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Kunden “verwechseln” Netbooks und Notebooks?

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23 Jun, 2009 4:45 pm

16 Comments

Acer Aspire OneAllen Bemühungen von Microsoft und vor allem Intel zu Trotz “verwechseln” die meisten Kunden Netbooks und Notebooks, zumindest was den Funktionsumfang der beiden Gerätekategorien angeht. Zu diesem Schluss kommt das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group nach einer Umfrage unter 600 Amerikanern. 60 Prozent der befragten Netbook-Käufer hätten nach eigenen Angaben vor dem Kauf ihres Geräts erwartet, das es den gleichen Funktionsumfang wie ein normales Notebook bieten würde.

Insgesamt seien 58 Prozent der Netbook-Käufer mit ihrem Gerät aber höchst zufrieden, so die Marktforscher weiter. Welche Meinung die verbleibenden 42 Prozent der Kunden äußerten, gab das Unternehmen allerdings nicht preis. Der Großteil der befragten Netbook-Käufer hatten aber von vornherein vor, ein solches Gerät zu erwerben (70 Prozent), heißt es weiter. Nur in einem geringen Teil der Fälle dürften die Kunden daher tatsächlich fälschlicherweise ein Netbook erworben haben, obwohl sie ursprünglich ein Notebook kaufen wollten.

NPD Group, Netbook Market Demand

Rund 65 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Netbook-Käufer sind allerdings mit der Leistung ihrer Geräte nicht zufrieden, so die NPD Group weiter. Wahrscheinlich wollten diese Kunden vor allem ein günstiges Notebook erwerben, informierten sich vor dem Kauf aber nur unzureichend. Gerade aus diesem Grund müssen die Händler und Hersteller aber nach Auffassung der Marktforscher von NPD Group aufpassen, die Unterscheidung zwischen Netbooks und Notebooks deutlicher hervor zu heben.

Es bestehe ein ernst zu nehmendes Risiko der Kannibalisierung im Notebookmarkt, das auch ein Hindernis für den Erfolg von Netbooks sein könnte, so NPD Group. Die Hersteller und Händler sollten daher nach Meinung der Analysten nicht zu viel Gewicht auf PC-typische Funktionen und andere Eigenschaften legen, was dazu führen könnte, dass die Kunden ein Netbook für einen vollwertigen Notebook-Ersatz halten. Tatsächlich sind Netbooks aber mittlerweile doch eher Notebooks als alles andere.

Insgesamt dürften nur die wenigsten Kunden zwischen Netbooks und Notebooks nicht unterscheiden können. Die Geräte erfüllen stattdessen meiner Meinung nach einfach die Bedürfnisse der meisten Käufer, die schlicht und einfach nihts anderes brauchen als eine mobile Schreibmaschine mit ein paar Multimedia-Funktionen und Internet-Fähigkeit.

[Quelle: The Register & NPD Group]

  • Gast

    Zitat: “…Umfrage unter 600 Amerikanern…” *schmunzel*
    Sry aber nicht erst seit Borat wissen wir das die Amis nicht unbedingt die Hellsten sind, besonders Texaner sind recht “einfach” gestrickt, ums mal diplomatisch auszudrücken. xD xD xD

    Aber kleiner Trost: Eine Umfrage bei uns hätte nicht viel besser ausgesehen.
    “Hä,.. was ein Nätbuck, wasn das? Ein tragbarer Comöuter heißt doch Laptop oder nicht?”

  • Alex

    “Die Geräte erfüllen stattdessen meiner Meinung nach einfach die Bedürfnisse der meisten Käufer, die schlicht und einfach nihts anderes brauchen als eine mobile Schreibmaschine mit ein paar Multimedia-Funktionen und Internet-Fähigkeit.”

    Genau das trifft es!

