By Roland
29 Jun, 2009 4:35 pm
Kollege Lars lässt uns wissen, dass PCWatch einige erste Benchmarks mit dem DosPara Prime Note Cresion NA durchgeführt und die entsprechenden Ergebnisse veröffentlicht hat. Das Besondere an dem Gerät ist die Kombination des eigentlich für Nettops konzipierten Dual Core Intel Atom 330 mit Nvidias ION Plattform und deren GeForce 9400M Grafiklösung. PCWatch vergleicht das Gerät unter anderem mit HPs Pavilion dv2, in dem ja bekanntermaßen ein AMD Neo MV-40 seinen Dienst tut.
Bei FutureMarks PCMark05, das eine Reihe synthetischer Benchmarks durchführt, erzielte der Intel Atom 330 im Cresion NA 1904 Punkte im CPU-Test. Der Intel Atom N280 kommt im Vergleich mit 1521 Punkten zwar schlechter weg, die zwei Kerne des 330 bringen aber offenbar keinen besonderen Leistungsschub – zumindest in PCMark05. Die Leistung des doppelkernigen Intel Atom 330 liegt aber offenbar leicht über der des im dv2 verwendeten AMD Neo MV-40, der auf 1845 Punkte kam. Dieser hat allerdings nur einen Kern, taktet mit 1,6 GHz aber ebenso schnell.
Was die Grafiktests angeht, so müssen wir auf einen Vergleich mit der GMA950 Grafiklösung des bei Atom-Netbooks sonst so typischen Intel Atom 945GSE Chipsatzes wohl verzichten, denn in diesem Fall war es nicht möglich, das Benchmark erfolgreich durchzuführen. DIe GeForce-Grafik des Nvidia ION legt mit 1896 Punkten hier ordentlich vor und kann damit den Grafikteil von AMDs 690G-Chipsatz mit mageren 820 Punkten locker hinter sich lassen. Der Test gibt so nebenbei auch einen ersten Eindruck, was von der Radeon X1250/X1270 Grafikabteilung der ersten AMD-Netbooks als Gateway LT3103u zu erwarten ist.
Im Vergleich mit dem bei den teureren Varianten von HPs Pavilion dv2 verbauten separaten Grafikprozessor ATI Radeon HD 3410 braucht sich das ION-Netbook nicht verstecken, auch wenn der Zusatzgrafikchip mit 2018 Punkten ein etwas besseres Ergebnis lieferte.
Die von den Japanern durchgeführten Tests mit dem Grafik-Benchmark 3DMark03 lieferten ein ähnliches Bild. Das DosPara Prime Note Cresion NA legte seinerseits mit 3405 Gummipunkten bei 1024×768 Pixeln Auflösung einigermaßen ordentlich vor. Diesmal klappte der Test auch mit dem Intel 945GSE, der bei 1024×600 Pixeln allerdings gerade einmal 638 Pünktchen erzielen konnte. Die Chipsatzgrafik von AMDs 690G war da mit 1508 Punkten schon mehr als doppelt so leistungsfähig, während der separate Radeon-Chip ION mit 3453 Punkten knapp hinter sich lassen konnte.
Die weiteren Tests liefern ein ähnliches Bild: Ordentliche Leistung beim ION-System, magere Grafik-Power beim Intel-Chipsatz, verträgliche Ergebnisse beim AMD-Chipsatz und eine knappe Führung der separaten ATI-Grafik.
Was die Laufzeit angeht, so muss der Kunde beim DosPara Prime Note Cresion NA keine hohen Erwartungen haben. Die Tester nennen eine Akkulaufzeit von gerade einmal 2:34 Stunden, was bei einem 4400er 6-Zellen-Akku kein sonderlich gutes Ergebnis ist. Immerhin läuft das Gerät aber ganze 10 Minuten länger, als der AMD-basierte Mini-Laptop von HP mit Radeon-Grafikchip. Ganz nebenbei geben die Kollegen auch noch einen Blick unter die Haube des ersten Dual-Core-Netbooks, bei dem zwei leicht zugängliche RAM-Slots und eine normale 2,5-Zoll-Festplatte verbaut sind.
Mehr (japanische) Benchmark-Ergebnisse und diverse Bilder gibt’s bei PCWatch
[Quelle: PCWatch und Netbooknews.com]















