Fotostrecke: Pegatron mit Freescale CPU

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By Matze
16 Jan, 2009 7:42 am

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pegatron,netbook,freescale,cpuHier sind noch ein paar Bilder von dem als $199 Netbook geplanten Pegatron Modell, die mit Freescale CPUs bestückt werden. Der Preis für die zwei angebotenen Systeme wird laut “unverbindlicher Preisempfehlung” $199 bzw. $299 betragen, je nachdem, ob man sich für 10.2 inch oder 8.9 inch entscheidet. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man sogar ein Modell mit Windows-fähiger x86 CPU wählen, aber mein französisch kann mich auch täuschen. Deswegen guck ich mir lieber die Bilder an ;-)

Leser ohne Flash klicken HIER.

(via Blogeee.net)


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  • animatio

    allerhöchstens ein windows ce ab version 5. die verbaute arm cpu verträgt kein “voll”-windows.

  • animatio

    allerhöchstens ein windows ce ab version 5. die verbaute arm cpu verträgt kein “voll”-windows.

  • scid

    Ja, also so wie ich den Artikel verstanden habe, meinen sie auch eher das Windows darauf NICHT laufen kann, weil es ja kein x86 gibt/unterstützt.
    Aber das Gerät ist trotzdem hochinteressant.

  • scid

    Ja, also so wie ich den Artikel verstanden habe, meinen sie auch eher das Windows darauf NICHT laufen kann, weil es ja kein x86 gibt/unterstützt.
    Aber das Gerät ist trotzdem hochinteressant.

  • Ell

    Wie schon mal gesagt: Haben will! Sofort!

    Hoffentlich kommen die wirklich. Bis spätestens zum Frühsommer wäre schön. Und bitte ein Modell mit mattem Display, damit man dann im Sommer auch wirklich sich damit stundenlang nach draußen setzen und es überall unterwegs nutzen kann.

    Ich sehe es als Feature, dass darauf kein Windows läuft! :-) Da kann der Hersteller nicht so einfach “umkippen”, wie es Asus getan hat.

  • Ell

    Wie schon mal gesagt: Haben will! Sofort!

    Hoffentlich kommen die wirklich. Bis spätestens zum Frühsommer wäre schön. Und bitte ein Modell mit mattem Display, damit man dann im Sommer auch wirklich sich damit stundenlang nach draußen setzen und es überall unterwegs nutzen kann.

    Ich sehe es als Feature, dass darauf kein Windows läuft! :-) Da kann der Hersteller nicht so einfach “umkippen”, wie es Asus getan hat.

  • Delta-12

    Also das Arm kein Windows ‘verträgt’ kann ich mir gut vorstellen, dem wird übel ;)
    An sich könnte der Arm ein Windows ohne Probleme schaffen, da müsste M$ aber schon einiges an Arbeit leisten. Und das würden sie nur tun, wenn es sich rentieren würde. Von daher ist es schonmal ausgeschlossen, das ein Windows drauf laufen wird. Ich stelle mir die Verkaufszahlen nicht so rosig vor.
    Trotzdem freu ich mich, denn mit einem 1 Ghz Arm sollten die Leute von Freescale den aktuellen Atom mit 1,6 Ghz locker stehen lassen. Und das nur Linux drauf läuft finde ich nicht unbedingt ein Problem.

  • http://project-mocomp@blogspot.com Delta-12

    Also das Arm kein Windows ‘verträgt’ kann ich mir gut vorstellen, dem wird übel ;)
    An sich könnte der Arm ein Windows ohne Probleme schaffen, da müsste M$ aber schon einiges an Arbeit leisten. Und das würden sie nur tun, wenn es sich rentieren würde. Von daher ist es schonmal ausgeschlossen, das ein Windows drauf laufen wird. Ich stelle mir die Verkaufszahlen nicht so rosig vor.
    Trotzdem freu ich mich, denn mit einem 1 Ghz Arm sollten die Leute von Freescale den aktuellen Atom mit 1,6 Ghz locker stehen lassen. Und das nur Linux drauf läuft finde ich nicht unbedingt ein Problem.

  • root

    mit was für nem os kommt denn das ding daher`?

  • root

    mit was für nem os kommt denn das ding daher`?

  • MiB

    Die zeigen dem Rest der Welt wirklich wie man es richtig macht! Günstiger als die Konkurenz und trotzdem kein hässlicher Klotz. Sehr beeindruckend!

  • MiB

    Die zeigen dem Rest der Welt wirklich wie man es richtig macht! Günstiger als die Konkurenz und trotzdem kein hässlicher Klotz. Sehr beeindruckend!

