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LeapPad 2 ab sofort verfügbar für knapp 100 Dollar

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17 Aug, 2012 9:00 pm

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Das erste LeapPad hatten wir hier auch schon auf den Schirm. Es handelte sich dabei um eine Art kindgerechtes Tablet mit 5 Zoll großem Display und eher durchwachsenen Specs. LeapFrog bietet nun den Nachfolger an, der von der Prozessorleistung verbessert sein soll – dummerweise ohne eine Info, mit welcher CPU wir es hier nun zu tun haben.

Wie schon der Vorgänger wird auch dasLeapPad 2 für knapp 100 Dollar zu haben sein und sich wieder ausschließlich an eine Zielgruppe von Kids zwischen 3 und 9 Jahren wenden. Das erinnert mich übrigens an einen netten Artikel von Nico Lumma, den ich heute gelesen habe und der aufzeigt, wieso wir uns nicht an mein-Kind-darf-nur-30-Minuten-pro-Tag-vor-irgendwelchen-Medien-hocken-Regeln halten sollten.

Gerade diese auf Kinder angepassten Geräte bieten eine Menge Potential für Kinder zum Lernen und Entdecken und gerade unter Aufsicht halte ich dieses Konzept auch für absolut angebracht. Wie vom Vorgänger gewohnt könnt ihr beim eigenen App Center von LeapFrog zuschlagen, um Apps nachzurüsten. Im Gegensatz zum ersten LeapPad habt ihr nun zur Kamera auf der Rückseite auch eine auf der Front, zudem gibt es 4 GB internen Speicher.

Was sind eure Meinungen zu Tablets, die sich bewusst an die ganz Kleinen richten? Wollt ihr euren Nachwuchs lieber länger von der Tech-Welt fernhalten oder begrüßt ihr diese Entwicklung?

Quelle: The Verge

  • daniode

    Mit diesem Thema beschäftige ich schon seit einiger Zeit, neuerdings auch als Betroffener. Meine Nichte konnte schon mit 18 Monaten das iPhone ihres Papas bedienen, meine Tochter (~22 Monate) kommt mir meinem WP7 Telefon und Android Tablet leider ziemlich gut zurecht. Fernseher, Notebook, PC, Tablet, Handy, all diese Geräte benutzt heute jeder wie selbstverständlich. Es ist geradezu weltfremd zu glauben, Kinder, auch Kleinkinder, davon fernhalten zu können. Tabuisierung ist auch ein Reiz (Kinder wollen unbedingt Cola trinken). Der richtige Umgang, die richtige Dosis und nicht als Kindersitter benutzen, oder kurz Medienkomptenz vermitteln ist der beste Weg. Ein vernüftiges Konsumverhalten muss vorgelebt werden, dass ist IMHO das schwerste dabei. Es hilft, wenn man nicht nur passiv, sondern auch aktiv/kreativ benutzt. Ein Tablet mit dazu passenden altersgerechten Inhalten hilft dabei sicher. Ich find es auch wichtig, dass es sich dabei um authentische Geräte handelt und nicht nur um Spielzeuge (ich habe da diese “Kindercomputer” aus der Spielwarenabteilung im Kopf). Kinder müssen lernen, dass Strom nicht aus der Steckdose kommt, Kühe nicht lila sind und das man Tiere halten und schlachten muss, wenn man Wurst machen will.

  • http://www.facebook.com/people/Raven-Betrayal/1036029829 Raven Betrayal

    Find ich gut… kenne auch viele sehr junge Kinder (2-3 Jahre) die schon blendend Fruit Ninja etc auf dem ipad spielen können.

    Das katalysiert den Entwicklungsprozess ungemein, wenn auch schwer abzuwägen ist in welche Richtung – fanatische Farmville-Suchtis oder kreative Masterminds

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