus mit dem erhofften Linux-Push auf Arm-Plattformen nicht teilen. Nicht wenige Netbook-Kunden kaufen die billigere Linux-Version, um darauf dann ein bereits vorhandenes XP zu installieren, die Orginal-Installation lässt jedenfalls kaum einer drauf. Wenn das nicht geht, versauern die Arms im Regal. Soviel zu den Statistiken über Betriebssystem-Marktanteile.

    Zu meiner Schande: ich gehöre auch zu diesen Linux-Missbrauchern ;-B

  • Hybris

    at neat:

    wirklich, zahlst Du gern für guten Support? Also ich nicht. Mir ist ein qualitativ hochwertiges Produkt lieber, das gar nicht erst nach Support verlangt ;-) Und dafür würde ich sogar angemessen mehr zahlen. Nicht für einen Plapperer am anderen Ende der Leitung in Indien, der mir laut Schema weiterhilft oder auch nicht. Und mich dann auch noch bedanken für die kostenintensive Hotlineberatung, soweit kommts noch.

    Mit den Folgekosten ist das auh so ne sache: auch Bekannte und sogar Freund wollen irgendwann mal eine Gegenleistung sehen für die Lösung der Probleme, die man ohne diese fehlerhaften Produkte gar nicht erst hätte. Da läppert sich einiges zusammen.

    weiss nicht, was das soll, ihr tut grad so, als wäre es völlig in Ordnung, dauernd Probleme mit dem ganzen halbgaren Mist zu haben von Herstellern, die uns seit Jahrzehnten als kostenlose Betatester misbrauchen. Gut, hat sich wohl ein gewisser Eingewööhnungsfaktor eingebürgert, aber hört doch endlich mal auf, das als spassige Herausforderung zu sehen, an derem Ende der grosse Held dann den passenden Heilzauberspruch ergoogelt hat.

    Denn eigentlich ist es Betrug, wenn ich als Gegenleistung für mein gutes Geld jede Menge Probleme aufgeladen kriege, die durch Schlamperei, seltsame Sparschweinereien und maßlose Gier entstehen.

    Wenn sowas inzwischen als “normal” gilt finde ich das schon ein wenig abartig.

  • Hybris

    at neat:

    wirklich, zahlst Du gern für guten Support? Also ich nicht. Mir ist ein qualitativ hochwertiges Produkt lieber, das gar nicht erst nach Support verlangt ;-) Und dafür würde ich sogar angemessen mehr zahlen. Nicht für einen Plapperer am anderen Ende der Leitung in Indien, der mir laut Schema weiterhilft oder auch nicht. Und mich dann auch noch bedanken für die kostenintensive Hotlineberatung, soweit kommts noch.

    Mit den Folgekosten ist das auh so ne sache: auch Bekannte und sogar Freund wollen irgendwann mal eine Gegenleistung sehen für die Lösung der Probleme, die man ohne diese fehlerhaften Produkte gar nicht erst hätte. Da läppert sich einiges zusammen.

    weiss nicht, was das soll, ihr tut grad so, als wäre es völlig in Ordnung, dauernd Probleme mit dem ganzen halbgaren Mist zu haben von Herstellern, die uns seit Jahrzehnten als kostenlose Betatester misbrauchen. Gut, hat sich wohl ein gewisser Eingewööhnungsfaktor eingebürgert, aber hört doch endlich mal auf, das als spassige Herausforderung zu sehen, an derem Ende der grosse Held dann den passenden Heilzauberspruch ergoogelt hat.

    Denn eigentlich ist es Betrug, wenn ich als Gegenleistung für mein gutes Geld jede Menge Probleme aufgeladen kriege, die durch Schlamperei, seltsame Sparschweinereien und maßlose Gier entstehen.

    Wenn sowas inzwischen als “normal” gilt finde ich das schon ein wenig abartig.

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