By Matze
06 Jul, 2009 11:59 am
Wohl, weil die beiden Firmen sich ein wenig zu dreist über Intels Restriktionen für Netbooks bzw den Einsatz der Atom N270 Prozessoren hinweggesetzt haben, hat der Chipgigant nun die Rabattmarken der beiden Hersteller wieder für ungültig erklärt. Lenovo hat sich mit dem Ideapad S12, das bei uns nun gerade auf den Markt kommt, aus der Liste der bevorzugten Käufer herausgeschossen, weil es Intels Meinung nach zu gross ist.
Der Beschränkung auf die Displaygrösse bis 10.2 Zoll, die doch irgendwie mal so gar nichts mit dem Prozessor zu tun hat und deswegen besonders unverschämt ist, hat auch Samsung seinen Ausschluss aus dem Kreis der Erlauchten zu verdanken. Das letztlich angekündigte Samsung N510 ist mit seinen 11.6 inch eben auch zu gross.
Offensichtlich geht es dabei erstmal nur um den N270 Prozessor, wohingegen sich diesbezüglich noch keinerlei ähnliche Entwicklungen beim N280 angekündigt haben, was aber natürlich noch kommen kann. Man kann sich aber wohl sicher sein, daß Intel auch weiter versuchen wird, seine Abnehmer nach Gutsherrenmanier zu knechten…vielleicht bringt das tatsächlich mehr ein, als Strafzahlungen wegen Wettbewerbsverzerrung kosten.
Wenn also demnächst die Lenovo und Samsung Netbooks ein wenig teurer als die der Konkurrenz sind, wissen wir ja wenigstens, wo es herkommt.
von netbooknews.com und digitimes











