By Roland
03 Jul, 2009 3:07 pm
Die bevorstehende Markteinführung von Windows 7 könnte uns einen ganze Flut von Preisnachlässen bei den aktuellen Netbooks mit Windows XP bescheren. Darauf lässt die Meldung der DigiTimes schließen, dass viele Netbook-Hersteller, die uns mit Windows 7 beglücken wollen, sich in Kürze möglichst rasch ihrer noch bestehenden Lagerbestände von Netbooks entledigen wollen, die noch mit dem “alten” Windows ausgerüstet sind. Hintergrund ist angeblich, dass man von XP nicht auf Windows 7 upgraden kann.
Angeblich glauben die Hersteller, dass viele Kunden nicht bereit sind, einen Aufpreis zu bezahlen, um die Option auf ein Upgrade auf Windows 7 nutzen zu können. Diese Kunden wünschen sich angeblich lieber, dass weiterhin das zu vergünstigten Lizenzkosten erhältliche XP vorinstalliert wird. Andere fürchten wiederum eine schlechte Publicity, wenn sie nicht mitziehen und das in vielerlei Hinsicht verbesserte Windows 7 auf ihren Netbooks anbieten.
Insgesamt scheint der Wechsel auf Windows 7 für so manchen Anbieter eine gewissen Hürde darzustellen. Sie überlegen deshalb angeblich, fast ausschließlich Netbooks mit Intel Atom N270 oder N280 CPU mit dem neuen Betriebssystem anzubieten. Der Grund hierfür ist angeblich die Möglichkeit Windows XP zu Preisen von 15 bis 30 US-Dollar zu beziehen. Da Microsoft für Windows 7 einen Preis der ULCPC-Variante von 45 bis 55 US-Dollar anstreben soll, soll das neue System zunächst nur bei neuen Netbooks mit dem Intel Atom N450 angeboten werden, weil die Hersteller für diese Geräte zunächst noch höhere Preise veranschlagen können.
Man kann sich aber auch anstellen. Microsoft soll Windows 7 doch bitte in einer Netbook-SKU auf einem USB-Stick auf den Markt bringen, dann kann jeder selbst aufsteigen und seine Plattform selbst auswählen.
[Quelle: DigiTimes]











