Medion Akoya Mini 1312 ab Montag bei ALDI für 399 Euro

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By Roland
02 Jul, 2009 3:35 pm

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Medion Akoya Mini E1311, Medion Akoya Mini E1315Wie Sascha ja bereits auf unmissverständliche Weise angedeutet hat, könnt Ihr ab Montag beim Lebensmittel-Discounter des Vertrauens (ALDI) endlich das zur Computex erstmals gezeigte neue Medion Akoya Mini E1312 erwerben. Es handelt sich um ein Netbook (oder eben nicht!), in dem ein 11,6-Zoll-Display und eine AMD-Plattform stecken. ALDI Süd & Nord nehmen das Gerät in Ihr Angebot auf, es ist jedoch mit einiger Vorsicht zu genießen. Zum eigentlich ganz ordentlichen Preis von 399 Euro erhält man nämlich ein “Netbook”, das in Sachen Leistung und Laufzeit wohl kaum mit aktuellen Intel Atom Netbooks mithalten kann.

Das 11,6-Zoll-Display arbeitet mit 1366×768 Pixeln und wird von der Chipsatzgrafik ATI Radeon X1250 befeuert, die allerdings kaum Spitzenleistungen vollbringen dürfte. Die Basis bildet der AMD Sempron 210U, eine einkernige CPU die in diesem Fall mit 1,5 Gigahertz taktet und eigentlich aus dem Bereich der Embedded-Systeme stammt. Weiterhin verbaut Medions neuer OEM (das MSI U200 weist deutliche Unterschiede auf) die für Netbooks typischen 1 GB RAM, 160 GB HDD, Ethernet, Audio, Draft-N-WLAN, Bluetooth, Kartenleser und 3 USB-Anschlüsse. Hinzu kommen je ein HDMI- und VGA-Ausgang.

Medion Akoya Mini E1311, Medion Akoya Mini E1315

Außerdem wird ein 6-Zellen-Akku verwendet, zu dessen Laufzeit aber noch keine Angaben vorliegen. Das Gewicht gibt ALDI lediglich mit “ca. 1,5 Kilogramm” an, das Medion Akoya Mini 1312 ist also ein echtes Schwergewicht. Das große ABER an diesem Paket dürfte die AMD-Plattform sein. Der verwendete Prozessor liegt zwar in Sachen Leistung mit dem Intel Atom N270 auf Augenhöhe oder leicht darunter, die Leistungsaufnahme ist jedoch mit bis zu 15 Watt um einiges höher. Dies dürfte sich durchaus negativ auf die Laufzeit auswirken. Beim Chipsatz liegen der Intel 945GSE und AMDs X1250 ungefähr gleichauf.

Bei ersten Tests mit anderen Netbooks mit AMD-CPU hat sich die TDP bereits als Ursache für eine extreme Aufhitzung des Geräts bemerkbar gemacht. Vorerst sollte man also unserer Einschätzung nach die Finger von derartigen Geräten lassen. Noch kann AMD Intel bei Netbooks nicht das Wasser reichen (und nennt Netbooks deshalb auch lieber Subnotebooks bzw. ist ja offiziell in diesem Markt gar nicht aktiv *hust*). Wer also ein 11,6-Zoll-Netbook sucht, ist mit anderen Geräten besser beraten. Als Beispiele nenne ich mal ASUS Eee PC 1101HA, Acer Aspire One 751 und das gute alte Samsung NC20 mit seinen 12-Zoll-Display.

Hier geht’s zum Angebot bei ALDI Nord

Und hier hätten wir dann auch noch unser Hands-on von der Computex für euch:

[Quelle: Golem und Heise}


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  • Obihoernchen

    Oha failor im Text…
    “Es handelt sich um ein Netbook (oder eben nicht!), in dem ein 1,6-Zoll-Display und eine AMD-Plattform stecken. ”

    glaube das Display wäre dann sogar auch für Netbooknutzer zu klein :P

    Greetz

  • Roland

    lol, 1,6″ mit 1366×768 klingt wie ne shutterbrille… korrigier ick latürnich

  • Chris

    Glossy, lahm und stromhungrig >> das Teil braucht keiner. Das einzige Argument was für das Geraet spricht ist wohl der Preis.

  • d01

    Von der Performance her müsst der doch jeden Atom+945 in die Tasche stecken. Für den Preis und als halbwegs “ok” netbook, gar nicht sooo verkehrt. Es sei denn der Akku hält nur 2 h oder sone Scherze.

  • Koolshen

    Ich versteh nicht ganz, was ihr gegen AMD habt. Klar, wird die CPU etwas mehr an Strom verbrauchen, aber dafür bekommt man schließlich auch eine ordentliche In-Order-Architektur.
    Warum wohl Intel nach dem Pentium 4 Hyperthreading erst jetzt wieder eingeführt hat? Ganz einfach, weil der Atom ein Abfallprodukt ist, nix weiter.