  • wersuchetderfindet

    es auf die mehr oder minder vorhandene intellektuelle kapazität der us amerikaner zu schieben finde ich doch etwas arg oberflächlich

    viel lächerlicher finde ich die anzahl von 600 Befragten…
    das kann doch niemals ein representatives sample sein…egal wie man gewichtet und hochrechnet…
    von daher ist die studie eh schon zum kübeln…

  • LuckyStrik3r

    ja stimmt schon ich war 5 jahre auf einer amerikanischen schule und der bildungsstand ist dort nicht mit unserem vergleichbar XD

  • Tobias

    Also ich denk auch, daß die meisten Leute einfach nicht mehr Leistung brauchen, als ein Netbook bietet. Mehr wäre zwar hin und wieder ganz nett, rechtfertigt aber nicht all die Nachteile eines großen Notebooks.
    Und wer sich ein Netbook holt und dabei erwartet, daß er HD-Filme schneiden kann…also sorry, der hätte sich halt einfach besser informieren sollen;-)…

  • TJ

    > Sry aber nicht erst seit Borat wissen wir das die Amis nicht
    > unbedingt die Hellsten sind, besonders Texaner sind recht
    > “einfach” gestrickt, ums mal diplomatisch auszudrücken. xD xD xD

    Ach herrje, zurück in die antiamerikanische Mottenkiste…
    kleiner Buchtipp: ISBN-10: 3930786451

    Und dass man Borat auch gut hierzulande drehen kann, das hat Christian Ulmen mit ulmen.tv ja eindrucksvoll bewiesen (nur sitzen die Rednecks hierzulande an ihrem Stammtisch).

  • Strikecom

    Ja, ja die NPD Group…

  • cybear

    600 Befragte sind für eine Hochrechnung weit ausreichend, solange die demographische Gewichtung stimmt… auf der Uni lernen wir im Marketingmanagement, dass schon ab 400 Befragten representative Ergebnisse berechnet werden können…

  • Ataichi aka Riddschie

    Ich habe nur denEingangsabsatz dieses Artikels gelesen und schon stellen sich mir 2 elementare Fragen:

    - WER hat die Erhebung bgeauftragt??? Intel, MS???
    - WARUM wissen 60% der Amis nicht, was sie gerade gekauft haben???

  • Ataichi aka Riddschie

    Hilfe! Zu breite Finger – sorry für die Tippvähler ;-)

  • doginthewok

    Naja, ein wenig nachvollziehen kann ich das schon, zumindest bei solchen Beschreibungen:

    “Zielgruppe: Der mit Microsoft® Windows® XP Home ausgestattete Eee PC 1000H adressiert alle PC- und Internet-Nutzer, die einen schicken, mobilen und handlichen Begleiter für ihren Privat- oder Geschäftsalltag zu einem attraktiven Preis suchen.”
    (Q: http://www.amazon.de/1000H-WSVGA-Netbook-Intel-schwarz/dp/B001EWEB80/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1245785840&sr=8-1)

    Denn was man unter “Geschäftsalltag” versteht, ist sicher nicht klar definiert, Videoschnitt ist schließlich auch Bestandteil so mancher Berufe :D

    Dennoch sollte man sich natürlich schon vorher informieren, damit man zumindest grob weiß, was einen erwartet.

  • http://asus-eee-pc.npage.de Georg Sauer

    600 Befragte Amerikaner das ist zu 100% nicht repräsentativ.

  • Kakue

    Hmm,
    man kann die Aussage auch ganz anders verstehen:
    “60 Prozent der befragten Netbook-Käufer hätten nach eigenen Angaben vor dem Kauf ihres Geräts erwartet, das es den Funktionsumfang ein normales Notebook bieten würde, den sie auch tatsächlich nutzen.”

    Wer ein Netbook/Notebook für Open Office, Mail oder Internet nutzt, ist doch wirklich mit einem solch kleinen Gerät zufrieden, oder?

    Sorgen machen sollte man sich nicht um diese 360 Amerikaner, sondern vielmehr um die Hersteller der Notebooks, denen es nicht so recht gelingen mag, Notebooks mit wirklichen Highlights und Alleinstellungsmerkmalen auszustatten.
    Oder?

  • Paul

    “Ja, ja die NPD Group…” – hab ich mir auch gedacht – das klingt verdächtig ;-) die wollen sicher die weltherrschaft erlangen und dann die netbooks verbannen ;-)

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