By Roland
06 Jul, 2009 2:40 pm
Der Sony VAIO P ist zwar in Sachen Design ein absoluter Hingucker, doch mangelnde Ergonomie, arg kurze Laufzeit und lächerlich hoher Preis lassen das Gerät ein Nischendasein in der Netbook-Nische fristen. Immerhin dient der VAIO P einigen chinesischen Herstellern nun als Vorlage für ihre eigenen Netbook-Designs, die teilweise ebenfalls recht attraktiv ausfallen und einige Nachteile des Sony-Produkts ausbügeln. Der neueste Vertreter kommt von der Firma Gemsta und hört auf den Namen “Viva“.
Gemsta hat sich nicht nur optisch reichlich Inspiration geholt, sondern verbaut auch ähnliche Technik. So steckt im Viva die auch beim VAIO P verbaute Intel Poulsbo-Plattform mit den dazugehörigen Intel Atom Z5xx-CPUs, die mit 1,2 bis 1,6 Gigahertz arbeiten. Hinzu kommen 1 GB RAM, 16 bis 64 GB SSD und ein 8,9-Zoll-Display mit 1024 x 600 Pixeln Auflösung.
Die weitere Ausstattung bewegt sich ebenfalls im Rahmen des bei aktuellen Netbooks üblichen: WLAN, Bluetooth, optionales 3G-Modem, 2 USB-Ports, Kopfhörerausgang und ein SD-Kartenslot. Weil das Gehäuse mit 22 Millimetern recht dünn geworden ist, setzt Gemsta einen Erweiterungsport, der VGA und LAN nutzbar macht. Der Akku ermöglicht angeblich eine Laufzeit von bis zu vier Stunden.
Beim Keyboard weicht Gemstas Viva vom Vorbild ab und muss mit einer normalen Tastatur auskommen. Nix mit Chiclet. Der Preis wird mit 2000 Yuan angegeben, was umgerechnet genau 210 Euro entspricht. Wenn jetzt nur noch das Touchpad etwas größer wäre, hätten wir vielleicht einen interessanten neuen Mitbewerber. Ob es das Gerät langfristig aber überhaupt über die Grenzen des Reichs der Mitte hinaus schaffen wird, ist ohnehin fraglich.
[Quelle: Shanzhaiben.com via ClonedInChina via PMPToday via Engadget]
