  • danji

    Entweder habe ich schlechte Augen oder das Teil sieht ganz anders aus als bei der Erstvorstellung. (Link oben im Artikel)

  • danji

    Entweder habe ich schlechte Augen oder das Teil sieht ganz anders aus als bei der Erstvorstellung. (Link oben im Artikel)

  • unknown

    Wenn das Pegatron wirklich bis Mai zu den angestrebten Preisen erhältlich sein sollte, wird das vermutlich meines. Da weiss ich doch endlich einmal, warum Debian so viele Architekturen unterstützt.
    Schön wäre es nur, wenn man auch mehr als 8 GB Speicher erhalten könnte. Von diesen 8 GB schappt sich die Swap-Partition ja schon 1 GB, oder soll das Netbook ohne Swap laufen? Hoffentlich lässt sich wenigstens die SSD-Festplatte austauschen, falls es bei den 8 GB bleiben sollte.

  • unknown

    Wenn das Pegatron wirklich bis Mai zu den angestrebten Preisen erhältlich sein sollte, wird das vermutlich meines. Da weiss ich doch endlich einmal, warum Debian so viele Architekturen unterstützt.
    Schön wäre es nur, wenn man auch mehr als 8 GB Speicher erhalten könnte. Von diesen 8 GB schappt sich die Swap-Partition ja schon 1 GB, oder soll das Netbook ohne Swap laufen? Hoffentlich lässt sich wenigstens die SSD-Festplatte austauschen, falls es bei den 8 GB bleiben sollte.

  • unknown

    Da hätte ich noch eine Frage:
    Was für einen Display-Anschluss hat das schwarze Modell den auf der linken Seite?

  • unknown

    Da hätte ich noch eine Frage:
    Was für einen Display-Anschluss hat das schwarze Modell den auf der linken Seite?

  • Blue Shadow

    Schwer zu sagen. Aber da es weder D-Sub noch DVI sein kann bleibt ja eigentlich nur HDMI,oder?
    Die Größe könnte hinkommen.

  • Blue Shadow

    Schwer zu sagen. Aber da es weder D-Sub noch DVI sein kann bleibt ja eigentlich nur HDMI,oder?
    Die Größe könnte hinkommen.

  • junta

    Ich als Student ohne große Geldvorräte würde mir das Teil auch sofort kaufen!!
    Linux hätte ich eh verwendet! ;)

    Wo kann ich bestellen?

  • junta

    Ich als Student ohne große Geldvorräte würde mir das Teil auch sofort kaufen!!
    Linux hätte ich eh verwendet! ;)

    Wo kann ich bestellen?

  • jo

    hm, auf den alten bildern sieht er um einiges besser aus. Zumindest der schwarze. (Tastatur und fläche um das touchpad)

    Bin aber trotzdem sehr gespannt darauf…

  • jo

    hm, auf den alten bildern sieht er um einiges besser aus. Zumindest der schwarze. (Tastatur und fläche um das touchpad)

    Bin aber trotzdem sehr gespannt darauf…

  • http://www.armabase.de/ knusperkeks

    Das geht ja schon die Richtung EEE PC 701. Damals wurde er ja auch für 200$ angekündig, oder? Die dann doch entstandenen 300€ für so kleines Display fand ich dann doch bissl dürftig… Sehr nett :)

  • http://www.armabase.de knusperkeks

    Das geht ja schon die Richtung EEE PC 701. Damals wurde er ja auch für 200$ angekündig, oder? Die dann doch entstandenen 300€ für so kleines Display fand ich dann doch bissl dürftig… Sehr nett :)

  • unknown

    @Blue Shadow

    Danke!
    Damit kann ich sogar schon meine Modellwahl einschränken, da ich meinen Fernseher über VGA anschliessen will. PC zu TV über HDMI mag die Elektronikindustrie ja leider nicht (DRM usw.).

    @jo says
    Vielleicht gibt es ja verschiedene schwarze Modelle.
    Bislang sind insgesamt mindestens 4 verschiedene Modelle zu sehen gewesen (2 schwarze und 2 weiße).

  • unknown

    @Blue Shadow

    Danke!
    Damit kann ich sogar schon meine Modellwahl einschränken, da ich meinen Fernseher über VGA anschliessen will. PC zu TV über HDMI mag die Elektronikindustrie ja leider nicht (DRM usw.).

    @jo says
    Vielleicht gibt es ja verschiedene schwarze Modelle.
    Bislang sind insgesamt mindestens 4 verschiedene Modelle zu sehen gewesen (2 schwarze und 2 weiße).

