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Google bestätigt: Samsung Galaxy Nexus wg Apple gestoppt, nächste Woche wieder da – mit Jelly Bean

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09 Jul, 2012 8:00 am

7 Comments

Update:

Das ging schnell, Google: Nachdem ja angekündigt wurde, dass man schnell wieder zurückkehren möchte mit dem Galaxy Nexus bei Google Play, ist es tatsächlich schon am Wochenende wieder zu bestellen gewesen – Workaround für die beanstandeten Patente und Android Jelly Bean inklusive. Kleiner Schönheitsfehler an der schnellen Rückkehr: es gibt eine Lieferzeit von “zwei bis drei Wochen”, bis das Ding dann tatsächlich bei den US-amerikanischen Käufern ankommt.

Das wirkt zumindest auf ich so, als habe man die Klippe der Software-Anpassungen noch nicht wirklich umschifft und bastelt immer noch unter Hochdruck daran. Das könnte dazu führen, dass man entweder einen Schnellschuss abgibt, der im schlimmsten Fall dazu führt, dass es wieder verschwindet – oder es könnte sein, dass man diese 2-3 Wochen nicht einhalten kann. Läuft es aber tatsächlich so wie veranschlagt, dürfte es in Cupertino durchaus das ein oder andere Zähneknirschen geben, weil es für weitere Klagen ordentlich den Wind aus den Segeln nehmen dürfte, dass man die Patente so flott aushebeln kann. via (/Update)

Im Grunde war es uns ja allen klar, jetzt hat es Google auch offiziell bestätigt: Apple war der Grund dafür, dass das Samsung Galaxy Nexus so urplötzlich aus dem Play Store von Google verschwunden ist. Wir erinnern uns: durch das Hinterlegen von 96 Millionen Dollar seitens Apple wurde die einstweilige Verfügung gegen Google in Sachen Galaxy Nexus aktiv und somit durfte das Gerät in den Staaten nicht mehr angeboten werden.

Wie schon angekündigt, wird das Teil aber nächste Woche schon wieder im google-eigenen Shop auftauchen. Mit an Bord dann: eine Version von Android Jelly Bean, die alle beanstandeten Feature so modifiziert hat, dass die Vorwürfe von Apple nicht mehr greifen.

Weder die Suchleiste, die dann nicht mehr Netz UND Nexus durchsucht, sollte Probleme bereiten, als auch die anderen Punkte wie das automatische Verknüpfen von Information in einem Text mit einer bestimmten Funktion oder auch das leidige Slide to unlock. All das möchte man mit dem Workaround umschiffen und haut das tatsächlich hin, wäre es natürlich ein Fingerzeig, wie einfach man diese Apple-Angriffe ins Leere laufen lassen kann. Warten wir mal die nächste Woche ab!

Quelle: ABC News via AllaboutSamsung

  • DaZingel

    Aber so schränk Apple dann auch noch Funktionalitäten ein, die man schon seit Jahren gewohnt ist.
    Ich frage mich wie Google es hinbekommt diese Funktionen anders hinzubiegen? Es wäre ziemlich scheiße wenn man das einfach nicht mehr nutzen kann.

  • Yu0

    Ich verstehe ja den Sinn des Mechanismus eines vorläufigen Verkaufsverbots (insbesondere für offensichtliche Plagiate oder als Druckmittel, um eine Patentverletzung anzuerkennen), aber fehlt in diesem System nicht irgendwie eine Regelung, dem Anbieter eine angemessene Reaktionszeit zu geben, um die beanstandeten Funktionen zu deaktivieren, ehe eine Verkaufsverbot ausgesprochen wird?

  • Rico Schneider

    Dann wird es aber weniger gekauft werden. Es sollte dem Konsumenten freigestellt werden, welche Funktionen er haben möchte. Diese sollten dann z.B. von Apple lizenziert zu gekauft werden können.

  • Tobbsn

    Dann weisst mal wie es Apple mit dem “keine Pushmails” dank Motorola geht ;)

  • smo_o

    Greift denn Apples Patent nur, wenn die Softwarefunktion ab Werk in ein Telefon eingebaut ist, oder auch bei Standalone-Software? Weil sonst könnte Samsung einfach eine App im Store anbieten, die die Funktionen wiederherstellt. Könnte Apple die App dann auch ausm Store klagen?

  • DaZingel

    ganz andere Geschichte. Der Service von Motorola wurde schon lange vorher patentiert und stellt eine in sich geschlossene Funktion dar. Apple patentiert sachen, die es davor schon Jahre lang gab

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