By CarstenD
07 May, 2012 12:00 pm
Im Rahmen eines Wettbewerbs entstand der Film zu einem fiktiven Produkt namens „Microsoft Vision“. Basierend auf Microsoft Kinect wurde einfach die Funktionsweise umgekehrt: Statt den User zu „sehen“ soll das System für den User „sehen“. Eine mobile Kinect-Version als Seh- und Navigationshilfe für Blinde. Aktuell nur ein rein fiktives Produkt, aber ein Beleg dafür, dass aus elektronischem Spielzeug viel mehr als Spielzeug werden kann.
Während dieser Film diese Idee zwar schön aufbereitet und verpackt, aber nicht umsetzt, haben Studenten der Uni Konstanz ein solches System schon 2011 umgesetzt und vorgestellt (und die Macher des „Microsoft Vision“-Werbevideos inspiriert?): NAVI – Navigational Aids for the Visually Impaired. Die Hardware sieht zwar etwas abenteuerlich aus und ist alles andere als handlich und alltagstauglich, aber das Video zeigt, dass das System funktioniert – und die Miniaturisierung wird sicher nicht vor den Kinect-Komponenten halt machen.
Alles keine fertigen Produkte, aber eine sehr interessante Idee, wie eine ursprünglich für die Steuerung von Videospielen gemachte Technik die Grundlage für eine Technik sein kann, mit der das Leben von – in diesem Fall sehbehinderten – Menschen einfacher und komfortabler gemacht werden könnte.
Quelle: i started something