  • elias

    @jo: stimmt!
    Auf http://www.notebooks.com/wp-content/uploads/2009/01/ces_09_1_freescale-3.jpg
    hat die schwarze Version ein apple/sony-tastatur-design!!..
    Tja!…Die Teile sondern erst im Sommer auf den Markt kommen.
    Wahrscheinlich ab 199,-Euro!!…mit Betonung auf “wahrscheinlich”!!!!
    ….bis dahin kriegt man ja auch schon billigere gebrauchte N20/eepc901&Co…..warten lohnt wohl kaum!!

  • elias

    @jo: stimmt!
    Auf http://www.notebooks.com/wp-content/uploads/2009/01/ces_09_1_freescale-3.jpg
    hat die schwarze Version ein apple/sony-tastatur-design!!..
    Tja!…Die Teile sondern erst im Sommer auf den Markt kommen.
    Wahrscheinlich ab 199,-Euro!!…mit Betonung auf “wahrscheinlich”!!!!
    ….bis dahin kriegt man ja auch schon billigere gebrauchte N20/eepc901&Co…..warten lohnt wohl kaum!!

  • testhase

    @unknown
    Ich habe mich mit dem ganzen HDCP noch nicht auseinandergesetzt deshalb meine Frage. Sollte es nicht möglich sein an einem HDCP-fähigen HDMI-Eingang einen DVI-Ausgang ohne HDCP anzuschließen? Oder nimmt der Fernseher das Signal ohne HDCP überhaupt nicht an?
    Blu-Ray würde dann nicht funktionieren, da sofern ich weiß die Software nur ein HD-Bild ausgibt, wenn die Verbindung HDCP unterstützt, aber das läuft ja ohnehin nur auf Windows und ist meiner Meinung nach bald Schnee von gestern durch Streaming etc.

  • testhase

    @unknown
    Ich habe mich mit dem ganzen HDCP noch nicht auseinandergesetzt deshalb meine Frage. Sollte es nicht möglich sein an einem HDCP-fähigen HDMI-Eingang einen DVI-Ausgang ohne HDCP anzuschließen? Oder nimmt der Fernseher das Signal ohne HDCP überhaupt nicht an?
    Blu-Ray würde dann nicht funktionieren, da sofern ich weiß die Software nur ein HD-Bild ausgibt, wenn die Verbindung HDCP unterstützt, aber das läuft ja ohnehin nur auf Windows und ist meiner Meinung nach bald Schnee von gestern durch Streaming etc.

  • unknown

    @testhase says
    Wenn das so machbar wäre, wäre es mir um so lieber. Ich hatte nur noch etwas im Hinterkopf, dass Fernseher über HDMI nicht mit einem PC zusammenarbeiten wollen. Aber so genau weiss ich das dann auch nicht mehr.

  • unknown

    @testhase says
    Wenn das so machbar wäre, wäre es mir um so lieber. Ich hatte nur noch etwas im Hinterkopf, dass Fernseher über HDMI nicht mit einem PC zusammenarbeiten wollen. Aber so genau weiss ich das dann auch nicht mehr.

  • Abwartender

    @unknown
    >> Von diesen 8 GB schappt sich die Swap-Partition ja schon 1 GB, oder soll das Netbook ohne Swap laufen?

    Ich habe auf meinem 4G kein Swap, bei Bedarf kann man ja in eine Datei swappen lassen, ist viel flexibler (das es so viel langsamer ist wüsste ich nicht).

    http://www.oreilly.de/german/freebooks/linux_install/kap0413.html

  • Abwartender

    @unknown
    >> Von diesen 8 GB schappt sich die Swap-Partition ja schon 1 GB, oder soll das Netbook ohne Swap laufen?

    Ich habe auf meinem 4G kein Swap, bei Bedarf kann man ja in eine Datei swappen lassen, ist viel flexibler (das es so viel langsamer ist wüsste ich nicht).

    http://www.oreilly.de/german/freebooks/linux_install/kap0413.html

  • unknown

    @testhase

    So ich habe jetzt noch einmal in der Bedienungsanleitung meines Fernsehers nachgesehen, dort steht:
    “Versuchen sie nicht, den HDMI/DVI-Anschluss mit der Grafikkarte eines PCs oder Laptops zu verbinden (in diesem Fall würde ein leerer Bildschirm angezeigt).”
    Da ich auch keine Lust habe mich mit so einem Mist herumzuärgern, bleibe ich einfach bei VGA.

    @Abwartender

    Swap-Datei ist eine Option, aber damit mir das sympatisch wird bin ich irgenwie zu “oldfashioned” (sowas macht Windows aber kein anständiges UNIX/Linux). Irgendwann ist mir auch schon einmal eine root-Partition vollgelaufen (war glaube ich wegen /tmp). Mit einer swap-Datei möchte ich diese Erfahrung nicht wiederholen.
    Durch die Funktionsweise einer SSD werden die Nachteile einer Swap-Datei sich minimiert (Fragmentierung ist hier kein Thema mehr, wie bei Festplatten).

