By Sascha
28 Jul, 2009 7:00 pm

Sony Vaio W
Da muss man sich tatsaechlich fragen, wie verzweifelt das deutsche PR-Office von Sony nach den katastrophalen Testergebnissen des Sony Vaio P inzwischen ist? Obwohl das vermeintliche Wunderkistchen von Sony erst an relativ neutrale und opportune Redaktionen ausgeliefert wurde (man weiss ja wie schnell ein schlechter Testbericht nach hinten losgehen kann), waren die Ergebnisse ein medientechnischer Supergau. Entsprechend entwickelten sich selbstverstaendlich auch die Verkaufszahlen des Vaio P.
Mit dem Sony Vaio W wollte man nun absolut auf Nummer sicher gehen und marschierte schnurstracks zu den Netbook-Experten der BILD-Zeitung. Die haben dann auch gleich mal einen “erstklassigen” Testbericht mit allerlei obskuren Behauptungen zusammengestellt (u.a. dass es keine weiteren Netbooks mit 1366x768er Aufloesung gibt. HP und Dell lachen sich mal kraeftig schlapp), der im Grunde genommen nur aus Bildern und den Angaben des Herstellers besteht. Somit endet dieser Marketing-Bericht trotz des enormen Preises von 499 Euro und des winzigen 3 Zellen Akkus natuerlich auch entsprechend positiv. Journalismus 1.0, der mit schwer nach einer subventionierten Schmierenkomoedie ausschaut!

Vielleicht sollte sich Sony ueberlegen das Teil als Volks-Netbook ueber die Springer-Seiten vertreiben zu lassen. Das schafft Vertrauen bei der Kundschaft und duerfte den Absatz ankurbeln.
Sorry Sony und BILD, aber das war einfach ein bischen zu offensichtlich.











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