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Apple iPhone: AT&T drängt seine Mitarbeiter dazu, Android- oder Windows-Phones zu verkaufen

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01 Aug, 2012 9:00 pm

10 Comments

Wir haben hier ja auch eifrig darüber berichtet und diskutiert, wieso die iPhone-Zahlen zwar immer noch beeindruckend sind, aber eben nicht mehr so sensationell wie vormals. Ganz Viele glauben, dass der Grund das kommende iPhone ist, weil man sich eine starke Verbesserung gegenüber dem 4S. Ebenso viele denken, dass es an der immer stärker werdenden Konkurrenz – u.a. von Samsung und HTC – liegt, dass die Verkaufszahlen ein wenig hinter den Erwartungen zurück bleiben.

Eine Sache hatte ich dabei ganz sicher nicht auf dem Schirm. Dass es Mobilfunk-Konzerne geben könnte, die ihre Händler auffordern, bewusst andere Smartphones als das iPhone zu empfehlen. Aber genau das berichtet BGR und beruft sich dabei auf gleich drei Quellen, die sich unabhängig voneinander so äußern.

Demnach wäre es beim Unternehmen AT&T mehrfach zu Anweisungen gekommen, in den Shops eben bewusst eher Android- oder Windows Phone-Devices zu empfehlen, selbst wenn der Kunde mit dem Wunsch nach einem iPhone den Laden betritt.

Würde ein so großer Anbieter tatsächlich flächendeckend so vorgehen, wäre es zumindest einer von mehreren Gründen für die nachlassende iPhone-Absätze. Andererseits meldet sich AT&T zu Wort und weist diese Vorwürfe natürlich entschieden zurück:

The idea that we would steer any customer away from a particular device couldn’t be more farfetched.  Our reps do what it takes to align customer needs with the best device for them.  iPhone remains one of our most popular devices, which doesn’t happen by steering people away from it. Our reps are encouraged to try all devices so they are more knowledgeable on our industry-leading smartphone lineup.

Ich persönlich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Vorgehensweise üblich ist, weil ich mir denke, dass es doch stets das Einfachste für einen Verkäufer ist, einfach das Gerät zu verkaufen, welches der Kunde von vornherein fordert – oder was meint ihr?

Quelle: BGR

  • http://nerdoase.blogspot.com/ Tom @ Nerdoase

    Je nachdem ob und wie viele “Marketing”-Gelder oder “Verkaufsunterstützung” da von Seiten der anderen Hersteller geflossen ist, kann ich mir das schon vorstellen.

    Auch in deutschen Retailmärkten wird nicht unbedingt zum Topseller hinberaten, wenn Konkurrent xyz gerade 20 Meter Regalfläche gekauft hat…

  • Quiltifant

    Ist doch kein Geheimnis, dass die US-Carrier (und nicht nur die) Probleme haben, die extrem hohen Subventionen fürs iPhone wieder reinzukriegen. Die machen zum Teil hunderte Millionen Dollar Verlust. Oder wie es der Chef von Orange sagt: “Am iPhone verdient nur Apple. ”

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000304008648 Oliver Förster

    Casi, als Ex-t-mobiler und Ex-vodaseller kann ich Dir das bestätigen. Andere Herstellers haben bessere Margen. Selbst im Blödmarkt verkaufen die den Apfelschrott mit Verlust.

  • David Mehren

    Und warum verkaufen sies dann überhaupt?

  • Tobbsn

    Apple war halt einfach klug und laesst sich von Providern nicht als bloed verkaufen.

    Es ist ja auch schon lange bekannt, dass Provider auch mit Android Handys z.B. die Anfangsprovisionen zum iPhone wieder reinholen.

    Aber du kannst mir nicht sagen, dass diese Telcos bei einem 50 Euro Vertrag ueber 24 Monate wo das iPhone 199 Euro kostet bankkrott gehen. Dies liegt an eher an der miesen Servicequalitaet.

    iPhone User haben teure Vertraege, hier waere eine Stat. mal gut, wieviel so einer an Android ode riPhone Vertraegen verdient. :D

  • Tobbsn

    Weil die mit den Vertraegen ja wieder ins positive kommen. Die Anfangsinvestition ist halt hoch.

  • net benutzer

    iPhone-Subventionen verstärken Verlust bei Sprint

    Der drittgrößte amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat im
    Schlussquartal 2011 wegen Subventionen für das iPhone einen höheren
    Verlust verzeichnet. Der Fehlbetrag weitete sich im Jahresvergleich von
    929 Millionen auf 1,3 Milliarden US-Dollar aus, wie der Konkurrent von
    AT&T, Verizon Wireless und T-Mobile USA am Mittwoch mitteilte….

    http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iPhone-Subventionen-verstaerken-Verlust-bei-Sprint-1431006.html

  • givarus

    Ich glaub auch nicht, daß es bei vielen Kunden unbedingt sehr schwer ist, diese vom iPhone “weg zu beraten”. Ein halbwegs guter Verkäufer gibt dem Kunden einfach das Gefühl – Du hast was besonderes und besseres und dazu noch zu einem günstigeren Preis. Stichwort: “Geheimtipp!” Da hat man als nicht besonders technikinteressierter Kunde gleich auch noch das Gefühl ein Schnäppchen gemacht zu haben – und wer will das denn nicht?

  • Pingback: AT&T: Mitarbeiter sollen alles außer dem iPhone verkaufen - Taschen-PCs

  • DennisVitt

    Ich als Saturnler (GSM/Handy-Abt) kann ich auch bestätigen, das man bei einem iPhone oder generell alles mit einem Apfel kaum was verdient.. Wie schon gesagt wurde, Verträge bringen das meiste Geld.. Dort kann man noch ein paar Euros rausschlagen..

    DerPreisdruck durchs Internet macht leider auch das beste Geschäft kaputt..