  • unknown

    @testhase

    So ich habe jetzt noch einmal in der Bedienungsanleitung meines Fernsehers nachgesehen, dort steht:
    “Versuchen sie nicht, den HDMI/DVI-Anschluss mit der Grafikkarte eines PCs oder Laptops zu verbinden (in diesem Fall würde ein leerer Bildschirm angezeigt).”
    Da ich auch keine Lust habe mich mit so einem Mist herumzuärgern, bleibe ich einfach bei VGA.

    @Abwartender

    Swap-Datei ist eine Option, aber damit mir das sympatisch wird bin ich irgenwie zu “oldfashioned” (sowas macht Windows aber kein anständiges UNIX/Linux). Irgendwann ist mir auch schon einmal eine root-Partition vollgelaufen (war glaube ich wegen /tmp). Mit einer swap-Datei möchte ich diese Erfahrung nicht wiederholen.
    Durch die Funktionsweise einer SSD werden die Nachteile einer Swap-Datei sich minimiert (Fragmentierung ist hier kein Thema mehr, wie bei Festplatten).

  • Abwartender

    @unknown
    >> Irgendwann ist mir auch schon einmal eine root-Partition vollgelaufen (war glaube ich wegen /tmp). Mit einer swap-Datei möchte ich diese Erfahrung nicht wiederholen.

    Die Grösse der Swap-Datei ist fest, die vergrössert sich nicht (wüsste ich nicht, zumindest nicht nach dem Beispiel wie im Link gezeigt).

    Ausserdem kannst du ja auch einen externen Speicher(SDHC/…) für die temporäre Swap-Datei nutzen…

  • Abwartender

    @unknown
    >> Irgendwann ist mir auch schon einmal eine root-Partition vollgelaufen (war glaube ich wegen /tmp). Mit einer swap-Datei möchte ich diese Erfahrung nicht wiederholen.

    Die Grösse der Swap-Datei ist fest, die vergrössert sich nicht (wüsste ich nicht, zumindest nicht nach dem Beispiel wie im Link gezeigt).

    Ausserdem kannst du ja auch einen externen Speicher(SDHC/…) für die temporäre Swap-Datei nutzen…

  • testhase

    @unknown
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/HDCP
    Ich habe auch mal etwas nachgelesen und laut wikipedia fordert das Abspielprogramm vom Sender (Grafikkarte etc.) die Aktivierung von HDCP an. Danach fordert der Sender vom Empfänger (Bildschirm, TV etc.) HDCP an. Wenn niemand HDCP anfordert, dann sollte es dem Empfänger egal sein.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der TV-Hersteller keine Lust hat sich mit dem Support bei Problemen, die beim Anschluss von Computern entstehen können, zu beschäftigen, aber der Bildschirm es trotzdem nichtoffiziell kann.
    Man müsste es halt mal ausprobieren.

  • testhase

    @unknown
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/HDCP
    Ich habe auch mal etwas nachgelesen und laut wikipedia fordert das Abspielprogramm vom Sender (Grafikkarte etc.) die Aktivierung von HDCP an. Danach fordert der Sender vom Empfänger (Bildschirm, TV etc.) HDCP an. Wenn niemand HDCP anfordert, dann sollte es dem Empfänger egal sein.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der TV-Hersteller keine Lust hat sich mit dem Support bei Problemen, die beim Anschluss von Computern entstehen können, zu beschäftigen, aber der Bildschirm es trotzdem nichtoffiziell kann.
    Man müsste es halt mal ausprobieren.

  • RealCon

    @abwartender und unknown

    Sagt mal, gehts noch? Swappen bei Speichergrößen von 1 GB und mehr? Wozu denn..? ;-)

    Dieses Delikt aus Urzeiten war ursprünglich mal eine lahme NOTLÖSUNG, um kostbaren Hauptspeicher zu simulieren. Damals kostete Hauptspeicher richtig viel Geld. Heutzutage, bei den Ausstattungen und Speicherpreisen, ist dieser virtuelle Speicher nicht mehr einzusehen. Besonders auf einer SSD ist das Schwachsinn pur, aus zweierlei Sicht:

    a) können die bauartbedingt nicht so oft beschrieben werden, man muss also nach Möglichkeit Schreibzyklen einsparen und

    b) bremst das das System aus, weil die meisten SSDs nicht gerade mit guten Schreibraten glänzen.

    Wer heutzutage noch Swapspeicher einsetzt, wo er doch schnellen Hauptspeicher benutzen kann, pflegt eine alte, aber sinn- und nutzlose Tradition – zu seinem eigenen Nachteil.