    Ohne AMD würde Intel die Atom-CPU überhaupt nicht für Netbooks anbieten, sondern lediglich für ihren Favoriten MID, der sich nicht durchgesetzt hat.

    Und die 1,5 kg sind doch nicht viel. Das sind ganze 50g mehr als mein 1000H als 10″-Gerät hat. Hält das Teilmin. 4 h ist es perfekt, wie ich finde. Ehrlich gesagt, glaube ich das auch noch nicht, da der Sempron die gleiche TDP hat wie der Neo. Aber der Packard Bell mit der heruntergetakteten Version wird 4h schaffen, da bin ich sicher.

    Wohlgemerkt: Die meisten setzen ihr NETbook zuhause ein. Da macht es nun keinen Unterschied, ob das Teil 4 oder 6 Stunden hält.

  • Feryl

    Also ich kaufe ein Netbook nur deshalb, weil ich es mobil nutzen will. Für mich ist also bei einem Netbook die Akkulaufzeit das allerwichtigste. Da machen 4h oder 6h schon einen großen Unterschied. Bei 6h fänd ich es interessant, bei 4h nicht.

    Netbooks sind ja nunmal für mobilität konstruiert worden, und wenn sie dem nicht gerecht werden (aufgrund von mangelnder Akkulaufzeit) kann man wohl kaum von einem gelungenen Netbook reden!

  • Koolshen

    @ Feryl

    Das mag schon richtig so sein, vor allem für die die es wirklich mobil nutzen.
    Aber trotzdem gibt es genug, die das nicht tun. Denen bringt zB ein größeres Display oder eine (allerdings minimal) bessere CPU-Leistung durchaus was.

  • doginthewok

    @Koolshen: Denen würde aber ein “richtiges” Notebook noch mehr bringen, das HP 6735s z.B. kostet auch nur 400€, hat nen 15″-Display und nen Sempron, der immer noch besser ist, als AMDs-Fehlproduktion im Medion.

    Es gab mal Zeiten, da hat AMD die PC-Welt wirklich weiter gebracht und dafür gesorgt, dass Intel einiges in die Entwicklu8ng stecken musste, aber inzwischen ist AMD so damit beschäftigt, den Vorsprung, den Intel sich erarbeitet hat, wieder aufzuholen, dass sie dabei ganz vergessen, mal wieder selbst den Vorreiter zu geben, denn inzwischen brauch Intel auch niemanden mehr zu schmieren, dass deren CPUs verbaut werden, von AMD kommt einfach nichts gescheites mehr :D

  • Micha

    @doginthewok so spricht nur jemand der sich keine Gedanken gemacht hat was ein Quasi Monopol von Intel dem Markt beschert — Der Netbookmarkt zeigt das ja ziemlich deutlich

    Intel Atom und Intel GMA :würg:

  • Tek110

    Dieses Net oder Notebook macht absolut keinen Sinn!
    War heute bei Saturn dort gibts ein Packard Bell 12.1″ Zoll Subnotebook für 399,-.
    Hab schon überlegt…

    Das Ding hat Vista, eine Celeron CPU mit 2 Ghz, 2GB RAM, GMAX4500HD, 160GB HDD und natürlich den 12″ Bildschrim. Das Gerät machte einen guten Eindruck. Es wiegt rund 1,6 Kilogramm. Ich sehe da keinen Grund für 399 euro das Rundum schlechtere Aldi ding zu nehmen!

    Link : http://zeitgeist.yopi.de/kaufen/2217/packard-bell-bg35-12-zoll-subnotebook-zum-spott-preis-von-399-bei-saturn

  • Kronos

    Tek110 schön dass du // Zeitgeist scheinbar den Sinn eines “mobilen Gerätes bis 12″ ” immernoch nicht ganz verstanden haben zu scheinst.
    auch wenn das jetzt persönlich klingt, so ist es nicht gedacht, ich wollte einfach nur noch mal klipp und klar darstellen, dass diese achso tollen billigangebote, aboslut keine mobilen Geräte sind

    dein ach so tolles “Subnotebook” kannst du nämlich nur zu Hause nutzen.

    Da ist ein Celeron Ramsch drin, der allein 31 W verbrät – 3 mal so viel wie [b]komplettes[b] ein AtomNetbook, ich würde mal sagen 2 mal so viel wie das AMD hier – und das nahezu immer, da Intel den Celerons die Stromsparmechanismen klaut.
    http://processorfinder.intel.com/details.aspx?sSpec=SLB6M

    Dazu wird der Akku wieder rießig ausfallen womit er das Wort Akku nicht mehr verdient und nur als USV für Stromausfälle zur Datenrettung herhalten kann.
    Wenn schon nur 2h angeben werden, vom Hersteller xD, da kannste froh sein wenn du ohne Tiefenentladung 1 Stunde schaffst

    http://processorfinder.intel.com/details.aspx?sSpec=SLGFM
    Das ist ein Mobil Prozessor, aber nicht dieser Celeron Müll

  • Netbooknews-Leser

    Was bitte ist denn Aufhitzung?

