By Matze
28 Jul, 2009 3:03 pm
Vielleicht hat AMD die explosionsartige Entwicklung der Netbooksparte derartig unterschätzt, dass sie den Zug tatsächlich einfach haben fahren lassen. Vielleicht sind sie aber auch technisch noch nicht so weit, eine stromsparende CPU für den Einsatz in mobilen Devices zu entwickeln, die den Atoms von Intel oder den ARM CPUs das Wasser reichen kann.
Demzufolge ist es auch den Analysten von JP Morgan Securities kein Wunder, dass die Verkaufszahlen von AMD im Gegensatz zu den besser im mobile market integrierten Firmen bessere Verkaufszahlen für das zweite Quartal 2009 vorweisen können. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der das Netbook vielen Herstellern den Hals gerettet bzw das Überleben in der Krise gesichert hat und in der neue Firmen den Schwung genutzt haben, sich mit ihren Systemen zu positionieren.
Der Gesamtanteil am Computermarkt stieg jedenfalls bei Intel von 78% auf 80%, was wiederum nicht unerheblich mit der Steigerung der Teilhabe am Markt mit mobile Devices liegt, dessen Anteil bei Intel von 85% auf 89% gestiegen ist. Glaubt man den Analysten von JP Morgan gehen die Zuwächse bei Intel zu Lasten von AMD, die neben der im Gateway LT3100 verbauten AMD Athlon L110 64-Bit CPU, die aber wohl recht schwachbrüstig ist, keine weitere Munition für den Netbookmarkt haben.
AMD, oh je, oh je…
via liliputing