    Ich weiss, dass sämtliche OSse den virtuellen Speicher in der Voreinstellung eingeschaltet haben. Weg damit! Ist nur performancebremsender Ballast. Sollte sich langsam auch mal bei den Linuxianern herumgesprochen haben. Deren vielfach bei der Installation erzwungene extra Swappartition ist … sagen es wir mal vorsichtig … “nicht mehr so ganz zeitgemäß”.

    Notfalls: Bei OSsen, wo das Ausschalten von VM aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht vorgesehen ist, kann/sollte man zumindest auf eine Ramdisk zurückgreifen. Das ist schon dämlich genug, aber wenigstens nicht so bescheuert, als wenn man eine SSD mit VM vergewaltigt.

  • RealCon

    @abwartender und unknown

    Sagt mal, gehts noch? Swappen bei Speichergrößen von 1 GB und mehr? Wozu denn..? ;-)

    Dieses Delikt aus Urzeiten war ursprünglich mal eine lahme NOTLÖSUNG, um kostbaren Hauptspeicher zu simulieren. Damals kostete Hauptspeicher richtig viel Geld. Heutzutage, bei den Ausstattungen und Speicherpreisen, ist dieser virtuelle Speicher nicht mehr einzusehen. Besonders auf einer SSD ist das Schwachsinn pur, aus zweierlei Sicht:

    a) können die bauartbedingt nicht so oft beschrieben werden, man muss also nach Möglichkeit Schreibzyklen einsparen und

    b) bremst das das System aus, weil die meisten SSDs nicht gerade mit guten Schreibraten glänzen.

    Wer heutzutage noch Swapspeicher einsetzt, wo er doch schnellen Hauptspeicher benutzen kann, pflegt eine alte, aber sinn- und nutzlose Tradition – zu seinem eigenen Nachteil.

    Ich weiss, dass sämtliche OSse den virtuellen Speicher in der Voreinstellung eingeschaltet haben. Weg damit! Ist nur performancebremsender Ballast. Sollte sich langsam auch mal bei den Linuxianern herumgesprochen haben. Deren vielfach bei der Installation erzwungene extra Swappartition ist … sagen es wir mal vorsichtig … “nicht mehr so ganz zeitgemäß”.

    Notfalls: Bei OSsen, wo das Ausschalten von VM aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht vorgesehen ist, kann/sollte man zumindest auf eine Ramdisk zurückgreifen. Das ist schon dämlich genug, aber wenigstens nicht so bescheuert, als wenn man eine SSD mit VM vergewaltigt.

  • unknown

    @RealCon

    Stimmt schon, wäre eine Überlegung wert die swap-Partition einmal wegzulassen. Die durch swap verursachten Schreibraten ware bislang immer einer der Hauptgründe, warum mir SSD-Speicher nicht wirklich sympathisch war.

    Nichtsdestotrotz ist swap auch jenseits der 1GB nicht ganz unnütz. Für suspend to disk wird swap z.B. noch benötigt. Aber bei einem Netbook wird man da evtl. drauf verzichten können.

    Abseits vom Netbook lassen sich jedoch nach wie vor Gründe für swap finden. Es gibt genügend speicherhunrige Anwendungen die auch 1 GB mal schnell schrumpfen lassen oder parallele Nutzung von Anwendungen. Im Red Hat Handbuch wurde selbst für Server noch Angaben zur swap-Partition gemacht (ab 2 GB Ram sollte swap nur noch die Größe des Rams habe und nicht mehr die doppelte Größe).

    Vielleicht versuche ich es dann doch einmal ohne swap (aber nur bei einem Netbook).

  • unknown

    @RealCon

    Stimmt schon, wäre eine Überlegung wert die swap-Partition einmal wegzulassen. Die durch swap verursachten Schreibraten ware bislang immer einer der Hauptgründe, warum mir SSD-Speicher nicht wirklich sympathisch war.

    Nichtsdestotrotz ist swap auch jenseits der 1GB nicht ganz unnütz. Für suspend to disk wird swap z.B. noch benötigt. Aber bei einem Netbook wird man da evtl. drauf verzichten können.

    Abseits vom Netbook lassen sich jedoch nach wie vor Gründe für swap finden. Es gibt genügend speicherhunrige Anwendungen die auch 1 GB mal schnell schrumpfen lassen oder parallele Nutzung von Anwendungen. Im Red Hat Handbuch wurde selbst für Server noch Angaben zur swap-Partition gemacht (ab 2 GB Ram sollte swap nur noch die Größe des Rams habe und nicht mehr die doppelte Größe).

    Vielleicht versuche ich es dann doch einmal ohne swap (aber nur bei einem Netbook).

