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Gimbal: Revolutioniert Qualcomm unsere Smartphones?

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12 Jul, 2012 8:00 am

9 Comments

Qualcomm hat mit Gimbal eine Plattform vorgestellt, von der Techblog-Guru Robert Scoble kurzerhand glaubt, dass sie die dritte Generation der Smartphones einläutet. Während die erste Generation das klassische Handy darstellt, hat Apple mit dem iPhone und der Touch-Bedienung die zweite Generation eingeläutet. Mobile 3.0 – so Scoble – wird uns nun die Smartphones bringen, die uns vom Rumtippen auf dem Touchscreen abhalten.

Gimbal will uns kontextbasiert auf dem Smartphone das bieten, was wir sehen wollen. Alles Unnötige soll uns so erspart werden und dazu notwendig sind drei Parameter: unser Standort, die Zeit und unser User-Profil. Im Video liefert man ein Beispiel, in dem eine Mutter ihre Kinder von der Schule abholt. Alle mögen gerne Pizza und das Smartphone erkennt das Angebot einer Pizzeria direkt in der Nähe + die richtige Zeit zum Essen und eben besagte Protagonisten, die alle gern Pizza essen.

Die Mutter aus dem Beispiel bekommt dann per Push-Nachricht mitgeteilt, dass besagtes Angebot besteht. Auch Augmented Reality – schon lange ein Steckenpferd von Qualcomm – und Privacy stehen ganz oben auf der Gimbal-Agenda. Erst vor wenigen Tagen hat Google mit Google Now ein ähnliches Feature entwickelt und Qualcomm spinnt den Faden hier geschickt weiter. Ich persönlich bin sehr gespannt auf diese dritte Smartphone-Generation und ich könnte mir vorstellen, nach dem Video seid ihr auch interessiert:

YouTube Preview Image

Das SDK steht zum kostenlosen Download bereit und auch alle weiteren Infos findet ihr auf Gimbal.com. Die Entwickler unter uns können das SDK also ab sofort nutzen, um dafür zu sorgen, dass ihre App Teil der Gimbal-Experience wird.

Quelle: Scobleizer.com

  • daniode

    Wohl eher eine neue Generation von Werbung. Und selbst die Idee is nicht neu.

  • Murdo09

    Auf Dauer würden sich Firmen darum kümmern bei solchen automatischen Vorschlägen bevorzugt zu werden und man bekommt nur einen Ausschnitt des wirklichen Angebotes zu sehen.

    Das wäre die sinnvolle Fortsetzung von Werbung, aber aus Sicht der Firmen.
    So richtig kann ich mich mit so einer Idee nicht anfreunden, zumal man dafür schon recht genaue Userprofile anlegen muss.
    Datenschutz und Informelle Selbstbestimmung sind in Zeiten von Meldegesetz und ständigen Hacks von Communitys (Sony, etc) ein schweres Thema.

  • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

    Ich sehe es auch als nächste Generation der Werbung, allerdings sehe ich diese Entwicklung als positiv an.
    Das werbende Unternehmen spart Geld und kann bessere Promotions einsetzen, um Kunden nach Kontext zu werben,
    gleichzeitig habe ich als Kunde die Möglichkeit einzustellen, nach welchen Kontexten ich beworben werden will.

    So viel zur Theorie:
    Wenn ich nur meinen gestrigen freien Tag betrachte, wäre ich mit mind. 5 falschen Kontextvorschlägen konfrontiert worden. Gut, dafür wären mir wahrscheinlich 2 Fahrten erspart geblieben (ein Restaurant war geschlossen und ein Laden führte nicht das Produkt, welches ich suchte).
    Ich sehe das massive Problem von Fehlnachrichten als Spam. Solange der Kontext eindeutig ist, ist alles toll. Aber wann ist das schon einmal der Fall?
    Nehmen wir einfach mal die Mutter aus deren eigener Präsentation:
    Ihr Kontext ist “Ich habe meine Kinder aus der Schule abgeholt, und koche ihnen gleich zuhause Rosenkohl, den ich bereits gekauft habe. Da es ein fester Termin in der Woche ist, werde ich mich vermutlich sogar darauf freuen.”. Der Kontext der Kinder ist “Würgs, Mama kocht gleich Rosenkohl.” Der Kontext beider Seiten darüber hinaus ist der im Video beschriebene.
    Die Werbung der Pizzeria ist damit passend für die Kinder, aber eigentlich komplett unpassend für die Mutter, da sie ihrer Tagesplanung entgegensteht, egal was für ein Coupon in der Schachtel klebt.

  • http://twitter.com/ArsTwo Two

    *Gähn*

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  • Pingback: Gimbal: Qualcomm startet sein eigenes “Google Now”

  • dussel

    Wie lange dauert es bis Google das ganze aufkauft und als Google AdSense Next (TM) verkauft?

  • Pingback: Gimbal revolutioniert das Smartphone » SmartDroid

  • namulit emperor

    War auch mein erster Gefanke… :)

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