By CarstenD
23 May, 2012 1:00 pm
HTML 5 Apps funktionieren auf allen aktuellen Plattformen und haben den entscheidenden Vorteil, dass man bei der Entwicklung unabhängiger ist von der Plattform, auf der die App am Ende laufen wird. Spaceport ist nun der Frage nachgegangen, wie schnell HTML 5 Apps auf mobilen Plattformen laufen. Getestet wurde mit Perfmarks, eine Benchmarking-Suite spezielle für den Vergleich verschiedener HTML 5 Features.
Verglichen wurden Desktop-Browser (Safari und Chrome auf einem MacBook Pro) mit Smartphones und das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Im Schnitt waren die mobilen Geräte 889 mal langsamer als als die Desktops, am besten schnitt noch iOS ab, das „nur“ 6 mal langsamer war, das schnellste Android-Smartphone war um den Faktor 10 langsamer und am anderen Ende waren Geräte, die schlechtesten Smartphones waren mehrere tausend mal langsamer.
Überraschen kann das Testergebnis auch höchstens beim Faktor des Geschwindigkeitsunterschieds – dass Smartphones mit ihren schwächeren Prozessoren und der Optimierung auf möglichst lange Akkulaufzeiten nicht die Performance von Desktop-Systemen erreichen kann ist auch ohne einen solchen Test klar. Das Fazit des Reports fällt dementsprechend aus: HTML 5 ist gerade dort, wo die Technik am interessantesten ist für viele Fälle einfach zu langsam. Das bezieht sich natürlich vor allem, aber nicht nur auf Spiele:
Another way to think about it is this. If your HTML5 game is playable on a laptop, think to yourself, “if this game was running 10 times slower, would it still be fun?” If the answer is yes, you have built a mobile compatible application for the upper echelon of the fastest, most modern smartphones in the world. If your game is still fun running a hundred or a thousand times slower, then you have successfully built a mass market, mobile HTML5 application.
Man sollte bei diesem Report natürlich nicht außer acht lassen, von wem er stammt: Spaceport selbst bietet eine Gaming-Engine an, die es Entwicklern erlaubt mit nur einer Codebasis für alle Plattformen zu arbeiten – das Ergebnis soll dann aber die Performance einer nativen App für die jeweilige Plattform liefern. Unglücklich ist man dort also sicher nicht über das Ergebnis des Tests.
Quelle: Spaceport via The Next Web















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