  • RealCon

    @ unknown

    Gründe lassen sich natürlich immer finden, wenn man nach welchen sucht ;-)

    Nein, ernsthaft: (nicht nur) im Privatbereich ist das sowas von unnütz. Aktuelle Desktops kann man problemlos und für wenig Geld auf zumindest 2-4 GB aufrüsten, was selten wirklich nötig ist. Für ein wenig Office, Internet und die meisten Spiele reichen 1-2 GB auch beim Desktop locker. Die Leute wollen doch immer mords performante Systeme und fuchsen um jedes kleine Hertzchen, sprechen von HDD-Übertragungsraten usw. Und dann schalten sie eine der Performancebremsen per se nicht ab. Oder bewusst ein. Oder installieren aus kosmetischen Gründen Vista. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

    Soll mir keiner erzählen, mit 3-4 GB käme er nicht aus. Das reicht für Photoshop mit wirklich dicken Grafiken und ein paar Programmen parallel. Den Anzeigen der Betriebssysteme, wieviel Hauptspeicher frei wäre, kann man nur sehr bedingt vertrauen, da es sich oft um dynamische Prozesse handelt (Cache etwa), die bei Bedarf vom BS automatisch angepasst werden. Ausserdem erzeugen viele Programme eigene temporäre Dateien (z.B. undo’s, Sicherheitskopien etc). Weiterhin werden viele dicke Dateien (z.B. Datenbanken) meistens nicht komplett in den Hauptspeicher geladen. Ist auch selten von Vorteil.

    Ich bleib dabei: bis auf ein paar exotische Anwendungen und vielleicht noch ein paar kritische Firmenanwendungen braucht heute kein Mensch mehr Virtual Memory, schon gar nicht auf Netbooks. Und wenn doch: auf normalen Festplatten ist es unschön, aber noch tolerierbar. Auf SSDs, also Flashspeicher, ist es nicht mehr zu vertreten. Das ist ungefähr so sinnreich wie wie dauernd 1.Gang-Kupplung-schleifen-lassen anstatt Gang-raus-Handbremse, wenn man bergauf im Stau steht. Die Werkstatt freut sowas natürlich.

    Man kann keinen zwingen, nur anraten: aus damit. Wenn man dem OS den Swap lässt, und sei es auch nur sehr klein, wird es immer versuchen, die am wenigsten genutzten Speicherbereiche/Programmteile auszulagern. Kratzt ständig auf der HDD rum, kostet sinnlos Rechenzeit, fragmentiert die Speicherbereiche zusätzlich, verstopft die internen Datenautobahnen unnötig und sorgt für längere Ladezeiten, z.B. auch beim Hoch- und Runterfahren. Weniger Aktivität (Chipsatz, CPU, Festplatte) schont auch die Akkus, sofern vorhanden.

    Sollte tatsächlich der ungünstige Fall mal eintreten und der Speicher knapp werden, kann man immer noch darauf zurückgreifen, also wieder einschalten. Aber probiert es erst mal ohne. Ihr werdet feststellen, dass dieser Fall sehr, sehr selten eintritt – wenn überhaupt.

    Suspend2Disk und klassisches Swap sind übrigens nicht dasselbe. S2D ist idR eine separate Datei oder Partition, in die bei Aktivierung das komplette aktuelle Speicherabbild geschrieben wird. Bei einigen Systemen liegt das dann auf der Swap-Partition als Datei, kann aber fast immer auch verlagert werden. Bei einigen Rechnern (Hersteller- und BIOS-abhängig) ist die S2D eine separate, versteckte Systempartition, für die man Spezialprogramme des Herstellers zum Anlegen/Verändern benötigt. Ob S2D generell noch sinnvoll ist bei den heutigen Bootzeiten ist zumindest hinterfragungswürdig. Ein paar Gründe mags noch geben – Notfall-S2D wegen “überraschend” Akku leer möglicherweise. Aktiviert haben es viele, ich kenne aber keinen einzigen, der das wirklich nutzt. S2D war bisher bei allen Systemen, die ich kennengelernt habe, unabhängig von der Swap-Option, also getrennt einstellbar. Ist das bei Linux (welches hast Du?) wirklich anders?