  • Benloo

    Wenn´s am Oberschenkel brennt – und es ausnahmsweise kein Akku von Apple und Co ist ;)

  • Ingo

    langsamer als ATOM? Das halte ich für ein Gerücht.

    Der Sempron210U basiert auf der Athlon64-Architektur und die ist bei gleicher Taktfrequenz um ein vielfaches schneller als ein ATOM. Der X1250 dürfte die übliche Intel-Chipsätze bzgl. Performance weit hinter sich lassen (vom ION mal abgesehen).

    Ich bin auf die ersten HAnds-on Tests gespannt, denn die Größe und Gewicht sind natürlich höher als bei den anderen Netbooks, aber die Ergonomie ist bei 11,6″ nicht zu verachten, zumindest wenn man länger damit arbeitet.

    Wenn die Tastatur, Laufzeit und Hitzeentwicklung stimmen, ist das Ding eine Überlegung wert, zumindest, falls man FN und STRG vertauschen kann.

  • Ingo

    Im Handbuch zu dem Ding steht übrigens etwas von 2,5 Stunden Laufzeit…

    Das ist natürlich mies.

    (zu finden im Service-Bereich bei Medion)

  • Andre

    Stimmt,
    Systemtyp Notebook MD 97690
    Betriebszeit ca. 2,5 Stunden

    siehe
    http://download.medion.de/downloads/anleitungen/bda_40029617.pdf

    die wissen schon wahrum da keine Angaben dazu auf der Webseite stehen

  • Tek110

    @Ingo 11,6 Zoll finde ich mist, die Auflösung mit 1366×768 ist gegenüber der 1280×800 bei der 12″ Klasse totaler mist. Die Icons sind total mini klein, da wirken sie selbst bei 10″ Zoll größer. Außerdem sind 11″ Geräte kaum kleiner als 12er.

    @ Kronos: Ich habe das Gerät mit dem Aldi Teil verglichen und nicht allgemein mit Netbooks. Das Aldi Teil hat auch einen stromfressenden Sempron drin. Auch nicht viel besser als ein celeron. Außerdem hat auch nur 2 Std. Laufzeit

  • bla

    LoL was für eine schwachsinnige News, der Sempron ist schneller als jeder Atom und hier schreiben irgendwelche ahnungslosen Intel Fans ihre dumme Propaganda… Genau wie die Radeon sicher sehr alt ist, aber die Intel Onboard Grafik selbstverständlich deutlich überholt. Bevor der Autor dieses Textes so dumm rumheult, sollte er sich einmal informieren…

  • http://www.netbooknews.de/7261/test-medion-akoya-mini-e1312-3h-akkulaufzeit/ Test: Medion Akoya Mini E1312 – 3h Akkulaufzeit | Netbooknews.de – das Netbook Blog

    [...] testete bereits den neuen Medion Akoya Mini E1312, der heute im ALDI eures Vertrauens fuer 399 Euro den Besitzer wechselt. Auch wenn nullkommanull [...]

  • hurzabsolut in ordnung

    Hallo,

    erst testen, dann motzen :-)
    Hab’ das Kästchen zuhause.
    Display spiegelt aber ist sehr hell und scharf.
    Tastatur ist absolut in Ordnung.

    Was aber für mich überzeugend ist:
    ableton live 8
    und
    FL Studio 8 laufen problemlos und ruckelfrei und das bei toller Bildschirmauflösung :-)

    Gruß vom Hurz

  • http://www.netbooknews.de/7305/videos-medion-akoya-mini-e1312-mit-amd-cpu/ Videos: Medion Akoya Mini E1312 mit AMD-CPU | Netbooknews.de – das Netbook Blog

    [...] Kollege Balasz hat sich den Medion Akoya Mini E1312 mit AMD Sempron 210U Prozessor einmal näher angesehen. Das Gerät ist derzeit für 399 Euro beim [...]

  • http://www.netbooknews.de/7396/amd-prozessoren-in-netbooks-sind-reiner-zufall/ AMD Prozessoren in Netbooks sind reiner "Zufall" | Netbooknews.de – das Netbook Blog

    [...] Einstieg in den Netbook-Markt. Stattdessen hält man die Verwendung der hauseigenen Prozessoren im Medion Akoya Mini 1312 lieber für eher zufällig und pocht darauf, dass man bisher keine Plattform für unsere kleinen [...]

  • Gerrit

    Ich habe mir dieses Netbook auch zugelegt und bin absolut zufrieden damit! Abgesehen davon kann ich mit diesem Gerät sogar World of Warcraft ( natürlich mit Mindesteinstellung ) spielen, was sonst auf keinem Netbook mit Intel CPU möglich ist! Die Akku-Laufzeit ist leider wirklich sehr bescheiden ausgefallen, so dass ich höchstens auf knapp über 2 Stunden komme. In der Uni habe ich aber sowieso überall Steckdosen, so dass mich das nicht weiter stört.

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