Netbooks als Wegbereiter für Touch-Displays?

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By Roland
02 Jul, 2009 2:05 pm

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Ocular, Crystal Touch, Touchscreen, NetbookZumindest die Hersteller von Touch-Displays glauben an einen gewissen Schub für den Verkauf ihrer Produkte durch die Einführung von Netbooks mit Windows 7. Gerade unsere kleinen Lieblinge sind es, die ihnen den Weg in den Markt ebnen sollen. Bei normalen Notebooks und LC-Displays soll es hingegen noch etwas dauern, während bei Netbooks die recht kleinen Bildschirme die Ausrüstung mit Touch-Funktionen wegen ihrer niedrigeren Kosten beschleunigen sollen.

Die DigiTimes meldet, dass die Hersteller der Touch-Panels sich vor allem deshalb Hoffnungen machen, schnell im Netbook-Markt Fuß zu fassen, weil sie entsprechende Anzeichen in der Produktplanung der Netbook-Anbieter ausgemacht haben wollen. Schon jetzt würden erste Prototypen entwickelt, erprobt und von Microsoft mit Windows 7-Logos versehen, die zeigen, dass die Hersteller zunächst auf das Netbook-Segment setzen. Erst später sollen Notebooks und LC-Displays mit größeren Bildschirmen folgen.

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Gerade die niedrigen Kosten machen Netbooks interessant. So kostet ein Panel mit kapazitiver Touch-Funktionalität im Stil des iPhone derzeit 2,50 bis 3 US-Dollar pro Zoll. Im Durchschnitt würde die Verwendung eines solchen Panels bei einem Netbook mit einem Display mit weniger als 12 Zoll Diagonale also für die Hersteller lediglich Zusatzkosten von rund 30 US-Dollar bedeuten. Für die Nutzer sollen die Panels die Bedienung erleichtern, weil sie nicht mehr erst mit dem Mauscursor zielen müssten, sondern Schaltflächen einfach mit dem Finger anwählen könnten.

Einige Netbook-Hersteller würden zudem in Betracht ziehen, ganz auf Touchpads und Maus-Buttons zu verzichten, schließlich kann deren Aufgabe nun vom Display übernommen werden. Dies dürfte allerdings nur bei Netvertibles ein gangbarer aber durchaus attraktiver Weg sein. Was meint ihr? Sind Touch-Panels bei normalen Netbooks überhaupt sinnvoll? Das ständige Berühren des Displays sorgt zwar für Flecken, sollte doch aber in der Praxis kaum zu Problemen führen, wie es sich ja auch bei den inzwischen weit verbreiteten Touchscreen-Handys entgegen anfänglicher Befürchtungen gezeigt hat.

[Quelle: DigiTimes]


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  • Toni Borgetto

    Aufs Touchpad können sie von mir aus gerne verzichten, aber dann muss ein Trackpoint rein. Es muss eine Möglichkeit geben, während dem Tippen bequem den Mauszeiger steuern zu können. Ständig mit der Hand von Tastatur weg zum Display und zurück ist einfach zu mühsam.

  • Yu

    Schließe mich dem Vorposter an. Außerdem sind Touchpanels nicht gut geeignet, um sehrt exakte Klicks durchzuführen, die man aber unter Umständen braucht.

    WIRKLICH sinnvoll werden Touchdisplays meiner Meinung nach nur sein, wenn man sie nicht mehr so stark spiegeln. Wie viel kostet wohl eine Entspiegelung (?) wie bei den Macbook-Displays? Gibt es auch matte touch panels?

    Weiters halte ich generell wenig von Touchdisplays, wenn das Gerät nicht ein Convertible-Konzept umsetzt. Einen wirklichen Vorteil für Touchbedienung sehe ich nur, wenn man das Gerät wo verwenden will, wo hinstellen und tippen, somit auch die Bedienung eines Touchpads, nur eingeschränkt möglich sind, z.B. im Gehen oder im Bett liegend. Dabei käme insbesondere auch die Ausmaßreduktion durch einen Tablet-Modus zu Gute. Dazu noch so einen Pixel-Qi-Bildschirm und man hat einen guten Ebookreader-Ersatz.

  • Nettie

    Touchen und rumfummeln auf dem Display macht keinen Sinn.
    Nur an kleinen Geräten wie Iphone und Ipod Touch ist es super.
    Evtl. noch MID und die neuen Smartbooks.(wo vielleicht mal kommen!)

  • signorRossi

    @Nettie
    Das Touch Book von Always Innovating ist ein Smartbook (basiert auf dem Beagle-Board) mit abnehmbarem Touch-Display und wird dieses Monat erstmalig an Vorbesteller ausgeliefert. Ist echt interessant und ich habe ein Auge drauf. ;)

  • Ennothewall

    Ich persönlich finde ein Touchscreen sinnvoll. Ich habe meinen EEE 901 auch mit einem Touchscreen ausgestattet. Eingesetzt wird der kleine auf meinem Amaturenbrett als Musikmaschine, DVB-T Empfangsgerät und GPS Navigation. Beim Autofahren muss ich schnell befehle ausführen können, um mich auf den Verkehr konzentrieren zu können. Suchen mit dem Touchpad währe hier geradezu gefährlich.
    Ich muss aber auch sagen, dass denn beim surfen im Internet zuhause das Touchpad benutze, aus den von euch genannten Gründen.
    Ich finde die Kombination super. Wenn eins von beiden Eingabemöglichkeiten wegfallen würde, wäre das Gerät für mich persönlich unatraktiv.

  • http://www.kurcafe.de Josef

    ich hatte einen touchscreen im 900er aber das übergreifen über die tastatur hat genervt, lieber eine mutlitouch touchpad oder gleich netvertible.

    beim autofahren sollte man generell kein netbook benutzen ob mit oder ohne touchscreen. :-)

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