  • RealCon

    @ unknown

    Gründe lassen sich natürlich immer finden, wenn man nach welchen sucht ;-)

    Nein, ernsthaft: (nicht nur) im Privatbereich ist das sowas von unnütz. Aktuelle Desktops kann man problemlos und für wenig Geld auf zumindest 2-4 GB aufrüsten, was selten wirklich nötig ist. Für ein wenig Office, Internet und die meisten Spiele reichen 1-2 GB auch beim Desktop locker. Die Leute wollen doch immer mords performante Systeme und fuchsen um jedes kleine Hertzchen, sprechen von HDD-Übertragungsraten usw. Und dann schalten sie eine der Performancebremsen per se nicht ab. Oder bewusst ein. Oder installieren aus kosmetischen Gründen Vista. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

    Soll mir keiner erzählen, mit 3-4 GB käme er nicht aus. Das reicht für Photoshop mit wirklich dicken Grafiken und ein paar Programmen parallel. Den Anzeigen der Betriebssysteme, wieviel Hauptspeicher frei wäre, kann man nur sehr bedingt vertrauen, da es sich oft um dynamische Prozesse handelt (Cache etwa), die bei Bedarf vom BS automatisch angepasst werden. Ausserdem erzeugen viele Programme eigene temporäre Dateien (z.B. undo’s, Sicherheitskopien etc). Weiterhin werden viele dicke Dateien (z.B. Datenbanken) meistens nicht komplett in den Hauptspeicher geladen. Ist auch selten von Vorteil.

    Ich bleib dabei: bis auf ein paar exotische Anwendungen und vielleicht noch ein paar kritische Firmenanwendungen braucht heute kein Mensch mehr Virtual Memory, schon gar nicht auf Netbooks. Und wenn doch: auf normalen Festplatten ist es unschön, aber noch tolerierbar. Auf SSDs, also Flashspeicher, ist es nicht mehr zu vertreten. Das ist ungefähr so sinnreich wie wie dauernd 1.Gang-Kupplung-schleifen-lassen anstatt Gang-raus-Handbremse, wenn man bergauf im Stau steht. Die Werkstatt freut sowas natürlich.

    Man kann keinen zwingen, nur anraten: aus damit. Wenn man dem OS den Swap lässt, und sei es auch nur sehr klein, wird es immer versuchen, die am wenigsten genutzten Speicherbereiche/Programmteile auszulagern. Kratzt ständig auf der HDD rum, kostet sinnlos Rechenzeit, fragmentiert die Speicherbereiche zusätzlich, verstopft die internen Datenautobahnen unnötig und sorgt für längere Ladezeiten, z.B. auch beim Hoch- und Runterfahren. Weniger Aktivität (Chipsatz, CPU, Festplatte) schont auch die Akkus, sofern vorhanden.

    Sollte tatsächlich der ungünstige Fall mal eintreten und der Speicher knapp werden, kann man immer noch darauf zurückgreifen, also wieder einschalten. Aber probiert es erst mal ohne. Ihr werdet feststellen, dass dieser Fall sehr, sehr selten eintritt – wenn überhaupt.

    Suspend2Disk und klassisches Swap sind übrigens nicht dasselbe. S2D ist idR eine separate Datei oder Partition, in die bei Aktivierung das komplette aktuelle Speicherabbild geschrieben wird. Bei einigen Systemen liegt das dann auf der Swap-Partition als Datei, kann aber fast immer auch verlagert werden. Bei einigen Rechnern (Hersteller- und BIOS-abhängig) ist die S2D eine separate, versteckte Systempartition, für die man Spezialprogramme des Herstellers zum Anlegen/Verändern benötigt. Ob S2D generell noch sinnvoll ist bei den heutigen Bootzeiten ist zumindest hinterfragungswürdig. Ein paar Gründe mags noch geben – Notfall-S2D wegen “überraschend” Akku leer möglicherweise. Aktiviert haben es viele, ich kenne aber keinen einzigen, der das wirklich nutzt. S2D war bisher bei allen Systemen, die ich kennengelernt habe, unabhängig von der Swap-Option, also getrennt einstellbar. Ist das bei Linux (welches hast Du?) wirklich anders?

  • unknown

    @RealCon

    Vielen Dank für die Ausführung. Ich bin jetzt auch langsam überzeugt, dass ich auf einem Netbook keine swap-Partition/Datei benötige.
    Von meinem Desktop bin ich es bislang noch immer so gewohnt und macht hier auch noch Sinn (768 MB Ram – 1 GB swap). Da wird schon hin und wieder mal geswappt.

    Auf dem Notebook habe ich Debian 4.0, mein Desktop läuft noch unter einem älteren SuSE.
    Leider ist die Bootzeit meines Notebooks nicht optimiert und daher ist S2D doch noch etwas schneller. Ich habe auch nicht die Zeit mich in den kompletten init-Prozess einzuarbeiten um ihn zu optimieren.
    Wenn ich mal etwas Zeit über habe muss ich mir die S2D-Optionen mal genauer ansehen. Im Moment war ich nur froh, dass es überhaupt ging.

  • unknown

    @RealCon

    Vielen Dank für die Ausführung. Ich bin jetzt auch langsam überzeugt, dass ich auf einem Netbook keine swap-Partition/Datei benötige.
    Von meinem Desktop bin ich es bislang noch immer so gewohnt und macht hier auch noch Sinn (768 MB Ram – 1 GB swap). Da wird schon hin und wieder mal geswappt.

    Auf dem Notebook habe ich Debian 4.0, mein Desktop läuft noch unter einem älteren SuSE.
    Leider ist die Bootzeit meines Notebooks nicht optimiert und daher ist S2D doch noch etwas schneller. Ich habe auch nicht die Zeit mich in den kompletten init-Prozess einzuarbeiten um ihn zu optimieren.
    Wenn ich mal etwas Zeit über habe muss ich mir die S2D-Optionen mal genauer ansehen. Im Moment war ich nur froh, dass es überhaupt ging.

  • RealCon

    @unknown

    probiers, schalts ruhig auch beim Desktop aus. 768 MB sind eine Menge Holz, und spürbar swappen wird das OS sowieso immer (auch bei 4 GB), wenn man es lässt. Und zwar unabhängig davon, ob der Speicher knapp wird oder nicht. Es versucht dann permanent, soviel Speicher wie möglich freizuräumen, und zwar nicht nur für Programme, sondern auch für simplen Lese-Cache.

    Wir reden hier von Zeiten, in denen man noch mit 24-40 MB Hauptspeicher auskommen musste. Selbst damit konnte man noch Office und Grafikbearbeitung machen und nur für sehr grosse Dateien und Programmpakete war VM dringend anzuraten. In dieser Zeit kostete ein 16MB-Modul noch Beträge im 3stelligen Bereich – da hat sich VM rentiert.

    Also: wenn man nicht gerade hochauflösende Bildbearbeitung, Multimedia (Video! MP3 zählt nicht, dafür reicht ein besserer Taschenrechner) oder Trickstudio-Specialeffects, also wirklich sehr speicherintensive Anwendungen, macht: dürfte kein Problem sein.

    Und jetzt hör ich besser auf, will ja nicht missionieren. Garantien übernehme ich selbstverständlich nur für Systeme, die ich persönlich eingerichtet habe ;-) Probiert es einfach aus – oder auch nicht. Ich schalt das schon seit Jahren bei allen Standard-Systemen aus – und nichts ist passiert. Zumindest nichts, was darauf zurückzuführen wäre ;-)

  • RealCon

    @unknown

    probiers, schalts ruhig auch beim Desktop aus. 768 MB sind eine Menge Holz, und spürbar swappen wird das OS sowieso immer (auch bei 4 GB), wenn man es lässt. Und zwar unabhängig davon, ob der Speicher knapp wird oder nicht. Es versucht dann permanent, soviel Speicher wie möglich freizuräumen, und zwar nicht nur für Programme, sondern auch für simplen Lese-Cache.

    Wir reden hier von Zeiten, in denen man noch mit 24-40 MB Hauptspeicher auskommen musste. Selbst damit konnte man noch Office und Grafikbearbeitung machen und nur für sehr grosse Dateien und Programmpakete war VM dringend anzuraten. In dieser Zeit kostete ein 16MB-Modul noch Beträge im 3stelligen Bereich – da hat sich VM rentiert.

    Also: wenn man nicht gerade hochauflösende Bildbearbeitung, Multimedia (Video! MP3 zählt nicht, dafür reicht ein besserer Taschenrechner) oder Trickstudio-Specialeffects, also wirklich sehr speicherintensive Anwendungen, macht: dürfte kein Problem sein.

    Und jetzt hör ich besser auf, will ja nicht missionieren. Garantien übernehme ich selbstverständlich nur für Systeme, die ich persönlich eingerichtet habe ;-) Probiert es einfach aus – oder auch nicht. Ich schalt das schon seit Jahren bei allen Standard-Systemen aus – und nichts ist passiert. Zumindest nichts, was darauf zurückzuführen wäre ;-)

  • unknown

    @RealCon

    Eine begründete Meinung soll mir immer willkommen sein!

    Bei meinem Desktop weiß ich aber, dass ich den swap manchmal benötige:
    - viel parallele Programme offen oder auch viele Tabs im Browser
    - Bildbearbeitung mit Gimp
    - VMware
    - …

    Vielleicht sollte ich noch mal 1 GB Ram kaufen – aber für den alten Rechner? Mal sehen.

  • unknown

    @RealCon

    Eine begründete Meinung soll mir immer willkommen sein!

    Bei meinem Desktop weiß ich aber, dass ich den swap manchmal benötige:
    - viel parallele Programme offen oder auch viele Tabs im Browser
    - Bildbearbeitung mit Gimp
    - VMware
    - …

    Vielleicht sollte ich noch mal 1 GB Ram kaufen – aber für den alten Rechner? Mal sehen.

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